DE512197C - Zusammenklappbarer Kinderwagen - Google Patents

Zusammenklappbarer Kinderwagen

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Publication number
DE512197C
DE512197C DESCH88187D DESC088187D DE512197C DE 512197 C DE512197 C DE 512197C DE SCH88187 D DESCH88187 D DE SCH88187D DE SC088187 D DESC088187 D DE SC088187D DE 512197 C DE512197 C DE 512197C
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DE
Germany
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leaf springs
seat frame
lever
car
collapsible
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Expired
Application number
DESCH88187D
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English (en)
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Louis Schmetzer & Co
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Louis Schmetzer & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B7/00Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators
    • B62B7/04Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators having more than one wheel axis; Steering devices therefor
    • B62B7/06Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators having more than one wheel axis; Steering devices therefor collapsible or foldable
    • B62B7/10Carriages for children; Perambulators, e.g. dolls' perambulators having more than one wheel axis; Steering devices therefor collapsible or foldable by folding down the body to the wheel carriage or by retracting projecting parts into the box-shaped body

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen zusammenklappbaren Kinderwagen, dessen Sitzrahmen an den umgebogenen Enden mittelbar oder unmittelbar auf den Achsen ruhender Blattfedern aufgehängt und in aufgeklappter Stellung mittels unter Wirkung der tragenden Blattfedern stehender Verriegelungshebel festzustellen ist.
Es ist bereits bekannt, bei ganz zusammenklappbaren Kinderwagen oder bei solchen mit nur zusammenklappbarem Oberteil die Verriegelungsvorrichtung am Ende der tragenden Blattfedern anzuordnen, wobei die Verriegelungsvorrichtung meist in Verbindung mit dem Schieber des Wagens steht und durch besondere Druck- oder Zugfedern, durch federnde Stifte o. dgl. betätigt wird.
Das Neue besteht darin, den Sitzrahmen des zusammenklappbaren Oberteils an beiden Enden der Federn unter Zwischenschalten eines Verriegelungshebels an einem Ende aufzuhängen, so daß einerseits eine gleichmäßige und sichere Federung sowie eine feste Verriegelung, andererseits eine wesentlich erhöhte Stabilität gegenüber dem Bestehenden erzielt wird.
Diese Wirkung wird durch schwenkbar am Rahmen angeordnete Hebel erreicht, die mit den Blattfedern verbunden und mit Einkerbungen versehen sind, in die sich im aufgeklappten Zustande des Wagens durch den Schieber bewegte, an Gelenkstäben befestigte Zapfen legen. Bei einer solchen Einrichtung wird nicht nur eine besondere Federanordnung für die Verriegelung erspart, sondern auch die Rahmenfederung durch die bei Nichtbenutzung des Wagens auftretende Entspannung geschont.
Das Zusammenklappen des Wagens wird durch eine als Fußhebel ausgebildete, mit den schwenkbar angeordneten Hebeln starr verbundene Stange erleichtert. Bei einem Herunterdrücken des Fußhebels kann der Schieber leicht umgelegt und hiermit ein Zusammenklappen des Wagens herbeigeführt werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι einen Kinderklappwagen mit zusammenklappbarem Oberteil in der Seitenansicht und
Abb. 2 eine schaubildliche Stirnansicht des zusammengeklappten Wagens in vergrößertem Maßstabe.
Der Kinderklappwagen besteht aus dem Sitzrahmen i, den Blattfedern 2 und den Rädern 3, die mit den Blattfedern 2 durch Achsen 4 verbunden sind. An dem Sitzrahmen 1 sind winklige Streben 5 (Abb. 2) angebracht, mit denen in den Gelenkpunkten 6 der bügeiförmige Schieber 7 schwenkbar verbunden ist. Der Schieber 7 besitzt über den Schwenkpunkt 6 hinaus Verlängerungen 8, die mittels Gelenkstangen 9 mit den Streben 10 des Wagenoberteiles in Verbindung stehen. Bei einer Schwenkung des Schiebers 7 in der gezeichneten Pfeilrichtung (Abb. 1) werden, da der Schieber als ein im Punkte 6 schwenkbarer zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, die Gelenkstangen 9 in entgegengesetzter Richtung bewegt, so daß sich die
