DE50557C - Schützenschlag - Vorrichtung für mechanische Webstühle - Google Patents

Schützenschlag - Vorrichtung für mechanische Webstühle

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DE50557C
DE50557C DENDAT50557D DE50557DA DE50557C DE 50557 C DE50557 C DE 50557C DE NDAT50557 D DENDAT50557 D DE NDAT50557D DE 50557D A DE50557D A DE 50557DA DE 50557 C DE50557 C DE 50557C
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DE
Germany
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shaft
thumb
schützenschlag
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50557D
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English (en)
Original Assignee
E. ROTHWELL und W. A. ROTHWELL in Linnyshaw, Mill Walkden b. Bolton, Grafschaft Lancaster, England
Publication of DE50557C publication Critical patent/DE50557C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Bewegung des Schützentreibers soll bei der Schützenschlag- Vorrichtung für mechanische Webstühle bei jeder zweiten Umdrehung der Hauptwelle durch einen an derselben sitzenden Schlagdaumen, den Streicher c\ verursacht werden. Die durch das Anschlagen dieses Streichers an eine Zunge d1 veranlafste Bewegung des ganzen Treibermechanismus wird sofort, nachdem der Streicher von der Zunge abgeglitten, durch Einwirkung einer Feder wieder rückgängig gemacht, so dafs die Zunge wieder in die Bahn des Streichers eintritt. Da bei der nächsten Umdrehung der Hauptwelle der Streicher nicht an die Zunge anschlagen soll, mufs dieselbe für den Zeitraum, während dessen der Streicher an der Zunge vorbeikommt, aus der Bahn desselben entfernt werden. Zu diesem Zwecke ist die Achse der Zunge eintriebig mit dem übrigen Treiber-■mechanismus gekuppelt. Wenn man die, Zungenachse nach der Richtung der Freiheit dieser Kupplung zu dreht, bleibt der übrige Theil des Treibermechanismus in Ruhe, wäh-' rend . die Zunge aus der Streicherbahn sich herausdreht. Diese Drehung wird auch durch Daumen und Zunge bewirkt und durch eine Feder rückgängig gemacht.
Die Einrichtung, durch welche die Entfernung der Anschlagzunge zum Betrieb des Treibermechanismus aus der Sfrcicherbahn bei jeder zweiten Umdrehung der Hauptwelle bewirkt wird, bildet den Gegenstand der Erfindung.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι die Endansicht eines Theiles eines unterschüssigen Webstuhles, an welchem die Wechselbewegung angewendet ist; Fig. 2 die zugehörige Seitenansicht,
Fig. 3 die zugehörige Seitenansicht mit einer · etwas anderen Anordnung.
Die Bewegung des Treibermechanismus geht von dem Streicher c1 aus, welcher seitlich an dem Schwungrad c der Hauptwelle b befestigt ist. Durch Anschlagen des Streichers c1 an die Zunge dx wird die Achse der letzteren, die Wechselwelle d, ein genügendes Stück gedreht. Durch den Druck der Klaue d2, welche sich bei dieser Drehung gegen eine Schulter e1 des lose auf die Wechselwelle gesetzten Armes e anlehnt, wird letzterer gezwungen, an dieser Drehung Iheilzunehmen. Derselbe schlägt dabei an einen Anschlag f des Treiberhebels g an und bewegt diesen in bekannter Weise. Sobald der Streicher c1 an der Zunge dx vörbeigeglitten, werden die gesammten angegebenen Bewegungen durch den Zug der an dem Treiberhebel g angreifenden Feder /i . rückgängig gemacht, alles dies in bekannter Weise.
Nähert sich aber hierauf der Streicher c1 wieder der Zunge dl, so beginnt die Wirkung der an dem Treibermechanismus angebrachten Neuerung. Die Aufgabe, die Zunge d' aus der Bahn des Streichers c1 herauszudrehen, wird in der Weise gelöst, dafs ein an eine zweite Zunge d3 der Wcchselwelle d anschlagender Daumen ι die Wechselwelle in
entgegengesetzter Richtung zu der Drehung ihrer durch den Streicher c1 bewirkten Arbeitsbewegung genügend weit und lange umdreht, um den Streicher c1 an der Zunge d' vorübergehen zu lassen. Dann gleitet der Daumen i von der Zunge ds ab und die Wechselwelle d dreht sich durch ihr Eigengewicht oder unter Wirkung' einer stellbaren Blattfeder k kl wieder in die Anfangslage zurück. Da bei diesen Bewegungen die Klaue d2 sich von der Schulter el entfernt und kaum bis zur Berührung sich wieder nähert, bleibt der lose aufgesteckte ,Arm e und der Treibermechanismus in Ruhe. Die Achse j des Daumens i erhält durch Zahnräder die halbe Umdrehungsgeschwindigkeit der Hauptwelle b.
Die eintriebige Kupplung des Schlagarmes e mit der Welle der Zunge dx la'fsl sich construetiv noch anders ausführen als mittelst der Klaue. <5P und losen Aufsetzens des iVrmes e mit der Schulter e1 auf die Wechselwelle d.
Fig. 3 zeigt eine Construction, bei welcher die Welle d getheilt ist und bei welcher dann beide Stücke durch eine Wellenkupplung di unter genügendem Spielraum verbunden sind, um eine leere Rückdrehung des die Zunge d1 tragenden Theiles derselben zu ermöglichen.
Statt des Armes e kann man natürlich auch die fest verbundenen Zungen d1 ds lose auf die Welle d setzen und eintriebig mit ihr und dem dann an der Welle d festen Arm e verbinden. Es kommt immer nur auf die mit genügendem Spielraum eintriebige Kupplung zwischen dem Arm e und der Zunge dl an.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle, bei welcher* ein'Antrieb des Treibers nur bei jeder zweiten Umdrehung der ■ Triebwelle dadurch erfolgt, dafs der Antrieb der Wcehsclwellc (d) durch einen Daumen (c1)' der Tricbwclle und eine Anschlagzunge (dl) der Wcehsclwellc bewirkt wird, welche in cintriebiger Paarung mit der Wechsclwellc verbunden ist, so dafs die Wegdrehung der Zunge aus der Bahn des Daumens bei jeder zweiten Umdrehung der Triebwelle möglich · wird, ohne dafs der weitere Treibermecha- \ nismus sich mit bewegt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT50557D Schützenschlag - Vorrichtung für mechanische Webstühle Expired - Lifetime DE50557C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6070322A (en) * 1996-08-14 2000-06-06 International Business Machines Corporation Method for making a printed circuit board

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