DE503192C - Durch den Unterdruck einer Verbrennungskraftmaschine bewegte Bremseinrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Durch den Unterdruck einer Verbrennungskraftmaschine bewegte Bremseinrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE503192C DEB128154D DEB0128154D DE503192C DE 503192 C DE503192 C DE 503192C DE B128154 D DEB128154 D DE B128154D DE B0128154 D DEB0128154 D DE B0128154D DE 503192 C DE503192 C DE 503192C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/46Vacuum systems
    • B60T13/48Vacuum systems direct, i.e. brakes applied directly by vacuum

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Description

  • Durch den Unterdruck einer Verbrennungskraftmaschine bewegte Bremseinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine durch den Unterdruck einer Verbrennungskraftmaschine bewegte Bremsvorrichtung für Kraftfahrzeuge o. dgl. und besteht darin, daß die Verbindungsleitung zwischen dem Bremszylinder und der Verbrennungskraftmaschine unmittelbar an einen oder an mehrere, nicht aber an alle Zylinder der Verbrennungskraftmaschine an einer Stelle angeschlossen ist, an welcher der im Zylinder geschaffene Unterdruck den in der Hauptansaugleitung herrschenden Unterdruck übersteigt. Zum Unterschied von dem, was bisher auf dem Gebiete der Hilfskraftbremseinrichtungen bekannt ist, sei erwähnt, daß es bereits Bremsvorrichtungen gibt, bei denen der Bremszylinder durch eine Leitung einem oder mehreren Zylindern einer Verbrennungskraftmaschine angeschlossen ist, jedoch handelt es sich in diesem Falle um eine Druckbremse, d. h. um eine Bremse, bei welcher der Arbeitsdruck eines oder mehrerer Zylinder der Verbrennungskraftmaschine zum Anziehen der Bremsen verwendet wird. Die Erfindung setzt indes eine Unterdruckbremse voraus und bezweckt mit dem Anschluß des Bremszylinders an einen oder an mehrere, nicht aber an alle Zylinder der Verbrennungskraftmaschine, und zwar insbesondere mit dem Anschluß an einer Stelle, an welcher der Unterdruck im Zylinder den in der Hauptansaugleitung herrschenden Unterdruck übersteigt, daß unter keinen Umständen das für die übrigen nicht mit dem Bremszylinder verbundenen Zylinder der Maschine gelieferte Gas-Luft-Gemisch in der Hauptansaugleitung durch die dem Bremszylinder abgesaugte Luft irgendwie geschwächt wird. Es soll also der Gang der Verbrennungskraftmaschine zum mindesten auf den nicht unmittelbar mit dem Bremszylinder verbundenen Maschinenzylindern ordnungsgemäß erhalten werden, um nicht in die Gefahr zu laufen, die Verbrennungskraftmaschine beim Anziehen der Bremsen, also im Leerlauf, durch Schwächung des Gas-Luft-Gemisches der nicht unmittelbar an den Bremszylinder angeschlossenen Maschinenzylinder in Stillstand zu setzen.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in beiliegender Zeichnung dargestellt.
  • Es zeigt Abb. z ein schematisches Bild der Gesamtanlage, Abb. 2 einen mit dem Bremszylinder unmittelbar verbundenen Maschinenzylinder im Längsschnitt und Abb. 3 einen Bremszylinder bevorzugter Ausführung im Längsschnitt.
