DE509366C - Elektrisch betriebenes Schlagwerkzeug - Google Patents

Elektrisch betriebenes Schlagwerkzeug

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DE509366C
DE509366C DEC40546D DEC0040546D DE509366C DE 509366 C DE509366 C DE 509366C DE C40546 D DEC40546 D DE C40546D DE C0040546 D DEC0040546 D DE C0040546D DE 509366 C DE509366 C DE 509366C
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DEC40546D
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/12Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moving in alternate directions by alternate energisation of two coil systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf elektrisch betriebene Schlagwerkzeuge mit hin und her gehendem Motor, besonders zum Bohren, Schneiden, Meißeln, Nieten oder sonstigen Bearbeiten von Metall, Stein, Beton o. dgl. und zum Stopfen von Bettungen um Gleisschwellen oder von Erde um Masten oder Pfosten oder als Hinterfüllung in Gräben.
Das hin und her gehende Kernglied in dem Schlagwerkzeug arbeitet derart, daß es bei jedem Vorwärtshube einem Werkzeugschaft einen Schlag versetzt und bei jedem Rückhube gegen einen Federpuffer trifft. Bisher verwendete man als Puffer Schraubenfedern, die jedoch sehr viele Unzulänglichkeiten aufwiesen. Es traten wegen der schweren Beanspruchung oft Brüche ein, und das häufige Ersetzen der Feder verursachte große Störungen. Außerdem konnten beim Bruch der Feder kleine Teilchen zwischen die beweglichen Teile des Werkzeuges fallen und den Zylinder zerkratzen oder den Kolben verklemmen. Ein Unterbringen der .Feder.. in dem Zylinder war wegen ihres erforderlichen großen Durchmessers nicht möglich, und so wurde auch der Kernanschlag lang und schwer.
Zwecks Beseitigung dieser Nachteile ist nach der Erfindung der Puffer eine in der Achse des hin und her gehenden Kerngliedes außerhalb des Motorgehäuses angebrachte ein- oder mehrschichtige Blattfeder. Der Kernanschlag, der durch die gedrängte Bauart klein sein kann, wird durch die Blattfeder in geradliniger Bewegung gehalten und kann sich nicht verkanten. Durch ihre Anordnung außerhalb des Motorgehäuses wird die Blattfeder von der Außenluft gekühlt, zudem kann sofort ein Bruch festgestellt und die Feder oder die zerbrochenen Federblätter schnell ausgewechselt werden. Falls nur einige Federblätter brechen, vermag das Werkzeug immer noch weiterzuarbeiten, da die unversehrt gebliebenen Federblätter gemäß dem Sicherheitsfaktor für eine zufriedenstellende Arbeitsfähigkeit sorgen. Bei Unterbringung eines Luftgebläses im Werkzeuggriff ist ein verhältnismäßig kurzer Weg für die Kühlluft rom Gebläse zu den arbeitenden Windungen ermöglicht. Auch bildet die Feder, da sie sich außerhalb des Motors befindet, keinen unerwünschten magnetischen Nebenschluß.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Bettungsstopfer dargestellt, doch ist die Erfindung nicht darauf beschränkt.
Abb. ι ist ein senkrechter Schnitt,
Abb. 2 eine Seitenansicht der Abb. 1,
Abb. 3 und 4 Schnitte nach 3-3 und 4-4 der Abb. i.
