DE49669C - Selbstthätiger Feuerlöscher - Google Patents
Selbstthätiger FeuerlöscherInfo
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- DE49669C DE49669C DENDAT49669D DE49669DA DE49669C DE 49669 C DE49669 C DE 49669C DE NDAT49669 D DENDAT49669 D DE NDAT49669D DE 49669D A DE49669D A DE 49669DA DE 49669 C DE49669 C DE 49669C
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C37/00—Control of fire-fighting equipment
- A62C37/08—Control of fire-fighting equipment comprising an outlet device containing a sensor, or itself being the sensor, i.e. self-contained sprinklers
- A62C37/10—Releasing means, e.g. electrically released
- A62C37/11—Releasing means, e.g. electrically released heat-sensitive
- A62C37/12—Releasing means, e.g. electrically released heat-sensitive with fusible links
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
Selbsttätiger Feuerlöscher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. December 1888 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene Art von selbsttätigen Feuerlöschern, bei
welchen ein an der Decke eines Raumes angebrachtes Wasserrohr durch eine leicht flüssige
Metalllegirung in der Weise verschlossen ist, dafs bei einem in dem betreffenden Raum entstehenden
Schadenfeuer die Metalllegirung zum Schmelzen gebracht wird, so dafs das Wasser
aus dem Rohr ausströmen und das Feuer auslöschen kann.
Diese selbstthätigen Feuerlöscher haben in ihrer jetzigen Anordnung den grofsen Uebelstand,
dafs die leichtflüssige Metalllegirung unmittelbar mit dem Wasserleitungsrohr und dem
darin enthaltenen Wasser in Berührung steht. Infolge dessen wird sich bei einem in dem
Raum entstehenden Schadenfeuer die Metalllegirung nur sehr langsam bis zu ihrem Schmelzpunkt
erhitzen, denn der gröfste Theil der von ihr aufgenommenen Wärme wird von dem Rohr und dem darin befindlichen Wasser absorbirt.
Das Feuer kann inzwischen eine so grofse Ausdehnung angenommen haben, dafs der Feuerlöscher, wenn er durch das Schmelzen
der Metalllegirung endlich in Thätigkeit gesetzt ist, nicht mehr im Stande ist, das Feuer auszulöschen.
Dann aber ist der ganze Zweck des automatischen Feuerlöschers verfehlt, denn derartige
Apparate sind gerade dazu bestimmt, das Feuer im' Entstehen zu löschen und ein
weiteres Umsichgreifen desselben zu verhüten.
Bei den nach der vorliegenden Erfindung angefertigten Feuerlöschern wird der oben angeführte
Uebelstand dadurch vermieden, dafs die leicht flüssige Metalllegirung durch schlechte
Wärmeleiter von dem Wasserleitungsrohr und dem darin befindlichen Wasser getrennt ist.
Da infolge dessen die von der Metalllegirung aufgenommene Wärme nicht an das Rohr und
das Wasser abgegeben wird, so wird die Legirung bald ihren Schmelzpunkt erreichen, und
der Apparat wird in Wirkung treten, bevor das Schadenfeuer gröfsere Dimensionen angenommen
haben kann.
Auf der Zeichnung ist ein nach der vorliegenden Erfindung angefertigter Feuerlöscher
im Schnitt dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι den Apparat in geschlossenem, Fig. ι denselben
in geöffnetem Zustande.
. An das Wasserleitungsrohr b ist ein kurzes Mundstück α angeschraubt, das an seinem
unteren Ende von einem Ring c umschlossen wird, welcher aus Hartgummi oder einem
anderen die Wärme schlecht leitenden Material hergestellt ist. Dieser Ring ist an seinem
unteren Ende konisch verbreitert und wird von einem metallenen Ring d umgeben, der
das Hartgummi vor einer Berührung mit der flüssigen Metalllegirung m schützen soll. Die
konische Verbreiterung des Ringes c dient dazu, den mit der leicht flüssigen Metalllegirung m
versehenen- Verschlufsdeckel e festzuhalten, so dafs ein unfreiwilliges Oeffhen des Apparates
durch den Wasserdruck nicht eintreten kann, wie dies bei den bisher üblichen ähnlichen
Feuerlöschern des Oefteren der Fall war.
