DE507119C - Maschine zur Herstellung von Schachtelteilen mit Hals unter Verwendung eines Drehtisches - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Schachtelteilen mit Hals unter Verwendung eines DrehtischesInfo
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- DE507119C DE507119C DES83342D DES0083342D DE507119C DE 507119 C DE507119 C DE 507119C DE S83342 D DES83342 D DE S83342D DE S0083342 D DES0083342 D DE S0083342D DE 507119 C DE507119 C DE 507119C
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- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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- B31B2105/00—Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
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Description
- Maschine zur Herstellung von Schachtelteilen mit Hals unter Verwendung eines Drehtisches Die Herstellung von Schachtelteilen mit Hals unter Verwendung eines Drehtisches wurde bisher in zwei Arbeitsoperationen in der Weise durchgeführt, daß in besonderen Spezialmaschinen die Herstellung der Schachtelhälse erfolgte, während in der Drehtischpresse selbst nur das Formen der Schachtelteile um den fertigen Hals herum erfolgte, d. h. es wurden in der einen Arbeitsstelle die Schachtelhälse zwischen die Anlegemarken des Drehtisches gebracht, in der zweiten Arbeitsstelle über diesen Hals der Zuschnitt gelegt, hierauf der Zuschnitt zu einem Schachtelteil geformt und dabei an den Hals angepreßt, worauf dann das Auswerfen des fertigen Schachtelteiles erfolgte.
- Die Herstellung solcher Schachtelunterteile mit Hals bietet aber dort Schwierigkeiten, wo noch ein Etikett überkappt werden muß, da das zu überziehende oder aufkaschierte Papier während des Ziehens des Schachtelteiles mit gleichzeitigem Halseinsetzen sehr leicht an den Kanten einreißt.
- Die Erfindung ermöglicht es, auch mit Etikett zu versehende Schachtelteile herzustellen und bietet darüber hinaus noch den Vorteil, daß der Schachtelhals unmittelbar in der Schachtelformmaschine hergestellt werden kann, so daß mit nur einer Maschine Schachtelunterteile mit Hals fertiggestellt werden können. Gemäß der Erfindung werden zunächst in bekannter Weise die Schachtelteile mit Etikett hergestellt (Ausstanzen der Zuschnitte, Umklappen der Seitenwände und Überziehen eines Etiketts) und in einer zusätzlich angeordneten weiteren Arbeitsstelle in diesen Schachtelteil dann der in der Maschine ebenfalls mit bekannten Mitteln fertiggestellte Hals eingesetzt.
- Die Vorteile, die dadurch erreicht werden, liegen in der einfacheren Fabrikation. So wird z. B. eine Arbeitsmaschine gespart und damit auch an Raum und Betriebsmitteln. Gemäß der Erfindung geht die Fertigstellung der Schachteln bis zum anschließenden Halseinsetzen schrittweise vor sich, und da der Weg von Station zu Station sehr kurz ist, kann trotz der Herstellung der kompletten Schachteln in einer Maschine mit sehr hohen Arbeitsgeschwindigkeiten gerechnet werden.
- Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. r eine Draufsicht auf den Drehtisch mit den verschiedenen Stationen, Abb. :2 eine Ansicht der Ziehpresse für das Formen der Schachtelteile, Abb. 3 die Vorrichtung zum Einsetzen der Schachtelhälse in die fertigen Schachtelteile und Abb. 4., 4a, 5, 6 und 7 die verschiedenen Arbeitsphasen, die der Zuschnitt bis zum fertigen Schachtelteil durchmacht.
