DE511393C - Modulationseinrichtung fuer Sendeanordnungen mit Ballastkreis - Google Patents

Modulationseinrichtung fuer Sendeanordnungen mit Ballastkreis

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DE511393C
DE511393C DEL76904D DEL0076904D DE511393C DE 511393 C DE511393 C DE 511393C DE L76904 D DEL76904 D DE L76904D DE L0076904 D DEL0076904 D DE L0076904D DE 511393 C DE511393 C DE 511393C
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DE
Germany
Prior art keywords
anode
modulation device
direct current
circuit
chokes
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Expired
Application number
DEL76904D
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English (en)
Inventor
Adolf Heilmann
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/08Amplitude modulation by means of variable impedance element
    • H03C1/10Amplitude modulation by means of variable impedance element the element being a current-dependent inductor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • blodulationseinrichtung für Sendeanordnungen mit Ballastkreis Im Hauptpatent wird eine Modulationseinrichtung für Sendeanordnungen mit Ballastkreis beschrieben, deren Kennzeichen darin besteht, daß die zur Steuerung des Nutz- und Ballastkreises erforderlichen Modulationsdrosseln von dem Anodenwechselstrom einer Elektronenröhre, deren Gitter von den Modulationsströmen beeinflußt wird, im gleichen Sinne durchflossen werden. Die eine der Drosselspulen besitzt hierbei eine Vormagnetisierung, die durch den Modulationsstrom in ihrem Werte herabgesetzt wird. Diese Drosselspule dient im allgemeinen zur Steuerung des Ballastkreises.
  • Die im Hauptpatent angegebene Anordnung kann gemäß der Erfindung für manche Zwecke verbessert werden, indem die Zuführung des Anodenwechselstromes über eine Anordnung erfolgt, die ein Fließen des Anodengleichstromes der Elektronenröhre über den Kreis der Drosselspulen verhindert. Dies erweist sich deswegen zweckmäßig, weil es zur einwandfreien Tastung der Nutz- und Ballastkreise notwendig ist, daß in der gesamten Anordnung völlige Symmetrie herrscht. Zur Durchführung eignen sich besonders die in den beiliegenden Abb. i bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiele. Dem Gitterkreis der Elektronenröhre R werden über den Transformator T, die Modulationsströme zugeführt. Im Anodenkreis der Röhre liegt ein Transformator T2, der sekundärseitig in der Mitte angezapft ist. Jede der Hälften der Sekundärspule liegt im Kreise einer der Drosselspulen, die zur Beeinflussung des Nutz- bzw. Ballastkreises dienen. Der Mittelpunkt der Sekundärspule ist mit dem einen Pol der Gleichstrombatterie B verbunden, während der andere über eine Drosselspule L1 mit dem Zusammenschlußpunkt der beiden Tastdrosseln Drl und DY2 in Verbindung steht. Die beiden anderen Enden der Drosselspulen Dr, und D-i:2 liegen an den Enden der Sekundärspule des Transformators T,. Wie sich leicht aus der Abbildung ersehen läßt, werden die hintereinandergeschalteten Drosselspulen von dem Anodenwechselstrom, wie es auch bei der Anordnung des Hauptpatents der Fall ist, im gleichen Sinne durchflossen, während die Gleichstrom-Vormagnetisierung im entgegengesetzten Sinne erfolgt, da die Drosselspulen zwar parallel zur Gleichstromquelle, jedoch im anderen Sinne in bezug auf ihre Wicklungen liegen. Sofern die sämtlichen Größen (Sekundärhälften von T2 und Wicklungen von Dr, und Dr2) der beiden Kreise gleich groß sind, erhalten die beiden Drosseln die gleiche Vormagnetisierung, und in der Anordnung herrscht Symmetrie. Durch den mit Hilfe des Transformators übertragenen Anodenwechselstrom wird der Magnetisierungsstrom in der einen Drosselspule verstärkt und in der anderen im gleichen Maße abgeschwächt. Hierdurch wandert die durch die Drosselspulen Dr, und Dr. gesteuerte Hochfrequenzenergie, deren Kreise in der Abbildung nicht dargestellt sind, vom Ballastzum Nutzkreis bzw. umgekehrt. Das verlangte Symmetrieverhältnis wird jedoch nur dadurch erreicht, daß der Transformator TZ in die Anordnung eingeschaltet ist und hierdurch ein Gleichstromfluß des Anodengleichstromes der Röhre R in den Drosselspulkreisen unmöglich ist.
