DE505838C - Einrichtung zur UEbertragung von Druckimpulsen - Google Patents
Einrichtung zur UEbertragung von DruckimpulsenInfo
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- DE505838C DE505838C DES85858D DES0085858D DE505838C DE 505838 C DE505838 C DE 505838C DE S85858 D DES85858 D DE S85858D DE S0085858 D DES0085858 D DE S0085858D DE 505838 C DE505838 C DE 505838C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/10—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger
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Description
Es ist bekannt, die Druckschwankungen eines in einer Leitung strömenden Mittels auf
eine Membran wirken zu lassen und die Impulse beispielsweise auf eine Einrichtung
zur Druckregelung zu übertragen. Um eine feinfühlige Regelung zu ermöglichen, hat man
weiterhin schon die Membran aus einem Stoff hergestellt, der keine Formänderungsarbeit
aufzunehmen hat (z. B. Gummi oder Leder).
Der Druck, auf den das strömende Mittel zu halten ist, wird dabei durch das Gewicht einer
Flüssigkeitssäule ausgeglichen. Bei diesen Einrichtungen hat man die Membran unmittelbar
mit dem Druckregelventil verbunden, um die Ausschläge der Membran unmittelbar zur Verstellung auszunutzen.
Sollen die Ifnpulse auf eine HilfsSteuerung übertragen werden, so ergibt sich die
Schwierigkeit, die mit der Membran verbundene Spindel derart dicht aus dem mit der
Augleichsflüssigkeit angefüllten Membrangehäuse herauszuführen, daß keine Leckverluste
entstehen. Besonders schwierig wird diese Maßnahme, wenn als Ausgleichsflüssigkeit
Quecksilber verwendet wird, das auch durch die feinsten Öffnungen hindurchzudringen
vermag. Eine zweite Möglichkeit zur Übertragung der Impulsbewegungen wäre, den von der Ausgleichsflüssigkeit erfüllten
Druckraum durch eine Membran abzuschließen und erst von dieser die Bewegung für die HilfsSteuerung abzunehmen. In
diesem Falle ergibt sich aber wieder der Nachteil, daß auch auf die zweite Membran
der volle statische Druck der Ausgleichsflüssigkeitssäule wirkt. Man wäre also gezwungen,
die impulsabnehmende Membran sehr stark und unempfindlich zu machen. Das ist aber für einen genau arbeitenden Regelmechanismus
unerwünscht.
Diese Nachteile zu vermeiden, ist Aufgabe der Erfindung. Die Lösung besteht darin,
daß die Impulse durch die Ausgleichsflüssigkeit entsprechend dem jeweils verdrängten
Volumen übertragen werden. Die Abnahme der Impulse von dem Spiegel der Ausgleichsflüssigkeit kann durch irgendein Element (beispielsweise
einen Kolben, einen Schwimmer oder eine Membran)' erfolgen. Ist das Rohr, in dem sich die Ausgleichsflüssigkeit befindet,
verhältnismäßig eng, so wird die Bewegung der Ausgleichsflüssigkeit durch verhältnismäßig
große Rohrreibungswiderstände behindert. Für einen derartigen Fall ist es zweckmäßig, die Impulse durch eine Membran
von der Ausgleichsflüssigkeit abzunehmen, die ihrerseits Federeigenschaft besitzt. Dadurch
wird die Ausgleichsflüssigkeit gezwungen, schneller den Bewegungen des Taktgebers
zu folgen. Man kann die impulsabnehmende Membran entweder am oberen Ende der Ausgleichsflüssigkeitssäule an-
*)
Von dem Patentsucher ist als
der Erfinder
angegeben
worden:
Dipl-Ing. Martin Eule in Berlin-Spandau.
bringen oder man lagert, wenn diese Anordnung zu viel Raum beansprucht, über die
Ausgleichsflüssigkeitssäule eine spezifisch leichtere Steuerflüssigkeit und leitet diese
Flüssigkeit in einen abgeschlossenen Raum, der durch die impulsabnehmende Membran
abgeschlossen ist. Die Membran überträgt die durch die Volumenverdrängung der
Steuerflüssigkeit hervorgerufene Durchbiegung auf die Hilfssteuerung.
In den Abb. ι und 2 sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt,
und zwar in Abb. ι eine Anordnung ohne Steuerflüssigkeit, in Abb. 2 eine Anordnung
mit Steuerflüssigkeit.
