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Zifferndruckwerk Bei selbsttätigen, teilweise oder ganz von Hand geschalteten
Zifferndruckwerken werden in der Regel die Umfänge der einzelnen Ziffernscheiben
durch die Ziffernbilder o bis 9 in zehn gleiche Teile eingeteilt. Sollen nun gleichzeitig
die .Werke so eingerichtet sein, daß in dem jeweiligen Zahlenbild nicht vorgedruckte
Nullen, sondern vor der jeweils ersten Stelle ein Nummerzeichen erscheinen soll,
so muß dieses, von der Zehnerscheibe anfangend bis vor die der höchsten Stelle entsprechende
Scheibe entweder selbsttätig oder von Hand in Richtung der Scheibenachse verschobenwerdenkönnen.
DashataberzurFolge, daß zwischen den Ziffernbildern o und i, und zwar von der Zehnerscheibe
an, der Raum für eine geeignete Unterbringung des N ummerzeichens oder eines anderen
Zeichens vorhanden sein muß, während an diesen Stellen die Schaltbewegung durch
bekannte Mittel halbiert wird. Das in Abb. i gezeigte Schema deutet an, wie hierbei
die Einteilung der Scheiben vorgenommen werden muß. Es ist insbesondere aus der
Aufrißskizze zu ersehen, daß von der Zehnerscheibe an der Abstand vom Ziffernbild
o bis zum Nummerzeichen und von da ab bis zum Ziffernbild i nur etwa halb so groß
ist wie derjenige zwischen den übrigen Ziffernbildern, er entspricht nämlich nur
noch der Seitenlänge eines regelmäßigen Zwanzigecks. Diese bisher übliche Einrichtung
bringt aber zwei schwerwiegende Nachteile mit sich, einmal wird bei gleichem Scheibendurchmesser
die Größe des Ziffernbildes ungefähr im Verhältnis der Seitenlänge eines Zwanzigecks
zu demjenigen des Zehnecks begrenzt, und zweitens ist @es nicht zu vermeiden, daß
die unmittelbar neben dem N ummerzeichen einer Scheibe liegenden Ziffernbilder o
und i Spuren auf dem Papier bzw. der zu bedruckenden Fläche hinterlassen. Dieser
letztere Nachteil wiegt um so schwerer, als gerade beim Aufdrucken der Zahlen sehr
oft mit einer aus vielen übereinanderliegenden Bogen bzw. Blättern oder Buchseiten
bestehenden und dementsprechend weichen und nachgiebigen Druckunterlage gerechnet
werden muß.
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Die vorliegende Erfindung beseitigt die bezeichneten Nachteile dadurch,
daß die einzelnen Ziffernscheiben nicht in zehn, sondern in elf gleiche Teile eingeteilt
werden, und zwar derart, daß zwischen o und i die Einerscheibe ein leeres Feld,
die anderen Scheiben das Nummerzeichen bzw. dessen Haltevorrichtungen bekommen,
-wie das in Abb. 2 schematisch dargestellt ist. Es ist aus dieser Abbildung zu ersehen,
claß der Abstand vom. Ziffernbild o zum Nummerzeichen und von da zum Ziffernbild
i der gleiche ist wie zwischen allen übrigen Ziffernbildern, und es folgt daraus
ohne weiteres, daß hierdurch die Gefahr einer Berührung der Drucl:unter''age durch
die der gerade druckenden Fläche benachbarten vollkommen ausgeschlossen ist. Außerdem
geht aus einem Vergleich der Abb. i und 2 hervor, daß die einzelnen Ziffernbilder
der elfteiligen Scheibe fast .loppelt
so groß werden können wie
diejenigen der zehnteiligen, sofern bei der letzteren ein :#: unimer-, Stern- o.
dgl. '!.eichen noch mit untergebracht werden muß.
