DE50764C - Regulirvorrichtung für Gasmaschinen - Google Patents
Regulirvorrichtung für GasmaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D17/00—Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/05—Controlling by preventing combustion in one or more cylinders
- F02D2700/052—Methods therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Maschine ist mit dem im Haupt-Patente beschriebenen selbstthätigen Luftventil versehen,
welches am Cylinder angebracht ist und bei jeder Saugwirkung Luft eintreten läfst, theils
zur Gemengebildung, theils zum blofsen Druckausgleich. Das zur,Gemengebildung erförderliche
Gas tritt durch ein besonderes Abschlufsorgan, Ventil oder Schieber unmittelbar und
getrennt von der Luft in die Maschine.
Die Regulirung erfolgt, indem bei zu hoher Tourenzahl das Auslafsventil offen gehalten,
gleichzeitig aber auch der Gaszuflufs abgesperrt wird. Dies kann auf verschiedene Weise ausgeführt
werden, z. B. durch gleichzeitige Einschaltung einer festhaltenden Klinke in die
Steuervorrichtung des Auslafsventils und Ausschaltung einer übertragenden Klinke aus
der Steuervorrichtung des Gasventils oder Schiebers. Eine einfachere Methode besteht
darin, dafs man, anstatt Auslafsventil und Gasventil durch je eine besondere Steuervorrichtung von der Steuerwelle aus zu steuern, .
die Steuervorrichtungen an einander hängt, so dafs die Bewegung der einen auch eine Bewegung
(todten Gang) der anderen bedingt und diese gemeinschaftliche Steuervorrichtung bei
offenem Auslafsventil festhält; diese Festhaltung setzt dann gleichzeitig das Auslafsventil und das
Gasventil aufser Thätigkeit. Diese Steuerungsweise des Gasventils erfüllt gleichzeitig die
Forderung, dafs auch bei normalem Gange der Maschine das Gasventil bei offenem Auslafsventil
stets geschlossen und gegen Aufsaugen gesichert ist. Die Steuerung des Gasventils von
der Steuervorrichtung des Auslafsventils aus kann sowohl unmittelbar durch ein geeignet
angeordnetes oder gestaltetes Glied dieser zur Steuerung des Auslafsventils nöthigen Vorrichtung
als auch durch Vermittelung eines mit derselben gekuppelten Mechanismus geschehen,
aber nur in der Weise, dafs man die Steuervorrichtung des Auslafsventils nach Schlufs des
Auslafsventils noch eine weitere Bewegung in der vorherigen Bewegungsrichtung machen läfst.
Dies erreicht man in der Weise, dafs man auf der steuernden Daumenscheibe eine unmittelbar
auf den Daumen folgende Einsenkung anordnet, sowie, eine kräftige Feder, welche die Steuervorrichtung
bezw. die Rolle in diese Einsenkung bewegt.
In Fig. ι der Zeichnung ist eine Ausführung der erörterten Verfahren dargestellt, bei welcher
die auf der Steuerwelle der Maschine sitzende Daumenscheibe vermittels Daumen D eine mit
Rolle versehene Stofsstange O abwärts bewegt und dadurch das Oeffnen des Auslafsventils A
herbeiführt, ohne das Gasventil G zu beeinflussen; erfolgt dann die Aufwärtsbewegung
der Steuerstange, so schliefst sich zunächst das Auslafsventil A unter der Einwirkung der
Feder Q; bei der weiteren Aufwärtsbewegung der Steuerstange unter der fortdauernden Einwirkung
der Feder F und infolge der Einsenkung E der Daumenscheibe hebt alsdann
der mit der Steuerstange fest verbundene Arm 5
das Gasventil G. Bei zu hoher Tourenzahl der Maschine verstellt der Regulator P die
Falle K so, dafs dieselbe die Steuerstange in ihrer nahezu tiefsten Stellung festhält.
In Fig. 2 ist eine abgeänderte Steuerung unter Verwendung von Hebeln dargestellt. Der
Daumen D bewirkt durch die auf Achse Z sitzenden Hebel J und M das Oeffnen des
1 Auslafsventils A· bei der Rückwärtsbewegung der Steuerung durch Feder F gemäfs der Einsenkung
E der Daumenscheibe öffnet der auf derselben Achse Z sitzende Hebel N vermittels
der angehängten Stange H das Gasventil G. Die vom Regulator P verstellbare Falle K wirkt
hier durch Festhaltung des Hebels N. Bei der Steuerung mittelst Hebels wird das Luftventil L
und das Auslafsventil vortheilhaft an zwei ver-■schiedene, aber auf einander folgende Seiten
der Maschine gelegt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Für das gemäfs Anspruch i. des Haupt-Patentes bei der Reguiirung offen zu haltende Auslafsventil und das gemäfs Anspruch 3. des Haupt-Patentes aufser diesem und dem selbstthätigen Luftventil angeordnete besondere gesteuerte und vom Regulator beeinfiufste Gaseinlafsorgan eine gemeinsame Steuervorrichtung, welche beide Organe in der Weise steuert, dafs das Auslafsventil (A) durch einen umlaufenden Daumen (D) vermittels eines aus Stangen, Hebeln u. dergl. bestehenden Zwischenmechanismus geöffnet wird, das Gaseinlafsorgan (G) durch eine Feder (F), welche den aus Stangen oder Hebeln bestehenden Theil der Steuervorrichtung dem Daumen entgegen zu bewegen bestrebt ist, so dafs jener Theil nach Schlufs des Auslafsventils unter der Einwirkung der Feder sich in der vorherigen Bewegungsrichtung weiterbewegt, wobei eine auf den Daumen folgende Einsenkung (E) auf der steuernden Daümenscheibe diese der Steuerung des ,Gaseinlafsorganes dienende Bewegung ermöglicht und controlirt, bei welcher Steuervorrichtung der durch Daumenscheibe und Feder hin- und herbewegte Theil behufs Reguiirung bei zu hoher Tourenzahl durch eine vom Regulator (P) beeinflufste Fangvorrichtung (K) zeitweilig in der Stellung festgehalten wird, bei welcher das Auslafsventil geöffnet, mithin das Gaseinlafsorgan noch geschlossen ist.
Eine Ausführung der unter 1. gekennzeichneten Regulir- und Steuervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs der durch die Wechselwirkung des Hebedaumens D, Einsenkung E und Feder F hin- und herbewegte Theil der Steuerung entweder wie die in Fig. 1 dargestellte, das Auslafsventil A steuernde Stange O zur Bethätigung des Gasventils G mit einem starren Arme S versehen ist, oder wie die in Fig. 2 dargestellten, auf Achse Z sitzenden Hebel JM und N mittelst beweglich · angehängter Glieder (Stange H) das Gasventil G steuert. Bei der gemäfs Anspruch 1. gesteuerten und regulirten Maschine bei Anwendung steuernder Hebel (s. Fig. 2) die Anordnung des selbstthätigen Luftventils L und des Auslafsventils A an zwei verschiedenen Seiten der Maschine.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50764C true DE50764C (de) |
Family
ID=325584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50764D Expired - Lifetime DE50764C (de) | Regulirvorrichtung für Gasmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50764C (de) |
-
0
- DE DENDAT50764D patent/DE50764C/de not_active Expired - Lifetime
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