Damit das Wasser nicht in unmittelbare Berührung mit der Metalllegirung m und dem
Verschlufsdeckel e kommt, kann man den unteren Theil des Mundstückes a mit trockenem
Sand anfüllen oder noch besser einen halbkugelförmigen Verschlufs f aus Kautschuk oder
einem anderen nicht fettigen Material anwenden. Wollte man ein anderes Material verwenden,
so könnte leicht der Fall eintreten, dafs sich der Verschlufs im Laufe der Zeit so fest mit
dem Mundstück α verbindet, dafs er durch den Druck des Wassers nicht entfernt werden
kann, wenn im Falle eines entstehenden Schadenfeuers die Metalllegirung m schmelzen und der
Verschlufsdeckel e infolge dessen sich lösen würde. Der Apparat würde also in diesem
Falle nicht functioniren können. Um diesen Uebelstand sicher zu vermeiden, wird die Verschlufskapsel
f mit Stanniol oder mit einem anderen dünnen Material, bekleidet, welches
nicht am Metall anhaftet, so dafs ein geringer Druck genügt, um die Kapsel aus dem Mundstück
α herauszutreiben.
Der Verschlufsdeckel e ist derartig geformt, dafs er dem konischen Ringe, der das Mund-,
stück α umfafst, entspricht. Damit beim Schmelzen der Metalllegirung der Verschlufsdeckel e nicht ganz herabfällt, sondern in kurzer
Entfernung unter dem Mundstück α festgehalten wird, sind an demselben drei oder mehr hakenförmige
Arme g angebracht, welche sich beim Herabfallen des Verschlufsdeckels mit ihren
Haken in eine ringförmige Nuth des Ringes c legen und so den Verschlufsdeckel e in seiner
Lage unter dem Mundstück festhalten. In dieser Lage wirkt der Verschlufsdeckel e als
Zerstäuber, indem der aus dem Mundstück a austretende Wasserstrahl durch denselben zertheilt
wird und in Gestalt eines feinen Regens den Raum erfüllt.
Um den Apparat vor äufseren Störungen zu schützen und um demselben gleichzeitig ein
gefälligeres Ansehen zu geben, ist an dem Mundstück α eine Verstärkung i angebracht,
auf welche eine Kapsel j aufgeschraubt wird, über deren unteren Rand die Seitenränder des
Verschlufsdeckels e greifen, so dafs der Apparat von allen Seiten geschlossen erscheint und gegen
äufsere Störungen geschützt ist.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Ein selbstthätiger Feuerlöscher, dessen Mundstück (a) mit einem konischen Ring (c) aus die Wärme nicht leitendem Material umgeben ist, mit welchem Ring der dem Ring entsprechend geformte Verschlufsdeckel (e) durch eine leicht flüssige Metalllegirung fm) verbunden ist.Hierzu r Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49669C true DE49669C (de) |
Family
ID=324577
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49669D Expired - Lifetime DE49669C (de) | Selbstthätiger Feuerlöscher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49669C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008004142A1 (de) * | 2006-07-01 | 2008-01-10 | Peter Kammer | Verschluss für sprinkler und düsen mit wärmeauslösung |
-
0
- DE DENDAT49669D patent/DE49669C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008004142A1 (de) * | 2006-07-01 | 2008-01-10 | Peter Kammer | Verschluss für sprinkler und düsen mit wärmeauslösung |
| RU2425703C2 (ru) * | 2006-07-01 | 2011-08-10 | Петер КАММЕР | Замок для спринклеров и форсунок с тепловым расцеплением |
| CN101500661B (zh) * | 2006-07-01 | 2012-05-23 | 彼得·卡玛 | 用于灭火器及喷嘴的具有热释放装置的闭锁装置 |
| US8607887B2 (en) | 2006-07-01 | 2013-12-17 | Peter Kammer | Closure for sprinklers and nozzles having heat tripping device |
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