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Die Schaltbewegung der Ziffernscheiben, cl. h. also die selbsttätige,
periodische Drehliewegung der Einer-, Zehner, Hunderter- und Tausenderscheibe in
dem Sinne, claß die jeweils gewünschten Ziffernbilder zum Druck bereitstehen, erfolgt
dabei in üblicher Weise durch Klinken, Hebel oder ähnliche Maschinenteile, welche
zweckmäßig, aber nicht not-«-endig eine Schwingbewegung um die Achse der Ziferiischeiben
ausführen. Der Erfindung entsprechend wird diese die Schaltung herbeiführende Bewegung
der Schaltorgane für fortlaufende Bezifferung so groß bemessen, wie sie gebraucht
wird, um die Ziffernscheibe jeweils um zwei Felder, also um zwei Elftel, zu verdrehen.
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Die mit den Ziffernscheiben fest oder-lösbar verbundenen Schaltscheiben
(Greiferscheiben) werden so ausgebildet, daß für fortlaufende Bezifferung diese
volle, vergrößerte Schaltbewegung nur für die Schaltung von Ziffernbild o bis zum
Ziffernbild i vollständig, für alle anderen Schaltungen aber nur zurHälfte ausgenutzt
wird. Diese vergrößerte Schaltbewegung bedingt auch eine Abhängigkeit zwischen den
Schaltorganen der Zehner-, Hunderter- und Tausenderscheibe derart, daß die Hunderterscheibe
nur dann schalten kann, wenn ihr Schaltorgan von der Zehnerscheibe hierzu freigegeben
worden ist und die Tausenderscheibe nur dann, wenn ihr Schaltorgan von der Zehner-
und Hunderterscheibe zugleich freigegeben worden ist. Diese Einrichtung tritt für
die Hunderterscheibe dann in Wirkung, wenn z. B. von igog auf 191o geschaltet werden
soll, wobei die Zehnerscheibe um zwei Elftel, die Einerscheibe um ein Elftel gedrehtwirdunddieHunderterscheibe
gesperrt bleiben muß, obgleich sie in ihrer augenblicklichen Stellung igog mit der
Einerscheibe übereinstimmt. Diese Sperrung wird bewirkt durch eine mittels geeigneter
Vorrichtungen herbeigeführte Abhängigkeit des Hunderterschaltorgans vom Zehnerschaltorgan.
In derselben Weise wird die Schaltung der Tausenderscheibe erst möglich, wenn durch
die Stellung 1999 das Zehner- und Hunderterschaltorgan das Tausenderschaltorgan
gleichzeitig freigeben.
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Für überspringende Bezifferung wird die Be\vegung des Schaltorgans
der Einerscheibe so groß bemessen, wie sie gebraucht wird, um die Einerscheibe jeweils
um drei Felder (drei Elfte:) zu verdrehen, auch diese volle Schaltbeweging wird
für die Bezifferung finit geraden Zahlen nur von o bis 2 (also etwa io bis 12) und
für die Bezifferung mit ungeraclen Zahlen nur von 9 bis i (also etwa 9 bis i i)
voll ausgenutzt. Die zwei Elftel des Umfanges einer Ziffernscheibe betragende Bewegung
der Schaltorgane für die Zehner-, Hunderter- und Tausenderscheibe wird hierbei dadurch
erzielt, daß ein Leerlauf zwischen den drei Elftel umfassenden Antrieb und den Träger
der Schaltorgane eingeschaltet wird, welcher beim Übergang zu fortlaufender Bezifferung
wieder ausgefüllt werden kann. Die bei überspringender Schaltung erforderliche Beeinflussung
der Zehnerscheibe durch die Einerscheibe geschieht durch Verlängerung bzw. Verlegung
eines geeignet gestalteten Hohlraumes zwischen den Ziffernbildern 9 und 2 der Einerscheibe,
so daß das zwischen Einer- und Zehnerscheibe liegende Schaltorgan für die letztere
diese stets in der richtigen Ziffernfolge zu schalten vermag.
