DE511003C - Weckeruhr mit Abhebevorrichtung fuer die Rueckwand - Google Patents

Weckeruhr mit Abhebevorrichtung fuer die Rueckwand

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DE511003C
DE511003C DEJ39087D DEJ0039087D DE511003C DE 511003 C DE511003 C DE 511003C DE J39087 D DEJ39087 D DE J39087D DE J0039087 D DEJ0039087 D DE J0039087D DE 511003 C DE511003 C DE 511003C
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rear panel
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    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Weckeruhr mit Abhebevorrichtung für die Rückwand Die Notwendigkeit von Rückwandabhebern tritt besonders in die Erscheinung, wenn die verwendeten Gehäuse nicht aus blanken Metallen, nötigenfalls mit galvanischer Auflage, bestehen, sondern mit einer Farb- oder Lackschicht überzogen sind, deren Auftragdicke variiert und bei denen die Reibung des Paßrandes der Rückwand im Gehäuse naturgemäß eine erheblich größere ist. Bei solchen Gehäusen ergibt sich für angelenkte Hebel aller Art die unangenehme Begleiterscheinung, daß, wenn diese vor dem Aufbringen des Farbüberzugs schon angebracht waren, der Farbüberzug die Bewegung des Hebels hemmt und der Hebel selbst gewisse Teile des Gehäuses gegen das Überziehen mit der Farbe abdeckt. Werden sie dagegen erst nachträglich angebracht, so ergeben sich Beschädigungen des Lacks sowohl beim Annieten als auch bei dem unter dem Druck der Vernietung erfolgenden Bewegen des Hebels.
  • Gegenstand der Erfindung ist deshalb eine Rückwandabhebevorrichtung, die in fertiglackiertem Zustande in eine entsprechende Aussparung von Gehäuse oder Rückwand eingelegt wird und dabei mit einer entsprechenden Aussparung des anderen Gehäuseteils derartig zusammenwirkt, daß das Einführen der Rückwand in das Gehäuse in einer gegen Verdrehung gesicherten Führung geschieht. In der beiliegenden Abb. i ist das Gehäuse von unten gesehen in geschlossenem Zustand dargestellt, wobei ein Teil des Stützfußes abgebrochen gezeichnet ist, so daß die Aussparungen in Rückwand und Gehäuse erkennbar sind.
  • Abb.2 zeigt einen Schnitt senkrecht zur Gehäuselän-Sachse durch die Ebene der Nieten des Rückwandabhebers.
  • Abb. 3 zeigt den axialen Schnitt.
  • Abb. q. zeigt eine andere Ausbildungsform des Rückwandabhebers in der Ansicht von unten.
  • Abb. 5 zeigt denselben Rückwandabheber in .der Seitenansicht.
  • Das Gehäuse i weist eine Aussparung i auf, die Rückwand :2 eine ebenso breite Aussparung a a, in welche der Rückwandabheber derart eingelegt ist, daß er mit der Außenkante der Niete 4a eine Sicherung beider Teile gegen Verdrehung bewerkstelligt.
  • Außerdem sichert der Nietkopf 4 den Fuß gegen das Herausziehen. Statt der Niete 4` können auch umgebogene Lappen 5a verwendet werden, die am oberen Teil hammerkopfartig verbreitert sind, um den Hebel am Herausfallen zu verhindern. In diesem Fall ist der Ausschnitt ib des Gehäuses an seiner oberen Kante stärker abgerundet, um das bessere Einführen der Lappen 5a zu ermÖglichen, während er auf seinem Grunde ebenso wie der Ausschnitt 2b in der Rückwand annähernd scharfkantig ausgeführt werden kann.
  • Die Sicherung gegen das Herausfallen kann naturgemäß auch in der Weise geschehen; daß der Hebel zwischen dem Gehäuse und dem Faßrand der Rückwand eingelegt wird.
  • Zum Schließen des Gehäuses wird der Abhebet an dem einen Teil in die entsprechende Aussparung eingelegt; zweckmäßigerweise an demjenigen, beidem der Ausschnitt weniger tief ist. Durch eine entsprechende Abschrägung an der Unterseite des Nietkopfes ermöglicht man zweckmäßigerweise auch die Einführung in der Längsrichtung der Niete; während die seitliche Führung gegen Verdrehung durch die Abdruckorgane, Stifte oder Lappen, ausgeübt wird.
  • Sobald das Gehäuse gänzlich geschlossen ist, werden die Lapper oder Stifte zwischen Gehäuse und Rückwand derartig eingeklemmt, daß eine Bewegung in der Blechebene nur unter überwindung der Reibung zwischen Gehäuse und Rückwand erfolgen kann und in der Ebene senkrecht dazu durch den Kopf verhindert ist.
  • Zum Öffnen des Gehäuses bewegt man den Abhebet in seiner Blechebene zur Seite und übt dabei eine Abhebewirkung auf die Rückwand aus, deren Hub um so höher ist, je weiter die Außenkanten der Abdrückstifte voneinander entfernt sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Riickwandabheber nach Patent 490343, dadurch gekennzeichnet; daß seine Abdrückglieder (Stifte oder Lappen) beim Einsetzen der Rückwand in eine Aussparung der Rückwand oder des Gehäuses lose eingelegt werden und dabei in einem entsprechenden Ausschnitt des anderen Teils eine seitliche Führung bewirken, bis der Abhebet bei geschlossenem Gehäuse derart eingeklemmt ist; daß eine seitliche Bewegung ein Abheben der Rückwand bewirkt, eine Aufundabbewegung aber verhindert ist:
  2. 2. Rückwandabheber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieAbdrückglieder aus Nieten bestehen, deren Köpfe das Aufundabbewegen des Hebels verhindern.
  3. 3. Rückwandabheber nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdrückglieder aus rechtwinklig umgelegten Lappen mit hammerkopfförmigen Verbreiterungen bestehen. .
  4. 4. Rückwandäbheber gemäß Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdrückglieder aus Stiften bestehen, die beiderseitig aus dem Abhebet herausragen, während dieser sich mit seinem vorderen Teil bei geschlossener Uhr zwischen Rückwand und Gehäuse befindet.
DEJ39087D 1929-06-20 1929-08-24 Weckeruhr mit Abhebevorrichtung fuer die Rueckwand Expired DE511003C (de)

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