DE49691C - Kapselbefestigung für Stöpsel. - Google Patents

Kapselbefestigung für Stöpsel.

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DE49691C
DE49691C DE188849691D DE49691DA DE49691C DE 49691 C DE49691 C DE 49691C DE 188849691 D DE188849691 D DE 188849691D DE 49691D A DE49691D A DE 49691DA DE 49691 C DE49691 C DE 49691C
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DE
Germany
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cork
cap
plug
head
fastening
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Expired
Application number
DE188849691D
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Louis Philipps
Original Assignee
H. L. PHILIPPS in South Homsey, 28 Brownswood Park, Middlesex, England
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/16Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers with handles or other special means facilitating manual actuation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellungsweise neuartiger Stöpsel für Flaschen, Krüge etc., welche die Uebels'tände der bisher üblichen Pfropfen und Deckel vermeiden.
Die nach dem neuen Verfahren hergestellten Pfropfen bestehen aus einem Schaft oder Pflock aus Kork, Holz etc. und sind mit einem Kopf aus Eisen- oder Metallblech versehen. Die verschiedenartige Form und Bildung der letzteren ist auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt. Zur Bildung eines gewöhnlichen Kopfstückes preist man eine Blechplätte in die Form der Fig. 1; der Boden der so gebildeten Kappe kann flach oder gewölbt sein. In bezw, über diese Kappe wird eine zweite Kappe von kleinerem bezw. gröfserem Durchmesser gesteckt, die eine Durchbrechung zur Aufnahme des Kork- oder Holzstöpsels trägt, und hierauf werden beide durch Ueberpressen der äufseren Kappe über die innere zu einem hohlen Kopfstück vereinigt (Fig. 2). Um eine bessere Befestigung beider Kappen an einander zu erzielen, kann man auch die Kante des Untertheiles d, Fig. 4, brechen, und wird dieses mit dem Obertheil ä, Fig. 3, eine Kapsel, wie in Fig. 5 dargestellt, bilden.
Um dem Kork- oder Holzpfropfen einen besseren Halt in der Kapsel zu geben, kann auch die obere Platte mit einer concentrischen Vertiefung nach aufsen (Fig. 6) oder nach innen (Fig. 6 a), dem oberen Stopfendurchmesser entsprechend, versehen sein.
Anstatt nun, wie beschrieben, die beiden Kappentheile in entgegengesetzter Lage mit einander zu verbinden, kann bei der einen Scheibe der umgebördelte Rand fortgelassen oder doch nur klein gemacht und beide Theile dann zu einem Kopfstück zusammengesetzt werden (Fig. 7 und 8). Es können auch beide Theile des Kopfstückes aus einem Stück gebildet werden, wie in Fig. 9 gezeigt ist. Damit die beiden Theile der Kapsel oder des Kopfstückes sich nicht in einander verschieben, können am Rande desselben durchgehende Riefen oder Cannelirungen vorgesehen werden, die dem Kopfe ein besseres Aussehen geben und auch ein leichteres Handhaben des Stöpsels ermöglichen. Diese Riefen können auch gröfser gewählt werden und z. B. die Form der Fig. 10 haben, um gleichzeitig einer event, über den Stöpsel zu bindenden Schnur oder einem Draht die nöthigen Vertiefungen zu geben. Auch die cylindrische Kopfform ist kein Erfordemifs, und können für gewisse Zwecke andere Formen, z. B. die in Fig. 11 bis 14 dargestellten, Anwendung finden.
Diese vorbeschriebenen Kapseln werden nun auf verschiedene Weise mit dem Stöpsel zu einem Ganzen vereinigt. Man nimmt den Untertheil der Kapsel vor dem Zusammensetzen mit dem Obertheil und preist denselben in die in Fig. 1 5 dargestellte Form; dann wird das Loch für den Pfropfen gestanzt in polygonaler Form (Fig. 16), der letztere hineingeprefst und zuletzt mittelst eines hohlen Stempels das Blech in die ursprüngliche Lage zurückgeprefst, so dafs die Ränder des Ausschnittes sich in den Kork- oder Holzpfropfen hineindrängen (Fig. 17). Diese fertigen Köpfe können noch sicherer befestigt werden, indem man durch die obere Platte Stifte in den Stöpsel schlägt

