DE511306C - Verfahren, Werkzeug und Presse zum Schmieren von Blattfedern - Google Patents

Verfahren, Werkzeug und Presse zum Schmieren von Blattfedern

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DE511306C
DE511306C DEE37944D DEE0037944D DE511306C DE 511306 C DE511306 C DE 511306C DE E37944 D DEE37944 D DE E37944D DE E0037944 D DEE0037944 D DE E0037944D DE 511306 C DE511306 C DE 511306C
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Germany
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spring
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press
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DEE37944D
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Eumuco AG fuer Maschinenbau
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/02Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
    • F16F1/18Leaf springs
    • F16F1/24Lubrication; Covers, e.g. for retaining lubricant

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)

Description

Blattfedern sollen von Zeit zu Zeit zwischen den Blättern geschmiert werden, damit ihre Federarbeit nicht durch Reibung verzehrt wird. Zu diesem Zweck müssen die einzelnen Blätter gespreizt und muß das Schmiermittel zwischen die gespreizten Blätter eingeführt werden.
Die Erfindung besteht zunächst in einem Verfahren zum Einbringen eines Schmierto mittels zwischen die gespreizten Federblätter. Es besteht darin, daß "die Federn in einem Ölbad gespreizt werden. Fender umfaßt die Erfindung ein Werkzeug zum Spreizen der Federblätter von Federn. Dieses besteht in einem Blech, dessen eine Kante den Umriß der gespreizten Feder mindestens an einem Punkte jedes Federblattes berührt. Endlich gehört zu der Erfindung eine Presse zum Spreizen der Federblätter von Federn, bei der an dem senkrecht beweglichen Preßkolben drehbar ein Werkzeug, wie vorstehend beschrieben, hängt und darunter auf Schienen ein zur Aufnahme der Fiedern eingerichteter Wagen läuft.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Presse mit dem Werkzeug.
Abb. ι ist eine Vorderansicht der Presse. Der weggelassene rechte Teil ist gegengleich dem linken.
Abb. 2 zeigt das Werkzeug in der Presse ' in Arbeitsstellung.
Abb. 3 ist eine Seitenansicht der Presse. Die Presse ist eine einhüftige, hydraulische Presse mit Stahlplattengestell.
Oben ist zwischen den Stahlplatten α der Preßizylinder b befestigt, in dem sich ..der Preßkolben c bewegen kann. Unten ist - an ϊ! den Platten ein Gegenhalter befestigt, der aus den beiden Teilen d und e besteht. Oben ist in den Zylinder noch ein Kückzugzylinder"/ eingehängt. Der dazu gehörige Rückzugkölbeng· trägt ein Querhaupt h, das durch zwei Stangen / mit einer am Preßkolben c befestigten rechteckigen Platte k verbunden ist, Die Stangen i sind an zwei schräg einander gegenüberliegenden Ecken der Plattet befestigt, an den anderen beiden Ecken wird die Platte von Hängestangen /'■ durchdrungen^ die in ihren Bohrungen längsverschiebbar sind und an ihren unteren Enden ein Paar Schienen/ tragen. Die Schienen sind so lang wie die lichte Länge eines unter dem Preßkolben angebrachten Ölbehälters m. Senk·» rechte Führungen« innen an den Querwänden des Ölbehälters umfassen die Enden der Schienen /. Der Boden des Ölbehälters liegt zwischen den Teilen d und e des Gegenhalters. Außerhalb des Ölbehälters haben die Schienen? Verlängerungen0. Unter den Verlängerungen sind Ölfänger 79 mit Ablauf nach dem Ölbehälter angebracht.
Das untere Ende des Preßkolbens c wird von einem drehbaren Kopf q gebildet. An dem Kopf hängt das Werkzeuge. Es besteht aus einem Blech mit stufenförmigen Ausschnitten s, deren Form sich nach dem Umriß der zu schmierenden Feder richtet. Die Ausschnitte müssen so groß sein, daß je ein
Ausschnitt über ein Ende eines Federblattes faßt, aber tiefer ist, als die von den Enden der ungespreizten Federblätter gebildeten Ecken. An den Enden des Werkzeuges sind Federlaschen t 'angelenkt, die zum Spreizen des mit dem Laschenauge versehenen Federblattes dienen. Die Länge und Lage der Federlaschen muß sich diesem Zweck anpassen.
