DE494183C - Landmine - Google Patents
LandmineInfo
- Publication number
- DE494183C DE494183C DEG71532D DEG0071532D DE494183C DE 494183 C DE494183 C DE 494183C DE G71532 D DEG71532 D DE G71532D DE G0071532 D DEG0071532 D DE G0071532D DE 494183 C DE494183 C DE 494183C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mine
- cylinder
- ignition
- star
- land mine
- Prior art date
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C7/00—Fuzes actuated by application of a predetermined mechanical force, e.g. tension, torsion, pressure
- F42C7/02—Contact fuzes, i.e. fuzes actuated by mechanical contact between a stationary ammunition, e.g. a land mine, and a moving target, e.g. a person
- F42C7/04—Contact fuzes, i.e. fuzes actuated by mechanical contact between a stationary ammunition, e.g. a land mine, and a moving target, e.g. a person actuated by applying pressure on the ammunition head
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
- Landmine In dem Hauptpatent 479 567 ist eine Landmine beschrieben, bei der das Gehäuse der Zündeinrichtung der Höhe nach von einem beweglichen Zylinder durchsetzt wird, in den der unter Federdruck stehende Schlagbolzen derart eingehängt ist, daß nach Abscheren eines Bolzens durch die Abwärtsbewegung des Zylinders eine genügend groß; Durchtrittsöffnung für den Schlagbolzenkopf zur Bewirkung der Zündung freigegeben wird. Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes in mehrfacher Beziehung.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Mine aus zwei schüsselförmigen, durch einen mit Bajonettverschluß versehenen Bolzen zusammengehaltenen, für sich allein als Waffe verwendbaren Teilen besteht, von denen der eine Teil als Tretmine, der andere Teil als Fernzündmine verwendet werden kann. Hierdurch wird eine größere Verwendungsmöglichkeit der Mine erreicht. Weiterhin sind gemäß der Erfindung statt des einen Zünders des Hauptpatentes drei sternförmige Zünder vorgesehen, welche mit einer zweifachen Sicherung versehen sind und durch Drehen einer Kapsel o. dgl. gleichzeitig entsichert werden können. Hierdurch ist erreicht, daß die Mine durch Belastung an einer beliebigen Stelle zur Explosion gebracht wird, die Entsicherung der Mine jedoch durch einen einzigen Handgriff bewirkt 'werden kann.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längs- und Querschnitt dargestellt.
- Die Mine besteht aus zwei schüsselförmigen Teilen 5- und 6, die für sich allein als Waffe verwendbar sind. Der Teil 5 ist als Tretmine, der Teil 6 nach Aufschrauben eines Handgranatenzünders oder Anbringen der Zündschnur eines Glühzünders o. dgl. in dem Verschlußkopf i i als Fernzündmine verwendbar. Die beiden Teile 5 und 6 sind durch einen lösbaren- Blechring b dichtend miteinander verbunden und werden durch einen mit Bajonettverschluß versehenen Bolzen 7 zusammengehalten, so daß die beiden Teile 5 und 6 durch einfaches Lösen des Bajonettverschlusses getrennt werden können. Bei der Verwendung des Teiles 5 für sich allein kann man ihn entweder mit den weiterhin zu beschreibenden Zylindern la auf den Boden legen oder auch in der umgekehrten Lage, so daß die Zylinder nach oben stehen. Die letztgenannte Lage hat allerdings den Nachteil, daß beim Überfahren oder Betreten der Mine mindestens ein Zylinder belastet werden muß, wenn die Mine zur Explosion gebracht werden soll, während in der erstgenannten Lage die Mine zum gleichen Zwecke nur an einer beliebigen Stelle belastet zu werden braucht. Die Verwendung des Teiles 5 allein als Tretmine ist besonders wertvoll bei Straßensperren o. dgl., weil die Mine hier möglichst wenig auffallen soll, was sich mit der halben Mine leichter erreichen läßt als mit der ganzen. Die Mine besitzt drei sternförmig verteilte Zünder, deren Zündkanäle i nach der Mitte 2 der Mine hin gerichtet sind und dort in sternförmig angeordneten Durchbohrungen eines drehbaren Sicherungszylinders 3 münden. Jeder einzelne Zünder ist mit einem Zylinder h versehen, der nach der weiterhin zu beschreibenden Entsicherung der Mine nur durch seinen Abscherstift i festgehalten ist. Wird der Zylinder h durch Druck belastet, so wird der Bolzen i abgeschert, und der Zylinder h gibt durch