-
Vorrichtung zum Regeln der Fadenspannung für Dubliermaschinen
| ( ,c#l;t#ii@tatid der Erfindung ist eine Vor- |
| i ct liiiiiig zum Regeln der Fadenspannung für |
| itil@lic#riitaschinen, bei denen die dublierten |
| t @.iriie auf Kreuzspulen aufgewickelt werden. |
| I t:ts Dublieren von Fäden und Garnen, ins- |
| von feinsten, auf Farbkreuzspulen |
| ;iiilgr#@@ickelfeii (@arncti, konnte bisher nur |
| ;tief @liitgzwirn= und älinliclieii Maschinen |
| ./11f solchen Maschinen |
| div 1>e1111 l@:irlir#ii verflzfen |
| ,`,lnitmn @tm E@latton i11m#irl:lmy c#iiieii ver_ |
| 1i;@11nir,iii,il.p: t@mlimo 11'1,1W at;iiol milgugeii |
| und vci 111 @.i, 11(1i @I:ilici i;ililrc#iclu
Uadeil |
| I@ittrlic# tutcl ;il. I@@@lgc dur |
| v1(1(11 @lill@l:iii@le der Mascliim# (#111c# grol.4# |
| I 'iigleicliiii:il.iigkeii der G;iriie. |
| man 111t (lauer wiederholt: versucht, die |
| bisher bekannten Vorrichtungen . zum selbst- |
| tätigen Regeln der Fadenspannung für Zwirn- |
| maschinen auch beim Dublieren feiner, auf |
| Farbkreiizspulen aufgewickelter Garne anzu- |
| wenden. . |
| Eine derartige Vorrichtung ist z. B. die |
| zurrt Regeln der Fadenspannung für Ring- |
| spinn- und ähnliche Maschinen gemäß dem |
| duiitsclien Patent 243 833, bei der der Faden- |
| In eifiter am Maschinengestell starr be- |
| fc#@tigtc#11 I"iilirutig mittels einer Feder oder |
| ciiies (J(#\% iclites die durch die Kegelform des |
| h(*itzers bedingte periodische Zu- und Ab- |
| des Aufwicklungsdurchmessers' und |
| die daraus sich ableitende periodische Zu- und |
| Abnahme der Fadenspannung ausgleicht.. |
| Diese Vorrichtung ist jedoch zum Ausgleichen |
| der mitunter sehr beträchtlichen, unregel- |
| mäßigen Fadenabwicklungswiderstände, die |
| bei den durch das Färben verfilzten Spulen |
| plötzlich auftreten, nicht geeignet, da sie auf |
| die wechselnden Fadenspannungen nur inner- |
| halb verhältnismäßig enger Grenzen genügend |
| rasch und genau anspricht, hingegen bei |
| yri@l.iereii. l)li')trlicli ;ruftretenden Faden- |
| @1@..'iiiiitiiigeii I@;icleiil>rüclie sticht ve.rliindei-n |
| 1;;i1111. |
| l@.ittc ;tiicivre hcreits angewendete Vorrich- |
| i titig zuin Regeln der Fadenspannung für |
| @1>ulitiaschüien ist die gem:ili (lein deutschen |
| Patent 359 348, bei der der federnde Faden- |
| führer aus einer pendelnd gelagerten Hülse |
| ausziehbar angeordnet ist. Dieser Faden- |
| spannungsregler ist jedoch für das Dublieren |
| von feinen Faden zu schwer konstruiert. Bei |
| seiner Verwendung sind große Reibungs- |
| widerstände zu überwinden. Auch, weist er |
| die für das Abwickeln von Farbkreuzspulen |
| sehr nachteiligen Eigenschaften auf, daß der |
| voii der Spule abzuwickelnde Faden bei |
| herausgezogenem Fadenführer seine Lage |
| bezüglich der Spule beträchtlich ändert und |
| <laß die Fadenlieferspule unten angeordnet ist. |
| In dein deutschen Patent 32 169 ist eine |
| Spulmaschine mit federnden Fadenleitern |
beschrieben und dargestellt, bei der für jeden Faden zwei Zugfedern
verwendet werden, um ein Abreißen des Fadens infolge eintretender Hemmnisse zu verhindern.
Die Zugfedern sind an je einem Arine frei herabhängend bzw. ohne Führung in waagerechter
und schräger Lage angeordnet, was ihre Wirkung nachteilig beeinflußt. Eiire solche
Vorrichtung ist ebensowenig geeignet, auf die verschiedenen Fadenspannungen, die
beim Dublieren feiner, auf Farbkreuzspulen aufgewundener Garne auftreten, genügend
rasch und genau anzusprechen. Überdies wirken auf Zug beanspruchte Federn in Vorrichtungen
zum Regeln von Fadenspannuii@eii nicht mit der erforderlichen Gleichmäßigkeit.
