DE511690C - Rueckschlagklappe - Google Patents
RueckschlagklappeInfo
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- DE511690C DE511690C DES82425D DES0082425D DE511690C DE 511690 C DE511690 C DE 511690C DE S82425 D DES82425 D DE S82425D DE S0082425 D DES0082425 D DE S0082425D DE 511690 C DE511690 C DE 511690C
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Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 5
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- 210000003127 knee Anatomy 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K15/00—Check valves
- F16K15/02—Check valves with guided rigid valve members
- F16K15/03—Check valves with guided rigid valve members with a hinged closure member or with a pivoted closure member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
- Check Valves (AREA)
Description
COPY
Jibüothec*
AUSGEGEBEN AlW
3. NOVEMBER 1930
3. NOVEMBER 1930
Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen eine in einer Rohrhülse rollende Kugel als
Belastungsgewicht für Umschaltventile oder andere Absperr organe an Meßanordnungen
mit mehreren Messern verwendet werden. Hierbei besteht der Nachteil, daß die Belastungsänderung
des Ventils durch Abrollen der Kugel gewöhnlich erst in einer bestimmten Stellung des Ventils und dann zu plötzlieh
erfolgt, und daß insbesondere bei größeren Ventilanordnungen außerordentlich schwere Belastungsgewichte benötigt werden.
Andere Vorrichtungen dieser Art, bei denen gegenüberstehend angeordnete Belastungsgewichte
mittels Kniehebel auf das Ventil einwirken, sind wegen der durch die zahlreichen Gelenke bedingten Reibungsbeanspruchungen schneller Abnutzung unterworfen,
wodurch unerwünschte Belastungsao änderungen auftreten, die häufiges Nachstellen
der Kniehebel und Belastungsgewichte erforderlich machen. Außerdem sind diese Vorrichtungen beispielsweise für Klappenventile
nicht verwendbar. Es ist außerdem bekannt, Rückschlagventilklappen mit einer gewichtbelasteten Hebelanordnung
in Verbindung zu bringen, bei der durch allmähliches öffnen der Klappe eine
Verringerung der Belastung dadurch eintritt, daß der am Ventil angreifende Belastungsdruck
durch Änderung der Hebelarmlänge beim Öffnen der Klappe allmählich vermindert
wird. Die Belastungsänderungen sind jedoch hierbei so gering, daß die gleichen Nachteile auftreten, wie sie bei den anderen
bekannten Einrichtungen eben geschildert wurden.
Erfindungsgemäß wird eine äußerst einfache und sicher arbeitende Vorrichtung zur
Veränderung der Gewichtsbelastung einer Rückschlagklappe dadurch geschaffen, daß. die
mit der Klappe zusammenwirkende Bewegungsbahn, an welcher der gewichtbelastete Hebel angreift, einen Knick aufweist, derart,
daß schon nach geringem Anheben der Klappe die Gewichtsbelastung vermindert oder
gänzlich aufgehoben wird.
In den Abbildungen sind einige Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung
im Zusammenhang mit einem Klappenventil schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. 1
einen Schnitt durch das Gehäuse des Klappenventils mit der neuen Einrichtung und
ein Klappenventil in zwei Stellungen, Abb. 2 eine Sonderausführungsform der Einrichtung,
Abb. 3 und 4 graphische Darstellungen der an der neuen Vorrichtung in zwei verschiedenen
Stellungen des Ventils auftretenden Kräfte.
α ist das Gehäuse des Klappenventils b mit
Einströmstutzen c und Ausströmstutzen d. Das Klappenventil b ist starr mit einem Übertra-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Heinrich Garthe in Berlin-Charlottenburg.