- In den Abbildungen ist r der Drehtisch, in dem in bekannter Weise Aussparungen 2 mit Anlegemarken 3 für den Zuschnitt und Anlegemarken 4 für den geformten Schachtelteil verstellbar vorgesehen sind. Zwischen den Anlegemarken 3 wird der Zuschnitt eingebracht, und zwar entweder in der Weise, daß bereits ausgestanzte Zuschnitte selbsttätig aus einem Stapel entnommen und durch Zubringer irgendwelcher Art bis über die Anlegemarken bewegt und dort durch einen Stempel, Greifer o. dgl. zwischen die Marken eingebracht werden, oder indem eine absatzweise vorgeschobene Kartonbahn 5, die ev t1. vorher mit einem Überzugspapier kaschiert werden kann, zugeführt wird, aus der ein Stanzwerkzeug die Zuschnitte zunächst ausstanzt und im weiteren Verlauf der Abwärtsbewegung dann zwischen die Marken bringt oder indem viereckig zugeschnittene Stücke 6 aus einem Stapel entnommen und zugeführt werden, wobei beim Einführen der Stanzstempel die Ecken 7 des Zuschnittes 8 abstanzt. Die eingebrachten Zuschnitte wandern zur Station II, in der ein auf und ab bewegbarer Zugstempel 9 sich nach Heranbringung eines solchen Zuschnittes nach aufwärts bewegt, diesen aus den Ablegemarken entnimmt und in das Werkzeugoberteil io mit einer federnden Preßplatte i i drückt. Dadurch werden die Seitenwände des Zuschnittes umgeklappt und der Zuschnitt an den Kanten gleichzeitig so geprägt, daß ein guter Stand der umgeklappten Seitenwände erzielt wird. Das Werkzeug io ist zu diesem Zweck geheizt. Sobald sich der Stempel 9 zurückbewegt, wird der auf dein Stempel sitzende, fertige Schachtelteil im Drehtisch i durch die Anlegemarken q. festgehalten und wandert nun mit der nächsten Schaltung zur Station III für das Überkappen - falls kaschierte Zuschnitte usw. nicht zur Verwendung kommen - wo nach Stillstand des Tisches aus dem Etikettenstapel 12 ein Etikett selbsttätig herbeigeführt und über den gezogenen Schachtelteil gelegt wird. Sobald dies geschehen ist, bewegt sich der Stempel eines in gleicher Art ausgebildeten Werkzeuges, wie unter Station I1 beschrieben (Abb.2), nach aufwärts, entnimmt dem Drehtisch den Schachtelteil und das Barüberliegende Etikett, drückt beide in das Werkzeugoberteil und kappt dabei die Kanten des Etiketts über die Seitenwände des Schachtelteils, wobei gleichzeitig durch die Wärme des Werkzeuges der auf das Etikett aufgetragene Klebstoff sich löst und so eine dauerhafte Verbindung zwischen Etikett und Schachtelteil herbeiführt. Beim Rückgang des Stempels wird dieser Schachtelteil erneut von den Anlegemarken q. festgehalten, und wandert nun mit der nächsten Schaltung des Tisches bis zur Station IV. Während dieser Zeit wird um den Werkzeugkern 13 aus einem zugeführten Streifen 1q. oder aus auf entsprechende Länge zugeschnittenen, vorbereiteten Werkstücken ein Schachtelhals 15 geformt und im Verlauf der nun beginnenden Aufwärtsbewegung des Stempels 13 mit nach aufwärts genommen und in den Schachtelteil 16 eingeführt. Einfädelvorrichtungen 17 dienen dabei dazu, den Schachtelhals ohne Schwierigkeit in das Unterteil einzuführe:i. Wurde der zugeführte Streifen 1q. vor der Halsbildung mit Frischleim bestrichen, so wird der eingesetzte Hals 15 ohne weiteres an die Wandungen des Schachtelteils 16 ankleben, wenn der Stempel 13 den Schachtelteil zwischen die federnden Greiferbacken i8 o. dgl. hindurchbewegt bzw. dieser Schachtelteil anschließend daran in der kanalartigen Verlängerung i9 dieser Backen längere Zeit verbleibt. Wurde der Hals aus zugeführten, beispielsweise in getrennten Maschinen hergestellten und beleimten und nach dem Beleimen wieder getrockneten Halsstreifen geformt, so ist zweckmäßig der Kanal i9 zu heizen, so daß der auf den Schachtelhals aufgetragene Leim während der Hindurchbewegung durch die Greiferbacken gelöst und so die Seitenwände des Schachtelteils an den Hals angeklebt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCIi Maschine zur Herstellung von Schachtelteilen mit Hals unter Verwendung eines Drehtisches, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Drehtisch außer den an sich bekannten Einrichtungen zur Herstellung der Schachtelteile (Stanzen, Umklappen der Wände, überziehen) noch zusätzlich eine ebenfalls an sich bekannte Einrichtung zum Formen und Einsetzen des Halses in den fertigen Schachtelteil vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES83342D DE507119C (de) | 1927-12-28 | 1927-12-28 | Maschine zur Herstellung von Schachtelteilen mit Hals unter Verwendung eines Drehtisches |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES83342D DE507119C (de) | 1927-12-28 | 1927-12-28 | Maschine zur Herstellung von Schachtelteilen mit Hals unter Verwendung eines Drehtisches |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE507119C true DE507119C (de) | 1930-09-13 |
Family
ID=7510971
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES83342D Expired DE507119C (de) | 1927-12-28 | 1927-12-28 | Maschine zur Herstellung von Schachtelteilen mit Hals unter Verwendung eines Drehtisches |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE507119C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN109968739A (zh) * | 2019-04-29 | 2019-07-05 | 宜昌市综艺包装有限公司 | 纸盒加工用自动压片取片机 |
-
1927
- 1927-12-28 DE DES83342D patent/DE507119C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN109968739A (zh) * | 2019-04-29 | 2019-07-05 | 宜昌市综艺包装有限公司 | 纸盒加工用自动压片取片机 |
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