DE501779C - Sicherheitsvorrichtung fuer parallel zur Schmierleitung liegende OElfilter von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer parallel zur Schmierleitung liegende OElfilter von Brennkraftmaschinen

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DE501779C
DE501779C DEA54357D DEA0054357D DE501779C DE 501779 C DE501779 C DE 501779C DE A54357 D DEA54357 D DE A54357D DE A0054357 D DEA0054357 D DE A0054357D DE 501779 C DE501779 C DE 501779C
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valve
oil
filter
pipe socket
line
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Expired
Application number
DEA54357D
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Delco Electronics LLC
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AC Spark Plug Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N39/00Arrangements for conditioning of lubricants in the lubricating system
    • F16N39/06Arrangements for conditioning of lubricants in the lubricating system by filtration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung für parallel zur Schmierleitung liegende Ölfilter von Brennkraftmaschinen Die Erfindung richtet sich auf eine Sicherheitsvorrichtung für parallel zur Schmierleitung liegende Ölfilter von Brennkraftmaschinen, besonders für Kraftwagen.
  • Es ist bekannt, eine Umgehungsleitung parallel zum Filter mit einem Sicherheitsventil vorzusehen, das dem Öl einen Weg am Filter vorbei freigibt, wenn der Strömungsdruck einen bestimmten Betrag überschreitet. Dabei wird zwar das Filter entlastet, ist aber immer noch denjenigen Drucküberschreitungen ausgesetzt, welche in der von der Ölpumpe kommenden Leitung bei ungewöhnlichen Betriebszuständen auftreten können, beispielsweise wenn das Öl noch kalt und dickflüssig ist oder wenn die Pumpe aus irgendwelchen Gründen zu viel Öl fördert. Solche außergewöhnlichen Drucke im Filter können also beim Anlassen und auch im Betrieb auftreten.
  • Die Erfindung erspart die Umgehungsleitung und unterbindet den Ölzufluß zum Filter vollständig, sobald der Druck ein gegebenes Maß übersteigt. Die Erfindung kennzeichnet sich wesentlich durch ein Ventil in der Filterleitung, das sich beim Auftreten übermäßigen Drucks in der Schmierölleitung selbsttätig schließt und dadurch den Zutritt des Drucks zum Filter abschneidet. Das Gewebe des Filters wird also vor dem zu starken Druck behütet, der es beschädigen und Fremdkörper in die Maschen des Gewebes gewaltsam hineintreiben könnte.
  • Es hat sich gezeigt, daß im wesentlichen alle verstopften Filter eine gewisse Nachgiebigkeit haben, da einige Teile des Filters nicht gänzlich mit Niederschlägen gefüllt sind. Die mit Öl gefüllten Falten des Filterstoffes fallen zusammen, wenn die Maschine zu arbeiten aufhört, und lassen so ein schwaches Fließen des Öls zu, wenn die Maschine anläuft. Dieses schwache Fließen des Öls genügt zum Schließen des Strömungsüberwachungsventils, da, wie sich herausgestellt hat, das Ventil beim Durchfließen von zwei oder drei Öltropfen bewegt wird, wenn der Druck einen bestimmten Betrag überschreitet. Wenn die Maschine kalt ist und anläuft, genügt die anfängliche Bewegung des Öls zum Schließen des Ventils, wenn der Druck einen vorherbestimmten Betrag überschreitet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht; es sind Abb. z Darstellung der an einer Brennkraftmaschine angebrachten Einrichtung, Abb. z Schnitt durch das Ventil in vergrößertem Maßstabe, Abb. 3 Schaubild der bevorzugten Ausführungsform des Ventils, Abb. ¢ und 5 abgeänderte Ausführungsformen von - Strömungsüberwachungsventilen. In Abb. i bezeichnet io den Zylinder einer Brennkraftmaschine, 9 das Kurbelgehäuse und ii dessen Ölbehälter. Das Strömungsüberwachungsventil ist mit 12 bezeichnet. Es ist an einem Loch am Rücken oder an der Seite des Kurbelgehäuses angebracht. Bei einigen Maschinen wird ein solches Loch für den Öldruckmesser benutzt; wenn es nicht vorhanden ist, läßt es sich leicht anbringen.
  • Es ist i die gebräuchliche Ölpumpe, sie wird von der Nockenwelle 2 durch die Welle 3 in bekannter Art angetrieben und saugt das Öl aus dem Ölbehälter ii. Durch ein Rohr q. wird das Öl den Lagern 5 zugeführt. In das Rohr 4. ist ein T-Sück 6 eingebaut. Das in das T-Stück mündende Rohr 7 führt zum Überwachungsventil 12, das in ein Loch S des Kurbelgehäuses geschraubt ist.
  • Das Strömungsüberwachungsventil ist mit einem Einlaßstutzen 13 und einem Auslaßstutzen 14 und in der- Form, die Abb. i zeigt, mit einem Hilfsstutzen 15 ausgerüstet. In diesen mündet ein Rohr 16, das zum Öldruckmesser 16° führt. Der Hilfsstutzen 15 kann, wenn es verlangt wird, weggelassen werden.
  • Mit dem Auslaßstutzen ist ein zii einem Ölfilter 18 führendes Rohr 17 verbunden. Ein Rohr i9 führt vom Ölfilter zum Behälter ix zurück.
