DE50992C - Schützenschlag-Getriebe für mechanische Webstühle - Google Patents

Schützenschlag-Getriebe für mechanische Webstühle

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DE50992C
DE50992C DENDAT50992D DE50992DA DE50992C DE 50992 C DE50992 C DE 50992C DE NDAT50992 D DENDAT50992 D DE NDAT50992D DE 50992D A DE50992D A DE 50992DA DE 50992 C DE50992 C DE 50992C
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DE
Germany
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schützenschlag
gears
shaft
mechanical looms
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Expired - Lifetime
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DENDAT50992D
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J. schaefer in Düsseldorf-Oberbilk
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die besonders in der Tuchfabrikation viel in Anwendung kommenden Stahlwebschützen verursachen durch ihre Schwere beim Antreiben sehr starke Stöfse im Schlagzeug.
Die in den Fig. 1 bis 9 dargestellten Einrichtungen bezwecken, diese Stöfse fortzuschaffen, indem die Schlagwelle eine federnde Lagerung erhält.
In den Fig. 1 bis 4 ist eine Schlagvorrichtung, wie sie für Stühle mit besonders grofser Tourenzahl in Anwendung kommt, dargestellt, während die Fig. 5 bis 9 eine Schlagvorrichtung zeigen, welche hauptsächlich für langsamer gehende, zur Herstellung schwerer Stoffe dienende Stühle benutzt wird. Beide Schlagvorrichtungen sind in Verbindung mit der/ neuen elastischen Lagerung construirt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ruht die Schlagwelle e in an der Aufsenseite konisch gedrehten Büchsen in Lagerböcken, von welchen der vordere an der Stuhlwand angeschraubt ist. Der hintere dieser Lagerböcke g ist nicht unmittelbar an der Stuhlwand befestigt, sondern nach unten drehbar zwischen der Gabel des Bockes c auf dem Bolzen f gelagert, und wird durch die Federn d in seiner in Fig. 2 dargestellten Lage festgehalten. Auf der Hauptwelle des Stuhles ist eine Scheibe α festgekeilt, welche ein mit der Schlagnase b versehenes Stück trägt. Bei Drehung der Hauptwelle trifft die Nase b auf die an der Welle e befestigte Schlagplatte h und bewirkt vermittelst des Hebels i, mit welchem der Holzschläger k durch einen Riemen verbunden ist, den Schützenschlag, wobei im ersten Moment des Stofses ein Anspannen der Federn d entsteht und dadurch der Stofs gemildert und der Schlag elastischer gemacht wird.
Die in Fig. 5 bis 9 dargestellte Schlagvorrichtung unterscheidet sich von der vorbeschriebenen in der Hauptsache dadurch, dafs die entsprechend anders geformte Schlagnase b auf eine an der Schlagwelle e auf einem Bolzen befestigte, konisch gedrehte Rolle h trifft.
Die Lagerung der Schlagwelle kann hierbei sowohl in der in Fig. 1 bis 4, als auch in der in Fig. 5 bis 9 dargestellten Weise ausgeführt sein. Wie die Detailzeichnungen, Fig. 8 und 9, zeigen, lagert der hintere Zapfen der Schlagwelle bei der letzteren Ausführung nicht in einer konisch gedrehten, sondern in einer mit zwei Zapfen versehenen Büchse, welche mit diesen Zapfen in dem Lagerbock g drehbar gelagert ist. Auf dem diesen Bock tragenden, an dem Verbindungsriegel der Stuhlwände angeschraubten Stelleisen c wird der nach unten drehbare Lagerbock g durch, die Druckfeder d festgehalten. Werden diese Schlagvorrichtungen für die in Fig. 5 und 6 dargestellten Webstühle mit Schützenwechsel verwendet, so erfüllt die elastische Lagerung der Schlagwelle' noch den weiteren Zweck, Bruch im Schlagzeug zu verhindern, sobald durch unrichtige Einstellung der Schützenzellen der Holzschläger nicht frei durchschlagen kann, was z. B. stattfinden würde, wenn ein Schützenkasten nur

Claims (1)

  1. auf seine halbe Höhe gehoben wird. In dem Falle wird in der in Fig. 4 und 7 dargestellten Weise die Schlagwelle mit ihrem Lager niedergedrückt werden und anstatt des sonst unvermeidlichen Bruches nur eine entsprechend stärkere Inanspruchnahme der Federn d stattfinden.
    Patent-Aνspruch:
    Ein Schützenschläg-Getriebe für mechanische Webstühle, bei welchem der nach Eintritt eines Hemmnisses zu befürchtende Bruch dadurch vermieden wird, dafs die Lager der Schlägerwelle federnd gestützt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50992D Schützenschlag-Getriebe für mechanische Webstühle Expired - Lifetime DE50992C (de)

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