DE501356C - Vorrichtung zum Zerstaeuben und Trocknen feuchter und fluessiger Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel - Google Patents

Vorrichtung zum Zerstaeuben und Trocknen feuchter und fluessiger Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel

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DE501356C
DE501356C DED56513A DED0056513A DE501356C DE 501356 C DE501356 C DE 501356C DE D56513 A DED56513 A DE D56513A DE D0056513 A DED0056513 A DE D0056513A DE 501356 C DE501356 C DE 501356C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
    • A23C1/00Concentration, evaporation or drying
    • A23C1/04Concentration, evaporation or drying by spraying into a gas stream
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/16Evaporating by spraying
    • B01D1/18Evaporating by spraying to obtain dry solids

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Description

  • Vorrichtung zum Zerstäuben und Trocknen feuchter und flüssiger Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zerstäuben und Trocknen feuchter und flüssiger Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel, z. B. Milch, Rahm, Eier, Fruchtsäfte, Malzextrakt u. dgl., bei der der Rohstoff in fein verteilter Form innerhalb einer Trockenkammer unter die Einwirkung von wirbeligen Luftströmen gesetzt wird, welche durch in die Trockenkammer tangential einmündende und schräg nach unten gerichtete Kanäle eingeführt werden. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art geschieht rlie Einführung der Luftströme in die Trokkenkammer mittels Rohrstutzen, die von einem die Trockenkammer umgebenden Ringraum ausgehen-. Diese Art der Luftzuführung hat sich in der Praxis als unzulänglich erwiesen, als dadurch mehrere unzusammenhängende Luftströme erzeugt werden, welche nicht geeignet sind,. eine gleichmäßige Trocknung des in der Trockenkammer zerstäubten Rohstoffes herbeizuführen. Um .diesen Nachteil zu beseitigen, hat man bereits vorgeschlagen, die Zuführungskanäle für die Luft schlitzförmig auszubilden und sich annähernd über die gesamte Höhe des die Trockenkammer umgebenden Ringraumes erstrecken. zu lassen. Durch diese Ausbildung und Anordnung dieser Zuführungskanäle ergibt sich jedoch der Nachteil, daß die in die Trockenkamrner eintretenden Luftströme annähernd waagerecht gerichtet sind und daher für ihren Weg bis zu der unteren Spitze der kegelförmig ausgebildeten Trockenkammer eine beträchtliche Zeit brauchen. Die Folge davon ist, daß die Gleichmäßigkeit der sich an der Wand der Trockenkammer entlang bewegenden Luftschicht von dem oberen gewöhnlich zylindrischen Teil nach der unteren Kegelspitze hin stark abnimmt, wodurch Wirbelbewegungen hervorgerufen werden und eine gleichmäßige und wirksame Trocknung des Rohstoffes verhindert wird.
  • Die Erfindung bezweckt Verbesserungen, wodurch dieser Übelstand beseitigt wird und gleichzeitig die Möglichilceit geschaffen wird, die in die Trockenkammer eingeführte Luftmenge der Art und. Menge des zu behandelnden Rohstoffes derart anzupassen, daß dadurch die gleichmäßige Form der Luftströme nicht beeinträchtigt wird. Die Erfindung besteht darin, daß die schlitzförmigen Luftkanäle in senkrechter Richtung durch schräg nach unten gerichtete Wände mehrfach unterteilt sind. Auf diese Weise können vollkommen geschlossene bandförmige Luftströme von beliebig schräger Richtung erzeugt werden. Um die Menge der eingeführten Luft regeln zu können, ist an den schräg nach unten gerichteten Unterteilungswänden der Luftkanäle -j e eine Platte in senkrechter Richtung angeordnet, so daß die Eintrittsquerschnitte der einzelnen Abteilungen der Luftkanäle veränderbar sind, ohne daß am Austrittsende der Kanäle eine nennenswerte Spaltung der Luftströme eintritt.
  • Bei einer praktischen Ausführungsform sind die an den Unterteilungswänden des gleichen Luftkanals angelenkten Platten an ihren beweglichen Enden mit einer in senkrechter Richtung verschiebbaren Stange gelenkig verbunden.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Trockenkammer im axialen Schnitt.
  • Abb. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i in größerem Maßstabe.
  • Abb. 3 zeigt in einem senkrechten Längsschnitt durch einen Luftzuführungskanal die Vorrichtung zum Regeln der Luftzuführung.
  • Die Trockenkammer setzt sich aus einem unteren kegelförmigen Teil a und einem oberen zylindrischen Teil d zusammen. Der zu behandelnde Rohstoff wird mittels nicht dargestellter Einrichtungen durch eine Leitung h einer zentral in die Trockenkammer hineinragenden Zerstäub@erdüse c zugedrückt. Der zylindrische Teil d ist von einem Ringraum e umgeben, der von einem nicht dargestellten Gebläse mit heißer Druckluft gespeist wird. Dieser Ringkanal e mündet durch schlitzförmige Kanäle f in den zylindrischen- Teil d. Die durch die tangential gerichteten Kanäle f eintretenden heißen Luftströme erhalten eine nach unten gerichtete schraubenförmige Bewegung an der Wand der Trockenkammer a entlang und steigen von der unteren Kegelspitze der Kammer etwa in axialer Richtung wieder nach oben, wonach sie durch ein Rohr g abgeführt werden. Der untere Teil der Trockenkammer ist von zwei weiteren Ringkanälen 1a und i umgeben, welche durch Schlitze h und L in das Innere der Trockenkammer münden. Diese Ringkanäle werden mittels eines Gebläses m mit Luft gespeist, die vor dem Eintritt in die Kanäle durch eine Heizvorrichtung n geschickt wird.
  • Nach der Erfindung sind neuartige Einrichtungen vorgesehen, wodurch die mittels der schlitzförmigen Kanäle f in den zylindrischen Teil d eingeführten Luftströme eine schräg nach unten gerichtete Bewegung erhalten und ihrer Menge nach geregelt werden können. Zu dem Zweck ist jeder schlitzförmige Kanal f durch mehrere schräg nach unten gerichtete Wände w1, w=, w3 mehrfach unterteilt, so daß der aus dem Kanal f austretende Luftstrahl im ganzen eine schräge Richtung erhält. An den inneren Enden der Wände z&, zerg, w3 sind Platten x', x2, x3 von der Breite des Kanals gelenkig befestigt, welche somit gegenüber den Wänden ze@l, z<<=, ze)3 geschwenkt werden können. Durch Einstellung dieser Platten in verschiedene Winkelstellungen können die Eintrittsquerschnitte der Kanäle f verändert werden. An den äußeren Enden sind die Platten x1, _r=, x3 sämtlich an einer etwa senkrecht gerichteten Stange y gelenkig befestigt. Diese Stange ist mittels eines Kugelgelenkes y1 mit einer Schraubenspindel z verbunden, die nach unten aus dem Kanal f herausragt. Durch Verdrehen dieser Schraubenspindel können sämtliche Platten x', x°-, x3 gleichzeitig verschwenkt werden, wodurch der gesamte Eintrittsquerschnitt des Kanals f vergrößert oder verkleinert werden kann. Die in den einzelnen Abteilungen des Kanals f erzeugten Teilströme bilden beim Austritt einen einzigen geschlossenen Strom, dessen Geschwindigkeit und Dichte mit der Winkelstellung der Platten x', x2, x3 verändert werden kann.