  • Abb. 2 zeigt, daß im Auslaßstutzen 14. ein Gewinde 2o vorgesehen ist, sowie ein Ventilsitz 21, der in den Auslaßstutzen geschraubt ist. Dieser Sitz ist mit einer Bohrung 22 und einem hervorstehenden Rand 23 ausgerüstet. Von der Bohrring 22 wird der Schaft 25 des Ventils 26, das mit einem Kopf 27 und einem Kegel 2S versehen ist, aufgenommen. Der Kegel 28 kann sich auf den Rand 23 des Ventilsitzes 21 legen, um eine Flüssigkeitsdichtung zu bilden. Der Kopf 27 ist mit einer Mehrzahl von Einschnitten 29, vorzugsweise mit vier, ausgerüstet, durch die das Öl fließt. Das Ventil 26 wird durch eine Schraubenfeder 29,t von seinem Sitz auf dem Rand 23 weggedrückt.
  • Der Ventilstutzen ist mit einer Verengung 30 versehen, die den Ölzufluß zum Filter drosselt, so daß das Öl eine größere Geschwindigkeit erhält, die das Ventil entgegen dem Federdruck mitzunehmen sucht.
  • Die Verengung 30 verhütet, daß eine zu große Menge Öl zum Filter fließt. Je größer der Querschnitt der Öffnung 3o ist, um so mehr Öl kann dem Filter zuströmen.
  • Wenn die Maschine unter normalen Bedingungen mit der üblichen Geschwindigkeit läuft, genügen die Einschnitte oder Rillen 29 des Ventils 26 für den Ölzufluß zum Filter durch die Bohrung 22, die bedeutend größer ist als der Durchmesser des Schaftes 25. Wenn aber der Druck innerhalb der Einrichtung zu stark wird oder wenn das Öl kalt und dick ist, drückt es das Ventil 26 von der Verengung weg gegen den Sitz auf dem Rand 23, wodurch die Bohrung 22 verschlossen wird. Das Öl kann nicht mehr fließen. Eine Beschädigung des Filters infolge eines zu starken Ölflusses oder infolge eines ungewöhnlich dicken Öls wird verhindert. Wenn das Strömungsüberwachungsventil geschlossen ist, läuft alles Öl zu den Lagern oder zu anderen arbeitenden Maschinenteilen, während ein an sich bekanntes und nicht dargestelltes Druckminderungsventil der Pumpe dafür sorgt, daß der Druck innerhalb der Einrichtung nicht zu stark wird.
  • Die Einrichtung gemäß Abb, q. unterscheidet sich im wesentlichen durch die Anordnung des Ventils. Der Ventilsitz 2i' ist mit einer mittlerenBohrung undeinemrohrförmigenAnsatz23' ausgerüstet. An Stelle des Ventilkörpers 26, Abb. 3, wird eine mehreckige Scheibe 31 benutzt, die durch eine auf der Schulter des Ventilsitzes 21' ruhende Feder 29' festgehalten wird. Gewöhnlich fließt das Öl durch den Raum zwischen den Kanten der Scheibe 31 und der Bohrung der Auslaßöffnung, ferner durch die Bohrung 22'.
  • Die Wirkungsweise ist derjenigen nach Abb. 2 ähnlich. Wenn der Druck in der Einrichtung zu stark wird oder wenn das Öl kalt und außergewöhnlich dick ist, so drückt es die Scheibe 31 entgegen der Wirkung der Feder 29' auf die Öffnung der Bohrung des Ansatzes 23', wodurch der Ölfluß zum Filter verschlossen wird.
  • Die Einrichtung gemäß Abb. 5 unterscheidet sich hauptsächlich durch die Anordnung des Ventils von derjenigen der Abb. 2. Diese Abart besitzt einen Ventilsitz 21", die Bohrung 22" und den Ansatz 23", der von der Feder 29" umgeben ist. Die Feder 29" drückt gegen die Schulter an dem Sitz 21", ihr anderes Ende drückt auf die auf dem Ansatz 23" gleitende Hülse 3z, die Öffnungen 33 besitzt. Wenn der Druck in der Einrichtung zu stark wird oder wenn das Öl kalt und dick ist, drückt es die mehreckige Scheibe 31 nach oben. Hierdurch wird die Hülse 32 über den Ansatz 23" geschoben und die Öffnungen 33 abgeschlossen. Die Ölzufuhr zum Filter wird so unterbrochen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitsvorrichtung für parallel zur Schmierleitung liegende Ölfilter von Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auftreten eines übermäßigen Drucks in der Schmierölleitung (.4) ein Ventil (26, 31) in der Filterleitung (17) selbsttätig geschlossen wird, wodurch der Zutritt des übermäßigen Drucks in die zum Filter (1S) führende Leitung (17) unterbunden wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (12) mit dem Einlaßstutzen (13) in einer Öffnung (8) des Kurbelkastens (g) angebracht ist, während der Auslaßstutzen (14) an die zum Filter führende Leitung angeschlossen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Ventilgehäuse (12) eine Einschnürung (30) und ein Ventil (2b) befinden, in dessen Teller (27) mehrere Nuten (2g) eingeschnitten sind, während eine Feder (2g@') das Ventil gewöhnlich von seinem Sitz (21, 23) entfernt hält (Abb. 2, 3).
  4. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (21') mit einem Rohransatz (23') versehen und das Ventil als vieleckige Scheibe (31) ausgebildet ist, die federnd von dem Rohransatz entfernt gehalten wird (Abb. q.).
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (21") mit einem Rohransatz (23") versehen ist, der sich in einen entsprechenden Rohransatz (32) des Ventils hinein erstreckt, wobei Öffnungen (33) im Rohransatz (32) gewöhnlich durch eine Feder (2g") unterhalb der unteren Kante des anderen Rohransatzes (23") gehalten werden (Abb. 5).
DEA54357D 1927-07-01 1928-06-02 Sicherheitsvorrichtung fuer parallel zur Schmierleitung liegende OElfilter von Brennkraftmaschinen Expired DE501779C (de)

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