AT98704B - Verfahren zur Darstellung eines Gemisches von Kamphen und Isobornylester aus Pinenchlorhydrat oder pinenchlorhydrathaltigen Ölgemischen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Gemisches von Kamphen und Isobornylester aus Pinenchlorhydrat oder pinenchlorhydrathaltigen Ölgemischen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung eines Gemisches von Kamphen und Isobornylester aus   Pinenchlorhydrat   oder pinenchlorhydrathaltigen   Ölgemischen.   



   Es sind bereits mehrere Verfahren zur Darstellung eines Gemisches   von Kamphen und Isobornylester   aus Pinenchlorhydrat bzw. aus pinenchlorhydrathaltigen Ölgemischen bekannt geworden, bei welchen die 
 EMI1.1 
   Nr.   69.   241   ein derartiges Verfahren zur Herstellung von Kamphen und Isobornylester beschrieben, bei dem die schädlichen Einflüsse des gebildeten Chlorzinks dadurch beseitigt werden, dass man nach erfolgter Entclorung ein zweites Salz der entsprechenden Fettsäure oder an dessen Stelle   Bleioxyd   zusetzt bzw. diese Stoffe zum Teil vor Beginn zum Teil nach Beendigung der Entehlorung zusetzt, wodurch das Chlorzink in Verbindung   des betreffenden Metallchlorids zu fettsäurem   Zink regeneriert wird. 



   Man erhält bei diesem Verfahren zum   Schluss   also wieder ein dem ursprünglichen Entehlorungsgemisch entsprechendes Gemisch von Fettsäure und fettsaurem Zink, das durch geeignete   Massnahmen,   z. B. durch Entfernung des gebildeten Metallschlorids, wieder gebrauchsfertig gemacht werden kann. 



   Bei weiteren   Entchlorungsversuchen, weiche   die Erfinderin mit derartigen   zurückgewonnenen   Gemischen, wie z. B. mit einem dem   Ausführung-bepiel 2   der erwähnten Patentschrift entsprechenden   Eisessigzinkazetatgemisch, unternahm,   stellte sich   heraus, dass   das einmal gebrauchte Entchlorungsgemisch   keineswegs einem frisehhergestellten Gemisch gleichwertig war,   sondern sich erheblich anders verhielt. Die Reaktionsdauer war bei nochmaliger Verwendung des Entchlorungsgemisches bedeutend länger und die Ausbeute an Fertigprodukten   gelingen ales   bei Verwendung des frischhergestellten Gemisches.

   Die Ursache dieser Erscheinung ist wahrscheinlich darin zu suchen, dass die Metallchloride (mit Ausnahme des sich bei der Reaktion bildenden Zinkehlorids), die bei der ersten Benutzung des Gemisches von Fettsäure und   fettsäurem   Zink zu einem gewissen Prozentsatz in diesem   gelöst   bleiben, den Reaktionsverlauf 
 EMI1.2 
 
Die verschiedensten Versuche zur   kontinuierlichen   bzw. wiederholten Verwendung der Ent-   chlorungsgemische   unter Einhaltung der in der Patentschrift   Nr.   96241 gegebenen Vorschriften führten nicht zum Ziel. 



   Bei weiteren Versuchen hat nun die Erfinderin festgestellt, dass überraschenderweise auch beim kontinuierlichen bzw. wiederholten Arbeiten mit ein und demselben Entchlorungsgemisch die in der Patentschrift   Nr.   69241 angegebenen hohen   Ausbeuten   unter Einhaltung der hier angegebenen Reaktionszeiten erreicht werden, wenn man die Reaktionen bei Temperaturen über den Siedepunkten der angewandten Fettsäuren und unter einem entsprechenden Druck von etwa 2 Atm. vornimmt. 



   Ausser der Möglichkeit, das Gemisch von Fettsäure und fettsaurem Zink in einer Form wieder zu gewinnen, deren Wirksamkeit derjenigen des frischen Gemisches nicht nachsteht, hat man bei dem kontinuierlichen Arbeiten nach dem beschriebenen Verfahren den Vorteil, dass man die   Entehlorungen   mit einem geringen Überschuss an fettsaurem   Metal ! bzw.   ohne solchen   Überschuss   beginnen kann. 



     Beispiel l :   172 Teile   Pinenchlorhydrat   werden mit 420 Teilen einer bereits einmal verwendeten 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schiebt klar ab. Diese wird abgetrennt. ferner auch das ausgesehiedene Natriumchlorid, worauf die Zink-   azetatessiglösung, nachdem   sie auf das vorgeschriebene Volumen gebracht ist, wieder gebrauchsfertig ist. 



   Beispiel 2 : 172 Teile Pinenehlorhydrat werden mit 460 Teilen einer bereits einmal verwendeten 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. zweiten Salz der entsprechenden Fettsäure, dadurch gekennzeichnet, dass manim Falle nochmaliger Verwendung von bei dem Verfahren des Patentes Nr. 69241 abfallenden, gebrauchsfertig gemachten Reaktionsgemischen, z. B. einer Eisessigzinkazetatlösung, die Entehlorung bei Temperaturen, die über EMI2.2
AT98704D 1923-01-05 1923-06-07 Verfahren zur Darstellung eines Gemisches von Kamphen und Isobornylester aus Pinenchlorhydrat oder pinenchlorhydrathaltigen Ölgemischen. AT98704B (de)

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