DE4950C - - Google Patents

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DE4950C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/22Fastening on steel sleepers without clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

1878.
Klasse 19.
OPPERMANN in WIESBADEN. Neuerungen an Schraubenverbindungen für Eisenbahnschienen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. September 1878 ab.
Die Befestigung besteht aus zwei Schraubenbolzen, deren Muttern durch einen Steg mit einander verbunden sind. Der obere Theil einer jeden der beiden Muttern steht gegen den Steg nahezu um die Eisenstärke der Schwelle vor. Letztere ist unter der Schiene mit zwei Löchern versehen, die in. Form und Gröfse und bezüglich ihrer Abstände unter einander genau den vorerwähnten, über den Steg vorstehenden Theilen der Schraubenmutter entsprechen, so dafs letztere in diese Löcher .eingeschoben werden können und sie alsdann vollständig ausfüllen.
Die Form der Schraubenbolzen "ist eine solche, dafs sich die untere Fläche des Kopfes thunlichst an den entsprechenden Theil des Schienenfufses anschliefst, so dafs durch das Anziehen beider Bolzen die Schiene möglichst fest gefafst und gehalten wird.
Um die verschiedenen Spurweiten, welche dem Geleise in Curven verschiedener Radien gegeben werden müssen, auf möglichst einfache Weise erzielen zu können, ist folgende Einrichtung getroffen:
Die Mittelpunkte α α der Löcher in den Schraubenmuttern fallen nicht mit den Mittelpunkten des ganzen Körpers der Mutter zusammen, sondern es sind erstere gegen letztere nach einer Seite hin um ein gewisses Mafs b b verschoben. Das Mittel c zwischen den beiden Mutterlöchern verschiebt sich deshalb, sobald man die Zwillingsmutter um i8o° umdreht, um ein Mafs = 2b, wodurch man in den Stand gesetzt ist, bei ein und derselben Lochung der Schwelle und mit einem und demselben Befestigungsmaterial drei verschiedene Spurweiten erzielen zu können.
Zur leichteren Erkennung der für die Spurweite mafsgebenden Stellung der Zwillingsmutter ist an der einen Seite derselben ein Zeichen d angebracht.
Wird nun z. B. die Befestigung in Verbindung mit Querschwellen angebracht (wie dies in der Zeichnung angenommen ist), so erhalten die letzteren eine Lochung, welche genau der Normalspur entspricht, wenn die Zwillingsmuttern beiderseits so eingesetzt werden, dafs die Zeichen d d auf den Aufsenseiten des Geleises liegen. Wird nun unter Beibehaltung der nämlichen Lochung eine Zwillingsmutter umgekehrt, d. h. so eingesetzt, dafs das Zeichen d auf der entgegengesetzten, also inneren Seite steht, so wird dadurch die Spur um das Mafs 2 b und bei Umdrehen beider Bolzen um das Mafs 4 b erweitert.
Sollte in einzelnen Fällen die so ermöglichte Verschiedenheit der Spurweite nicht ausreichen, so kann ein entsprechender Theil der Schwellen derart gelocht werden, dafs sich, wenn die Zeichen dd aufsen stehen, eine Erweiterung von 6b und bei Umdrehung der Bolzen, wie oben erklärt, die Erweiterungen 8b und iob ergeben.
Auf diese Weise erhält man mit Schwellen von zweierlei Lochung sechs verschiedene Spurweiten, was wohl in allen Fällen dem Bedürfmfs genügen dürfte. Es kann aber, wenn dies wünschenswerth erscheinen sollte, eine weitere Annäherung an die gewünschten Spurerweiterungen durch Schwellen mit einer dritten oder vierten Art der Lochung ganz nach Belieben erzielt werden.
Gegenüber den seither angewendeten Befestigungen von Eisenbahnschienen auf eisernen Schwellen sind die Vortheile, welche durch die vorbeschriebene Einrichtung erzielt werden, nachstehende :
1. Der Kopf des Schraubenbolzens fafst den Schienenfufs direct, so dafs die Anwendung der seither bei ähnlichen Befestigungen üblich gewesenen Klemmblättchen entfällt.
2. Die in die Schwelle eingreifenden Theile der Zwillingsmutter erhalten so beträchtliche Dimensionen, dafs der Druck, welchen sie, wenn das Bestreben zu einer Erweiterung des Geleises vorhanden ist, auf die Löcher der Schwellen ausüben, pro Quadratcentimeter ein sehr geringer ist, wodurch die Gefahr einer Erweiterung der Löcher'vollständig beseitigt wird, und zwar umsomehr, als infolge der Kuppelung beider Muttern dieser Druck sich auf die zwei beiderseits der Schiene vorhandenen Schwellenlöcher vertheilt. Dieser Vortheil ist nicht nur gegenüber den seither angewendeten Keilverbindungen, sondern auch gegenüber allen üblichen Schraubenverbindungen vorhanden.
3· Meine Befestigung erlaubt es, jede einzelne Schwelle unter der Schiene herauszunehmen, was wenigstens bei den bisherigen Keilverbindungen nicht der Fall war, indem man bei diesen, um eine einzelne Schwelle herauszunehmen, genöthigt ist, die sämmtlichen Verbindungen der ganzen Schiene zu lösen.
4. Die Möglichkeit bei Anwendung von Schwellen der gleichen Lochung und desselben Befestigungsmäterials verschiedene Spurweiten durch das blofse Umdrehen der Zwillingsmutter
zu geben; ein Vorzug, den meine Befestigung vor allen anderen seither im Gebrauch gewesenen hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung von Schraubenverbindungen zur Befestigung von Eisenbahnschienen behufs Erzielung verschiedener Spurweiten bei gleicher Lochung der Schwellen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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