Claims (2)

oder an ihr kleine Zähnchen anbringt (Fig. 18 und 19). Man kann auch in den Kopfuntertheil ein rundes oder polygonales Loch stanzen, welches denselben oder einen etwas geringeren Durch-· messer hat wie der Stöpsel. Letzterer wird um ein gewisses Stück hindurchgeprefst und hierauf ein Draht- oder Blechring in einer oder mehreren Windungen um den hindurchreichenden Pfropfentheil gelegt, damit er an einem Herausgleiten verhindert ist (Fig. 20). Eine andere, in Fig. 21 veranschaulichte Befestigungsweise besteht darin, dafs man in den Kopfuntertheil einen um das Stöpselloch herumlaufenden Ring k stanzt, dessen Durchmesser etwas kleiner ist wie der Korkdurchmesser. Nach dem Hineinpressen des Stöpsels in den Ring wird der Durchmesser des letzteren durch bekannte Mittel verkleinert und der Stöpsel durch den somit an seinem Obertheil gebildeten Wulst am Herausziehen gehindert. Die Wirkung dieser Befestigungsart wird noch erhöht durch kleine, nach dem Ringinnern hervortretende ausgestanzte Zähnchen. Es können auch die beiden Kapseltheile mit Oeffnungen zur Aufnahme des Stöpsels versehen sein; ein solcher Kork mit Kopf ist in Fig. 22 dargestellt. Um dem Kopfuntertheil und auch dem Kork ein gutes Aussehen zu bewahren, kann man die beschriebenen Befestigungsarten mit einer besonderen Scheibe m, Fig. 23 und 24, vornehmen, die dann zwischen den beiden Theilen des Kopfes liegt. Diese Scheibe m kann auch durch einen Holzring η oder einen Ring aus anderem geeigneten Material ersetzt werden (Fig. 25). Eine Drehung des Korkes in dem Kopfe wird dann zweckmäfsig durch einige von oben in den Kork eintretende Stifte oder Zä'hnchen verhindert. Nach der in den Fig. 26 bis 30 dargestellten Modification der Korkbefestigung wird ein Blech 0 mit einem Ausschnitt versehen, der etwas geringeren Durchmesser wie der Stöpsel hat; diese Platte wird mit radialen Schlitzen (Fig. 26) versehen. Die so entstehenden sectorähnlichen Abtheilungen werden aufgebogen und nach dem Einführen des Stöpsels in die Platte wieder in die ursprüngliche Lage zurückgedrückt, wodurch ein Festhalten des Korkes bezw. Stöpsels bewirkt wird. Die so befestigte Platte 0 kann innerhalb des hohlen Kopfes liegen, um letzterem ein glattes Aussehen zu bewahren. In Fig. 31 ist die Befestigung des Korkes dadurch bewerkstelligt, dafs eine Scheibe — zweckmäfsig polygonal geformt — mit Zähnchen bezw. Stiften ρ versehen wird, welche von oben in den Stöpsel hineingedrückt werden; diese Platte wird von einer entsprechend polygonal gestalteten Kapsel umgeben, deren Untertheil auf die schon beschriebene Art in den Stöpsel hineingetrieben wird, um ein Herausziehen des letzteren aus dem Kopfstück zu verhindern. Einige Zusammenstellungen dieser Platte mit den bereits beschriebenen verschiedenen Kapseln oder Kopfstücken sind in den Fig. 32 bis 35 dargestellt. In Fig. 36 ist diese Befestigungsplatte als Kalotte ausgebildet und dementsprechend auch der Obertheil des Kopfstückes gewölbt. Man kann auch behufs Befestigung des Stöpsels im Kopfstück einen Blechstreifen t, wie Fig. 37 zeigt, in die Stirnfläche des Stöpsels stecken und die Enden dieses Blechstreifens t durch entsprechende Nuthen im Kopfstück festhalten. Neben der Befestigungsplatte, welche mit Stiften oder