DE49456C - Halter für chirurgische Nadeln - Google Patents

Halter für chirurgische Nadeln

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DE49456C
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legs
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surgical needles
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DENDAT49456D
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English (en)
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M. Weber in Zürich, Niederdorferstr. 21
Publication of DE49456C publication Critical patent/DE49456C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/04Surgical instruments, devices or methods for suturing wounds; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/06Needles ; Sutures; Needle-suture combinations; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/062Needle manipulators

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
MICHAEL WEBER in ZÜRICH. Halter für chirurgische Nadeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Januar 188g ab.
Der in der Zeichnung Fig. 1 dargestellte Nadelhalter besteht im wesentlichen aus den beiden Schenkeln (Fig. 2 und 3^, einer Feder (Fig. 4) und einem Schliefstheil (Fig. 5).
Der Schenkel S1, Fig. 2, trägt an seinem oberen Ende die obere Einspannbacke α und einen Führungsstift b, im mittleren Theil ist er mit einem schwalbenschwanzförmigen Führungskeil c und einer Nase d versehen, während der Schenkel S0, Fig. 3, am oberen Ende die untere Einspannbacke h, die mit einem weicheren Metallplättchen χ (Kupferblechstückchen) belegt ist, trägt und mit einem Schlitz g und Führungsnut^ f versehen ist. Am unteren Ende des Schenkels S2 befindet sich zunächst ein Stift i mit länglichem Kopfe, über welchen die Feder /, Fig. 4, behufs Befestigung mit dem Schlitz m hinübergeschoben und worauf der Kopf des Stiftes i in die punktirte Stellung il gebracht wird. Sodann ist noch am untersten Ende des Schenkels S2 ein Scharnier k angebracht, in welches sich der Schliefstheil o, Fig. 5, mit den beiden Zapfen ρ hineinlegt.
Soll der Nadelhalter zum Gebrauche zusammengesetzt werden, so geschieht dies auf folgende Weise:
Man nimmt den Schenkel S1 und legt ihn so auf den Schenkel S2, dafs der Führungsstift b des ersteren mit seinem dickeren Ende durch die kreisförmige Erweiterung des Schlitzes g tritt; man schiebt nun den Stift b in letzterem so weit nach unten (s. Fig. 1), bis sich Führungskeil c und Nuth_/ gegenüberstehen.
Drückt man jetzt die beiden Schenkel etwas zusammen, wodurch der Keil c in die Nu thy tritt, und legt alsdann die Feder Z und Schliefstheil o, wie oben schon erwähnt, ein, so hält jene mit ihrem unteren Ende r den Schliefstheil 0 federnd gegen den Schenkel S1 und legt sich mit ihrem oberen Ende gegen die Nase d des Schenkels S1 und übt damit das Bestreben aus, die beiden Schenkel aus einander zu halten. Damit die letzteren in der ä'ufsersten Stellung, d. i. die Stellung, in welcher der Keil c nur noch um ein wenig in die Nuthy hineinragt und der Führungsstift b fast am oberen Ende des Schlitzes g angekommen ist, gegen ein weiteres Auseinandergehen gesichert sind, ist die Feder / am oberen Ende mit einem Haken η versehen, welcher ki dieser äufsersten Stellung der beiden Schenkel gegen die Nase d tritt.
Damit aber die Bewegung der Einspannbacken α und h eine geradlinige sei, ist der in dem Schlitz g gleitende Führungsstift b angeordnet.
Ein Feststellen der Schenkel, d. h. ein Sichern der eingespannten Nadel gegen unbeabsichtigtes Lösen, geschieht dadurch, dafs der Schenkel S1 von den Zähnen des Schliefstheils 0 festgehalten wird. Die Schenkel werden mit ihren Berührungsflächen einerseits durch den Ansatz des Stiftes b, andererseits durch die schwalbenschwarizförmige Gestalt des Keiles c und Nuthy an einander gehalten.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Ein Halter für chirurgische Nadeln, bestehend aus den Schenkeln S1 und S2, welche mittels des in dem Schlitz g geführten Stiftes b und des in der Nuthy geführten schwalbenschwanzförmigen Ansatzes c in solchen Zusammenhang gebracht sind, dafs die Einspannbacken α und h der Schenkel beim Zusammendrücken der letzteren sich einander nähern.
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