DE501595C - Hausgasdruckregler mit vorgeschaltetem Sicherheitsabschlussventil - Google Patents

Hausgasdruckregler mit vorgeschaltetem Sicherheitsabschlussventil

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DE501595C
DE501595C DEP57371D DEP0057371D DE501595C DE 501595 C DE501595 C DE 501595C DE P57371 D DEP57371 D DE P57371D DE P0057371 D DEP0057371 D DE P0057371D DE 501595 C DE501595 C DE 501595C
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auxiliary
regulator
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DEP57371D
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Julius Pintsch AG
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Julius Pintsch AG
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/16Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid
    • G05D16/163Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid using membranes within the main valve

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Description

Bei Hausdruckreglern soll mitunter die Entlüftungsleitung aus Gründen schlechter Anbringungsmöglichkeit fortgelassen werden. Im Falle der Undichtigkeit der Reglermembran besteht dann die Gefahr, daß Gas in die Wohnräume gelangt. Die vorliegende Erfindung bezweckt, bei Anwesenheit von Gas im Deckelraum des Reglers besondere Eigenschaften des Gases physikalischer oder chemischer Natur dahingehend nutzbar zu machen, daß durch ihre Einwirkung die Gasleitung abgeschlossen wird.
Zu diesem Zwecke wird dem Regler in bekannter Weise ein Schnellschlußventil vorgeschaltet, das durch eine Sperreinrichtung, die durch eine Hilfsmembran ausgelöst wird, in geöffneter Stellung gehalten wird. Der Raum unter der Hilfsmembran steht dabei, wie üblich, mit der Verbrauchsleitung in Verbin-
ao dung, so daß die Auslösung erfolgt, sobald der Verbrauchsdruck aus irgendwelchen Gründen zu hoch ansteigt.
Die Erfindung zeichnet sich nun dadurch aus, daß der Raum über der Hilfsmembran mit dem Raum über der Reglermembran in Verbindung steht, daß die Verbrauchsleitung durch eine Leitung mit Rückschlagventil mit dem Raum unter der Hilfsmembran verbunden ist, und daß bei Undichtwerden der Reglermembran oder der Hilfsmembran das austretende Gas in an sich bekannter Weise ein automatisches Ventil in einer von der Vordruckleitung zu dem Raum unter der Hilfsmembran führenden Leitung öffnet.
Erfindungsgemäß werden also die oberhalb der Reglermcmbran und der Hilfsmembran befindlichen überdeckten Räume mitein- ; ander verbunden, so daß sie nur eine gemieinisame Atmungsöffnuttig besitzen. Der Raum unter der Hilfsmembran wird mit der Vordruckleitung durch ein Durchgangsventil verbunden, welches bei Auftreten, von Gas oberhalb einer der Membranen automatisch öffnet und den Vordruck unter die Hilfsmembran treten läßt. Die Öfrnungsbewegung dieses +5 Durchgangsventils kann dabei durch Lösung einer mit ihm gekuppelten, etwa in Nähe der Atmungsöffnung befindlichen Sperre unter dem Einfluß des im Deckelraum anwesenden Gases eingeleitet werden. Das dann bei Memi- 5» branundichtigkeit dem Raum unter der Hilfsmembran aus der Vordruckleitung zusitrö:- mende Gas wird durch Anbringen eines Rückschlagventils oder einer Drosselung in der zur Verbrauchsleitung führenden Verbindungsleitung verhindert, durch diese abzufließen. Es sammelt sich vielmehr so stark an, daß die Hilfsmembran den genügenden Auftrieb erhält, um das Schnellschlußventil zum Abschluß zu bringen.
Die Abbildung zeigt eine derartige Anordnung. In den Deckelraum des Reglers oder in einem benachbarten Raum 1 ist eine Zweigleitung 2, die unter dem Vordruck steht, eingeführt. Diese besitzt ein kleines Ventil 3, dessen mit einer Feder versehener Ventilteller oder Konus 5 durch einen Faden oder einen kleinen Draht 4 in seiner geschlossenen Lage