Claims (3)

  1. PA#rr_rrTAN'Tsrrüciir_: i. Vorrichtung zum Zerstäuben und Trocknen feuchter oder flüssiger Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel, bei welcher der zu behandelnde Rohstoff in zerstäubter Form innerhalb einer Trokkenkammer unter die Einwirkung von wirbeligen Luftströmen gesetzt wird, welche durch in die Trockenkammer tangential einmündende schlitzförtnige Kanäle eingeblasen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzförmigen Luftkanäle(f) in senkrechter Richtung durch schräg nach unten gerichtete Wände (ziJ', zu2, w3) mehrfach unterteilt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den schräg nach unten gerichteten Unterteilungswänden (w1, w=, w3) der Luftkanäle (f) j e eine Platte (x' bzw. x-' bzw. x3) in senkrechter Richtung schwenkbar angeordnet ist, so daß die Querschnitte der einzelnen Abteilungen der Luftkanäle veränderbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Unterteilungswänden (w', w=, zei3) schwenkbar angeordneten Platten (x', x', x3) an ihren beweglichen Enden mit einer in senkrechter Richtung verschiebbaren Stange (y) gelenkig verbunden sind.
DED56513A 1927-09-08 1928-09-09 Vorrichtung zum Zerstaeuben und Trocknen feuchter und fluessiger Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel Expired DE501356C (de)

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GB23621/27A GB301952A (en) 1927-09-08 1927-09-08 Method and apparatus for the desiccation of substances

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DE501356C true DE501356C (de) 1930-07-01

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ID=10198610

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DED56513A Expired DE501356C (de) 1927-09-08 1928-09-09 Vorrichtung zum Zerstaeuben und Trocknen feuchter und fluessiger Rohstoffe, insbesondere Lebensmittel
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GB (1) GB301952A (de)
NL (1) NL27993C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748698C (de) * 1938-06-28 1944-11-08 Zahn & Co Anlage zur Zerstaeubungstrocknung von Fluessigkeiten, Suspensionen u. dgl.
DE1253639B (de) * 1964-01-29 1967-11-02 Arn Jung Lokomotivfabrik G M B Heissgasfoerderer fuer Fontaenetrockner

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NL297010A (de) * 1962-08-24

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DE1253639B (de) * 1964-01-29 1967-11-02 Arn Jung Lokomotivfabrik G M B Heissgasfoerderer fuer Fontaenetrockner

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GB301952A (en) 1928-12-10
NL27993C (nl) 1932-10-15
DE507723C (de) 1930-09-19
NL42821A (nl) 1932-05-17

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