DE494338C - Einteilig hergestellte Kokille zum Giessen von Rohbloecken o. dgl. - Google Patents

Einteilig hergestellte Kokille zum Giessen von Rohbloecken o. dgl.

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DE494338C
DE494338C DEW79939D DEW0079939D DE494338C DE 494338 C DE494338 C DE 494338C DE W79939 D DEW79939 D DE W79939D DE W0079939 D DEW0079939 D DE W0079939D DE 494338 C DE494338 C DE 494338C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
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    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/06Ingot moulds or their manufacture
    • B22D7/08Divided ingot moulds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Einteilig hergestellte Kokille zum Gießen von Rohblöcken o. dgl. Es war bisher üblich, die zum Vergießen von kohstahlblöcken dienenden Kokillen aus einem Stück herzustellen, für einzelne Sonderzwecke auch solche aus zwei oder mehreren Teilen zusammengesetzt zu verwenden.
  • Die erstgenannte Art neigt infolge innerer Spannungen sehr zum Reißen, wobei dif°_ Pisse bzw. di:@ Rißstellen weit auseinander klaffen und das flüssige Eisen in diese Fugen eindringt, wodurch das Abziehen der Kokille von dem Rohblock verhindert wird.
  • Letzteres tritt ganz besonders dann ein, wenn die Risse, wie es meist der Fall ist, schräg zur Kokillenachse verlallfcn. 'Bei den zusammengesetzten Kokillen ergibt sich der vorgenannte L"'rielstand nicht, doch müssen derartige Kokillen an den gegenseitigen Auflageflächen sauber bearbeitet werden, was die Kokille s_hr verteuert, aber trotzdem nicht hindert, daß nach einigen Güssen infolge der stattfindenden Wärmeausdehnungen ein Verziehen der Kokillentcile stattfindet, so daß elie Atiflagefläclien nur mehr ungenau passen und infolgedessen auch an diesen Stellen müssiges Eisen in die Fugen eindring-.:n kann.
  • Die Erfindung 13ezwecla, die oben ang edeuteten übelstände dadurch zu beheben, fiaß die Kokille an bestimmten St;=llen senkrechte Schwächungen der Wandung erhält, derart, daß beim Gebrauch, falls innere Spannungen, die ja immer den Anlaß zu den bekannten Rissen bilden, auftreten, die Kokille an einer oder mehreren Stellen so reißt, daß keine Schädigung für den weiteren Gebrauch der Kokille besteht.
  • ,Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. i zeigt einen Aufriß einer Kokille nach der Erfindung.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i, und Abb. 3 zeigt einen Schnitt einer Rohbrammenkokille nach Art der Abb. 2.
  • Bei den in den Abb. 1, 2 und 3 .dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Kokille a mit senkrechten N Uten oderUnterbrechungen b versehen, welche so tief in die Kokillenwandung einschneiden, d:aß nur ein geringer Teil f- der vollen Kokillenwand bestehen bleibt. Die Kokille wird genau wie bisher um einen inneren Kern entsprechend der lichten Weite der Kokille ungeteilt gegossen, und nur in den äußeren Formteil werden die für die Nuten oder Unterbrechungen b notwendigen Zwischenlagen eingesetzt, so daß keinerlei Bearbeitung der Fugen zu erfolgen braucht. An den Außenflächen der Kokillen werden Rippen oder -Nocken angegossen, welche mit Schrumpfgliedern d vor dem Gebrauch versehen «-.erden.
  • Bei Benutzung der Kokille, d. 1i. beim Eingießen des flüssigen Stahles, ergeben sich die bisherigen ungleichen Risse, welche planlos alle möglichen Formen annehmen können, nicht mehr, sondern die bei c geschwächte Kokillenwandung wird stets nur an der durch die Nut b gegebenen Linie reißen. Da diese Linie eine Senkrechte ist, bildet auch die Bruchlinie eine senkrechte gerade Linie. Hatte die Kokille jedoch keinerlei innere Spannungen, so muß ein Bruch nicht unbedingt erfolgen. Es wird .erfindungsgemäß eben nur bezweckt, daß bei vorhandenen inneren Spannungen, welche den willkürlichen Bruch hervorrufen, die Bruchstelle genau festgelegt wird, d. h. wenn schon ein Bruch erfolgen soll, dieser künstlich an eine für die weitere Benutzung ganz unschädliche Stelle verlegt wird, so daß trotz des Bruches die Kokille nicht wertlos wird, sondern ebenso brauchbar wie die volle unbeschädigte Kokille ist, da die Kokille in jedem Fall der notwendigen Ausdehnung frei zu folgen vermag. Derartig gerissenehokillenerfüllen denselben Zweck wie zusammengesetzte Kokillen, nur werden bei ersteren die Bearbeitungskosten erspart, während die Bruchflächen feinzackig ineinandergreifen und neben einer natürlichen Dichtung noch einen guten Sitz bilden. Die an der Außenseite der Kokille angebrachten Schrumpfglieder verhindern, daß die Bruchflächen sich voneinander entfernen und Öffnungen an der inneren Kokillenwandung entstehen. Statt der Schrumpfglieder können auch andere bekannte Mittel angewendet werden. Diese müssen mindestens vor der ersten Benutzung der Kokille angebracht werden. Die nach der Erfindung angefertigte Kokille stellt gegenüber den bisherigen Ausführungen eine bedeutende Verbesserung dar, da ein Unbrauchbarwerden nach einigen Güssen ausgeschlossen ist und dadurch die Unkosten für die Kokillenbeschaffung auf ein Minimum verringert werden. Ganz besonders gilt dieses für die gegen Reißen sehr empfindlichen Brammenkokillen, wie eine solche in Abb. 3 veranschaulicht worden ist. Die Schrumpforgane bilden elastische Glieder, um der Erwärmung beim Gießen Rechnung zu tragen, während sie beim späteren Schrumpf die Kokille wieder festspannen. Das gleiche Verfahren läßt sich auch für Schlackenkübel aller Art, Glühtöpfe u. dgl. anwenden, bei denen genau so verfahren wird wie bei Kokillen und auch die gleichen Vorteile erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einteilig hergestellte Kokille zum Gießen von Rohblöcken o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Kokillenwandung mit einer oder mehreren Schwächungsnuten (b) von solcher Tiefe versehen ist, daß sie infolge der beim Gießen auftretenden Spannungen an den Schwächungsnuten reißt, und daß die hierbei entstehenden Kokillenteile durch Schrumpfglieder bekannter Art zusammengehalten werden.
DEW79939D 1928-07-20 1928-07-20 Einteilig hergestellte Kokille zum Giessen von Rohbloecken o. dgl. Expired DE494338C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238159B (de) * 1959-10-05 1967-04-06 Pompey Acieries Aufnahmebehaelter fuer schmelzfluessiges Material, wie Giessform, Schlackenkuebel od. dgl.
DE2848876A1 (de) * 1978-11-10 1980-05-22 Bowman Harold M Mehrteilige kokille
CN103028709A (zh) * 2011-10-09 2013-04-10 江油市重鑫特冶制品有限公司 无锥度铸钢模

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238159B (de) * 1959-10-05 1967-04-06 Pompey Acieries Aufnahmebehaelter fuer schmelzfluessiges Material, wie Giessform, Schlackenkuebel od. dgl.
DE2848876A1 (de) * 1978-11-10 1980-05-22 Bowman Harold M Mehrteilige kokille
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