DE499047C - Waeschemangel - Google Patents

Waeschemangel

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DE499047C
DE499047C DEA56588D DEA0056588D DE499047C DE 499047 C DE499047 C DE 499047C DE A56588 D DEA56588 D DE A56588D DE A0056588 D DEA0056588 D DE A0056588D DE 499047 C DE499047 C DE 499047C
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DE
Germany
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laundry
roller
rollers
drive
wheel
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Expired
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DEA56588D
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English (en)
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DER HOLLER SCHEN CARLSHUETTE B
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DER HOLLER SCHEN CARLSHUETTE B
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F61/00Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
    • D06F61/02Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with two rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Wäschemangel Zweiwalzenwäschemangeln sind in der Regel so gebaut, daß von einer Antriebsstelle aus beide Walzen zwangsläufig angetrieben werden. Der Mangelvorgang spielt sich hierbei derart ab, daß die Wäsche zwischen beiden Walzen hin und her bewegt wird. Der durch eine oder mehrere Federn auf die Walzen ausgeübte regelbare Druck glättet hierbei die Wäsche.
  • In manchen Fällen weicht man nun. von dem vorbeschriebenen Arbeitsgang ab. Es wird dann die Wäsche nicht zwischen den beiden Walzen hin und her bewegt, sondern die Wäsche wird ohne Verwendung eines Rolltuches um eine Walze gewickelt. Es wird hierdurch eine bessere Wirkung erzielt, da die einzelnen Unebenheiten in, den Wäschestücken mehr ausgeglichen werden, die Wäsche länger : dem Druck der Walzen ausgesetzt bleibt und schließlich auch der Druck höher wird, da durch die mehrfach um die Walze gelegte Wäsche- die Walzen weiter auseinandergedrückt und hierdurch die Federn mehr gespannt werden.
  • Es hat also das letzte Verfahren sehr viele Vorteile für sich. Als großer Nachteil ist dagegen anzuführen, daß die Wäsche, nach dem letzten Verfahren gerollt, wesentlich mehr beansprucht wird und so beim Rollen leicht reißt.
  • Wenn bei den Zweiwalzenwäschemangeln üblicher Bauart, wie am Anfang envähnt, beide -Walzen zwangsläufig angetrieben werden, haben beide bei gleichem Walzendurchmesser auch gleiche Umdrehungszahlen und gleiche Umfangsgeschwindigkeit. Wird nun auf eine der beiden Walzen Wäsche gewikkelt, so wird der Durchmesser größer. Durch den zwangsläufigen Antrieb bleiben beide Umdrehungszahlen gleich, dagegen werden die Umfangsgeschwindigkeiten der Meiden Walzen verschieden. Der Unterschied in den Umfangsgeschwindigkeiten beider Walzen wird naturgemäß immer größer, je mehr Wäsche auf die eine Walze gewickelt wird. Bei der gebräuchlichen Dicke der aufgelegten Wäsche von etwa i cm. wird der Durchmesser der bewickelten Walze um a cm und dadurch der Umfang um mehr als 6 cm größer als der Umfang der normalen Gegenwalze. Da somit die Umfangsgeschwindigkeiten beider Walzen bei zwangsläufigem Antrieb verschieden groß werden, tritt ein Schieben an der Berührungsstelle der Druckwalze mit der Wäsche :ein. Die elastische Wäsche muß diesem Schieben hzw. Reißen standhalten und wird hierdurch einer außerordentlichen Beanspruchung ausgesetzt.
  • Es ist unvorteilhaft, etwa nur eine Walze anzutreiben und die zweite Walze nur frei mitlaufen zu lassen. In diesem Falle würde beim Beginn des Mangelns die Wäsche gar nicht zwischen die Walzen hineingezogen. Kommt jedoch zufällig ein sehr dünnes und glattes Stück zwischen die Walzen, bleibt die frei mitlaufende Walze sofort stehen und dreht sich nicht weiter, wenn eine kleine Unebenheit in der Wäsche am Eintritt der beiden Walzen ankommt.