ίο Auf den Schienend läuft ein vierrädriger Wagen u. In der Mitte des Wagens ist ein Drehschemel ν gelagert, der zur Aufnahme der Blattfeder W eingerichtet ist, nämlich so, daß in seiner Mitte der Federbund zwischen Gabeln χ liegen und das längste Federblatt zwischen den Gabeln auf dem Drehschemel aufruhen kann. Unter dem Federbund haben der Drehschemel ν und der Wagen« 'eine Öffnungy, durch die der zapfenförmigeTeile
ao des Gegenhalters bis zum Federbund an den Schienen/, dem Wagen« mit dem Drehschemel ν vorbeigehen kann.
Zum Schmieren einer Blattfeder wird sie auf den der Schienenverlängerung 0 gegenüberstehenden Wagen « gelegt; das Werkzeug r wird schräg ' zu den Schienen L, die Blattfeder w gegebenenfalls im entgegengesetzten Sinne ebenfalls schräg zu den Schienen gedreht und die Blattfeder so in die Stellung über dem Ölbehälter m eingefahren. Infolge der Schrägstellung können Werkzeug und Werkstück aneinander vorbeigehen. Nun werden beide in die Schienenmittelebene gedreht, die Laschend an dem größten Federblatt befestigt und der Preßstempel, zunächst unter Einleitung von Füllwasser in den Zylinder a, gesenkt. Dabei gehen die Schienen /, der Wagen« und zugleich das Werkzeuge hinunter in den Ölbehälter m,, bis sich der Bund der Blattfeder auf den Teil e des Gegenhalters aufsetzt. Nun wird Preßwasser in den Zylinder geleitet. Der Preßkolben geht weiter hinunter, die Schienen I mit dem Wagen u senken sich weiter, während der Federbund seine Höhenlage beibehält. Die Hängestangen i' schieben sich beim Aufsetzen auf den Boden des Ölbehälters durch die Platte k hindurch. Das Werkzeuge spreizt nacheinander durch Belastung der Laschend und Aufsetzen der Ecken der Ausschnittes die Federblätter. Dabei saugt sich der Zwischenraum der Federblätter mit Öl voll. Nun wird das Wasser aus dem Zylinder« gelassen. Der Kolbenc, die Schienen/ -und der Wagen« heben sich unter der Wirkung der sich wieder zusammenschließenden Blattfeder. Zugleich wird der Rückzugzylinder mit Preßwasser gespeist und die Feder dadurch wieder in ihre
ursprüngliche Höhe gehoben. Nun wird sie vom Werkzeug gelöst und wieder auf eine 60 Verlängerung 0 ausgefahren. Dort tropft das überschüssige Öl ab, worauf die Feder abgehoben wird. Inzwischen ist auf der anderen Verlängerung ο ein zweiter Wägen ti mit einer Feder beladen worden und kann von der 65 andern Seite her unter das Werkzeug eingefahren werden. So geht die Arbeit dauernd weiter.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Schmieren von Blattfedern zwischen den Federblättern, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn in einem Ölbad gespreizt werden.
2. Werkzeug zum Spreizen der Federblätter von Federn, bestehend aus einem Blech, dessen eine Kante den Umriß der gespreizten Feder mindestens an einem Punkte jedes Federblattes berührt.
3. Werkzeug nach Anspruch 2, an dessen Enden Federlaschen zum Spreizen des mit dem Laschenauge versehenen Federblattes angelenkt sind.
4. Presse zum Spreizen der Federblätter von Federn, bei der an dem senkrecht beweglichen Preßkolben drehbar ein Werkzeug nach Anspruch 2 hängt und darunter auf Schienen ein zur Aufnahme der Feder eingerichteter Wagen läuft.
5. Presse nach Anspruch 4, bei der auf dem Wagen ein Drehschemel zur Aufnahme der Feder angebracht ist.
6. Presse nach Anspruch 4 oder 5 zum Spreizen im Ölbad, bei der die Schienen am Preßkolben über einem Ölbehälter und einem Gegenhalter hängen, an dem die Schienen vorbeigehen können, auf den der Federbund aber sich aufsetzt.
7. Presse nach den Ansprüchen 4 bis 6, jedoch mit undrehbar am Preßkolben hängendem Werkzeug.
8. Presse nach Anspruch 6 oder 7, bei der der Boden des Ölbehälters zwischen zwei Teilen des Gegenhalters liegt.
9. Presse nach Anspruch 6 oder 7, bei der die Hängestangen der Schienen nachgiebig am Pteßkolben hängen.
10. Presse nach Anspruch 6 oder 7, bei der die Schienen in. einen mittleren, am Kolben hängenden Teil und zwei feststehende seitliche Teile geteilt sind.
11. Presse nach Anspruch 1 o, bei der unter den seitlichen Schienenteilen Ölfänge mit Ablauf nach dem Ölbehälter angebracht sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE37944D 1928-09-07 1928-09-07 Verfahren, Werkzeug und Presse zum Schmieren von Blattfedern Expired DE511306C (de)

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