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In den Abb. 3 bis 12 sind Ausführungsbeispiele der vorstehend beschriebenen
Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 3 die mit der Antriebskurbel zusammenhängende
Schaltbewegung der Einerscheibe durch einen auf den äußeren Umfang Gier mit ihr
verbundenen Greiferscheibe wirkenden Vordergreifer mit zwei Elfteln Hubbewegung
für fortlaufende und Abb. 4 dieselbe Schaltbewegung mit drei Elfteln Hub für überspringende
Bezifferung. Abb. 5 bis j zeigen die Schaltbewegung der Zehner-, Hunderter- und
Tausenderscheiben mittels Schaltklinken, welche auf die . inneren Umfänge dieser
Scheiben wirken, so-,vie deren -Abhängigkeit voneinander, Abb.8 und 9 die Anordnungen
eines verstellbaren Leerlaufes zwischen der eine Bewegung von drei Elfteln ausführenden
Antriebskurbel und den Trägern der Schaltklinken für die Ziffernscheiben höherer
Stellenzahl und Abb. io bis 12 endlich ein Ausführungsbeispiel des veränderlichen
Hohlraumes der Einerscheibe in seiner Anwendung für fortlaufende, überspringend
ungerade und überspringend gerade Bezifferung.
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In den eine beispielsweise Ausführungsform der Einerscheibe darstellenden
Abb. 3 und .4 bedeutet a die auf ihrem äußeren Rand mit den Ziffernbildern versehene
Ziffernscheibe, welche mit der mit der Schaltklinke c zusammenarbeitenden Greiferscheibe
b fest verbunden ist. Die Greiferscheibe besitzt elf in gleichen Abständen angeordnete
Schaltzähne, Einschnitte o. dgl., welche der Form der Schaltklinke derartig angepaßt
sind, daß in neun dieser Zähne die Klinke c nur dann eingreifen kann, wenn sie sich
ihnen in tangentialer Richtung nähert, während bei den den Ziffern i und 2 zunächst
liegenden Schaltzähnen d ein Eingriff in radialer Richtung möglieh
ist.
Die Schaltklinke c führt nun eine Schwingbewegung um die Achse der Ziffern-und Greiferscheibe
aus, welche einem Bogen von zwei Elfteln des Umfanges der Greiferscheibe entspricht,
hat sie also beispielsweise Ziffer 8 der Ziffernscheibe in die Arbeitsstellung gebracht,
so schwingt sie zurück, und der Endpunkt dieser Rückschwingung liegt somit in der
Nähe der Ziffer o. An dieser Stelle kann die Schaltklinke aber nicht in den Zahn
eindringen, sie beginnt daher wieder ihre Vorwärtsbewegung, ohne die Greiferscheibe
zu beeinflussen, und erst nachdem die Hälfte der Vorwärtsbewegung, also ein Bogen
von einem Elftel des Umfanges, zurückgelegt ist, kann die Schaltklinke in den Zahn
bei 9 eingreifen und Greiferscheibe und Ziffernscheibe um den Rest ihrer Bewegung,
nämlich noch um ein Elftel, vorwärts bewegen. so daß nunmehr Ziffer 9 in Arbeitsstellung
gebracht wird. In derselben Weise wird die nächste Ziffer, nämlich o, bereitgestellt,
aber nun tritt etwas anderes ein: es wurde schon gesagt, daß der Bogen von o ßis
i zwei Elftel beträgt und daß sich inzwischen ein leeres, nicht beziffertes Feld
befindet. Schaltklinke c schwingt über diesen Zweielftelbogen zurück bis in die
Nähe der Ziffer i, und an dieser Stelle d kann sie in radialer Richtung eingreifen
und somit das ganze System bei der Vorwärtsschwingung um volle zwei Elftel verdrehen,
so daß die Ziffer i an der Arbeitsstelle erscheint.
