DE507540C - Vorrichtung zum Fernuebertragen von bewegten oder unbewegten Bildern mit zwei durch Differentialgetriebe angetriebenen gleichachsigen Schlitzscheiben oder anderen Rasterorganen fuer die Bildzerlegung - Google Patents
Vorrichtung zum Fernuebertragen von bewegten oder unbewegten Bildern mit zwei durch Differentialgetriebe angetriebenen gleichachsigen Schlitzscheiben oder anderen Rasterorganen fuer die BildzerlegungInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N3/00—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
- H04N3/02—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only
- H04N3/04—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only having a moving aperture also apertures covered by lenses
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Description
Es sind schon Vorrichtungen zum Fernübertragen von bewegten oder unbewegten
Bildern mit zwei durch Differentialgetriebe angetriebenen gleichachsigen Schlitzscheiben
5 oder anderen Rasterorganen für die Bildzerlegung bekannt geworden.
Diesen bekannten Vorrichtungen haftet aber der Mangel an, daß die Reguliermöglichkeit
zwischen Sender und Empfänger nicht geniigend genau ist, weil die Motoren des Senders
und des Empfängers niemals gleiche Umlaufzahlen haben, weshalb eine Einstellung auf
richtiges Treffen der Bildpunkte während des Betriebes seither nicht möglich war, was eine
mangelhafte Wiedergabe der einzelnen Vorgänge zur Folge hatte.
Diesen Mangel beseitigt der Erfindungsgegenstand in einfacher Weise dadurch, daß
ein einziges Differentialgetriebe zum Antrieb
ao der beiden für die Bildzerlegung dienenden Schlitzscheiben verwendet wird und daß das
Differentialgetriebe am Empfänger als Planetengetriebe ausgebildet ist, indem sein
Ritzel schwenkbar gelagert ist, wodurch beim Anlaufen die richtige Einstellung der Rasterorgane
gegeneinander bewirkt wird, und daß der Antriebsmotor des Empfängers drehbar um seine Achse gelagert ist, um in Verbindung
mit dem Planetentrieb richtige Einstellung der ganzen Apparatur des Empfangsapparates
auf genau gleiche Bildpunkte des Senders zu erreichen.
Hierdurch wird der wesentliche Vorteil erreicht, daß die ganze Vorrichtung in ihrer
Bauart äußerst einfach ausfällt und die für große Geschwindigkeiten schädlichen Reibungsmöglichkeiten
auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß für den Empfangsapparat
nur ein Planetentrieb vorhanden ist, wodurch die Einstellung auf genaues Treffen der gleichen
Bildpunkte nur einmal, beim Anlaufen der Vorrichtung, vorzunehmen ist, indem das
Ritzel des Planetentriebes verstellt und dadurch ein Verschieben der Wiederzusammenfügungsorgane,
die beispielsweise aus Schlitzscheiben bestehen können, bewirkt wird in
Verbindung mit der Einstellung der ganzen Apparatur vor dem richtigen Punkt des Bildfensters
durch Mitregulieren des drehbar gelagerten Antriebsmotors. Das Halten des Bildpunktes, der sich dann nur durch nicht
gleichmäßigen Lauf der beiden Antriebsmotoren verschieben kann, geschieht durch Mitdrehen oder Verzögern des drehbar gelagerten
Antriebsmotors des Empfangsapparates, der dadurch der Laufart des Antriebsmotors des Senders angepaßt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Empfänger oder Wiedergabeapparat.
Abb. 2 zeigt einen Aufnahmeapparat oder Sender.
Abb. 3 ist eine Stirnansicht der Abb. i, und
Abb. 4 zeigt die Gesamtanordnung; einer ίο Sende- und Empfangsstation.