Zähnchen in die obere Stirnfläche des Stöpsels eingreift, kann auch die bereits in den Fig. 26 bis % 9 dargestellte Befestigungsscheibe ο angewendet (Fig. 38) -werden, wozu noch eine ebenfalls innerhalb des Kopfstückes liegende Scheibe o1 treten kann, die auf die schon beschriebene Weise in den Stöpsel eingedrückt wird und ein Abziehen des Kopfes vom Stöpsel verhindert. Die obere oder untere Scheibe einer Kappe kann auch durch Holz, Metall oder eine plastische erhärtende Masse ersetzt werden, und würde in dem Falle der Stöpselo bertheil zweckmäfsig eine konische Gestalt erhalten müssen (Fig. 39 und 40). Die Vortheile der auf diese beschriebene Art hergestellten Kapselbefestigung für Stöpsel vor den bisher gebräuchlichen bestehen darin, dafs die Stöpsel aus einem massiven Stück ohne Durchbohrungen etc. hergestellt und Leim oder andere Klebemittel zur Befestigung desselben vollständig vermieden sind. Damit ist eine gröfsere Haltbarkeit und Sicherheit gegen das Abbrechen des Kopfes erreicht. Pateνt-Anspruch: Zur Befestigung einer als Handgriff dienenden verzierten Kapsel an einem konischen Kork-, Holz- oder sonstigen Stöpsel e die Zusammenfügung der Kapsel derart, dafs entweder
1. eine Kappe α b durch Umbörteln des unteren Theiles des Randes b mit der Kappe c d (Fig. 1 bis 5) zu einer Kapsel vereinigt wird, bei welcher der Rand c in den Stöpsel eingreift, oder
2. dafs eine Kappe α mit oder ohne nach aufsen oder innen gerichteter concentrischer Vertiefung f (Fig. 6 und 6 a) durch Umbörteln mit einer Kappe c vereinigt wird (Fig. 6 bis 24 und Fig. 31 bis 38), wobei der durch Kappe c aufgenommene Kork noch aufserdem entweder von der oberen
Kappe α mit den ausgestanzten Zähnen ρ (Fig. 18 und 19) oder von der unteren Kappe c mit Zähnen k (Fig. 21) oder durch einen umgelegten Drahtring i (Fig. 20) oder durch einen eingelegten Blechring m (Fig. 23) oder durch ein mit Zähnen versehenes polygonales Plättchen r (Fig. 31 bis 35), welches in entsprechend geformten Vertiefungen der Kappe α liegt, oder durch einen Blechstreifen t (Fig. 37) gehalten wird, oder
dafs eine gelochte und mit radialen Schnitten versehene Platte 0 (Fig. 2.6 bis 30) durch die aufgebogenen (Fig. 27 und 28), nach Einführung des Korkes wieder in ihre ursprüngliche Lage eintretenden sectorähnlichen Abtheilungen den Kork festhält mit Kappe α (Fig. 30) oder ohne obere Kappe (Fig. 29), oder
dafs der Kork aufser durch die Kappe c noch durch einen eingelegten Holzring (Fig. 25) oder durch Einlegen einer plastischen Masse η (Fig. 39 und 40) gehalten wird, wobei der Stöpselobertheil konisch gestaltet ist, und wobei entweder die obere Kappe α fortfällt oder die untere Kappe fortfällt, aber die obere a mit eingestanzten Zähnen verwendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE188849691D 1888-02-22 1888-02-22 Kapselbefestigung für Stöpsel. Expired DE49691C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906415C (de) * 1951-12-18 1954-03-15 Max Schmidt Kork mit Kunststoffgriff
IT201700044485A1 (it) * 2017-04-21 2018-10-21 Guala Closures Spa Chiusura a tappo con sovra tappo per contenitori.
EP3612459A1 (de) * 2017-04-21 2020-02-26 Guala Closures S.p.A. Stopfen mit überkappe für behälter

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