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In genau derselben Weise erfolgt die Schaltung für überspringende
Bezifferung (Abb. 4.), nur mit dem Unterschied, daß die Schwingbewegung der Schaltklinke
c hier einen Bogen von drei Elfteln umfaßt und daß somit auch von der Möglichkeit
des radialen Eingriffes der Schaltklinke nicht nur bei Ziffer i, sondern auch bei
Ziffer 2 Gebrauch gemacht wird. Während die Rückschwingung über einen Bogen von
drei Elfteln erfolgt, werden bei der Vorwärtsschwingung davon nur zwei Elftel ausgenutzt,
es wird also jeweils eine Zahl übersprungen. Sobald aber der Dreielftelschwingungsbogen
von 9 bis i, also über o und das leere bzw. Nummerzeichenfeld hinwegreicht, so ist
der bei i sitzende Schaltzahn wieder so ausgebildet, daß die Schaltklinke radial
in die Greiferscheibe eindringen und die Ziffernscheibe somit um volle drei Elftel
verdrehen kann, wodurch dann auf die 9 in der Einerscheibe die i erscheint, die
o also übersprungen wird. Dasselbe gilt ,sinngemäß, wenn die Dreielftelschwingung
von o bis 2, also über das leere bzw. Numtnerzeichenfeld und die i hinwegschwingt,
es folgt dann eben auf die o der Einerscheibe die Ziffer 2, dann 4 usw. Aus diesem
Grunde muß für überspringendes Beziffern das radiale Eingreifen der sich über drei
Elftel des Greiferscheibenumfanges bewegenden Schaltklinke an zwei Stellen miiglich
sein. Die Abb. 5 zeigt die auf (lern gleichen Erfindungsgedanken beruhenden Schaltvorrichtungen
cler Ziffernscheiben für die zweite, dritte und vierte Stelle, also die "Zehner-,
Hunderter- und Tausenderscheibe. Diese Scheiben sitzen ebenso wie die Einerscheibe
lose drehbar auf einer Trommel e, welche in einer später noch gezeigten Weise eine
um ihre Achse schwingende Bewegung von zwei Elfteln ihres Umfanges erhält. In geeigneten
Einschnitten dieser Trommel sind drei um einen Dorn t drehbar und unter der Wirkung
von Druckfedern stehende Schaltklinken h untergebracht, und zwar in an sich bekannter
Weise derart, daß jede dieser Schaltklinken je zur Hälfte in zwei unmittelbar benachbarten,
zu diesem Zweck entsprechend ausgesparten Ziffernscheiben liegt. Jede dieser Schaltklinken
h hat einen Ansatz i, der mit ihrer dem Umfange der Trommel e bzw. der Bohrung der
Ziffernscheiben entsprechenden Begrenzung eine Einkerbung bildet, welche mit passend
geformten Schaltzähnen k der Ziffernscheiben zusammenarbeitet. Eine solche Zusammenarbeit,
also eine durch die Schwingbewegung der Schaltklinken hervorgerufene Drehbewegung
der Ziffernscheibe, kann aber nur dann erfolgen, wenn der Ansatz i der Schaltklinke
in eine entsprechende Aussparung in der Ziffernscheibe eintreten kann. Die Wirkungsweise
der Schaltbewegung ist hier nun wieder ganz ähnlich wie bei der von außen angreifenden
Schaltbewegung der Einerscheibe. Hat die Schaltklinke h beispielsweise die Ziffer
8 der Ziffernscheibe in die Arbeitsstellung gebracht, so schwingt sie zurück, und
der Endpunkt dieser Rückschwingung liegt somit in der Nähe der Ziffer o. An dieser
Stelle kann, wie in Abb. 5 punktiert zu sehen ist, die Schaltklinke nicht in den
Bereich der Zähne k eintreten, da sie durch die Form des Ansatzes i daran verhindert
wird. Das ist erst dann möglich, nachdem bei der Vorwärtsschwingung wieder bereits
die Hälfte des zwei Elftel betragenden Gesamtweges zurückgelegt ist, dann erst kann
der Ansatz i in die Aussparung in bei Ziffer 9 eintreten und auf diese Weise die
Ziffernscheibe um die noch verfügbare zweite Hälfte der Schwingbewegung, also um
ein Elftel, verdrehen, so daß die Zahl 9-in die Arbeitsstellung kommt. Die auf die
Zahl 9 folgende Zahl o wird ebenfalls durch eine Zweielftelschwingbewegung in die
Arbeitsstellung gebracht, aber hier wird die eine Hälfte der gesamten Schwingbewegung
nicht dadurch unwirksam gemacht, daß Ansatz i von Zahn k zurückgehalten wird, sondern
dadurch, daß an dieser Stelle, d. h. zwisehen
der Zahl o und dem
leeren bzw. Nummerzeichen£eld, ein Zahn überhaupt fehlt. Die Schaltklinke bewegt
sich in diesem ein Elftel betragenden Raum r (Abb. 5) ungehindert vorwärts und erfaBt
erst beim Besinn der zweiten Hälfte ihrer Schwingbewegung den Zahn, welcher die
Zahl o in die Arbeitsstellung bringt. Wenn nun bei weiterschreitender Bezifferung
auf die Ziffer o der Zehnerscheibe clie Ziffer i folgen soll, so muß in diesem einen
Falle die volle Zweielftelschwingbe"vegung der Schaltklinke h. ausgenutzt werden,
weil sich ja zwischen o und i das leere bzw. Nummerzeichenfeld befindet. Zu diesem
Zwecke wird der der Ziffer i zunächst liegende Schaltzahn k so verkürzt, daß der
Ansatz i der Schaltklinke h im Gegensatz zu allen anderen Stellen am Ende
seiner Zweielftelrückwärtsschwingung eindringen und bei der Vorwärtsschwingung die
Ziffernscheibe um zwei Elftel verdrehen muß. Diese Stellung ist in Abb. 5 rechts
veranschaulicht.