seine Verschiebung den Schlagbolzen p frei, der unter der Einwirkung der Feder o gegen das Zündhütchen u schnellt. Von dem Zündhütchen u. überträgt sich der entstehende Feuerstrahl zum Zylinder 3, durch dessen Bohrungen das Feuer sich nach allen Richtungen verteilt. Zur Erleichterung der Entzündung der Mine setzen sich die Zündkanäle i auf der gegenüberliegenden Seite des Zylinders 3 in weitere mit Sprengkapseln versehene Zündkanäle io fort, ,auf welche der Feuerstrahl bei der gezeichneten Stellung des Sicherungszylinders 3 aus den Zündkanälen i übergreift. Ein vierter Zündkanal ist in der Mitte des unteren Teils 6 der Mine vorgesehen. Die Sprengkapseln in den Zündkanälen io sind so angeordnet, daß sie von außen in die Zündkanäle io eingeführt werden können. Das bringt den weiteren Vorteil mit sich, daß vor Einführung der Sprengkapseln in die Zündkanäle io die Mine auch bei Entzündung der Sprengladungen u nicht zur Detonation gelangt, wenn letztere so bemessen sind, daß sie zwar zur Entzündung der Sprengkapseln in den Zündkanälen io, nicht aber zur Enzündung der Minenladung ausreichen, von der sie durch die Wandungen der Zündkanäle i getrennt sind.
- Zur Sicherung der Mine gegen vorzeitige Entzündung dient erstens die sternförmige Scheibe q., welche in der Sicherungsstellung derart in die Zylinder h eingreift, daß letztere sich in ihrem Gehäuse g nicht verschieben können. Eine zweite Sicherung erfolgt durch den Zylinder 3, welcher in der Sicherungsstellung durch seine sektorförmigen Teile 8 die Zündkanäle i und io abschließt, so daß kein Feuerstrahl von den Zündhütchen u in die Zündkanäle io und zu den dort befindlichen Sprengkapseln gelangen kann. Zum Scharfmachen .der Mine wird eine mit dem Sicherungszylinder 3 verbundene Kapsel 9 gedreht, wodurch die Durchbohrungen des Sicherungszylinders 3 in die gezeichnete Stellung gelangen und gleichzeitig auch die sternförmige Scheibe q. so gedreht wird, daß sie die Zylinder h freigibt. Es können also sämtliche Zünder durch einen einzigen Handgriff gleichzeitig entsichert werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Landmine nach Patent 479 567, dadurch gekennzeichnet, daß die Mine aus zwei schüsselförmigen, durch einen mit Bajonettverschluß versehenen Bolzen (7) zusammengehaltenen, für sich allein als Waffe verwendbaren Teilen (5 und 6) besteht.
- 2. Landmine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil (5) als Tretmine, der andere Teil (6) nach Aufschrauben eines Handgranatenzünders oder Anbringen einer Zündschnur eines Glühzünders a. dgl. als Fernzündmine verwendet werden kann.
- 3. Landmine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß drei sternförmig angeordnete Zünder durch eine in die Zylinder (h) eingreifende sternförmige Scheibe (q.) sowie durch einen die drei Zündkanäle und die vier Sprengkapselröhrchen abschließenden und durch Drehung freigebenden Sicherungszylinder (3) zweifach gesichert sind und durch Drehung einer mit dem Sicherungszylinder (3) verbundenen Kapsel (9) o. dgl. gleichzeitig entsichert werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG71532D DE494183C (de) | 1925-05-18 | 1927-07-08 | Landmine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1682560X | 1925-05-18 | ||
| DEG71532D DE494183C (de) | 1925-05-18 | 1927-07-08 | Landmine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE494183C true DE494183C (de) | 1930-03-19 |
Family
ID=25979073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG71532D Expired DE494183C (de) | 1925-05-18 | 1927-07-08 | Landmine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE494183C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017053B (de) * | 1955-05-18 | 1957-10-03 | Prb Nv | Kombinierte Schuetzen- und Panzermine |
| DE1027562B (de) * | 1955-07-05 | 1958-04-03 | Alsetex Soc Alsacienne D Etude | Schuetzenmine |
-
1927
- 1927-07-08 DE DEG71532D patent/DE494183C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017053B (de) * | 1955-05-18 | 1957-10-03 | Prb Nv | Kombinierte Schuetzen- und Panzermine |
| DE1027562B (de) * | 1955-07-05 | 1958-04-03 | Alsetex Soc Alsacienne D Etude | Schuetzenmine |
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