DE510C - Zwei Einrichtungen an Gestängeschlössern - Google Patents
Zwei Einrichtungen an GestängeschlössernInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B7/00—Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
- F16B7/02—Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections with conical parts
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
1877.
Klasse 47.
HEINRICH RADEMACHER in DÜSSELDORF. Zwei Einrichtungen an Gestängeschlössern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1877 ab.
Die Kupplung besteht aus den zwei Büchsenhälften B1B", den zwei Keilen K1K" und
den Sicherheits - Kopfschrauben R1H". Die
zwei Büchsenhälften werden nach den Dimensionen der beiden Gestängeköpfe ausgebohrt
und erhalten an ihren' Stofsflächen eine Verzahnung; letztere hat eine solche Neigung bezw.
Höhe, dafs die Verzahnung der einen Büchsenhälfte über die der anderen hinweggehoben
werden kann (Fig. 2), sofern die Keile bis an die innere Wand jeder Büchsenhälfte zurückgeschoben
sind und die beiden Gestängeköpfe näher aneinander gebracht werden. Die Höhe h
der Verzahnung in den beiden Büchsenhälften mufs also der Neigung bezw. Conicität der zwei
Keile angepafst werden; sie darf mithin nicht gröfser sein, als der durch Anzug der Keile bewirkte
Vorschub der beiden Stangen, d. h. h mufs gleich sein der Differenz zwischen JI1H".
Die Sicherheitsschrauben M1 R" haben den
Zweck, ein Zurückgehen der Keile zu verhindern, wenn ein Abbrechen der Keilschrauben
vorkommen sollte, was durch Abdrehen der gehrauben beim Nachstellen, Herunterfallen eines
Gegenstandes oder aus irgend einer sonstigen Ursache immerhin geschehen könnte. Die
grofsen Vortheile dieser Schrauben werden unten noch näher erläutert.
Im übrigen dürfte die Construction des Schlosses aus der Zeichnung genügend ersichtlich
sein und möchte ich nachstehend nur noch einiges über das Anbringen desselben bemerken.
Die Pumpengestänge werden in Längen bis zu 15000 mm angefertigt und so eingebaut,
dafs von unten anfangend im Schachte eine Stange auf die andere gesetzt wird und sodann
immer je zwei Köpfe mit einer Kupplung Versehen werden, wie in Fig. 2 verdeutlicht ist.
Ist S1 die untere Stange, so werden beim Einbau auf diese Stange die zwei Keile K1 K"
aufgelegt und hierauf die obere Stange S" gesetzt. Die Kopfflächen stehen in dieser Lage
näher zusammen, als nach dem Anzug der Keile und zwar, wie bereits vorher bemerkt,
um die Zahnhöhe h. Stehen die beiden Stangen aufeinander, so wird die Büchsenhälfte B1
aufgelegt, und zwar derart, dafs sie auf der oberen Kopffläche der oberen Stange ruht,
dann die zweite Büchsenhälfte B" so, dafs sie an die untere Fläche des unteren Kopfes anliegt.
Bei dieser Lage der beiden Büchsenhälften zu den Gestängeköpfen können die ersteren mit ihrer Verzahnung in einander gebracht
werden und würden alsdann beide Hälften auf der oberen Kopffläche der oberen Stange
aufliegen, unten aber um die Zahnhöhe h freihängen.
Zieht man nun die Keilschrauben an, so werden die Büchsen mit ihren Stofsflächen
fest aneinander geprefst und die beiden Stangen ~ auseinander getrieben, so dafs ein festes Anliegen
an die oberen und unteren Auflagerflächen erzielt wird (Fig. 1).
Da es nun im Bereiche der Möglichkeit liegt, dafs auf irgend eine Weise eine Keilschraube
abbricht und der betreffende Keil zurückgehen kann, so habe ich, um allen hierdurch entstehenden
Unzuträglichkeiten vorzubeugen, hinter jedem Keil eine Sicherheitsschraube angeordnet,
welche den Keil nicht andrückt, sondern nur lose vor denselben geschraubt wird. Selbst
wenn also beide Keilschrauben nach dem Anziehen abbrechen sollten, so würden die Sicherheitsschrauben
immer ein Zurückgehen der Keile verhindern und keine Bewegung im Gestänge erlauben.
Die Vortheile der vorliegenden Construction gegen alle bisher zur Anwendung gekommenen"
lassen sich in Kürze wie folgt zusammenfassen:
1. Gröfste Sicherheit gegen Bruch.
2. Erheblich geringeres Gewicht.
3. Möglichkeit exaetester Bearbeitung.
4. Freie Disposition in Anordnung der Krumbse und Fanghörner, da man durch Wegfall
der Keilnuth die Stangen nach jeder beliebigen Richtung drehen kann, was bei den
bisherigen Anordnungen nicht der Fall und stellenweise mit grofsen Unzuträglichkeiten verknüpft
ist.
5. Bedeutende Ersparnifs in den Herstellungskosten. Speciell zu Punkt 3 bemerke ich zum
Schlufs noch, dafs die Köpfe der Stangen auf der Drehbank zwischen den Spitzen fertig bearbeitet
werden, da es nicht nöthig ist, wie bisher Keilnuthen einzustofsen, dafs es ferner durch
die Anwendung von zwei Keilen möglich wird, die oberen und unteren Keilflächen genau
parallel herzustellen, sofern man nur die schiefen Flächen zuerst hobelt, hierdurch also sämmtliche
Auflagerflächen ganz zum Tragen kommen und dafs endlich, wenn man die Verzahnung
Claims (2)
1. die Anwendung von zwei einander entgegenstehenden
Keilen statt eines einzigen;
2. die das Auseinandergehen der Hülsenhälften verhindernde Verzahnung an den beiden
Fugen der Hülse.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE510T | 1877-07-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE510C true DE510C (de) |
Family
ID=70968631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE510DA Expired - Lifetime DE510C (de) | 1877-07-03 | 1877-07-03 | Zwei Einrichtungen an Gestängeschlössern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE510C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1111461B (de) * | 1956-07-21 | 1961-07-20 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Vorrichtung zum Verriegeln von Walzenstaenderteilen, insbesondere fuer Zuckerrohrmuehlen |
| DE102009020812A1 (de) * | 2009-05-11 | 2010-12-09 | GTM Geräte-Technik-Maschinenbau GmbH | Verbindungssystem für Rohre eines Rohrgestänges |
-
1877
- 1877-07-03 DE DE510DA patent/DE510C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1111461B (de) * | 1956-07-21 | 1961-07-20 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Vorrichtung zum Verriegeln von Walzenstaenderteilen, insbesondere fuer Zuckerrohrmuehlen |
| DE102009020812A1 (de) * | 2009-05-11 | 2010-12-09 | GTM Geräte-Technik-Maschinenbau GmbH | Verbindungssystem für Rohre eines Rohrgestänges |
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