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Um in der Zahlenreihe von igoo bis 1999 zu verhindern, daß die Schaltklinke
der Hunderterscheibe in die zwischen der Zahl o und dem Feld für das Nummerzeichen
bestehende Aussparung r eindringen und die Zahlenreihe stören kann; ist, wie in
Abb. 6 und 7 dargestellt, in die Schaltklinke für die Zehnerscheibe ein Dorn s eingesetzt,
welcher durch einen Schlitz t in der Hunderter- und Tausenderschaltklinke, in die
Hunderterschaltklinke ein solcher, welcher in gleicher Weise durch die Tausenderschaltklinke
hindurchtritt. Auf diese Weise wird erreicht, daß unabhängig von der Form der Ziffernscheiben
höherer Stellenzahl eine solche Scheibe immer nur dann geschaltet werden kann, wenn
ihr Schaltorgan von denjeniger der niederen Stellenzahlen gleichzeitig freigegeben
wird.
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Die die Schaltbewegung der Zehner-, Hunderter- und Tausenderscheiben
bewirkende Schwingbewegung der Trommel e wird dem die Einerscheibe bewegenden Schaltorgan
entnommen, und zwar in der Weise, daB mit Trommel e ein Mitnehmerbolzen
v (Abb. 8 und 9) fest verbunden ist, welcher in die Nabe der die Schaltklinke
der Einerscheibe tragenden, in bekannter Weise etwa durch ein Zahnsegment in Schwingbewegung
versetzten Kurbel w eintritt. Der Mitnehmerbolzen v wird festgehalten einerseits
durch die Kurbelnabe, andererseits durch einen um ihn halb herumgreifenden Hebel
x, welcher bei y in der Kurbelnabe gelagert ist.* Der Hebel x läBt sich um
Zapfen y so verdrehen, daß er den Mitnehmerbolzen v teilweise frei gibt, so daß
dieser sich in einem Schlitz z der .Kurbelnabe bewegen kann, ohne um den Betrag
der Schlitzlänge durch die Schwingbewegung der Kurbel und der Einerschaltlclinke
beeinflußt zu werden, wie dies in Abb.9 punktiert dargestellt ist. Von dieser Leergangseinrichtung
wird bei überspringender Bezifferung Gebrauch gemacht, welche nach vorliegender
Erfindung eine Schwingbewegung der Einerschaltklinke um drei Elftel erfordert. Der
Einerschaltklinke wird in diesem Falle in an sich bekannter Weise eine Drei elftelschwingbewegung
erteilt, es werden aber immer nur zwei Elftel auf Trommel e und die damit in Verbindung
stehenden Schaltorgane höherer Stellenzahlen übertragen.