Ein Gehäuse 15 umschließt den Motor, der Solenoide 5, 6, Magnetkraisglieder 2, 3, 4 und ein hin und her gehendes Schlag- oder Kernglied 24 aufweist. Das Gehäuse 1S wird mit den Motorteilen und den oberen und unteren Endplatten 16, 19 durch Spannstangen 21 als Einheit zusammengehalten. Mit der oberen Endplatte 19 bildet die Seitengriffseinrichtung ein Stück, die aus den Gliedern 20 und dem eigentlichen Handgriff 20a' besteht, die alle in einer zur Bahn des Kernes 24 normalen Ebene liegen. Mit dem Kern 24 sind Stangen 25, 26 vereinigt, deren obere 26 gegen den Amboß 45 treffen kann. Dieser ist aus hartem Stahl, nimmt den Anprall des bewegten Systems beim Rückhube auf, äst kurz, leicht und ragt teilweise in die Büchse 43 hinein, in welcher die Stange 26 freien Lauf hat, und ist dem Arbeiter sichtbar. Der Amboß 45 kann durch Platten 46 gehalten sein, die am Glied 19 befestigt sind. Er tritt in Eingriff mit der Pufferfeder 47, die von beliebiger Form ist, vorzugsweise aber aus übereinandergeschichteten Blatt- oder Plattenfedern besteht, die unter d.em Glied 48 und zwischen den Spannstangen 21 gehalten werden, auf denen die Muttern 49 sitzen, unterhalb deren die Glieder 48 gehalten werden.
Die Pufferfeder liegt demgemäß außerhalb oder jenseits des eigentlichen Motors und jenseits des Endgliedes 19 und Seitengriffes 20, zu welchem oder in welchen die Leiter 50 geführt sind. Diese Lage der Pufferfeder relativ zum Endglied 19 und besonders zum Griff 20 und dem Punkt, zu dem die verschiedenen Leiter führen, ermöglicht es, daß die Feder dauernd im Gesichtsfelde des Arbeiters ist, so daß jede Beschädigung sofort gemerkt und ausgebessert werden kann, ohne daß das Endglied 19, der Griff 20 oder die Leiter gestört werden.
Auf den Spannstangen 21 sitzt zwischen den Muttern 51 und 49 die Schutzplatte 52, auf der durch die Bolzen 53 der Schaft 54 des oberen Griffes 55 befestigt ist.
Zwecks Stopfens erfaßt der Arbeiter den Seitengriff 2oa mit der einen Hand und den oberen Griff 55 mit der anderen Hand. Der Motor wird mittels des Hebels 56 (Abb. 3) geschaltet, der an oder neben dem Griffe 20" sitzt und von der am Griff 20a ruhenden Hand bedient wird.
Die Anordnung ist so, daß die Pufferfeder zwischen dem oberen Griffe 55 und dem Endgliede 19 oder Seitengriffe 20" liegt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Elektrisch betriebenes Schlagwerkzeug mit hin und her gehendem Kernglied, das bei j edem Vorwärtshube einem Werkzeugschaft o. dgl. einen Schlag versetzt und bei jedem Rückhube gegen einen Federpuffer trifft, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Puffer (47) eine in der Achse des hin und her gehenden Kerngliedes außerhalb des Motorgehäuses angebrachte ein- oder mehrschichtige Blattfeder ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schutz (52) zwischen dem Griff des Werkzeuges und dem Federpuffer (47) vorgesehen ist, um die Hand des Arbeiters bei Beschädigung des Puffers zu schützen.
3. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federpuffer (47), der den Stoß beim Rückhube des Kerngliedes aufnimmt, mit einem Pufferblock oder Amboß (45) zusammenwirkt, der mindestens teilweise außerhalb des Motors liegt und sehr kurz ist.
4. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (20) seitlich neben dem Puffer (47) liegt und aus der Bahn des Kernes (24) versetzt ist.
5. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder, welche den Puffer (47) bildet, sich zwischen Spannstangen (21) erstreckt, die das Motorgehäuse (15) und Endglieder (16, 19) vereinigen.
6. Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Puffer (47) zwischen dem seitlich angeordneten Griff (20) und einem zweiten Griffe (55), der Abstand vom Gehäuse und von dem seitlich angeordneten Griff hat, so angeordnet ist, daß er beim Betriebe des Werkzeuges sichtbar ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEC40546D 1925-03-30 1926-03-05 Elektrisch betriebenes Schlagwerkzeug Expired DE509366C (de)

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