-
Bei der Vorrichtung zum Gleichmäßighalten der Fadenspannung für Spulmaschinen
gemäß dein deutschen T'atent 285 479. sind zwei in entgegengesetztem Sinne wirkende
Zugfedern an je einem Arine eines die Fadenführungsscheibe tragenden Hebels angeordnet,
von denen die eine als Hilfsfeder das allzuweite Emporschnellen des Hebels verhindert,
das durch Voreilen der Spule durch die Wirkung der Feder entsteht. Diese Konstruktion
hat den Nachteil, daß die lebendige Kraft, die .beim plötzlichen Nachlassen der
Fadenspannung nach erfolgter Überwindung der Trägheit beim Anlassen der Spulspindel
oder nach Überwindung anderer Widerstände, z. B. der beim Abwickeln verfilzter Farbkreuzspulen
auftretenden Widerstände, verursacht wird; infolge der verhältnismäßig großen emporschnellenden
Masse der Führungsrolle und des Hebels so beträchtlich ist, daß sie durch die Hilfsfeder
nicht unwirksam gemacht werden kann, wodurch Fadenbrüche auftreten.
-
Zweck der Erfindung ist es, die erwähnten Übelstände der bekannten
Vorrichtungen zum
Regeln der Fadenspannung zu beseitigen.
-
Nach der Erfindung besteht die Vorrichtung zum Regeln der Fadenspannung
für Dubliermaschinen im wesentlichen aus je einem vor jeder Garnlieferspule angeordneten
Fadenführer, dessen Tragstab verschiebbar in einem schwenkbar gelagerten, ausbalancierten
Führungsbügel sitzt und unter dem 1--iiifluß einer dem Fadenzug entgegenwirkenden
Feder steht.
-
leer FA-findungsgegenstand weist somit gegenübei- der in dein deutschen
Patent 243 833 beschriebenen Vorrichtung als hauptsächlichsten Vorteil die schwenkbare
Lagerung des ausbal;incierten Führungsbügels auf, vermöge deren sich -der 'fr:igstrib
des Fadenführers bei seiner Atii@-:ii-tsl)eN\#egung infolge geeigneter Massenverteilung
steiler einstellt, so daß der seine Lage bezüglich der Achse (Ivr nicht ändert:
Dazu- kommt der Vorteil, daß die Vorrichtung gemäß der Erfindung die Anwendung langer
subtiler Druckfeder» gestattet, die ihrerseits wieder das genaue Ansprechen des
Fadenspannungsreglers ;iiif plötzlich auftretende größere Fadenspaiiiiiiiigen ermöglichen,
wie solche beim Dublici'(1ii feiner, auf Farbkreuzspulen aufgewickelter Fäden häufig
zu beobachten sind.
-
Verglichen mit dem Fadenspannungsregler gemäß dem deutschen Patent
359348 unterscheidet sich die Vorrichtung gemäß der Erfindung insbesondere
vorteilhaft durch ihre geringeren Massen und geringsten Re;;-.. bungswiderstände
sowie durch die unveränderliche Richtung des abzuwickelnden Fadens bezüglich der
Achse der Fadenlieferspule. Als Vorteil kommt ferner in Betracht, daß die Fadenlieferspule
oben angeordnet ist.
-
Der Vorteil des Erfindungsgegenstandes gegenüber dem Fadenspannungsregler
nachdem deutschen Patent 32 169 beruht hauptsächlich darin, daß der Fadenführer
an einem Tragstab angeordnet ist, der in einem Führungsbügel verschiebbar sitzt
und von einer dem.Fadenzug entgegenwirkenden Druckfeder umgeben ist. Die Vorrichtung
gemäß der Erfindung gleicht infolgedessen die verhältnismäßig großen Widerstände,
die beim Abwickeln der feinen, äuf Farbkreuzspulen aufgewundenen Fäden auftreten,
mit der erforderlichen Genauigkeit und.Gleichmäßigkeit.aus, was bei der Ausbildung
der Fadenleiter an den freien Enden von Zugfedern, die von starr befestigten Haltern
herabhängen (Einrichtung nach dein deutschen Patent 32 r69), nicht möglich- ist.
Auch die Anordnung der Fadenlieferspulen in ungefähr gleicher Höhe finit den Fadenführern
gemäß der vorliegenden Erfindung stellt einen Vorteil gegenüber derjenigen dar,,
bei der die Fadenlieferspulen untefhalb der Fadenleiter angeordnet sind.
