DE50106C - Neuerung an dem durch Patent Nr. 37395 geschützten Bierzapfapparat - Google Patents

Neuerung an dem durch Patent Nr. 37395 geschützten Bierzapfapparat

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Publication number
DE50106C
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DE
Germany
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float
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innovation
container
valve
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50106D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. A. PINDSTOFTE und R. P. A. PINDSTOFTE in Copenhagen, Absalonsgade 36
Publication of DE50106C publication Critical patent/DE50106C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/0003Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes provided with automatic fluid control means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei dem im Haupt-Patent beschriebenen Bierabzapfapparat ist es nicht möglich, die Zuströmung des Bieres zum Apparat auch bei veränderlicher Druckhöhe den Anforderungen der Praxis entsprechend genau zu regeln, da der Auftrieb des die Absperrung herbeiführenden Schwimmers constant ist. Sobald der auf das vom Schwimmer beeinflufste Ventil wirkende Druck sich ändert, wird der Schwimmer einen anderen Widerstand zu überwinden haben; der Schwimmer wird also tiefer in die Flüssigkeit tauchen müssen, bevor derselbe den Auftrieb erreicht, Welcher nöthig ist, um den durch erhöhte Spannung in der Zuflufsleitung bedingten erhöhten Widerstand zu überwinden, und umgekehrt.
Bei der vorliegenden Neuerung wird dieser Uebelstand dadurch vermieden, dafs die Lage des Schwimmers zu dem gewöhnlichen Flüssigkeitsstande geändert wird.
Ein solcher Apparat ist auf der beiliegenden Zeichnung im Schnitt dargestellt.
In dem Boden des Behälters, dessen Flüssigkeitsspiegel regulirt werden soll, befindet sich ein zweiter, durch den Boden hindurchreichender Behälter A. Mittelst einer Ueberwurfmutter B ist an das untere Ende von A ein Zuflufsrohr C angeschlossen, welches in ein cylindrisches Sieb C1 im Innern von A mündet. Das obere Ende des Behälters A bildet einen scharfen Rand, welcher zusammen mit einem beweglichen Deckel H ein Ventil abgiebt. Dieser Deckel H wird von einem vierflügeligen Kreuzstück G gerade geführt, welches durch einen Bolzen und die Mutter F an dem ersteren befestigt ist. Der Hub des Deckels H wird durch einen Ring E begrenzt, welcher mit einem den Behälter A umgebenden Gehäuse D verschraubt ist. An dieses Gehäuse ist ein Rohrstutzen Z)1 angeschlossen, auf welchen ein cylindrisches Sieb E1 gesetzt ist.
In eine Gabel der Mutter F greift ein doppelarmiger Hebel J ein, welcher, um einen Zapfen L schwingend, durch ein Gelenk J1 mit einem Auge K des Schwimmers K1 verbunden ist. Der Zapfen L ist in der Gabel einer senkrechten Stange M angeordnet, welche, durch eine Stopfbüchse abgedichtet, mittelst einer Mutter N verstellt werden kann. Die Mutter JV ist in einem in dem Boden des zu füllenden Gefäfses befestigten Stutzen drehbar, aber unverschiebbar gelagert.
Der Apparat wirkt nun in folgender Weise: Die in das Rohr C eintretende Flüssigkeit (z. B. das Bier) fliefst bei gehobenem Deckel//, also gesenktem Schwimmer K1, in der Richtung der eingezeichneten Pfeile durch D1 und E1 in den zu füllenden Behälter. Dabei ist .vorausgesetzt, dafs im zweiten Behälter' A eine mittlere Spannung herrscht und der Zapfen L seine mittlere Lage einnimmt. Bei einer mittleren Eintauchung des Schwimmers
wird somit auch das normale Niveau erreicht sein und der Deckel H gesenkt, also der Zuflufs von Bier unterbrochen werden. Steigt der Druck im zweiten Behälter A, so stellt sich dem Deckel H ein gröfserer Widerstand entgegen; bei unveränderter Lage des Zapfens L wird demnach der Schwimmer K1 bei erreichtem normalen Flüssigkeitsspiegel wieder seine mittlere Eintauchtiefe erreichen. Der entsprechende Auftrieb genügt nun aber nicht mehr, den Deckel H zu senken und den Zuflufs abzusperren. Es wird vielmehr der Flüssigkeitsspiegel so lange steigen, bis der Schwimmer einen Auftrieb hat, welcher den auf den Deckel H wirkenden erhöhten Druck zu überwinden im Stande ist. Das Umgekehrte findet statt, wenn der Druck im Behälter A abnimmt.
Verstellt man also den Zapfen L in senkrechter Richtung, so wird auch der Schwimmer gegen das normale Niveau verstellt. Ist ein höherer Druck zu überwinden, so stellt man den Schwimmer tiefer, ist ein geringerer Druck zu überwinden, so wird der Schwimmer höher gestellt, derart, dafs der letztere genau bei erreichtem Normalniveau denjenigen Auftrieb besitzt, welcher dem gerade im zweiten Behälter A herrschenden Druck entspricht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An dem in dem Patent No. 37395 geschützten Abzapfungsapparat der Ersatz des durch einen Schwimmer H bethätigten Luftableitungsventils f (Anspruch 2) durch ein den Zuflufs regulirendes Ventil (A H), welches durch einen an einem Doppelhebel (J) wirkenden Schwimmer (K1) bethätigt wird, wobei der Drehpunkt (L) des Doppelhebels mittelst einer Mutter (N) senkrecht derart verstellt werden kann, dafs der Schwimmer bei erreichtem Normalniyeau einen gröfseren Auftrieb besitzt, wenn auf dem Ventil ein höherer Druck lastet, und umgekehrt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50106D Neuerung an dem durch Patent Nr. 37395 geschützten Bierzapfapparat Expired - Lifetime DE50106C (de)

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