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Die durch Schaltklinke c (Abb. 3 und q.) um zwei Elftel für fortlaufende
und drei Elftel für überspringende Bezifferung geschaltete Einerscheibe beeinflußt
das Schaltorgan h der Zehnerscheibe derart, daß dieses seine Aufgabe, die richtige
Ziffer der Zehnerscheibe in die Arbeitsstellung zu bringen, nur dann erfüllen kann,
wenn dies die Stellung der Einerscheibe gestattet. Bei fortlaufender Bezifferung
ist das immer nur dann der Fall, wenn sich die Ziffer 9 der Einerscheibe in Arbeitsstellung
befindet. Um diese Beeinflussung zu erreichen, hat die Innenfläche der Einerscheibe,
also da, wo sie mit der Zehnerscheibe zusammenliegt, eine Aussparung a' (Abb. io
bis 12) zwischen den Ziffern o und i, in welche der Ansatz i des Schaltorgans lt
der Zehnerscheibe eintreten kann, natürlich unter der Voraussetzung, daß auch die
Stellung der Zehnerscheibe dies gestattet. Für fortlaufende Bezifferung führen die
Schaltorgane der Einer- sowie aller anderen Scheiben eine Schwingbewegung von zwei
Elfteln aus, welche aber nur bei der Schaltung von Ziffer o auf Ziffer i voll, für
alle anderen Schaltungen nur zur Hälfte, also zu einem Elftel, ausgenutzt wird.
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Für überspringende Bezifferung hingegen führt das Schaltorgan der
Einerscheibe eine Schwingbewegung über drei Elftel des Scheibenumfanges aus, während
diejenige der anderen Schaltorgane nicht über zwei Elftel hinausgeht, wie das in
den Abb. 8 und 9 dargestellt ist.
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Wird nun mit ungeraden Zahlen, also die geraden überspringend, beziffert,
so folgt in der Einerscheibe auf Ziffer 9 die Ziffer i (Abb. ii), es wird hier also
die Dreielftelseh«-ingbewegung des Schaltorganes voll ausgenutzt. Während des ersten
Elftels der Bewegung der Einerscheibe sind die Schaltorgane der anderen Ziffernreihe
in Ruhe; damit aber der Ansatz i des Schaltorganes der Zehnerscheibe in seiner Arbeitsstellung
verbleiben kann, muß in diesem Falle die Aussparung a' der Einerscheibe entgegengesetzt
der Drehrichtung, also in Abb. i i nach links hin, verlängert werden, was in der
hier gezeichneten
Weise durch Herausziehen eines in der Einerscheibe
falzartig eingelassenen Schiebers b' erfolgt. Dadurch wird es dein Schaltorgan 1i
der Zehnerscheibe ermöglicht, bereits vom zweiten Elftel der Einerseheibenbewegung
an auch die Zehnerscheibe mitzunehmen, dann nämlich, wenn mit vorgedruckten lullen
beziffert wird, weil dann auch in der Zehnerscheibe auf Ziffer o die Ziffer z folgen,
das leere bzw. Nummerzeichenfeld übersprungen werden muß, wozu zwei Elftel Schaltbewegung
der Zehnerscheibe gehören. Für den Druck mit Nummerzeichen oder für alle anderen
Ziffern wird die Zehnerscheibe selbstverständlich nur während des dritten und letzten
Elftels der Einerscheibenschaltung mitgenommen.
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Sollen bei der Bezifferung nur die geraden Zahlen erscheinen, die
ungeraden also übersprungen werden, so muß in der Einerscheib2 auf Ziffer 8 die
Ziffer o folgen (Abb. 12), so daß von der Dreielftelschaltbewegung an dieser Stelle
auch nun wieder zwei Elftel ausgenutzt werden. In diesem Falle muß aber, abweichend
von fortlaufender und überspringend ungerader Bezifferung, der Zehnerscheibe eine
Schaltbewegung schon dann erteilt werden, wenn die Ziffer 8 der Einerscheibe in
Arbeitsstellung steht, und dazu ist es erforderlich, die Aussparung ä der Einerseheibe
im Sinne der Drehrichtung, also in Abb. 12 nach rechts hin, zu verlängern, was wiederum
durch Herausziehen eines in die Einerscheibe falzartig eingelassenen Schiebers c'
geschieht. Das Schaltorgan der Zehnerscheibe arbeitet mit dieser dann in derselben
Weise zusammen, wie dies oben bei der Betrachtung der ungeraden überspringenden
Schaltung beschrieben wurde.