COPY
guiigs- oder Stiinhebel c verbunden und zusammen
mit diesem um einen Zapfen / im
Gehäuse ff schwenkbar gelagert. An einem an der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses λ
im Innern hervortretenden Teil/ ist ein Gewichtshebel
Ii ;«u einem Ende bei q drehbeweglich
gelagert. An seinem anderen Ende trägt der Hebel h ein Gewicht g. An der |
dem Ventil δ zugekehrten Seite ist der He- \
ίο bei Λ mit einer Führungsbahn/; versehtn. auf j
der sich eine an dem Suuzhebel t' dreh- ,
beweglich gelagerte Rolle m entlang bewegen | kann. Die Führungsbahn k kann, wie in \
Abb. ι gezeigt. Kurvenförmig oder, wie aus j
Abb. ζ ersichtlich, als eine gerade Führungsbahn
an dem -Ht bei ausgebildet svin. der ■
drehbeweglich am . Gewichishebel/z gelagert !
ist. Im ersten Falle erhält die kurvenförmige ' Führungsbahn k bei 0 einen Knick, im zwei- ;
ten Falle ist an der gleichen Steile der Dreh- punkt ρ des geraden Führungshebels 11 ange- \
ordnet. Die Einknickung der kurvenförmigen ; Bahn Ic bzw. die Drehung des Hebels 11 mit j
der geraden Führungsbahn k dient dazu, in \
einer bestimmten Stellung des Ventils b plötz- |
lieh eine größere Entlastung desselben her- j beizuführen. j
In bezug auf den Drehpunkt bei q übt die I im Schwerpunkt des Gewichts g· angreifende
Kraft G ein Drehmoment G-U und. die an
der Berührungsstelle zwischen Rolle m und Führungsbahn k angreifende Auflagerkraft A
ein Drehmoment -4 · I1 aus. Andererseits übt
die AufIagerkraft.4 auf den Hebele und das
damit verbundene Ventil δ in bezug auf den Drehpunkt/ ein DrehmomentA-I3 aus.
Wie aus Abb. 3 ersichtlich, ist in geschlossener Stellung des Ventils b und bei horizontalem
Verlauf des anfänglichen Teiles der Führungsbahn k die Auf Iagerkraf t A senkrecht
gerichtet, so daß sie.zu der von dem Gewicht g erzeugten Kraft G und zu der im
Drehpunkt q wirksamen Auflagerkraft 5- parallel verläuft. Beim öffnen des Ventils b
wird der bis dahin horizontale Teil der Führungsbahn k zur Horizontalen etwas geneigt.
Die Folge davon ist, daß die Auflagerkraft A eine zur Senkrechten etwas geneigte Richtung
annimmt. Sobald die Rolle m über die Knicksteile ο der Führungsbahn k hinweg bewegt
ist, wird die Neigung der Kraft A plötzlich stark vermehrt. Dadurch vermindert sich
das auf das Ventilö von der Kraft-, ausgeübte
Drehmoment A · I3 plötzlich sehr stark
und ermöglicht in dieser Stellung des Ventils δ, die einer bestimmten Durchflußmenge
entspricht, den Beginn der Ventilöimung. Bei der Weiterbewegung der Rolle/« auf der
Führungsbahn k wird durch Änderung der Abstände Z1,12,I3 der zwei Kräfte G und A
von dem Drehpunkt <7 bzw. dem Drehpunkt/ im Zusammenhang mit der Richtungsänderung
der Kraft A das auf das Ventil b durch die Kraft .4 ausgeübte Drehmoment weiterhin
vermindert und ;las Ventil b mit wachsender Durchriuljmenge allmählich vollständig geöi'fnet.