  • Die beschriebenen Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Ein Ausführungsbeispiel der neuen Wäschemangel ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigen Abb. i die Mangel in Vorderansicht und Abb. a in Seitenansicht.
  • Abb.3 und q. sind zwei Ausführungsbeispiele des Ausgleichsgetriebes in Einzeldarstellung.
  • Die obere der beiden in einem Seitenrahmen a gelagerten Walzen b und c wird in üblicher Weise über ein Schwungrad d-und Rädervorgelege e, f angetrieben. Zum gegenseitigen Andrücken der beiden Walzen dient die Feder g, :deren Spannung durch den Querbalken k und die Zugstangen! auf die sich in Schlitzen des Seitenrahmens a führenden Lager k der Walze b übertragen wlird. Die Walze c ist in den Lagern Z unverschieblich gelagert. Die Spannung der Feder g kann durch die in dem Zwischenstück m gelagerte S.pannschraube.n mehr oder weniger stark eingestellt werden. Das Zwischenstück m ist mit dem Seitenrahmen a fest verbunden und stützt diesen gleichzeitig ab.
  • Erfindungsgemäß sind nun die beiden. Walzen b und C durch ein besonderes, an sich bekanntes Ausgleichsgetriebe gekuppelt, das aus dem mit der treibenden Walze.b verbundenen Triebradio und dem mit der Gegenwalze c verbundenenZahnrad pbesteht. Die Räder o und p des Ausgleichsgetriebes haben gleiche Teilungsgrundlage. Das Radp ist als normales übertragungsrad für Wäschemangeln ausgebildet, dagegen sind -sei dem tneihenden Rad o durch Entfernen mehrerer Zähne größere Lücken geschaffen.
  • Wird nun die Mangel in leerem Zustand gedreht, so wälzen sich beide Walzen, die durch den Federdruck aufeinanddergepreßt werden, gegeneinander ab. Die Walzen wirken hierbei als Reibrollen, so daß in diesem Falle ohne die Wirkung von übertragungsrädern .ein Drehe. beider Walzen erfolgt. Soll nun ein Wäschestück zwischen die beiden Walzen eingeführt werden, so wird die unter Federdruck stehende Walze b etwas angehoben, das Berühren der beiden Walzen hört auf, und die frei mitlaufende Walze c bleibt zunächst stehen. Wenngleich das Wäschestück die federnde Walzeh von der Gegenwalze c abhebt, wird es doch nicht zwischen die Walzen hineingezogen. Hier tritt nun das Rad o in Wirkung. Es wird die Gegenwalze nur so lange stillstehen, bis ein Zahn des Rades o die Gegenwalze c zwangsläufig weiterbewegt. Ist jedoch erst der Anfang .eines Wäschestückes durch die Walzen hereingezogen, so tritt bei glatter Wäsche die Reibungswirkung der beiden Walzen wieder .ein. Bei weiterem Hindernis wird ein kurzes Gleiten eintreten, bis der nächstliegende Zahn des Triebrades ,o, wie vor bieschrieben, den zwangsläufigen Antrieb der Gegenwalze c bewirkt. Die so ausgebildete Wäschemangel kann also ohne weiteres auch zum Mangeln in üblicher Weise verwendet werden.
  • Wird nun die Wäsche um die treibende Walze gewickelt, so erhält diese allmählich einen größeren Umfang. Mit dem wachsenden Umfang der Walze b erfolgt ein Verschiebendieser Walze und damit auch ein Verschieben der Teilungen der Räder o und p des Ausgleichsgetriebes. Es wird infolgedessen mit fortschreitendem Aufwickeln der Wäsche auf die Walzet der einzelne Zahn des treibenden Rades;o immer in andere Lücken des getriebenen Rades p eingreifen. Schließlich wird auch der Fall eintreten, daß ein Zahn des treibenden Rades o nicht genau in die Lücken des getriebenen Rades p eingreift, sondern einen Zahn des letzten in der Flanke angreift. Hierbei wird nun die federnd gelagerte Walze b etwas angehoben, bis Zahn und Lücke wieder übereinstimmen. Durch dieses sanfte Anheben oder Lüften der Walzen werdet etwa in der Wäsche vorhandene Spannungen beseitigt, was ein ganz außerordentliches Schonen der Wäsche bedingt.
