DE665199C - Loeschkammerschalter - Google Patents

Loeschkammerschalter

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Publication number
DE665199C
DE665199C DES116068D DES0116068D DE665199C DE 665199 C DE665199 C DE 665199C DE S116068 D DES116068 D DE S116068D DE S0116068 D DES0116068 D DE S0116068D DE 665199 C DE665199 C DE 665199C
Authority
DE
Germany
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contact
outflow openings
channels
extinguishing
extinguishing chamber
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Expired
Application number
DES116068D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Kergel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/72Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid having stationary parts for directing the flow of arc-extinguishing fluid, e.g. arc-extinguishing chamber
    • H01H33/75Liquid-break switches, e.g. oil-break

Landscapes

  • Circuit Breakers (AREA)

Description

  • Löschkammerschalter Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Löschkammerschalter, dessen bewegter hohler Kontaktstift mit seitlichen Ausströmöffnun;gen versehen ist, die mit @an den Schaltkontaktkanal im oberen Abschlußkörper der Druckkammer angeschlossenen Führungskanälen für den vom Lichtbogen erzeugten Dampf-, Gas-oder Flüssigkeitsstrom zusammenwirken. Erfindungsgemäß soll bei einem solchen Schalter die Löschmittelwirkung dadurch wesentlich erhöht werden, daß auch der Lichtbogenfußpunkt des feststehenden Kontaktes von dem Löschmittel intensiv überflutet wird. Zur Erzielung dieser Wirkung ist der feste Schaltkontakt, wie bei anderen Schaltern bereits bekannt, ganz oder teilweise hohl ausgebildet und mit Ausström-Üffnungen versehen, die durch Kanäle an den oberhalb der Druckkammer befindlichen, zur Aufnahme der Löschmittelströmun,g bestimmten Sammelraum ,angeschlossen sind. Vorteilhafterweis.e wird man dem beweglichen und denn festem Schaltkontakt je einen Einsatzkörper aus Isoliermaterial als Abschlußkörper der Druckkammer zuordnen, der mit den für die Führung des auisströmenden Löschmittels bestimmten Kanälen versehen ist. Zur Bildung einer bei eingeschaltetem Schalter allseitig geschlossenen Druckkammer kann zwischen den beiden Einsatzkörpern ein Ringzylinder angeordnet sein, w:elcher :gleichzeitig zum gegenseitigen Abstützen der Einsatzkörper dient. Es kann auch der obere Einsatzkörper noch zusätzlich zu den Kanälen, welche sich ,an die Ausströmöffnungen des, von ihm umgebenen Schialtkont:aktkanals anschließen, noch Kanäle besitzen, welche zur Weiterführung des aus den Ausströmöffnungen des festen Kontaktes ausströmenden Löschmittels dienen. Auch können die Kanäle des einen Einsatzkörpers so: geführt sein, daß sie in das Kanalsystem des; anderen Körpers, einmünden.
  • Um die Löschwirkung noch weiter zu erhöhen, kann das in dem @oberen Einsatzkörper, welcher den beweglichen Kontakt umgibt, sich befindende Kanalsystem so angeordnet und ausgebildet sein, daß dlas Kanalsystem ,an allen Schnittstellen mit dem Schaltkoiitaktkanal von diesem :durchstoßen wird. Es kann ,also das unter Druck stehende Löschmittel gleich zu Beginn des Löschvorganges, je nach der Anordnung der in dem Schaltkontakt vorgesehenen Ausströmöf-fnungen, wenn :dieselben die ferste Schnittstelle des Kanalsystems durchlaufen, mehrsieitig entströmen. Der Lichtbogen wird dadurch, unabhängig von seiner Lage, gleich bei B,eginn des Schaltvorganges von dem Löschmittelstrom getroffen. Die beiliegende Zeichnung zeigt den erfindungsgemäßen Aufbau des Schalters beispielsweise.
