DE50835C - Verfahren zur Darstellung der Carbonsäuren des Metaamidophenols und seiner Alkylderivate - Google Patents

Verfahren zur Darstellung der Carbonsäuren des Metaamidophenols und seiner Alkylderivate

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DE50835C
DE50835C DENDAT50835D DE50835DA DE50835C DE 50835 C DE50835 C DE 50835C DE NDAT50835 D DENDAT50835 D DE NDAT50835D DE 50835D A DE50835D A DE 50835DA DE 50835 C DE50835 C DE 50835C
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dimethyl
amidophenol
acid
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carboxylic acids
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KAISERLICHES
PATENTAMT
Die neuen Carbonsäuren des m - Amidophenols und seiner Alkylsubstitutionsproducte bilden sich, wenn das m-Amidophenol bezw. dessen Dimethyl- und Diä'thylderivat in Gegenwart von Alkalien oder Erdalkalien bei höherer Temperatur mit Kohlensäure unter Druck behandelt werden. Die Einwirkung der Kohlensäure auf das m-Amidophenol findet am zweckmäfsigsten in wässriger alkalischer Lösung statt; bei Anwendung von Dimethyl- oder Diäthyl-m-amidophenol ist jedoch die Verwendung der trockenen Alkaliamidophenolate und von trockener Kohlensäure erforderlich.
i. Darstellung der m - Amidophenolcarbonsäure.
10 kg m - Amidophenol werden mit 40 kg Ammoniumcarbonat und 50 kg Wasser im Autoclaven während 12 Stunden auf iio° erhitzt. An Stelle des Ammoniumcarbonates kann die entsprechende Menge Kalium- oder Natriumcarbonat verwendet werden. Der Autoclaveninhalt wird hierauf auf ca. 30 1 eingedampft, wodurch der gröfste Theil des überschüssigen Ammoniumcarbonates entweicht. Durch vorsichtigen Zusatz von Salzsäure werden zunächst die Verunreinigungen in Form brauner Flocken ausgefällt. Man filtrirt und versetzt das Filtrat mit ca. 7 kg Salzsäure, wodurch das Chlorhydrat der m- Amidophenolcarbonsäure in kurzen, flachen Nadeln abgeschieden wird. Durch Auflösen in Soda, Filtriren der Lösung und abermaliges Ausfällen mit Salzsäure wird es gereinigt. Beim Fällen der alkalischen Lösung mit verdünnter Schwefelsäure wird das schwefelsaure Salz abgeschieden, welches noch schwerer löslich ist als das Chlorhydrat.
Aus dem Chlorhydrat wird die freie Amidophenolcarbonsäure erhalten durch Zusatz der berechneten Menge eines Alkali oder von essigsaurem Natron und Ausschütteln mit Aether. Nach dem Abdestilliren des Aethers hinterbleibt die Amidophenolcarbonsäure in weifsen Nädelchen, welche nach wiederholtem Umkrystallisiren aus Aether bei 1480 schmelzen und dabei in Kohlensäure und m- Amidophenol zerfallen. Die freie Säure ist leicht löslich in Wasser, Alkohol und Aether, schwer in Benzol, Toluol, Chloroform. Die Alkalisalze sind leicht löslich in Wasser, das Chlorhydrat und Sulfat dagegen schwer löslich und fallen daher auf Zusatz von Salz oder Schwefelsäure zur alkalischen Lösung der Säure in Form farbloser Nadeln aus. Bei längerem Erwärmen der Säure oder ihrer Salze in wässeriger Lösung findet allmälig Zersetzung unter Abspaltung von Kohlensäure statt.
2. Darstellung der Dimethyl-m-amidop h en olcar bonsäure.
5 kg Dimethyl-m-amidophenol werden mit der theoretischen Menge Natronlauge versetzt und. die Lösung zur staubigen Trockne verdampft. Das so erhaltene Natrium dimethyl-mamidophenolat wird in ein Druckgefäfs eingefüllt und während mehrerer Stunden bei einer Temperatur von 120 bis 1400 der Einwirkung v~on gespannter trockener Kohlensäure ausgesetzt. Das hierbei gebildete Natronsalz der neuen Carbonsäure wird mit Wasser ausgezogen und die filtrirte Lösung mit Essig-

Claims (2)

  1. säure angesäuert, wodurch die Dimethyl - m-, amidophenölcarbonsäure krystallinisch ausgefällt wird. '
    Durch Umkrystallisiren aus .heifsem Toluol wird sie in farblosen-Nadeln- erhalten-, die bei 145 bis 1460 unter Abspaltung von Kohlensäure schmelzen. Sie löst sich schwierig in Wasser, leichter in heifsem Alkohol, Benzol . und Toluol. Das Chlorhydrat löst sich leicht in Wasser. Die Älkalisälze sind ebenfalls'. leicht löslich. Durch .längeres Erwärmen der Dimethyl-m-amidophenölcarbonsäure in neutraler oder schwach saurer Lösung, findet, Abspaltung von Kohlensäure und Rückbildung" von Dimethyl-m-amidophenol statt.
    In ähnlicher Weise kann aus dem Diäthyl-' m-amidophenol eine Garbonsäure gewonnen' werden.
    Die hier beschriebenen Carbonsäuren sollen zur ,Darstellung von Farbstoffen Verwendung finden. - — -
    Pa τ ε ν τ - An Sprüche:
    ι . Verfahren zur Darstellung von m - Amido-,· phenolcarbonsäure, darin bestehend, dafs m-Amidophenol mit Ammoniumcarbonat,
    \ Kalium - "oder' Nätfiumbicaibonat- unter
    Druck' erhitzt wird. ~
  2. 2. Verfahren zur Darstellung von Dimethyl-"" m - amidophenölcarbonsäure , darin · be-■' "stehend,* dafs trockenes Natrium- oder Kalium - dimethyl - m - amidophenolat bei ■ 120 bis 140 ° mit trockener Kohlensäure unter Druck behandelt wird, gemäfs Patent No. 38^42. .-..,._
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK85717C (da) * 1950-06-24 1958-06-16 Smith & Nephew Fremgangsmåde til fremstilling af p-amino-salicylsyre eller salte heraf.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK85717C (da) * 1950-06-24 1958-06-16 Smith & Nephew Fremgangsmåde til fremstilling af p-amino-salicylsyre eller salte heraf.

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