  • Bei der in der Abb. a dargestellten Anordnung ist die Einrichtung nach Abb. i noch weiter entwickelt, und es sind auch die Unsymmetrien auf einfache Weise vermieden, die durch Ungleichmäßigkeiten der Wicklungen des Transformators TZ entstehen können. Ein Gleichstromfluß der Batterie B über die Sekundärwicklung des Transformators T2 ist durch die Einschaltung von Kapazitäten Cl und C2 verhindert. Hierdurch wird dein Transformator T2 keinerlei Vormägnetisierung erteilt, während sich bei der in Abb. i dargestellten Anordnung die Vormagnetisierung beider Spulenhälften im Transformator TZ aufheben muß; um Symmetrie zu erhalten. Da den Drosseln Dr, und Dr, aber eine Vormagnetisierung erteilt werden muß, ist ein aus Ohmschen Widerständen oder Induktionsspulen bestehender Spannungsteiler S" S2 bei der Anordnung gemäß Abb. ?- vorgesehen, über den der Magnetisierungsstrom der Drosseln Dr, und Dr, fließt. Auch bei dieser Anordnung ist ein Gleichstromfluß des Anodengleichstromes der Röhre R, in den Drosselkreisen vermieden.
  • Die in der Abb. 3 gezeigte Anordnung ist im wesentlichen der in Abb.2 dargestellten ähnlich, jedoch ist hier der Transformator T. vermieden; und der Spannungsteiler S1 und S2 ist unter Zwischenschaltung des Gleichstrom-Sperrkondensators C3 direkt an den Anodenkreis der Röhre R gelegt. Hierbei ist es notwendig, in die Zuführungsleitung des Anodengleichstromes der Röhre R eine Drossel N= einzuschalten; um ein Abfließen des Anodenwechselstromes zu verhindern und denselben der Anordnung zuzuführen. Die in sämtlichen Anordnungen eingeschaltete Drossel Ni verhindert, wie sich leicht einsehen läßt, einen rluß des Anodenwechselstromes über die Gleichspannungsbatterie B.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHEN r. Modulationseinrichtung für Sendeanordnungen mit Ballastkreis nach Patent 5o9 614, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Anodenwechselstromes zu den Steuerdrosseln über eine Anordnung erfolgt, die einen Fluß des Anodengleichstromes der Elektronenröhre in dem Kreis der Drosselspulen verhindert: ä. Modulationseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anodenwechselstrom den Steuerdrosseln über einen Transformator zufließt, dessen Sekundärseite in der Mitte angezapft ist und derart mit den Steuerdrosseln verbunden ist, daß durch eine Gleichstromquelle eine in beiden Drosseln entgegengesetzt gerichtete Vormagnetisierung vorhanden ist. 3. Modulationseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anodenwechselstrom den Steuerdrosseln über einen aus Ohmschen Widerständen oder Induktionsspulen bestehenden Spannungsteiler zufließt, der durch einen Transformator mit dem Anodenkreis der Elektronenröhre gekoppelt ist. q.. Modulationseinrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß Kondensatoren einen Gleichstromfluß der im Kreis der Drosseln liegenden Gleichstromquelle über den Transformator verhindern. 5. Modulationseinrichtung nach Anspruch i unter Verwendung eines Spannungsteilers nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteiler direkt im Anodenkreis der Röhre liegt, der gegen den Anodengleichstrom durch einen Kondensator abgeriegelt ist.
DEL76904D 1929-12-02 1929-12-03 Modulationseinrichtung fuer Sendeanordnungen mit Ballastkreis Expired DE511393C (de)

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