Streben ίο des Wagenoberteiles ebenfalls m umgekehrter Richtung dem Sitzrahmen ι nähern. Das Aufklappen des Wagens erfolgt in der Weise, daß von der Seite her mit der einen Hand der Schieber 7, mit der anderen Hand die Lehne ti angefaßt wird und diese beiden Teile in entgegengesetzter Richtung auseinandergedrückt werden. Der Sitzrahmen 1 ist in den Punkten 12 mit schwenkbar angeordneten Verriegelungshebeln 13 versehen, deren Enden durch eine gebogene Stange 14 miteinander verbunden sind. Die Enden der Blattfedern 2 stehen mit der Stange 14 durch Riemen 15 in Verbindung. Die Gelenkstangen 9 sind mit Zapfen 16 versehen, während die schwenkbar am Sitzrahmen ι angeordneten Hebel 13 Einkerbungen 17 besitzen. Beim Anheben des Schiebers 7 in zusammengeklappter Lage des Wagens werden die Gelenkstangen 9 nach unten gedruckt, so daß die Streben 10 des Wagenoberteiles in die Gebrauchslage des Wagens gelangen. Hierbei setzen sich die Zapfen 16 der Gelenkstangen 9 auf die Kanten der Hebel 13 und schwenken beim weiteren Herunterdrücken der Gelenkstangen 9 die Hebel 13 so weit um den Punkt 12, daß sich die Zapfen 16 in die Einkerbungen 17 der Hebel 13 legen. Bei dieser Bewegung ist die Stange 14 der Hebel 13 so weit nach unten geschoben, daß eine Spannung der Blattfedern 2 herbeigeführt ist. Die Wirkung dieser Federspannung sorgt dafür, daß die durch Zapfen 16 und die Einkerbungen 17 erfolgte Verriegelung aufrechterhalten bleibt.
Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß der Zapfen 16 sich am Hebel 13 befindet, während die Gelenkstange 9 den Einschnitt 17 trägt.
Die starr mit den Hebeln 13 verbundene Stange 14 ist U-förmig ausgebildet, um den Teil 18 als Fußhebel benutzen zu können. Bei dem Herunterdrücken dieses Fußhebels gelangen die Zapfen 16 außer Eingriff mit den Einkerbungen 17 des Schwenkhebels 13 und ermöglichen das Umlegen des Schiebers 7. Hierdurch erfolgt eine Entspannung- der Blattfedern 2. Die entspannte Lage ist aus der Abb. 2 deutlich daraus zu erkennen, daß die Verbindungsriemen 19 zwischen dem Sitzrahmen 1 und den Blattfedern 2 entlastet sind, während, wie aus Abb. 1 zu ersehen ist, im aufgeklappten Zustand des Wagens diese Verbindungsriemen 19 fest angespannt sind.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele der Verriegelungsvorrichtung sind die schwenkbar angeordneten Hebel 13 zwischen dem Sitzrahmen ι und den Gelenkstangen 9 angeordnet. Diese Hebel können ebensogut nach außen oder nach innen verlegt werden. Die Gelenkanordnung zwischen dem Schieber und dem Wagenoberteil und die Lage der Einkerbungen in dem Hebel 13 kann auch so durchgebildet werden, daß beim Hochziehen des Teiles 18 der Stange 14 die Entriegelung erfolgt. Die Feststellvorrichtung kann auch an der Rückseite des Wagens angebracht werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Zusammenklappbarer Kinderwagen, dessen Sitzrahmen an den umgebogenen Enden mittelbar oder unmittelbar auf den Achsen ruhender Blattfedern aufgehängt und in aufgeklappter Stellung mittels unter Wirkung der tragenden Blattfedern stehender Verriegelungshebel festzustellen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzrahmen (1) des zusammenklappbaren Oberteiles an einem Ende unter Einschaltung der Verriegelungshebel (13) und am anderen Ende unmittelbar mit den Blattfedern (2) verbunden ist.
  2. 2. Zusammenklappbarer Kinderwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der]Verriegelungshebel (13) durch eine als Entriegelungsfußtritt ausgebildete Stange (14) miteinander verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    SfefiLtN. GEDRUCKT IM ÖER
DESCH88187D 1928-11-06 1928-11-06 Zusammenklappbarer Kinderwagen Expired DE512197C (de)

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