DE497487C - Verfahren zur Herstellung von Schildern, insbesondere aus Glas - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schildern, insbesondere aus Glas

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DE497487C
DE497487C DESCH91370D DESC091370D DE497487C DE 497487 C DE497487 C DE 497487C DE SCH91370 D DESCH91370 D DE SCH91370D DE SC091370 D DESC091370 D DE SC091370D DE 497487 C DE497487 C DE 497487C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F7/00Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schildern, insbesondere aus Glas Glas- insbesondere Reklameschilder wurden bisher gewöhnlich in der Weise hergestellt, daß man vom Original Abziehbilder anfertigt und diese nach dem Abziehverfahren auf das Glas aufbringt. Dieses Verfahren bietet wesentliche, technische Nachteile, insbesondere weil die Herstellung der Abziehbilder umständlich ist.
  • Man hat auch schon die unmittelbare Übertragung von Drucken, auch mehrfarbigen, die nach einem beliebigen Druckverfahren hergestellt sind, auf Glas und anderem durchscheinenden Material, auch unter Fortfall der Verwendung von Abziehbildern vorgenommen. Dies war bisher nur unvollkommen möglich, weil der OIgehalt der Druckfarben ein gutes Aufkleben bzw. Festhaften der Texte oder Bilder mit der Bildseite auf das Glas verhinderte. Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch vermieden, daß man zunächst einmal ein Entfetten der Druckfarben in einem Entfettungsbade vornimmt. Dieses Bad besteht aus einem oder mehreren Entfettungs- oder Lösungsmitteln unter Zusatz eines oder mehrerer alkalisch wirkender Mittel. Zweckmäßig nimmt man die Entfettung bzw. Behandlung bei erhöhter Temperatur vor.
  • Nach der Entfettung wird der Druck in ein zweites Bad gebracht, welches den Zweck hat, die durch die Vorbehandlung verlorengegangene Farbwirkung und den Zusammenhang der Druckfarben wiederherzustellen. Dieses zweite Bad besteht aus einer Mischung von Glycerin oder anderen, höheren Alkoholen. bzw. ähnlich wirkenden Stoffen und einer Kolophonium- oder einer anderen Harzlösung bzw. einem ähnlich wirkenden Stoffe.
  • Sobald- der Druck dieses zweite Bad passiert hat, gelangt er in ein drittes Bad, das aus einer Mischung von Klebstoffen, wie Gelatine, Eiweiße, Kolloide, Stärke, Agar-Agar, und ähnlich wirkenden Stoffen und Glycerin oder anderen, höheren Alkoholen bzw. ähnlich wirkenden Stoffen besteht. Dieses Bad wird zweckmäßig <lauernd auf einer Temperatur von 4o bis 8o° C gehalten. Alsdann werden die Drucke auf vorher erwärmte Glasplatten aufgezogen und aufgeklebt, wobei man darauf achtet, die etwa vorhandenen Luftbläschen durch Abstreichen oder Abwalzen zu entfernen. Nach dem Aufziehen der Drucke wird die Glasplatte auf eine Trockenvorrichtung gebracht. Nach dem Trocknen werden die Glasränder von überschüssigen, vorhandenen Klebstoff durch Abwaschen gereinigt. Sie können dann mit farbigen Rändern versehen und in bekannter Weise eingerahmt werden.
  • Nachstehend sind die einzelnen Bäder in einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die angegebenen Stoffe und Mengenverhältnisse beschränkt. i. Entfettungsbad d.o bis 5o Gewichtsteile 25°/oigen Alkohol, 2o bis 35 Gewichtsteile Äther, 10 bis 15 Gewichtsteile Ammoniak. 2. Wiederbelebungsbad :fo bis 5o Gewichtsteile Glycerin, 30 bis qo Gewichtsteile Wasser, .
  • 5 bis io Gewichtsteile Kolophonium, gelöst in einem beliebigen Kohlenwasserstoff.
  • 3. Klebebad i o bis 15 Gewichtsteile Gelatine, 2o bis 15 Gewichtsteile Glycerin, 6o bis 7o Gewichtsteile Wasser.
  • Für die Schilder kann an Stelle von Glas auch jedes andere durchsichtige oder durchscheinende Material, beispielsweise Celluloid, Verwendung finden. Die Papierschicht kann während oder nach der Behandlung mehr oder weniger zerstört oder durch Pergamentieren durchscheinend gemacht werden. Man kann auch von vornherein durchscheinendes Papier für- die Drucke verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH= Verfahren zur Herstellung von Reklameschildern, insbesondere aus Glas, zur unmittelbaren Übertragung von Drukken, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucke zunächst in ein Bad zum Zwecke der Entfettung, hierauf in ein zweites zur Wiederbelebung der Druckfarben dienendes, fettfreies Bad, alsdann in ein Klebstoffbad gebracht und schließlich mit der Bildseite auf Glasplatten aufgezogen werden.
DESCH91370D 1929-08-27 1929-08-27 Verfahren zur Herstellung von Schildern, insbesondere aus Glas Expired DE497487C (de)

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