Durch entsprechende Gestaltung der Führungsbahn k kann'es ohne Schwierigkeiten
vermieden werden, daß die Kraft A im Verlaufe der öffnuugsbewegung
des Ventils b eine durch den Drehpunkt/ gehende oder eine links an diesem
vorbeiführende Richtung erhält. Damit wird die Gefahr des Hängenbleibens des geöffneten
Ventils b völlig beseitigt.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: In der geschlossenen Stellung
des Ventils δ befindet sich die Rolle m des
Hebels Ii auf dem in dieser Lage horizontal gerichteten Teil der Kurve k. Die auf das
Ventil b an der Berührungsstelle zwischen Rollern und Bahn/: von dem Gewicht g ausgeübte
Kraft ist
und das in bezug auf den Drehpunkt/ auf das Ventil b ausgeübte Drehmoment ist
Bei der Öffmmgsbewegung des Ventils b, die
durch die Strömung in der das Ventilgehäuse α enthaltenden Rohrleitung hervorgerufen wird, erfährt die Kraft- an der Knick-
stelleo der Kurvenbahn k plötzlich eine wesentliche Richtungsänderung, durch die der
wirksame Hebelarm I3 beträchtlich verkürzt
und der Hebelarm^ verlängert wird. Außerdem wird durch das Anheben des Gewichts £
der' wirksame Hebelarm U verkleinert. Sowohl' die Kraft- als auch das von dieser
auf das Ventil b ausgeübte Drehmoment A · I3
erfahren also an der Knickstelle ο eine plötzliche, größere Abnahme. Bei der weiteren
ÖfJFnungsbewegung des Ventils δ ergibt sich
schließlich die in Abb. 4 gezeichnete Stellung, in der die Hebelarme I2 und. I3 wesentlich
kürzer geworden sind, während der Hebelarm I1 eine beträchtliche Verlängerung erfahren
hat. Der Faktor
hat sich also stark verringert, so daß auch das von der Kraft A auf das Ventil δ ausgeübte
Drehmoment
'l
eine wesentliche Abnahme erfahren hat; aber selbst in der Endstellung der Öffnungsbrwe-
gung des Ventils b verbleibt ein auf dieses einwirkendes Drehmoment, das die Schließung
des Ventils bei Abnahme der von der Strömung auf das Ventil b ausgeübten Kraft
zur Folge hat.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 nimmt die Führungsschiene« bis zur plötzlichen
^Entlastung des Vertils b die gezeichnete
Stellung ein. An der gleichen Stelle, an
ίο der bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. ι
der Knick ο liegt, erfolgt bei der üitnungsbewegung
des Ventils b eine Schwenkung der Führungsschiene/? um den Drehpunktp. Das
hat wiederum die Richtungsänderung der Kraft-! und die Änderung der wirksamen
Länge der Hebelarme^ und I3 zur Folge.
' Während der weiteren Öffnungsbewegung des Ventils b verringert sich dann die Kraft A
und das von dieser auf das Ventil b ausgeübte Drehmoment in der beschriebenen Weise
bis zu einem gewissen zulässigen Maß.
Das Anwendungsgebiet der Erfindung ist nicht auf Klappenveiitile beschränkt. Die als
Ausführungsbeispiel dargestellte und beschriebene Vorrichtung kann mit gleichem Erfolg
auch für jegliche Art von Teller- oder Schwimmerventilen verwendet werden. In diesem
Falle wirkt dann zweckmäßig der Stützhebel nicht direkt, sondern unter Zwischenschaltung
eines Gestänges auf das Ventil b 30 ein.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Rückschlagklappe mit veränderlicher, an einem besonders gelagerten Hebel angreifender Gewichtsbelastung, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Klappe zusammenwirkende Bewegungsbahn, an welcher der gewichtbelastete Hebel geführt wird, einen Knick aufweist, derart, daß schon nach geringem Anheben der Klappe die Gewichtsbelastung vermindert oder aufgehoben wird.
- 2. Rückschlagklappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stelle (p), an der eine plötzliche Belastungsänderung der Klappe (δ) erwünscht ist, die Führungsbahn (k) für den Übertragungshebel (e) am gewichtbelasteten Hebel (A) drehbeweglich gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES82425D DE511690C (de) | 1927-10-30 | 1927-10-30 | Rueckschlagklappe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES82425D DE511690C (de) | 1927-10-30 | 1927-10-30 | Rueckschlagklappe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511690C true DE511690C (de) | 1930-11-03 |
Family
ID=7510337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES82425D Expired DE511690C (de) | 1927-10-30 | 1927-10-30 | Rueckschlagklappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511690C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2925827A (en) * | 1955-10-14 | 1960-02-23 | Crane Co | Swing check valve |
| DE1168719B (de) * | 1959-06-12 | 1964-04-23 | Bopp & Reuther Gmbh | Umschaltklappe |
-
1927
- 1927-10-30 DE DES82425D patent/DE511690C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2925827A (en) * | 1955-10-14 | 1960-02-23 | Crane Co | Swing check valve |
| DE1168719B (de) * | 1959-06-12 | 1964-04-23 | Bopp & Reuther Gmbh | Umschaltklappe |
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