Die Einrichtung des Empfängers (Abb. i) besteht aus einem Motor i, auf dessen Achse 2
eine Schlitzscheibe 3 starr befestigt ist. Ein Kegelrad^ zum Antrieb einer Schlitzscheibe5
»5 ist ebenfalls starr mit der Motorachse verbunden. Die Scheibe 5 bildet mit einem
Kegelrad 6 ein Ganzes und ist drehbar auf der Motorachse 2 angeordnet. Die Scheibe 3
hat Schlitze 7, die etwas gewölbt sind und in ■20 radialer Richtung verlaufen. Die Scheibe S
hat Schlitze 8, die in entgegengesetzter Richtung zu den Schlitzen 7 gewölbt sind und
ebenfalls in radialer Richtung verlaufen. Der Antrieb der Scheiben 3, S erfolgt durch den
Motor ι, und zwar treibt er das Kegelrad 4 an, das mit einem Ritzel 9 und dieses wiederum
mit dem Kegelrad 6 zusammenarbeitet. Damit die Scheiben 3, 5 in entgegengesetzter
Richtung mit verschiedener Geschwindigkeit zueinander bewegt werden, ist die Zähnezahl
des Kegelrades 4 zu derjenigen des Kegelrades 6 verschieden gewählt.
Damit die Schlitze 7, 8 der Scheiben 3, 5 beim Empfang der Bilder sich stets an der
richtigen Stelle schneiden, sind sie zueinander einstellbar, indem beim Empfänger
(Abb. 1) ein auf der Motorwelle 2 ausschwenkbar gelagertes Zahnsegment 10 vorgesehen
ist, das mittels eines Ritzels 11 und Welle 12 durch Drehen eines Handrades 13
ausgeschwenkt werden kann. An dem Zahnsegment 10 ist die Lagerung des Ritzels 9 befestigt,
so daß dieses sich beim Ausschwenken des Zahnsegmentes 10 auf den Kegelrädern
4, 6 planetenartig verschiebt, wodurch die jeweils gewünschte Einstellung der
Scheiben 3, 5 zueinander erfolgt. Um Verschiedenheiten in der Umlaufzahl der Motoren
zwischen Empfangs- und Sendeapparat zu beseitigen, ist der Motor 1 des Empfängers in
Lagern 14, 15 drehbar angeordnet (Abb. 1).
Der Sender (Abb. 2) besteht aus Schlitzscheiben 17, i8j von denen diejenige 17 fest
mit der Motor welle 19 verbunden ist. Ein Antriebsrad 20 für die Scheibe 17 befindet
sich ebenfalls mit der Motor achse 19 in starrer Verbindung. Die Scheibe 18 ist mit
dem Antriebsrad 21 starr verbunden und drehbar auf der Motorwelle 19 angeordnet.
Angetrieben wird die Scheibe 17 unmittelbar von der Motorwelle 19 und die Scheibe 18
durch Kegelrad 21 unter Vermittlung eines Ritzels 22, wodurch die Scheiben 17, 18 ebenfalls
in entgegengesetzten Richtungen umlaufen. Die Schlitzscheiben 17, 18 müssen
verschiedene Umlaufgeschwindigkeiten haben, weswegen die Zähnezahl der Kegelräder 20,
21 verschieden gewählt ist. Die Scheiben 17, 18 erhalten die gleichen" Schlitze wie die
Scheiben 3, 5. Beim Sendeapparat nach Abb. 2 sind Motor 16 und Ritzel 22 feststehend
angeordnet.
Der Vorgang beim Senden und Empfangen von Bildern ist folgender.
Mit einem Objektiv 23 wird das zu sendende
Bild gegen ein Prisma 24 geleitet. Hierbei werden die Scheiben 17, 18 durch den Motor
16 in Umdrehung versetzt, so daß sich die Schlitze γ", 8α hinter dem Objektiv 23 kreuzen.
Der Schnittpunkt zweier sich hinter dem Objektiv kreuzenden Schlitze ergibt einen Bildpunkt und durch Umdrehung der
Scheiben 17, 18 eine radial verlaufende Linie. Durch das fortwährende Umlaufen der
Scheiben 17, 18 wird das aufzunehmende Bild
durch die Schlitze Ja, 8a zerlegt und mittels
Prisma 24 abgelenkt und durch eine Linse 25 an eine Selen- oder Wasserstoffzelle weitergegeben,
die die Eigenschaft hat, je nach ihrer Belichtung wechselnde Leitfähigkeit zu besitzen. Der durch die wechselnde Belichtung
der lichtempfindlichen Zelle in seiner Stärke wechselnde Strom wird durch einen
Transformator einem an sich bekannten funkentelegraphischen Röhrensender 26 zügeleitet
und von diesem den durch eine Sendeantenne 27 ausgesandten Wellen aufgepreßt. Von einer Antenne 28 des Empfangsapparates
29, der sich an einem anderen Ort als der Sender befindet, werden die Wellen aufgefangen
und als Strom dem Strom einer Lichtquelle überlagert. Der Überlagerungsstrom beeinflußt den Strom einer Lichtquelle
30 derart, daß durch diese die Stromschwankungen in Lichtschwankungen umgewandelt
werden. Diese Lichtschwankungen werden durch eine Linse 31, Prisma 32 und den
Schnittpunkt der Schlitze 7, 8 der Scheibe 3, 5 mittels Objektiv 33 an die richtige Stelle der
Bildfläche 34 geworfen.
