DE459484C - Blutgefaessklemme - Google Patents

Blutgefaessklemme

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DE459484C
DE459484C DEH110141D DEH0110141D DE459484C DE 459484 C DE459484 C DE 459484C DE H110141 D DEH110141 D DE H110141D DE H0110141 D DEH0110141 D DE H0110141D DE 459484 C DE459484 C DE 459484C
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blood vessel
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jaws
frame member
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/12Surgical instruments, devices or methods for ligaturing or otherwise compressing tubular parts of the body, e.g. blood vessels or umbilical cord
    • A61B17/132Tourniquets
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D1/00Surgical instruments for veterinary use
    • A61D1/04Cropping devices for tails or ears

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Description

  • Blutgefäßklemme. Die Erfindung betrifft eine Blutgefäßklemme in Gestalt einer Zange, die mit annähernd parallel gegeneinander bewegbaren Backen wirkt und eine gleichmäßige, regelbare Anpressung auf das zwischen den Backen gefaßte Blutgefäß auszuüben ermöglicht. In einer besonderen Ausführungsform, die für die nachfolgende Beschreibung zugrunde gelegt ist, eignet sich die Blutgefäßklemme zum Kupieren von Tierohren (Ohren von Hunden o. dgl.), welche Operation zufolge vorhergehender starker Zusammenpressung der Blutgefäße längs der Schnittlinie ohne Blutung ausgeführt werden kann. Die Neuerung besteht im wesentlichen darin, daß von den gerade oder bogenförmig gestalteten Maulbacken die äußere als Querjoch eines Rahmengliedes ausgebildet ist, in welchem die andere innere Backe sich führt, und daß dieses Rahmenglied selbst an der Drehachse der beiden Zangenschenkel angelenkt ist, die mittels gespreizt angreifender Exzenterdaumen beidseits gegen die bewegliche Backe gepreßt «-erden. Für den Zweck des Kupierens von Tierohren ist mit dem Werkzeug eine Messerführung verbunden, an welcher ein Messer längs den zusammengehaltenen Preßbacken von einer Seite zur anderen bewegt werden kann, um den Schnitt zu erzeugen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gerätes dargestellt.
  • Abb. r ist die Vorderansicht.
  • Abb.2 zeigt den Werkzeugkopf von der Rückseite gesehen, und Abb.3 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x von Abb. 2.
  • Die beiden sich überkreuzenden Zangenschenkel a und b sind bei c verbunden und besitzen jenseits dieses Gelenks gespreizt abstehende Exzenterdaumen a1, b1. Den Werkzeugkopf bildet ein Rahmen, dessen äußeres Rahmenjoch aus der bogenförmig gestalteten Außenbacke p besteht. Dieselbe ist mit dem ihr zugehörigen festen Rahmenglied d vorteilhaft .lösbar, d. h. um die Achse i aufklappbar, und andererseits mittels Schraube j festlegbar verbunden und bietet in geschlossenem Zustande ein starkes Widerlager gegen einen von innen wirkenden Druck. Das mit einer Rückwandplatte dl ein Stück bildende Rahmenglied d trägt die lose bewegliche Backe q, die als eine massive flache Schiene mit bogenförmiger, der Außenbacke paralleler Abgrenzung in Richtung nach außen schiebbar angeordnet ist. Zur Führung in der Schubrichtung dienen ferner die an Schlitzen u, v (Abb.2) der Rückwand dl hindurchreichenden Zapfen z, z, an denen eine Feder f so angreift, daß die Backe q nach hinten gedrückt wird.
  • Das ganze mit der Außenbacke p fest verbundene und für die lose Innenbacke q als Träger dienende Rahmenglied d ist auf der Drehachse c der beiden Zangenschenkel a, b angelenkt und daher einer gewissen Schwingbewegung um diese Achse fähig. Die beiden Exzenterdaumen a1, b1 greifen an der Hinterkante der beweglichen Backe q an. Weil sich der durch Zusammenbewegung der Schenkel a, b erzeugte Anpressungsdruck wegen der Schwingungsmöglichkeit des Rahmengliedes gleichmäßig auf beide Seiten verteilt, kann der Zusammenschub der Backen p, q gegen den dazwischen befindlichen Widerstand mit vollkommenem Druckausgleich über die jeweils in Anspruch genommene Maulbreite erfolgen, ungeachtet selbst einer einseitigen Klemmlage, bei der sich die Backen nicht mehr parallel zueinander befinden (Abb. 2).
  • Der Anpressungsdruck läßt sich demgemäß gleichmäßig steigern und regeln, wobei ein Ring r, der um die Schenkel a, b greift, in bekannter Weise als Hilfsmittel dient, um die Anspannung kontrollierbar zu sichern; die Lage des Ringes, wie in Abb. i angedeutet, gibt ein Maß für den jeweiligen Anpressungsdruck. Bei der Anwendung der Zange als Blutgefäßklemme hat es sich gezeigt, daß die ausgleichende Preßwirkung der beiden Backen gegeneinander den Blutaustritt verhindert.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist ferner mit dem Gerät ein Messer -in zum Kupieren von Hundeohren o. dgl. verbunden. Eine Schiene s ist an der Vorderseite längs des Klemmbackenspaltes angebracht und bei n und o lösbar befestigt. Das Messer m sitzt fest an einem Schieber y, der an der Schiene s gleitet. Nachdem das Ohr des Tieres zwischen den Backen p, q bis zur gewünschten Ouetschgrenze eingepreßt ist, braucht nur der Messerschieber von rechts nach links verschoben zu werden, um den äußeren Ohrteil abzutrennen. Somit ermöglicht das Instrument ein Kupieren von Tierohren unter Verhinderung der Blutung.
  • Die Klemmbacken können statt bogenförmige auch gerade Eingriffkanten haben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blutgefäßklemme, bei welcher die gerade oder bogenförmig gestalteten Maulbacken annähernd parallel zueinander bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der äußeren Backe (p) fest verbundene und eine Führung für die innere Backe (q) bildende Rahmenglied (d) an der Drehachse (c) der beiden Zangenschenkel (a, b) angelenkt ist, die mittels gespreizt angreifender Exzenterdaumen (a1, b1) beidseitig gegen die bewegliche Backe (q) gepreßt werden können.
  2. 2. Ausführungsform der Blutgefäßklemme nach Anspruch i zur Verwendung als Zange zum Kupieren von Tierohren, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer längs des Klemmbackenspaltes angeordneten Schiene (s) ein Messer (m) verschiebbar angebracht ist.
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