DE503829C - Einrichtung zur UEbermittlung von Nachrichten von oder nach Fahrzeugen, insbesondere Eisenbahnzuegen, mittels Drahtwellen - Google Patents

Einrichtung zur UEbermittlung von Nachrichten von oder nach Fahrzeugen, insbesondere Eisenbahnzuegen, mittels Drahtwellen

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DE503829C
DE503829C DEH103165D DEH0103165D DE503829C DE 503829 C DE503829 C DE 503829C DE H103165 D DEH103165 D DE H103165D DE H0103165 D DEH0103165 D DE H0103165D DE 503829 C DE503829 C DE 503829C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B5/00Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Übermittlung von Nachrichten von und nach Fahrzeugen, insbesondere Eisenbahnzügen, mittels Drahtwellen. Bei sehr langen Leitungen, die sich insbesondere bei Eisenbahnstrecken auf viele Hunderte von Kilometern erstrecken können, würde bei Verwendung nur einer einzigen, sogenannten Zugvermittlungsstelle für die ganze Strecke, d. h. einer
ίο ortsfesten Sprechstelle, die die beispielsweise von einem Fernsprechnetz herkommenden und an den Eisenbahnzug weiterzuleitenden telephonischen Nachrichten in Form von Drahtwellen auf die richtungweisenden Drähte weitergibt, oder umgekehrt, die Zahl der gleichzeitig über dieselbe Leitung zu übermittelnden Gespräche sehr groß werden, da ja im allgemeinen nicht nur ein Zug, sondern mehrere Züge auf einer so langen Strecke ver-
ao kehren. Abgesehen von der großen Zahl der dann zu verwendenden Wellenlängen würde der Energieaufwand zur Überbrückung der ganzen Entfernung sehr groß werden. Der Drahtwellensender, der am Anfang einer derartigen Strecke eingebaut ist, würde also, gleichgültig, ob die Gespräche oder Nachrichten für einen näheren oder entfernteren Zug auszusenden sind, stets mit einer Energie arbeiten müssen, welche hinreicht, um auch einen Zug, der sich am anderen Ende der Strecke befindet, mit genügender Sicherheit erreichen zu können. Es ist daher notwendig, die Strecke in mehrere Abschnitte zu unterteilen und für jede Teilstrecke eine besondere Zugvermittlungsstelle vorzusehen, damit stets nur ein möglichst kleiner Teil der betreffenden Strecke zu bestreichen ist und auch dementsprechend ein möglichst geringer Betrag von Energie aufgewendet werden muß. Durch ; ■ diese Unterteilung ist es möglich, daß die Sender von vornherein nur für eine bestimmte Energieleistung gebaut werden können. und daher serienmäßig, ohne Rücksicht darauf, ob sie auf einer sehr langen oder sehr kurzen Eisenbahnstrecke Verwendung finden, ausgeführt werden können.
Um nun solche Zwischenstationen in die richtungweisende Leitung einschalten zu können, werden gemäß der Erfindung in die richtungweisende Leitung an geeigneten über die ganze Strecke verteilten Stellen künstliche Staustellen eingeschaltet. Unter einer Staustelle versteht die Erfindung Streckenabschnitte, bei denen durch Erhöhung des bereits vorhandenen Hochfrequenzwiderstande-; oder durch künstliche Schaffung von Widerständen die Leitfähigkeit für die Hochfrcquenzwellen aufgehoben bzw. stark vermindert ist. Solche Staustellen sind beispielsweise schon durch Verkabelung der an einer g0 Eisenbahnstrecke entlang laufenden Signalleitungen gegeben. Dies tritt meistens dann ein, wenn die auf der Strecke als Freileitungen ausgeführten Signalleitungen in ein
Stationsgebäude eingeführt oder um eine irgendwie beschaffene Bahnanlage herumgeführt oder unterführt werden sollen. Da man nun zweckmäßigerweise Zwischenstellen zur Unterteilung der Strecke an größeren .Verkehrsknotenpunkten bzw. Stationen einrichten wird, ist es in den meisten Fällen nur nötisj, die an diesen Stellen bereits durch die Verkabelung gegebene Staustelle durch Einschal··
ίο tung von zusätzlichen Widerständen, wie z. B. Drosselspulen oder Sperrkreisen, zu vergrößern. Jedoch ist es auch ohne weiteres möglich, solche Drosselspulen oder Sperrkreise in eine nicht verkabelte, d. h. frei durchgeführte Freileitung einzuschalten. An jeder solchen künstlich geschaffenen oder künstlich vergrößerten Staustelle wird nun nach der Erfindung je eine Zwischenstation (Zugvermittelungsstelle) aufgestellt und es werden außerdem dort Schaltmittel vorgesehen, um diese Station wahlweise mit dem vor oder hinter der zugehörigen Staustelle liegenden Leitungsabschnitt verbinden zu können, um nach der einen oder der anderen
«5 Richtung Drahtwellen senden zu können. Außerdem können Vorrichtungen vorgesehen werden, um die beiden, durch die Staustelle getrennten Leitungsstrecken unmittelbar miteinander verbinden zu können, um so die Staustelle überbrücken und damit die Zwischenstation ausschalten zu können.
Die Erfindung ist schematisch in der Zeichnung dargestellt. A, A1 bedeutet die zur Richtungweisung benutzte Freileitung. Yen dieser ist der Teil B durch Einschaltung zweier Drosselspulen C, C, künstlich zu einer Staustelle gemacht. An Stelle der Drosselspulen können auch abgestimmte Schwingungskreise als Wechselstromwiderstand benutzt werden. Die Zwischenstelle Z kann einmal über eine Leitung D mit dem Leitungsteil A verbunden werden und ein anderes Mal über die Leitung D1 mit dem Leitungsteil A1. Wie ersichtlich, können die in den Teil A gesandten Hochfrequenzwellen nicht über die Staustelle B zum Leitungsteil ΑΛ gelangen, und umgekehrt, die in den Leitungsteil A1 gesandten nicht in den Teil A. Durch einen Schalter E hat man die Möglichkeit, die Verbindungsleitungen D, D1 und damit die Leitungsteile A1 A1 zu verbinden und die Staustelle dadurch zu überbrücken.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Übermittlung von Nachrichten von oder nach Fahrzeugen, insbesondere Eisenbahnzügen, mittels Drahtwellen, dadurch gekennzeichnet, daß in die richtungweisende Leitung künstliehe Staustellen, beispielsweise durch Verwendung von Drosselspulen oder Sperrkreisen, eingeschaltet sind bzw. die Wirkung vorhandener Staustellen hinreichend vergrößert wird und an diesen Staustellen Stationen für drahtlose TeIegraphie oder Telephonic aufgestellt und Schaltmittel vorgesehen sind, durch die diese Stationen wahlweise mit dem vor oder hinter der zugehörigen Staustelle liegenden Leitungsabschnitt verbunden werden können.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Vorrichtungen zur überbrückung der Staustelle vornanden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH103165D 1925-08-19 1925-08-19 Einrichtung zur UEbermittlung von Nachrichten von oder nach Fahrzeugen, insbesondere Eisenbahnzuegen, mittels Drahtwellen Expired DE503829C (de)

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