  • In Abb. i bezeichnet i den Löschkammer; kopf, 2 den ruhenden Kontakt, welcher herla'I -. ausgebildet ist und; über den Umfang verteilt;; die Ausströmöffnungen 3 aufweist. Dieser` Kontakt ist von einem Isoliereinsatzkörper q. umgeben, welcher Kanäle 5 besitzt; die sich an die Ausströmöffnüngen 3 des ruhenden Kontaktes z anschließen. Zwischen Einsatzkörper q. und Einsatzkörper 6, welcher den beweglichen Kontrakt 7 umgibt, ist ein Ringzylinder 8 .angeordnet, der als, Abstützkörper zwischen den Einsatzkörpern 6 und q. mitwirkt. Dieser Zylinder ist gleichzeitig an der Bildung der Ausströmkanäle 5 mitbeteiligt und begrenzt den Druckkammerraum 9 am Umfang nach außen. Der Einsatzkörper 6 mit dem Kanalsystem i o weist gleichzeitig noch Kanäle i i auf, durch welche das. durch die Ausströmöffnungen 3 des ruhenden Kontaktes 2 entströmende Löschmittel nach dem Sammelraum 12 geführt wird. Der Anfang des Kanalsystems io ist so. indem Einsatzkörper 6 verlegt, da.ß, wie die Abwicklung des Kanalsystems nach Abb. 2 zeigt, das System an allen Schnittstellen 13 von dem SChaltkontaktkänal 14 durchstoßen wird: Abb.3 zeigt in vergrößertem Maßstab die Kontakte des Schalters, mit den sie umgebenden Einsatzkörpern während des Schaltvorganges. Der bewegliche Kontakt 7 ist @ebenfalls hohl ausgebildet und hat die Ausströmöffnungen 15, durch welche das Löschmittel, wie die Pfeile zeigen, beim Schneiden mit dem Kanalsystem entweichen kann. Die Ausströmöffnungen des festen Kontaktes können durch Ventile oder andere ,geeignete Mittel verschlossen sein, welche den Austritt des Löschmittels aus dem Löscbkammerramnivähsend es Schaltvorganges erst nach einem bestimmten Druckanstieg in diesem Rauar freigeben. Diese Freigabe kann auch absatzweise erfolgen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Löschkammerschalter, dessen bewegter hohler Kontaktstift mit seitlichen Ausströmöffnungen versehen ist, die mit an den Schaltko;nt.aktkanal im oberen Abschlußkörper der Druckkammer aiigeschlossenen Führungskanälen für den vom Lichtbogen erzeugten Dämpf-, Gas- oder Flüssigkeitsstronn zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet; daß der feste @Schaltkontakt ,ganz oder teilweise hohl ausgebildet und mit Ausströmöffnungen versehen ist, die durch Kanäle an den oberhalb der Druckkammer befindlichen, zur Aufnahme der Löschmittelsträmumg, bestimmten Sammelraum angeschlossen sind. z: Läschkammerächalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Kontakt von einem Einsatzkörper umgeben ist, welcher Führungskanäle für das Löschmittel aufweist, die sich an die Ausströrriungsöffnungen des Kontaktes anschließen.
  3. 3. Löschkammerschalter naclh Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schaltkontaktkanal enthaltende Einsä.tzkärper Führungskanäle für das durch die Ausströmungsöffnungen des festen Kontaktes austretende Löschmittel aufweist. q..
  4. Löschkammerschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Einsatzkörper, welcher den festen Kontakt umgibt,- und dem Körper, welcher den 'beweglichen Kontakt umgibt, zur Bildung -eines geschlo,ssenen Druckraumes ein zylinderförmiger Abstützkärper angeordnet ist.
  5. Löschkammerschalter nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Anfang des Kanalsystems so in dem Einsatzkörper, welcher den beweglichen Schaltstift umgibt, verlegt isst, daß der Schaltstiftkanal ;das Kanalsystem an allen Schnittstellen durchstößt.
  6. 6. Löschkammerschalter nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle des einen Einsatzkörpers so geführt sind, daß sie in das Kanal-System des anderen Einsatzkörpers einmünden.
  7. 7. Lö.schkammerschalter nach Anspruch i 'bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussträmöffnümgen oder -kanäle des festen Kontaktes erst nach einem bestimmt-en Druckanstieg in der Druckkamm,er freigegeben werden.
DES116068D 1934-11-15 1934-11-15 Loeschkammerschalter Expired DE665199C (de)

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