DE511462C - Schleuder fuer Waesche - Google Patents

Schleuder fuer Waesche

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DE511462C
DE511462C DE1929511462D DE511462DD DE511462C DE 511462 C DE511462 C DE 511462C DE 1929511462 D DE1929511462 D DE 1929511462D DE 511462D D DE511462D D DE 511462DD DE 511462 C DE511462 C DE 511462C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F49/00Domestic spin-dryers or similar spin-dryers not suitable for industrial use
    • D06F49/06Mountings, e.g. resilient mountings, for the bowl or casings; Preventing or damping vibrations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description

  • Schleuder für Wäsche Die Einführung von Wäscheschleudern in den Haushalt bereitet deshalb große Schwierigkeiten, weil eine solche Maschine infolge der namentlich bei ungleichförmiger Füllung auftretenden heftigen Erschütterungen außerordentlich kräftig und widerstandsfähig gebaut sowie auch auf einem Unterbau aufgestellt werden muß, da sie sonst wandert. Der Antrieb ist zudem für die Bedienung sehr gefährlich und bedarf deshalb einer besonders sorgfältigen Durcharbeitung, die sich ohne größere Schwierigkeiten und entsprechende Verteuerung nicht erreichen läßt. Da das Einpacken der Wäsche niemals genau gleichmäßig erfolgen kann, lassen sich die sich daraus ergebenden, häufig sehr heftigen Erschütterungen nicht vermeiden, die überdies einen stärkeren Antrieb bedingen, weil der Kraftaufwand zu einem wesentlichen Teil durch die sich auf das Gestell und den Mantel übertragenden Erschütterungen mitaufgezehrt wird. Der benötigte kräftige Motor setzt die Gestehungskosten und damit den Verkaufspreis ebenfalls sehr nachteilig herauf.
  • Die Erfindung geht nun von -dem Gedanken aus, eine Schleuder, besonders für den Haushalt, und zwar auch den Kleinhaushalt, zu schaffen, die einmal hinsichtlich ihres Betriebes völlig ungefährlich ist, dann das Aufstellen ohne Unterbau, also auf freiem Boden und ohne Befestigung ermöglicht und als weitere Folge davon auch mit einem Mindestkraftbedarf auskommt, wie er gerade für den Antrieb der Trommel zur Erzielung der erforderlichen hohen Drehzahl genügt. Dabei wird eine Schleudertrommel verwendet, die frei pendelnd und seitlich beweglich mit einem Kugelzapfen in einer Pfanne gelagert ist, wie es an sich bekannt ist. Bei dieser bekannten Lagerung hat jedoch die Lagerpfanne denselben Durchmesser wie derKugelzapfen, so daß die Trommel lediglich pendeln kann. Gemäß der Erfindung hat nun die Pfanne einen größeren Durchmesser als der Kugelzapfen. Das hat den großen Vorteil, daß er mit der Trommel in der Pfanne spielen, also auch mit der ganzen Trommelachse seitlich ausweichen kann. Die Trommelachse kann sich also bei ungleichförmiger Füllung entsprechend seitlich verlagern bzw. im Winkel zur ideellen Schwingungsachse der Trommel einstellen. Infolgedessen treten Erschütterungen fast nicht auf, oder sie sind völlig unschädlich und kaum merklich. Deshalb wird auch das Gehäuse von den Erschütterungen nicht mehr in Mitleidenschaft gezogen und hat keine Ursache zu wandern.
  • Die Zeichnung stellt die Erfindung in Abb. i im senkrechten Schnitt in einem Ausführungsbeispiel dar.
  • Abb.2 zeigt ein anderes AusfÜhrungsbeispiel im senkrechten Teilschnitt.
  • Das Gehäuse a bildet im unteren Teil in üblicher Weise eine Rinne zum Auffangen des ausgeschleuderten Wassers, die innen von einem leicht kegelförmigen Stutzen a' eingefaßt ist. Dieser dient zum Einsetzen und Abstützen des den Motor tragenden Rahmens h. Der Motor d selbst ist mittels Armen b' am Rahmen b aufgehängt. Auf der Motorwelle sind Flügel e angeordnet bzw. aufsteckbar, die das Gebläse für den Antrieb der Trommel bilden. Am Rahmen b ist mittels der Arme f" eine Lagerhülse f abgestützt, die eine Lagerpfanne f' bildet. Auf dieser stützt sich die Trommel g mit einer Kugel g' ab. Die Trommel g bildet mit ihrer mittleren Hülse g"' einen in einen Knauf g" auslaufenden Schaft, mittels dessen sie sich aus dem Gehäuse a heben läßt. An der Unterseite ist die Trommel g mit Schaufeln e' besetzt, die den von den Flügeln e erzeugten Luftstrom aufnehmen und in Drehbewegung für die Trommel g umsetzen.
  • Infolge der Lagerung des Trommelstützpunktes mittels des Kugelzapfens g' in der Pfanne f' kann sich die Trommel g bei einseitiger Füllung entsprechend seitlich verlagern und auch, um den Kugelzapfen ;' schwingend, einstellen. Die Trommel läuft infolgedessen auch mit verlagerter Achse sehr ruhig.
  • Die Lagerung könnte auch umgekehrt gestaltet sein, so daß die Säule f die Kugel g' trägt und die Trommel g die Lagerpfanne f' mit gegenüber der Kugel g' vergrößertem Durchmesser, wie in Abb. 2 dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleuder, besonders für ungleichförmige Füllung, z. B. Wäsche, mit frei pendelnd und seitlich beweglich mit Kugelzapfen und Pfanne gelagerter Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfanne (f) einen größeren Durchmesser als der Kugelzapfen (g') hat, so daß dieser in ihr spielen kann.
DE1929511462D 1929-11-09 1929-11-09 Schleuder fuer Waesche Expired DE511462C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE511462T 1929-11-09

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DE511462C true DE511462C (de) 1930-10-30

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ID=6547795

Family Applications (1)

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DE1929511462D Expired DE511462C (de) 1929-11-09 1929-11-09 Schleuder fuer Waesche

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DE (1) DE511462C (de)

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