DE49970C - Verfahren zur Darstellung beizenfärbender Triphenylmethan - Farbstoffe. J - Google Patents

Verfahren zur Darstellung beizenfärbender Triphenylmethan - Farbstoffe. J

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DE49970C
DE49970C DENDAT49970D DE49970DA DE49970C DE 49970 C DE49970 C DE 49970C DE NDAT49970 D DENDAT49970 D DE NDAT49970D DE 49970D A DE49970D A DE 49970DA DE 49970 C DE49970 C DE 49970C
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Germany
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acid
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dioxyditolylmethanedicarboxylic
nitrous
aurine
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DENDAT49970D
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OH. RUD. GEIGY & CO. in Basel, Schweiz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/06Hydroxy derivatives of triarylmethanes in which at least one OH group is bound to an aryl nucleus and their ethers or esters

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die Erfindung bezweckt die Synthese von Tricarbonsäuren des Aurins und seiner Homologen durch gemeinsame Oxydation von Salicylsäure oder ß-Kresotinsäure (aus o-Kresol) und einem der-folgenden Methanderivate, wie Methylalkohol, Formaldehyd, Methylol, Dioxydiphenylmethandicarbonsäure, Dioxyditolylmethandicarbonsäure in Lösung von concentrirter Schwefelsäure vermittels salpetriger Säure.
I. Darstellung von Aurin'tricarbonsäure. Beispiel 1: 2 Theile Salicylsäure werden in 15 Theilen concentrirter Schwefelsäure und 4 Theilen Methylalkohol aufgelöst und in die auf 60 bis 700 erwärmte Mischung 1Y2 Theile festes Natriumnitrit eingetragen. Unter Schäumen und Stickoxydentwickelung färbt sich die Lösung tief gelbroth und nimmt schliefslich einen grünlichen Metallglanz an. Durch Eingiefsen in Wasser wird der gebildete Farbstoff in rothen Flocken gefällt, zur Reinigung.mit Wasser ausgekocht, in Natronlauge gelöst und diese Lösung erwärmt, bis sie eine rein carminrothe Farbe . angenommen hat, und hierauf der Farbstoff mit Salzsäure wieder ausgefällt. Derselbe stellt ein rothes, grünlich glänzendes Pulver dar, das sich in Natronlauge mit carminrother, in Ammoniak mit brauner Farbe löst und aus diesen Lösungen wohl durch Mineralsäuren, nicht aber durch Essigsäure gefällt wird. Mit Metalloxyden bildet er lebhaft gefärbte Lacke, von denen der rothviolette Chromlack durch seine Seifenechtheit sich auszeichnet.
Beispiel 2: 1 Theil festes Natriumnitrit wird in ίο Theilen concentrirter Schwefelsäure gelöst, in die erhaltene Nitrose 2 Theile Salicylsäure eingetragen, worauf man unter Rühren 0,5 Theile einer 3oproc. Formaldehydlösung oder 0,4 Theile Methylal zufliefsen läfst. Die weitere Verarbeitung ist die nämliche wie im Beispiel 1.
II. Darstellung der Dioxydiphenyl- und Dioxyditolylmethandicarbonsäure.
2 Theile Salicylsäure und 1 Theil 30 proc. roher Formaldehyd (oder die entsprechende Menge Methylal) werden mit 8 Theilen concentrirter Salzsäure auf dem Wasserbad so lange erwärmt, bis die feinen Nadeln der Salicylsäure sich in ein schweres sandiges Pulver, die Dioxydiphenylmethandicarbonsäure, verwandelt haben. Dieselbe wird abfiltrirt und zur Reinigung mit Wasser ausgekocht.
Dioxydiphenylmethandicarbonsäure bildet ein weifses, mikrokrystallinisches Pulver, welches unter Aufschwämmen bei 2380C. schmilzt. Sie löst sich in kochendem Wasser kaum, leicht dagegen in Alkohol und Aether.
Dioxyditolylmethandicarbonsäure wird 'in gleicher Weise aus o-Cresotinsäure und Formaldehyd dargestellt un^ unterscheidet sich von ihren niederen Homologen durch den höheren Schmelzpunkt, der bei 290° C. liegt, und durch die geringere Löslichkeit in Alkohol und Aether.
III. Darstellung von Monomethylaurin^
tricarbonsäure.
14 Theile pulverisirte Dioxydiphenylmethandicarbonsäure werden mit 7 Theilen ß-Cresotinsäure gut gemischt und in Nitrose aus qo Theilen concentrirter Schwefelsäure und 7 Theilen Natriumnitrit eingetragen. Nach Bildung, des Färb-

Claims (1)

  1. Stoffes wird derselbe durch Eingiefsen der schwefelsauren Lösung in Wasser gefällt und durch wiederholtes Auskochen mit Wässer gereinigt.
    IV. Darstellung von Dimethylaurintri-
    carbonsäure. :
    14 Theile DioxyditolylmethandicarbonsSure werden, mit 7 Theilen Salicylsäure gemischt, in Nitrose aus 90 Theilen Schwefelsäure und 7 Theilen Natriumnitrit eingetragen und wie im vorigen Beispiel weiter behandelt.
    V. Darstellung von Trimethylaurintri-
    car'bonsäure.
    Dieselbe ist der von Aurintricarbonsaure ganz analog, nurdafs man an Stelle der im Bei^ spiel ι und 2 angewendeten Salicylsäure ß-Cresotinsa'urc nimmt.
    Die nach III., IV. und V. dargestellten Homologen der Aurintricarbonsaure unterscheiden sich von dieser durch eine mit steigendem Moleculargewicht zunehmende dunklere Farbe, ,die sich auch ifi den Ammoniaksalzen, der für Druck geeignetsten Form dieser Farbstoffe, deutlich zeigt. Ebenso geht die Nuance des Chromlackes mit Zunahme der Methylgruppen ' stufenweise von Roth- in Blauviolett über.
    Patenτ-Anspruch:
    * Verfahren zur Darstellung von Tricarbonsäuren des Aurins und seiner Homologen durch gemeinsame Oxydation von Salicylsäure oder ß-Cresotinsä'ure (o-Homosalicylsäure) mit einem der folgenden Körper: Methylalkohol, Methylal, Formaldehyd, Dioxydiphenylmethandicarbonsäure, Dioxyditolylmethandicarbonsäure in Lösung von concentrirter Schwefelsäure.vermittels salpetriger Säure und UeberfUhrung der so erhaltenen Farbstoffe in ihre Ammonsalze.
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