DE50305C - Dampfstrahlpflug zur Beseitigung des Stauwassers am Bug von Schiffen - Google Patents
Dampfstrahlpflug zur Beseitigung des Stauwassers am Bug von SchiffenInfo
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- DE50305C DE50305C DENDAT50305D DE50305DA DE50305C DE 50305 C DE50305 C DE 50305C DE NDAT50305 D DENDAT50305 D DE NDAT50305D DE 50305D A DE50305D A DE 50305DA DE 50305 C DE50305 C DE 50305C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B1/00—Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
- B63B1/32—Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls
- B63B1/34—Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction
- B63B1/38—Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction using air bubbles or air layers gas filled volumes
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T70/00—Maritime or waterways transport
- Y02T70/10—Measures concerning design or construction of watercraft hulls
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Description
KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE ΘΒ: Schiffbad und Schiffsbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juni 188g ab.
Der zur seitlichen Ableitung des Stauwassers dienende Dampfstrahlpflug, Fig. 1 bis 4, besteht
aus gruppenweise angeordneten, der jeweiligen Schiffsbauart angepafsten Rohrmundstücken
a, welche durch Rohrleitung b mit dem Kesseldampf in Verbindung stehen und
vor dem Schiff in das Stauwasser gesenkt werden, um durch die Wirkung der frei ausströmenden
Dampfstrahlen die bei schneller Fahrt dem Schiffe hinderlich entgegenwirkenden Wassermassen mit grofser Geschwindigkeit seitlich
abzuleiten und dadurch dem Schiffe das Vordringen zu erleichtern. Der Dampf strömt
mit Hochdruck aus dem Kessel durch die Rohrleitung b zum Dampfstrahlpflug, Fig. 3
und 4, vertheilt sich auf die gruppenweise angeordneten Ausströmungsrohre a, tritt hier mit
der seiner Spannung entsprechenden Geschwindigkeit durch die Rohrmündungen aus, saugt
das umliegende Wasser an, verbindet sich mit demselben, reifst dasselbe kegelförmig anwachsend
mit grofser Geschwindigkeit in der gegebenen Richtung seitlich fort und condensirt
sich schliefslich in demselben.
Durch das gleichmäfsige gruppenweise Zusammenwirken der beiderseitigen Dampfstrahlen
eines Dampfstrahlpfluges wird das vor dem Schiff sich sammelnde Stauwasser seitlich abgelenkt,
der Druck des Wassers gegen den Schiffsvordertheil abgemindert und dem Schiff das Vordringen an Stelle der verdrängten
Wassermassen erleichtert. Der Dampfstrahlpflug hat somit die Aufgabe, bei schneller
Fahrt das fahrtbehindernde Wasser wegzuräumen und für das in voller Laufgeschwindigkeit
vorstofsende Schiff ein Wellenthal vor dem Bug auszupflügen, welches dem Schiffe
das Vordringen erleichtert.
Die Anzahl, Gröfse und Stellung der Dampfmündungen hat sich bei jedem Schiffe nach
der Bauart, der Gröfse, dem Tiefgang, der gegebenen Dampfkraft etc. zu richten und
mufs daher jeder Schiffsbaueigenthümlichkeit besonders angepafst werden.
Die Dampfleitungsröhren sind durch Isolirschichten sowohl gegen einen zu grofsen
Wärmeverlust, als auch durch verstärkte Blechschutzwände gegen den Anprall des Stauwassers
geschützt.
An geeigneter Stelle der Dampfrohrleitung sind Rückschlagventile angebracht, welche bei
Dampfabschlufs Luft in die Leitung gelangen lassen, um das Einsaugen von Unreinlichkeiten
zu verhindern. Der Dampfstrahlpflug bildet demnach einen der jeweiligen Schiffseigenthümlichkeit
angepafsten Ausrüstungsgegenstand, welcher im Bedarfsfalle, von dem Verdeck oder
von einer Schiffsluke ausgehend, in entsprechender Weise zusammengestellt (in Fig. 3
punktirt gezeichnet), mit Schrauben c verbunden, sodann vor dem Schiffe in das Stauwasser
eingesetzt, mittelst Eisengestänge d festgestellt und durch Dampfzulassung sofort in
Wirksamkeit gesetzt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein aus Rohrmundstücken α zusammengesetzter Dampfstrahlpflug, Fig. 1, 2, 3 und 4, welcher durch Rohrleitung b mit dem Dampfkessel verbunden ist, vor dem Schiffsbug in das Wasser gesenkt und mit Gestänge d festgestellt wird, um durch die Wirkung des durch die Mundstücke ausströmenden Dampfes ein Wellenthal auszupflügen, welches dem Schiffe das Vordringen erleichtert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50305C true DE50305C (de) |
Family
ID=325167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50305D Expired - Lifetime DE50305C (de) | Dampfstrahlpflug zur Beseitigung des Stauwassers am Bug von Schiffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50305C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2640223A1 (fr) * | 1988-12-14 | 1990-06-15 | Gabriel Jean | Systeme de suracceleration de sous-marins nucleaires et navires de surface |
| WO1991001248A1 (de) * | 1989-07-21 | 1991-02-07 | August Dausend | Verfahren und anordnung zur reduzierung der verdrängungsarbeit eines fahrenden schiffes |
| WO2013190042A1 (de) * | 2012-06-20 | 2013-12-27 | Marco Feusi | Verfahren und vorrichtung zur reduzierung des hydrodynamischen wasserwiderstands eines schiffes |
-
0
- DE DENDAT50305D patent/DE50305C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2640223A1 (fr) * | 1988-12-14 | 1990-06-15 | Gabriel Jean | Systeme de suracceleration de sous-marins nucleaires et navires de surface |
| WO1991001248A1 (de) * | 1989-07-21 | 1991-02-07 | August Dausend | Verfahren und anordnung zur reduzierung der verdrängungsarbeit eines fahrenden schiffes |
| WO2013190042A1 (de) * | 2012-06-20 | 2013-12-27 | Marco Feusi | Verfahren und vorrichtung zur reduzierung des hydrodynamischen wasserwiderstands eines schiffes |
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