DE494129C - Einrichtung zum selbsttaetigen Aufladen einer Akkumulatorenbatterie durch eine von einer Verbrennungskraftmaschine angetriebene Dynamomaschine, bei der die Regelung der Brennstoffzufuhr durch ein Solenoid mit einem unter Federdruck stehenden und mit einemverstellbaren Brennstoffabsperrorgan gekuppelten Magnetkern erfolgt - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Aufladen einer Akkumulatorenbatterie durch eine von einer Verbrennungskraftmaschine angetriebene Dynamomaschine, bei der die Regelung der Brennstoffzufuhr durch ein Solenoid mit einem unter Federdruck stehenden und mit einemverstellbaren Brennstoffabsperrorgan gekuppelten Magnetkern erfolgt

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DE494129C
DE494129C DEST41161D DEST041161D DE494129C DE 494129 C DE494129 C DE 494129C DE ST41161 D DEST41161 D DE ST41161D DE ST041161 D DEST041161 D DE ST041161D DE 494129 C DE494129 C DE 494129C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Aufladen einer Akkumulatorenbatterie durch eine von einer Verbrennungskraftmaschine angetriebene Dynamomaschine, bei der die Regelung der Brennstoffzufuhr durch ein Solenoid mit einem unter Federdruck stehenden und mit einem verstellbaren Brennstoffabsperrorgan gekuppelten IKagnetkern erfolgt Die Erfindung betrifft eine durch eine Verbrennungs- oder Explosionskraftmaschine angetriebene, zum Aufladen einer Sammlerbatterie dienendeDy namomaschine, bei der das verstellbare Absperrorgan für das Brennstoffluftgemisch mittelbar oder unmittelbar von dem unter Federwirkung stehenden Kern eines Solenoides bewegbar ist. Das Neue besteht darin, daß ,die Spule des Solenoides lediglich von einem Zweigstrom des durch die Dynamomaschine erzeugten Stromes durchflossen wird und die Zugwirkung :des Solenoidkernes wie auch @d.ie Federwirkung so bemessen sind, daß gegen Ende der Ladeperiode der Sammlerbatterie die Gesamtleistung des Ladeaggregates und somit die Ladestromstärke allmählich bis auf einen Wert gebracht wird, der einen Minimalautomaten zum Auslösen bringt.
  • Hierdurch wird eine solche Regelung des Ladestromes durch Einwirkung auf die Brennstoffzufuhr der Antriebsmaschine erreicht, daß eine der Sammlerbatterie zuträgliche Herabsetzung der Stromstärke erzielt wird, was bisher mir durch empfindliche Relais, verteuernde Serienwicklungen o. dgl. erreicht werden konnte. Außerdem wird durch die Herabsetzung der Stromstärke ein in den Ladestromkreis eingeschalteter Minimalautomat ausgelöst und damit die Batterie abgeschaltet und die Ladung unterbrochen, so daß eine Überladung der Batterie unmöglich wird. Dieses wurde bisher durch besondere Uhrwerke u. dgl. erreicht, -die ungenau arbeiten, da sie gänzlich unabhängig vom Ablauf des Ladevorganges sind, also et-,vaige auftretende Nebenwirkungen, wie vorübergehende Verminderung der 'Motorleistung u. dgl., nicht berücksichtigen.
  • Vorzugsweise ist der Solenoidkern mindestens in seiner der geöffneten Lage des Absperrorganes entsprechenden Stellung feststellbar und wirkt zweckmäßig in oder nahe seiner .der geschlossenen Lage des Absperrorganes entsprechenden Stellung schließend auf einen Kurzschlußkontakt für den Zündmagneten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Abb. i ist ein Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform, Abb. :2 ein zugehöriges Schaltungsschema, Abb. 3 eine teilweise geschnittene Gesamtdarstellung einer zweiten Ausführungsform und Abb. a ein zu letzterer gehöriges Schaltungsschema.
  • Der Regler besteht aus einem rohrförmigen Gehäuse i, das oben durch den fest aufgepaßten Deckel 2 und unten durch den Boden 3 gegen das Eindringen von Staub, Spritzwasser u.-dgl. geschützt-ist. Der Boden 3 trägt ein Gewinde, .durch das er unmittelbar auf einen Anschlußstutzen 6 des Vergasers aufgeschraubt werden kann. Im Innern des Gehäuses i liegt eine Elektromagnetspule q., die allseitig durch Isolationen 5d, 5b und 5c geschützt ist. Innerhalb dieser Spule, .die als Solenoid wirkt, ist ein Eisenkern g angeordnet, der mittels der Lenkstange g unmittelbar mit dem als Absperrorgan für den Vergaser wirkenden, innerhalb des Anschlußstutzens auf und ab beweglichen Schieber 7 .gekuppelt ist. Im Deckel 2 ist der Eisenkern 9 durch eine an ihm sitzende Stange io geführt. An ihrem Ende geht die Stange io in ein Gewinde 12 über, auf das eine Mutter 13 und eine Gegenmutter 1q. aufgeschraubt sind. Zwischen die Mutter 13 und den Deckel 2, ist eine Spiralfeder ii eingeschaltet, die also bestrebt ist, den Eisenkern in seiner Höchstlage zu halten. In dieser wie in jeder anderen Stellung kann der Eisenkern durch eine in den Deckel 2 eingeschraubte, gegen die Führungsstange io wirkende Klemmschraube i5 festgestellt werden.