-
Gegenüber der Vorrichtung zum Gleichmäßighalten der Fadenspannung
gemäß dem deutschen Patent 285 479 weist die Ausgleichsvorrichtung gemäß der Erfindung
hauptsächlich den Vorteil auf, daß die beim plötzlichen Nachlassen der Fadenspannung
emporschnellende Masse (Stift 13) zu gering ist, um ein Reißen des Fadens
zuzulassen. Überdies wirken die gemäß der Erfindung angeordneten Druckfedern des
Fadenspannungsreglers genauer und gleichmäßiger als die Zugfedern der zum Vergleich
herangezogenen Vorrichtung. Als Vorteil muß auch hier gewertet werden, daß die Fadenlieferspule
nicht unterhalb des Fadenspannungsreglers angeordnet ist und der Faden eine unveränderliche
Lage bezüglich der Fadenlieferspule aufweist.
lii clc#ii Zeichnungen
ist ein Ausführungslic#i.l,ic@ clc#. 1',j-Iüidungsgegenstandes an einer veranschaulicht,
und zwar in r\bh. i im Aufriß und in Abb.2 in per-Ansicht.
-
\'"i) clcii Kreuzspulen i werden die Fäden i@, ;il>ge#\%,icl;elt,
die durch die Fadenführer 2 clc#r Spannungsregler i i hindurch zu den ,Ohsttätigen
Abstellvorrichtungen für Fadenhruch 3 und über die Leitrolle 4 zur Aufwickelwalze
5 und endlich zur Aufnahmekreuzspule 6 laufen. 7 ist die Maschinenwand der Kreuzspulmaschine.
-
Für jeden einzelnen Faden ist ein auf einer Welle 9 schwingbar. angeordneter
Spannungsregler i i vorgesehen. Die Welle g selbst wird von zwei Konsolen 8 getragen,
(lie an der Maschinenwand 7 befestigt sind. Auf dieser Welle 9 sind also mindestens
zwei Spannungsregler angeordnet. Der Spannungsregler i i weist eine subtile Druckfeder
12 auf, die zur Erzeugung der erforderlichen Spannung dient und in einem um die
Welle 9 schwingenden Träger 13 verschiebbar angeordnet ist.
-
Löst sich der Faden io beim Abwickeln cawas schwerer von der Lieferspule
i los, so @@c#idit der -zugehörige Fadenführer 2 infolge drr l@cclc#rniig des Spannungsreglers
etwas miteii ;ins, wodurch ein Abreißen des I@a@lcii@ wid sc@wil ein Bruch desselben
und ii) weiterer Polge ein Maschinenstillstand @c#riiiie<len wird. Durch die
Lagerung des tim seine Achse g schwingenden Spannungsreglers ii kann derselbe außer
in axialer Richtung auch in radialer Richtung ausweichen, wodurch der abzuwickelnde
Faden seine mittlere Lage bezüglich der Fadenlieferspule i unverändert beibehält.
-
Die Fadenlieferspulen i sind auf einer oberen Plattform der Wand 7
gelagert, während die Absfellvorrichtungen für Fadenbruch 3, die Leitrolle 4, die
Aufwickelwalze 5 und die Aufnahmekreuzspule 6 an unteren Teilen des Maschinengestelles
7 angeordnet sind.
-
Das Dublieren selbst erfolgt in der Weise, daß die zu dublierenden
Fäden io von jeder der Abwickelspulen i über je einen Fadenführer 2 der Spannungsregler
ii zu der selbsttätigen Abstellvorrichtung für -Fadenbruch 3 und von dieser zur
Leitrolle 4 geführt werden, auf der sich die Fäden vereinigen. Von der Leitrolle
4 laufen die Fäden als eiii Doppelfaden zwischen der Aufwickelspule 5 und Aufnahinekreuzspule
6 hindurch, von denen sich erstere im Uhrzeiger-, letztere iin entgegengesetzten
Sinne dreht. Zwischen der Aufwickelwalze 5 und der Aufnahmekreuzspule 6 ist vor
der letzteren ein in der Zeichnung nicht gezeichneter zwangläufig angetriebener
Fadenführer angeordnet, der sich über die ganze Länge der Kreuzspule 6 hin und her
bewegt und so die Lage des aufzuspulenden Doppelfadens auf der Kreuzspule 6 bestimmt.
-
Durch den Gegenstand der Erfindung wird nicht nur bei Beginn der Arbeit
ein Abreißen der Faden weitgehendst vermieden, sondern auch beim Abwickeln jede
auftretende Breinsuüg durch die nachgiebigen Spannungsregler ausgeglichen und dadurch
ein Abreißen der feinen Garne so gut wie unmöglich gemacht. Außerdem ist es nicht
erforderlich, bei derartigen Maschinen mehr Bedienungspersonal einzustellen.
-
Die auf einer mit der neuen Einrichtung ausgerüsteten Maschine dublierten
Fäden zeichnen sich insbesondere durch außerordentliche Gleichmäßigkeit aus und
ermöglichen ferner auf der Zwirnmaschine eine besonders große Leistung.