In der Abb. ι wirkt durch die Leitung ι
der Impulsdruck auf einen Kolben 2, der mit einem Kolben 3 von größerem Durchmesser
verbunden ist. Der spezifische Druck wird also im Verhältnis der freien Kolbenflächen 2
und 3 reduziert. Die Druckreduktion kann naturgemäß bei kleinen Drücken unterbleiben.
Oberhalb des Kolbens befindet sich in einem Raum 4 eine schwere Ausgleichsflüssigkeit,
beispielsweise Quecksilber. Der Kolben 3 ist gegen den Raum 4 durch eine Gummimembran
5 abgeschlossen, die jeden Leckverlust .ausschließt. An den Raum 4 ist eine
aufwärts gerichtete Leitung angeschlossen, in der das Quecksilber bis zur Höhe/i steht.
Da bei Bewegung des Kolbens 3 die Höhe h der Ausgleichssäule erhalten bleiben soll, ist
an die Leitung 13 ein Ausgleichsgefäß 14 von so großen Abmessungen angeschlossen, daß
die aus dem Raum 4 verdrängte Flüssigkeit keine erhebliche Änderung der Spiegelhöhe
hervorrufen kann. Der Raum 14 ist durch .eine federnde Membran 17 abgeschlossen, die
durch das Übertragungsgestänge 18 eine Hilfssteuerung verstellt und Änderungen des
Impulsdruckes ausgleicht.
Bei der Abb. 2 ist über die Ausgleichsflüssigkeit eine Steuerflüssigkeit gelagert, die
durch eine Leitung 15 nach einem Raum 16 geleitet wird, der durch eine Membran 17 abgeschlossen
ist. In gleicher Weise wie bei der Abb. ι wird durch das Übertragungsgestänge
18 eine Hilfssteuerung verstellt.
In beiden Fällen muß der Membran 17 eine gewisse federnde Kraft innewohnen, die dem
Impulsdruck entgegenwirkt und dadurch das Gleichgewicht im System wiederherzustellen
sucht. Es wächst also durch die Ausbiegung der Membran ιJ der Rückdruck auf die
Flüssigkeit, d. h. einem vergrößerten Impulsdruck entspricht ein vergrößerter Gegendruck
der Membran. Der Gegendruck der Ausgleichssäule bleibt bei dieser Anordnung im wesentlichen ungeändert. Bezeichnet man den
Impulsdruck mit plt den Ausgleichsdruck
mit p2, so kommt lediglich die Differenz p-rp«
zur Auswirkung.
Die dargestellten Anordnungen gestatten es, mit Membran und Ausgleichsflüssigkeit zu
arbeiten und die Membranbewegung mechanisch auf ein Gestänge zu übertragen, ohne
daß eine Abdichtung bewegter Teile gegen Flüssigkeit erforderlich wäre.
Claims (3)
1. Einrichtung zur Übertragung von Druckimpulsen auf HilfsSteuerungen, insbesondere
bei Druckreglern für Dampfkraftanlagen, bei der der Druck des zu regelnden Mittels bis zu einem Kleinstwert
durch den Druck einer Flüssigkeitssäule ausgeglichen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Impulse durch die Ausgleichsflüssigkeit entsprechend dem jeweils
verdrängten Volumen übertragen werden,
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abnahme
der Impulse von der Steuerflüssigkeit eine Membran dient, die Federeigenschaft besitzt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über die Ausgleichsflüssigkeit
noch eine spezifisch leichtere Flüssigkeit gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES85858D DE505838C (de) | 1926-05-01 | 1926-05-01 | Einrichtung zur UEbertragung von Druckimpulsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES85858D DE505838C (de) | 1926-05-01 | 1926-05-01 | Einrichtung zur UEbertragung von Druckimpulsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE505838C true DE505838C (de) | 1930-08-25 |
Family
ID=7512616
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES85858D Expired DE505838C (de) | 1926-05-01 | 1926-05-01 | Einrichtung zur UEbertragung von Druckimpulsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE505838C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1298338B (de) * | 1964-07-04 | 1969-06-26 | Voith Getriebe Kg | Stabilisator fuer pneumatische Steueraggregate |
-
1926
- 1926-05-01 DE DES85858D patent/DE505838C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1298338B (de) * | 1964-07-04 | 1969-06-26 | Voith Getriebe Kg | Stabilisator fuer pneumatische Steueraggregate |
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