  • Es ist möglich, das treibende Rad o sowohl mit einem als auch mit zwei, drei oder mehr Zähnen auszubilden, die natürlich auch nicht gleichmäßig über den Umfang des Rades verteilt zu sein brauchen. Grundlegend ist die Bedingung, daß die Lücken des Triebrades o so .groß sind, daß die Zähne des Gegenrades p zeitweilig völlig außer Eingriff kommen. Je weniger Zähne das Triebrad o hat, um so günstiger ist an sich die Wirkung, da. für den Ausgleich der verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten in diesem Fall ein möglichst langer-Weg zur Verfügung steht. Praktisch ist es jedoch von Vorteil, je nach dem Durchmesser der Walzen drei, vier oder mehr Zähne zu wählen, um die auftretenden Pausen beim Einführen der Wäsche bzw. bei Hindernissen möglichst klein zu halten. Das bei mehreren Zähnen des Treibrades häufiger auftretende Angreifen des treibenden Zahnes in die Flanke oder selbst auf die Spitze eines Zahnes des getriebenen Rades ist belanglos, da durch die eigenartige Form der Übertragungsräder die beiden Walzen wohl etwas gelüftet werden, niemals aber die Zahnspitzen aufeinander aufsitzen und die Walzen weiter anheben können. Ein Angriff des treibenden Zahnes auf die Flanke des getriebenen wird außer dem Anheben der obern Walze ein gelindes Schieben der Gegenwalze zur Folge haben. Da aber bei diesem Schie-5 ben die obere Walze gleichzeitig :etwas angehoben ist, kann dabei eine höhere Bieajnspruchung der Wäsche nicht eintreten.
  • Es ist ersichtlich, daß das in den dargestellten Ausführungsbeispielen gezeigte Ausio gleichsgetriebe auch, ohne von der Erfindung abzuweichen, durch irgendein anderes, in gleicher Weise wirkendes Getriebie ersetzt werden kann, z. B. genügt statt des Rades mit einem Zahn ein umlaufender Nocken.
  • 15 Ebenso ist es möglich, auch die übrige Anordnung der Wäscherolle weitgehend zu ändern. Statt des Antriebes von Hand kann auch ein elektrischer Antrieb vorgesehen werden, wobei dann auch statt des Ausgleichs-2o getriebes eine elektrische Steuerung, die den Antrieb der zweiten Rolle periodisch einschaltet, angeordnet werden kann. Ebenso könnte man auch eine in gleicher Weisse wirkende mechanische Steuerung einrichten.
  • 25 Selbstverständlich fallen alle diese Einrichtungen, sofern sie einen nur zeitweilig ensetzenden zwangsläufigen Antrieb der sonst frei mitlaufenden Walze der Wäschemangel ergeben, in den Bereich cer Erfindung. Wenngleich der neue Antrieb in erster Linie für Zweiwalzenwäschemangeln gedacht ist, besteht natürlich doch die Möglichkeit, den Ausgleichsantrieb gemäß der Erfindung auch bei Mehrwalzenmangeln einzurichten. So könnte man z. B. bei Dreiwalzenwäschemangeln, bei denen die Aufrollwalze oder sogenannte Docke zwischen einer Gegenwalze und einer Andrückwalze gelagert ist, den neuen Ausgleichsantrieb zwischen der An.-drückwalze und der Docke anordnen, während man die Gegenwalze frei mitlaufen lassen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wäschemangel, insbesondere Zweiwalzenmangel, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei benachbarten Walzen eine unter dauerndem, zwangsläufigem Antrieb liegt, während die zweite Walze nur periodisch zwangsläufig angetrieben wird, sonst aber frei mitläuft. z. Wäschemangel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zeitweilige Antrieb der einen Walze durch einen Nocken oder ein Zahnsegment mit einem, zwei oder mehr Zähnen erfolgt.
DEA56588D 1929-01-24 1929-01-24 Waeschemangel Expired DE499047C (de)

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