DE50733C - Turngeräth zur Nachahmung ~.es Ruderns - Google Patents

Turngeräth zur Nachahmung ~.es Ruderns

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DE50733C
DE50733C DENDAT50733D DE50733DA DE50733C DE 50733 C DE50733 C DE 50733C DE NDAT50733 D DENDAT50733 D DE NDAT50733D DE 50733D A DE50733D A DE 50733DA DE 50733 C DE50733 C DE 50733C
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DE
Germany
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stroke
rowing
rudder
tension
scale
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50733D
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English (en)
Original Assignee
J. BENK in Dresden, Schnorrst^36 32
Publication of DE50733C publication Critical patent/DE50733C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B22/00Exercising apparatus specially adapted for conditioning the cardio-vascular system, for training agility or co-ordination of movements
    • A63B22/0076Rowing machines for conditioning the cardio-vascular system
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
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    • A63B22/0076Rowing machines for conditioning the cardio-vascular system
    • A63B2022/0082Rowing machines for conditioning the cardio-vascular system with pivoting handlebars

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1889 ab.
Das Geräth zur Sichtbarmachung der Gröfse und des Werthes einer jeweiligen Ruderübung ist in seiner äufseren Ausstattung mit derjenigen eines Ruderrennbootes übereinstimmend; als fremde Theile befinden sich an demselben die mit den Rudern verbundenen Spiralfedern, welche bei Bewegung der Ruder ausgezogen werden müssen, als Ersatz für den sonst zu überwindenden Widerstand des Wassers. An diesen Spiralfedern ist durch eine Spindel eine Stellvorrichtung geschaffen, um den Widerstand der Federn verändern zu können. Ferner ist an dem einen Ruder ein Hubzähler angebracht, um jeden Ruderschlag zu zählen, während an dem anderen Ruder sich schliefslich noch eine Vorrichtung befindet, durch welche die Gröfse eines jeden Ruderschlages gemessen und vorgemerkt wird.
Wie aus beiliegender Zeichnung, in welcher der Apparat in Fig. 1 als Draufsicht, in Fig. 2 als Rückenansicht, theil weise geschnitten, dargestellt ist, ersichtlich wird, ruht auf dem Gestell A der Bootskörper B mit der auf Rollen und Schienen laufenden Ruderbank C. An den Wänden des Körpers A sind die Streben D angebracht, welche die Ruder E in drehbaren Schellen α tragen. Nach den GrifFenden zu sind die Ruder mittelst Schellen b an je eine Spiralfeder c angehängt. Das andere Ende der letzteren ist an einem auf der Spindel d laufenden Support e befestigt. Je mehr man letzteren von der Feder abdreht, um so mehr Kraft mufs zum Ausziehen der letzteren aufgewendet werden. Mittelst eines am Support befindlichen Zeigers \ und einer Scala s auf der Bootswandung wird die Gröfse der'Federausspannung angezeigt.
Mit dem einen Ruder steht ein einfacher Hubzähler in Verbindung, welcher aus dem mit dem Ruder verbundenen und an dessen Drehung theilnehmenden Zapfen/ mit gelenkiger Klinke g besteht, welche bei jedem Ruderschlag das ihr zunächst liegende Zahnrad h um einen Zahn verschiebt. Die weiter angeordneten Zahnräder h1 h2 u. s. w. sind die bei solchen bekannten Zählwerken gebräuchlichen Zehner-, Hunderter- u. s. w. Scheiben.
Mit dem anderen Ruder ist ein Hubmesser verbunden. Auch hier ist ein an der Drehung des Ruders theilnehmender Zapfen k angebracht, welcher nach unten mit einem gezahnten Rad Z versehen ist, das seinerseits mit einem gleichen Rad Z1 auf der Welle m in Eingriff steht. Unter diesem befindet sich ein Zahnrad n, welches ebenfalls wieder ein bekanntes Zählwerk h hl u. s. w. in Bewegung setzt. Um die Welle m ist eine Spiralfeder 0 gelegt, welche die Räder I1 η nach oben drückt, da diese mit der Welle in der Längsrichtung verschiebbar, in der Drehungsrichtung fest verbunden sind.
Bei jedem Ruderschlag heben sich die Zähne von Z ■ aus denen von Z1 heraus, indem letzteres Rad niedergedrückt wird, und legen dann je nach der Gröfse des Hubes um ein, zwei oder mehrere Zähne weiter links ein. Beim Rückgang des Ruders wird dann das Zahnrad η in gleichem Verhältnifs gedreht, infolge dessen auf dem Zählwerk sich die mehr oder weniger gröfse Drehung anzeigt.

Claims (1)

  1. Durch diese drei beschriebenen Einrichtungen kann der Hebende die Kraftleistung von der Scala s ablesen, ferner kann er die Gröfse der Uebung nach den Ruderschlägen bemessen, welche durch den Hubzähler registrirt werden, und schliefslich kann er die Arbeitsleistung nach dem zurückgelegten Weg aus dem Hubmesser ersehen. Die Verbindung dieser drei Mefsvorrichtungen an dem Ruderübungsapparat giebt die Möglichkeit einer gesundheitsfördernden und zweckentsprechenden Uebung, weil sie controlirbar und, allmälig steigerbar ist.
    Patenτ-Anspruch:
    An einem Turngeräth zur Nachahmung des Ruderns die Anordnung eines Führungsstückes e an den Schraubenfedern c, um die letzteren beliebig anspannen zu können und diese Anspannung auf einer Scala s mittelst eines Zeigers \ sichtbar zu machen, in Verbindung mit einem Hubzähler f g und einem Hubmesser, bestehend aus dem Zapfen k mit Zahnrad / und Welle m mit den Zahnrädern Z1«, an je einem Ruder zu dem Zwecke, die Arbeitsleistung genau messen und verändern zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.1
DENDAT50733D Turngeräth zur Nachahmung ~.es Ruderns Expired - Lifetime DE50733C (de)

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