DE507233C - Zeitschalter fuer Treppenbeleuchtung - Google Patents

Zeitschalter fuer Treppenbeleuchtung

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DE507233C
DE507233C DESCH89127D DESC089127D DE507233C DE 507233 C DE507233 C DE 507233C DE SCH89127 D DESCH89127 D DE SCH89127D DE SC089127 D DESC089127 D DE SC089127D DE 507233 C DE507233 C DE 507233C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/06Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with electric driving mechanisms

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Description

  • Zeitschalter für Treppenbeleuchtung Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Zeitschalter für Treppenbeleuchtung o. dgl., bei welchem die Zeitschaltmittel sowie die Starkstromschalter mittels Schwachstroms ausgelöst sowie betrieben werden. Ein Schwachstrommotor steht im Eingrite mit einem oder mehreren hintereinander kämmenden Trieben nebst Laufrädern, und ein an d°r Welle des letzten Laufrades sitzender Mitnehmerstift verstellt absatzweise eine stromführende Zahnschiene und unterbricht schließlich an ihr den Schwachstromkreis. Eine durch Schwachstrom auslösbare elektromagnetische Sperrklinke bewirkt die Freigabe sowie Anhaltung der Zahnschiene wie an sich bekannt; jedoch werden in besonderer Weise durch die abfallende Zahnschiene die Kontakte des Elektrontotorstromkreises sowie der Beleuchtungsanlage geschlossen, während die Schiene bei ihrer Aufwärtsbewegung zuerst die Lichtduelle abschaltet und etwas später den Stromkreis des Elektromotors unterbricht. Neu ist ferner, daß die Zahnschiene nicht mit ,einem Trieb kämmt, sondern mittels des in ihre Zahnung ein- und austretenden Mitnehmerstiftes angehoben wird, wobei jedesmal ein Zeitabschnitt eintritt, in welchem die Zahnschiene nur noch durch die Sperrklinke abgestützt ist; will man daher wunschg äß die Beleuchtungsdauer verlängern, so eim kann man dies durch Niederdrücken des Schalttasters erzielen, trotzdem die Zahnschiene sich inmitten ihres Steuerweges befindet. Wesentlich ist ferner bei dein vorliegenden Erfindungsgegenstand, daß der Elektromotor in einen hohen Übersetzungsverhältnis zu der Zahnschiene steht, wodurch letztere unter einem kräftigen Druck spielend gesteuert werden kann. Dadurch wird mit billigen und einfachen Mitteln eine absolut sichere Wirkungsweise der gesamten Einrichtung gewährleistet, die bei den bisher bekannt gewordenen Schaltern der vorliegenden Ah vermißt wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt. An der Grundplatte i lagert die Zahnschiene :2 in einer Gleithülse; letztere ist der Übersicht halber nicht dargestellt. Ferner ist an der Grundplatte i mittels der Welle .4 die Sperrklinke 3 und der mit ihr vereinigte Elektromagnetanker 5 drehbar gelagert; durch den Zug der Feder 21 und den Begrenzungsstift .I5 ist die Stellung der Ankerklinke gesichert. Der Elektromagnet 6 ist an der Grundplatte fest verschraubt und ebenso die Begrenzungsschraube 7. An dem oberen Teil der Zahnschiene 2 sitzt der Stehstift 8 und im Kopfende der Kontaktstift g. Ferner sitzen an der Grundplatte der Federkontakt i o, i i, 12 und der Kleinelektromotor 13. Der am Wellenstumpf sitzende Trieb 1:f kämmt mit dein an der Grundplatte gelagerten Zahnrad 15, und dieses kämmt mit einem Trieb 16 mit dem in gleicher Weise gelagerten Zahnrad 17. Auf der Welle des Zahnrades 17 sitzt die Scheibe 18, und in diese ist der Mitnehmer- und Schaltstift ig eingesetzt. An der Grundplatte i sitzt ferner, und zwar isoliert, die Kontaktfeder 20, welche mit ihrem Ende auf dem Rande der Scheibe 18 liegt. -1n dein einen Pol der Batterie 24 ist die Leitung 25 angeschlossen. Diese führt zu j e einer Klemme der Drucktaster 27, 28, 29, 30, deren zweite Klemmen mit der Leitung 26 verbunden sind. Letztere führt zu den Eingangswindungen des Elektromagneten 6, während dessen Ausgangswindungen durch die Leitung 31 mit dem anderen Pol der Batterie a4 verbunden ist. Von der Leitung 25 ist die Leitung 32 abgezweigt und mit der Kontaktfeder i i verbunden, während die Gegenfeder 12 über Leitung 33 an die Elektromotorklemme 23 angeschlossen ist. An die Leitung 33 ist die Leitung 34 angeschlossen und zur Schleiffeder 2o geführt. D.ie L eitung 31 ist durch die Leitung 35 an die Elektromotorklemme 22 angeschlossen. Endlich ist an der Grundplatte i die Quecksilberschaltröhre 36, 37, 38 drehbar gelagert; dieselbe ist mit den Seitenarmen 39, 46 versehen, wobei der Arm .4o unter dem Zug der Feder 41 an dem Anschlag 42 liegt, während der Arm 39 seinen Sitz auf dem Stift 8 hat. Die Leitungsenden 43, 44 dienen zum Anschluß der Glühlampengruppe.