Durch Drehen des Motors 1 und Segment 10 mit Zahnrad 9 in gleicher Richtung ist es
möglich, die sich an richtiger Stelle kreuzenden Schlitze 7, 8 auch auf die richtige Stelle,
d. h. in die Mitte des Bildfensters, zu bringen. Die drehbare Lagerung des Motors 1 hat
außerdem noch den Zweck, kleine Ungleichmäßigkeiten in den Tourenzahlen beider Motoren
i, 16 durch Mitdrehen oder Verzögern des Motors des Empfangsapparates zu beheben.
Die Schlitze der Verschlußscheiben stehen geneigt zueinander und sind etwas
bogenförmig ausgeführt, um gleichmäßige Belichtungsdauer
aller Punkte zu ermöglichen, da die Geschwindigkeit, mit der die Schlitze aneinander vorbeilaufen, nach dem Rande zu
größer ist.
Die vorstehend beschriebene Einrichtung bezieht sich auf Fernübertragung von bewegten
oder unbewegten Bildern auf drahtlosem Wege. Selbstverständlich kann durch den
ίο gleichen Aufnahmeapparat und Empfänger die Übermittlung von Bildern auf entfernt
liegende Stationen auch durch Drahtleitungen erfolgen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Fernübertragen von bewegten oder unbewegten Bildern mit zwei durch Differentialgetriebe angetriebenen gleichachsigen Schlitzscheiben oder anderen Rasterorganen für die Bildzerlegung, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Differentialgetriebe (19, 21, 22 bzw. 4, 6, 9) zum Antrieb der beiden für die Bildzerlegung dienenden Schlitzscheiben {ja, 8a bzw. 7, 8) verwendet wird, und daß das Differentialgetriebe (4, 6, 9) am Empfänger als Planetengetriebe ausgebildet ist, indem sein Ritzel (9) schwenkbar gelagert ist, wodurch beim Anlaufen die richtige Einstellung der Rasterorgane gegeneinander bewirkt wird, und daß der Antriebsmotor (1) des Empfangsapparates drehbar um seine Achse gelagert ist, um in Verbindung mit dem Planetentrieb (4, 6, 9) richtige Einstellung der ganzen Apparatur des Empfangsapparates auf genau gleiche Bildpunkte des Senders zu erreichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL60496D DE507540C (de) | 1924-06-27 | 1924-06-27 | Vorrichtung zum Fernuebertragen von bewegten oder unbewegten Bildern mit zwei durch Differentialgetriebe angetriebenen gleichachsigen Schlitzscheiben oder anderen Rasterorganen fuer die Bildzerlegung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEL60496D DE507540C (de) | 1924-06-27 | 1924-06-27 | Vorrichtung zum Fernuebertragen von bewegten oder unbewegten Bildern mit zwei durch Differentialgetriebe angetriebenen gleichachsigen Schlitzscheiben oder anderen Rasterorganen fuer die Bildzerlegung |
Publications (1)
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| DE507540C true DE507540C (de) | 1930-10-27 |
Family
ID=7280127
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEL60496D Expired DE507540C (de) | 1924-06-27 | 1924-06-27 | Vorrichtung zum Fernuebertragen von bewegten oder unbewegten Bildern mit zwei durch Differentialgetriebe angetriebenen gleichachsigen Schlitzscheiben oder anderen Rasterorganen fuer die Bildzerlegung |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE507540C (de) |
-
1924
- 1924-06-27 DE DEL60496D patent/DE507540C/de not_active Expired
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