festgehalten wird. Die Leitung 6 führt von dem Ventil 3 aus zum Raum 8 unterhalb der Membran 9 eines Schnellschlußventils bekannter Konstruktion, welches in die Zuleitung zum Regler eingebaut ist. Dieses besteht aus dem Ventil 6°, welches durch die Sperre 7 in geöffneter Stellung gehalten wird. Der Drudkraum 8 der die Sperre bedienenden Membran 9 ist durch die Leitung 10 mit der Verbrauchsleitung verbunden, so daß das Sicherheitsventil auch abschließt, sobald der Verbrauchsdrudk einen bestimmten Wert überschreitet. Der oberhalb der Hilfsmerribran 9 befindliche Deckelraum ist abgeschlossen und durch eine Leitung 13 mit dem Raum über der Reglermembran verbunden. Er besitzt also mit diesem eine gemeinsame· Atmungsöffnung, als welche das Röhrchen 14 dient.
Bei dem Faden oder Draht 4 ist ein kleiner Platinschwamm 1 r angebracht, und zwar wird die Gesamtanordnung so getroffen, daß dieser sich möglichst in der Nähe der Atmuingsöffnung 14 befindet. Sobald im Deckelraum des Reglers Gas auftritt, wird der Platinschwamm 11 erhitzt und zerstört hierdurch den Faden bzw. Draht 4. Das durch eine Feder gespannte Ventil 3 öffnet sich und läßt den- Vordruck durch die Leitung 6 in den Druckraum 8 unter der Membran des Sicherheitsventils eintreten. Ein besonderes Rückschlagventil 12 in Leitung 10, das auch durch eine Drosselung ersetzt werden kann, sorgt dafür, daß der Druck nicht sofort in die Verbrauchsleitung übergeht, sondern zunächst im Raum 8 bleibt und das Sicherheitsventil zum Abschluß bringt.
Anstatt den Platinschwamm zum Erhitzen kommen zu lassen, kann auch eine Einrichtung benutzt werden, die schon bei geringer Temperatursteigerung desselben ein Öffnen des Ventils 3 herbeiführt. Ein solcher Einfluß könnte z. B. durch einen Apparat herbeigeführt werden, dessen Funktion auf Ausdehnung beruht, oder aber es könnte die Eigenschaft des Gases ausgenutzt werden, bei Diffusion durch poröse Wände hindurch infolge des gegenüber Luft geringeren spezifischen Gewichtes Druckunterschiede hervorzurufen. Endlich besteht die Möglichkeit, eine chemische Einwirkung eines oder mehrerer Bestandteile des Gases auf einzubringende Reagenzien in dem Sinne auszunutzen, daß durch deren Veränderung mechanisch Effekte hervorgerufen werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Hausgasdruckregler mit vorgeschaltetem Sicherheitsabschlußventil, das von einer Sperrvorrichtung offen gehalten wird, die durch eine Hilfsmembran bei zu hohem Gasdruck in der Verbrauchsleitung oder bei Undichtwerden der Regler membran ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum über der Hilfsmembran mit dem Raum über der Reglermembran in Verbindung steht, daß die Verbrauchsleitung durch eine Leitung mit Rückschlagventil mit dem Raum unter der Hilfsmembran verbunden ist, und daß bei Undichtwerden' der Reglermembran oder der Hilfsmembran das austretende Gas in an sich bekannter Weise ein automatisches Ventil in einer von der Vordruckleitung zu dem Raum unter der Hilfsmembran führenden Leitung öffnet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP57371D 1928-03-23 1928-03-23 Hausgasdruckregler mit vorgeschaltetem Sicherheitsabschlussventil Expired DE501595C (de)

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DE (1) DE501595C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2752930A (en) * 1953-12-10 1956-07-03 Penn Controls Automatic shut-off for valves and the like
US2800918A (en) * 1954-06-21 1957-07-30 Fisher Governor Co Safety regulator for fluids
US3424194A (en) * 1966-07-26 1969-01-28 American Meter Co Overpressure shutoff device

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