  • Das Spiel der Vorrichtung ist nun wie folgt: Bedient man sich eines Druckknopfes, beispielsweise des Drückers 30, so wird der Stromkreis 30, 26, 6, 3i, 24, 25 geschlossen; infolgedessen wird durch die Batterie 24 der Elektromagnet 6 erregt und durch diesen der Elektromagnetanker 5 angezogen, wobei die reit ihm gebildete Sperrklinke 3 aus der Verzahnung der Schiene :2 heraustritt und somit die letztere zu ihrem Abfall freigibt, welcher aber durch den Anschlag 7 begrenzt wird. Durch den Abfall der Zahnschiene 2 wird gleichzeitig der Kontakt 1i, 12 geschlossen und dadurch der Stromkreis des Elektromotors 12, 33, 23, 22, 35, 31, 24, 32, i i eingeschaltet, -wodurch der Elektromotor 13 anläuft und das mit ihm kämmende Laufwerk 14, 15, 16, 17 in Drehung versetzt. Dadurch wird auch die Scheibe 18 mitgedreht, so daß der an ihr sitzende Stift i9 abwechselnd in eine Zahnlücke der Schiene 2 eingreift und Heraustritt und in jedem Umgang die Schiene um eine Zahnhöhe anhebt, wobei die jedesmal einfallende Sperrklinke 3 die Zahnschiene gegen Rückfall sichert. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis die Zahnschiene in ihrer fortschreitenden Aufwärtsbewegung die Kontaktfeder i i anhebt und dadurch scheinbar den Stromkreis des Elektromotors unterbricht; derselbe wird aber durch den Hilfsstromkreis 9, 1i, 32, a4. 3i, 35, 22, 23, 34, 20, 18, i9, 2 noch so lange geschlossen gehalten, bis der Stift i9 von dem noch auf ihm sitzenden Zahnrücken abgeglitten ist und damit endgültig den Hilfsstromkreis unterbricht. Hierauf läuft der Elektromotor noch eine kurze Zeit leer weiter, so daß der Schaltstift i 9 noch etwas weiter von dem Zahnsegment abbewegt wird. Beim -Niederfallen der Zahnschiene 2 wurde der Arm 39 der Schaltröhre 36, 37, 38 frei, der Arm 4o gegen den Anschlag 42 bewegt und durch die mitbewegte Schaltröhre der Glühlampenstromkreis geschlossen. Bei der vollendeten Aufwärtsbewegung der Zahnschiene wird durch den Stift 8 der Arm 39 wieder gehoben und durch die Ouecksilberkippschaltröhre der Glühlampenstromkreis wieder unterbrochen. An Stelle der Schaltröhre können auch schwergängige Starkstromschalter verwendet %verd,-n, weil die Verstellung der Zahnschiene sehr kräftig erfolgt und infolgedessen einen stärkeren Gegendruck spielend überwindet. Durch die Begrenzungsschraube 7 kann die Laufzeit der Schalteinrichtung geregelt werden; kommen längere Laufzeiten in Frage, so können die Übersetzungsverhältnisse zwischen ',Motor und Zahnschiene geändert werden, entweder durch Aufsetzen eines anderen Schnekkentriebes auf den Wellenstumpf des Motors oder auch durch Wahl anderer Triebgrößen zu den Zahnrädern. Das Wesen der Erfindung wird nicht geändert, wenn an Stelle der Zahnschiene ein Zahnrechen verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeitschalter für Tr°phenbeleuchtung mit einer durch eine Schwachstrombatterie auslösbaren elektromagnetischen Schaltklinke und einem Schwachstrommotor als Treibmittel, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwachstromelektromotor mittels eines oder mehrerer hintereinander kämmender Triebe nebst Rädern eine schwachstromführende Zahnschiene steuert, indem ein an der Welle des letzten Laufrades sitzender schwachstromführender Stift absatzweise in die Verzahnungen der Zahnschiene ein- und austritt und dabei Zahn um Zahn anhebt, wobei Zeitabschnitte eintreten, in welchen die Zahnschiene gegen Rückfall nur noch durch die elektromagnetische Sperrklinke abgestützt ist, und daß ferner die Zahnschiene auf ihrem Steuerweg die An- und Abschaltung des Lichtnetzes sowie des Schwachstromelektromotors herbeiführt, indem zwei getrennte Schalter derart nacheinander wirken, daß die Einschaltung des Motors einem gesonderten Schalter zufällt, während die Ausschaltung zwischen der Zahnschiene und dem Mitnehmer erfolgt.
DESCH89127D 1929-01-29 1929-01-29 Zeitschalter fuer Treppenbeleuchtung Expired DE507233C (de)

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