  • Es bezeichnet 6o einen zum Antrieb eines Kraftfahrzeuges dienenden Viertaktmotor beispielsweise mit 6 Zylindern, 61 die Hauptansaugleitung für sämtliche Zylinder, 63 den Vergaser, 64 die zugehörige Drosselklappe und 7o die Bremse, deren Bauart ebenso gleichgültig ist wie die Zahl der dem Bremszylinder i oder dessen Kolben 3 angeschlossenen Bremsen. Zur Steuerung der Bremskolbenbewegungen dient ein Ventil, das hier beispielsweise gleich in den Kolben 3 eingebaut und mittels des Fußhebels 88 und der hohlen Ventilstellspindel 2o verstellbar ist. Wird der Fußhebel, 88 nach vorn oder nach unten gedrückt, so wird das Ventil so eingestellt, da13 sich der Kolben zum Anziehen der Bremsen vorwärts bewegt. Umgekehrt hat die Rückbewegung des Hebels 88 zur Folge, daß der Kolben zurückgezogen wird und sich die Bremsen dabei entsprechend lockern.
  • Die dem Bremszylinder = mit der Verbrennungskraftmaschine, beispielsweise mit den beiden Maschinenzylindern Goa, hob, aber nicht mit allen Maschinenzylindern, verbindende Leitung 62 (Abb. = und 2) ist den erwähnten Maschinenzylindern ungefähr in Mitte Kolbenhub angeschlossen, damit sie durch den jeweils in Frage kommenden Kolben verschlossen bleibt, solange sich dieser in der oberen Totpunktslage befindet. Nahe den Zylindern Goa, hob ist die Verbindungsleitung 62 mit je einem Absperrventil 66 versehen, das für gewöhnlich durch eine Feder 67 geschlossen gehalten wird, damit die Verbrennungsgase nicht durch die Leitung 62 hindurch in den Bremszylinder i gelangen können, sobald der Schlitz 62a von dem betreffenden Kolben freigegeben ist. Wenn die Maschine bei ganz oder teilweise geschlossener Drosselklappe leer läuft, wird in der Hauptansaugleitung 61 ein bestimmter Unterdruck herrschen, und wenn der Kolben 69 im Auspuffhub hochgeht, wird das zugehörige Einlaßventil 68 kurz vor Beginn des darauffolgenden Saughubes bereits öffnen. Da nun ein gewisser Unterdruck in der Ansaugleitung 61 schon vorhanden ist, wird ein gewisser Teil der Gase aus dem Maschinenzylinder in die Ansaugleitung 61 zurückgesaugt. Beim Ansaughube des Kolbens werden diese verbrannten Gase zusammen mit Frischgas aber wieder in den Maschinenzylinder eingesaugt, sobald der Abwärtsgang des Kolbens im Zylinder einen Unterdruck geschaffen hat, der größer ist als der in der Ansaugleitung 61 herrschende Unterdruck. Ist diese Stelle im Hub des Kolbens erreicht, so ist auch die Verbindungsleitung 62 des Bremszylinders vom Kolben vollständig freigegeben, so daß es niemals möglich sein kann, daß Luft aus dem Bremszylinder in die Ansaugleitung 61 der Maschine 6o gelangt. Demnach kann den übrigen Zylindern der Maschine 6o, d. h. all den Zylindern, die nicht mit der Leitung 62 in unmittelbarer Verbindung stehen, niemals ein durch die Luft aus dem Bremszylinder i geschwächtes Brennstoffluftgemisch zutreten. Gleichzeitig wird natürlich aus der Hauptansaugleitung 61 eine gewisse Menge an Brennstoffluftgemisch mit in den Zylinder Goa bzw. hob hineingerissen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Durch den Unterdruck einer Verbrennungskraftmaschine bewegte Bremseinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung (62) zwischen dem Bremszylinder (i) und der Verbrennungskraftmaschine unmittelbar an einen oder an mehrere, nicht aber an alle Zylinder (6oa, hob) der Mehrzylinder-Verbrennungskraftmaschine an einer Stelle angeschlossen ist, an welcher der Unterdruck im Zylinder den in der Hauptansaugleitung (6i) herrschenden Unterdruck übersteigt (Abb. 2).
DEB128154D 1925-11-25 1926-11-10 Durch den Unterdruck einer Verbrennungskraftmaschine bewegte Bremseinrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE503192C (de)

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