  • Wie aus dem Schaltungsschema nach Abb.2 ohne weiteres ersichtlich, wird die Spule 4 des Solenoides von einem Zweigstrom des durch die Dynamomaschine D erzeugten Stromes durchflossen, ist also im Nebenschluß geschaltet. Der Weicheisenkern 9, der mit dem Drosselschieber 7 direkt gekuppelt ist, wird durch die Spiralfeder ii bei Stillstand der Maschine nach oben gedrückt, so --daß die Ansaugöffnung des Reglers vollkommen geöffnet ist. Während die Maschine läuft, wird die Spule 4 vom: Strom durchflossen und zieht den Eisenkern 9 in eine der gerade herrschenden Ladespannung entsprechende Lage. Bei Beginn -der Ladung, z. B. bei io8 Volt (iio Volt Sammlerbatterie), würde der Eisenkern noch nicht heruntergezogen werden, da das magnetische Feld der Spule noch nicht die Stärke besitzt, den Federdruck i i zu überwinden. Der Verbrennungsmotor erhält also die volle Brennstoffzufuhr und erzeugt bei niedriger Spannung in der Dynamo die höchste Ladestromstärke.
  • Sobald durch -die steigende Gegenspannung .der Batterie selbsttätig eine Steigerung der Maschinenspannung erfolgt, wird der Eisenkern 9 entsprechend heruntergezogen und schließt die Ansaugöffnung ,des Gasgemisches bei i3o Volt zu etwa einem Drittel. Der Verbrennungsmotor erhält jetzt weniger Gasgemisch, und die Dynamo D gibt bei höherer Spannung eine geringere Stromstärke in die Batterie.
  • Steigt die Spannung weiter, z. B. auf den Endwert von etwa 16o Volt, so wird der Eisenkern so stark nach unten gezogen und dadurch die Ansaugöffnung des Gasgemisches so weit geschlossen, daß der VerbrennungsMotor nur noch ein der verringerten Stromentnahme entsprechendes kleineres Drehmoment erzeugen kann. Es erfolgt also durch .diesen Reguliervorgang automatisch .die Anpassung der Maschinenleistung an die der Sammlerbatterie zuträgliche Stromstärke.
  • Die Ausführungsform nach Abb. 3 und q. unterscheidet sich von derjenigen nach Abb. i und 2 im wesentlichen nur dadurch, daß der Regler nicht unmittelbar auf dem Vergaser 6 sitzt, sondern neben ihm angeordnet ist und die Bewegung des Eisenkernes 9 unter Vermittlung eines Hebelgestänges 8 auf das in diesem Falle als Drosselklappe ausgebildete Absperrorgan 7 überträgt. Die Feder i i greift entsprechend an dem Winkelhebel 8 an; ihre Spannung kann verändert werden durch Verdrehung einer Gewindespindel 12, an deren die Drehung nicht mitmachenden Mutter die Feder i i befestigt ist. Zum Drehen der Spindel 12 dient ein Knopf 13, und eine Klemmschraube 15 ermöglicht, die Spindel i2 gegen Drehung zu sichern.
  • Als Ergänzung ist an diesem Regler noch ein Kurzschlußkontakt 16, 17 vorgesehen, der gestattet, den Zündmagneten Z mit der Masse M zu verbinden und so kurzzuschließen. Auf das bewegliche Kontaktglied 16 wirkt der Solenoidkern 9 mit seiner Verlängerungsstange io in oder nahe seiner tiefsten Stellung ein, d. h. in dem Augenblick, wenn die Drosselklappe 7 geschlossen ist. Hierdurch wird die Zündung des Antriebsmotors sofort unterbrochen, und die Tourenzahl desselben sinkt im gleichen Augenblick stark. Ist zum Zwecke der Aufladung einer Sammlerbatterie ein Minimalautomat in -den Stromkreis eingeschaltet, so würde dieser auslösen und die Batterie abschalten. Es ist somit ein sehr guter Schutz gegen Überspannung vorhanden.
  • Eine Überwachung des Ladevorganges vom Augenblick der erfolgten -Inbetriebsetzung ab ist im Gegensatz zu bisher bekannten Anordnungen, bei denen jede halbe Stunde eine Nachregulierung von Hand .und nach etwa bis 5 Stunden oder länger eine Außerbetriebsetzung von Hand .erforderlich war, nicht mehr nötig. Es wird also. bei der Erfindung die etwa q. bis 5 Stunden erforderliche Arbeit ,der bedienenden Person überflüssig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum selbsttätigen Aufladen einer Akkumulatorenbatterie durch eine von ,einer Verbrennungskraftmaschine angetriebene Dynamomaschine, bei der die Regelung der Brennstoffzufuhr durch ein Solenoid mit einem unter Federdruck stehenden und mit einem verstellbaren Brennstoffabsperrorgan gekuppelten Magnetkern erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule des Solenoids nur von einem von der Dynamomaschine abgezweigten Strome durchflossen wird und die dadurch erzeugte Zugkraft des Solenoid.kernes (9) sowie die ihr entgegenwirkende Spannkraft der Feder (ii) so bemessen sind, daß gegen Ende der Ladeperiode die Gesamtleistung des Ladeaggregates allmählich bis auf einen Wert gebracht wird, der einen Minimalstromauslöser zum Ansprechen bringt. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Solenoidkern (9) mindestens in der Stellung, die der geöffneten Lage des Absperrorganes (7) entspricht, feststellbar ist. 3. Einrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Solenoidkern (9) in oder nahe der Lage, in der das Absperrorgan (7) die Brennstoffzufuhr unterbindet, auch den Zündstromkreis kurzschließt.
DEST41161D 1926-06-15 1926-06-15 Einrichtung zum selbsttaetigen Aufladen einer Akkumulatorenbatterie durch eine von einer Verbrennungskraftmaschine angetriebene Dynamomaschine, bei der die Regelung der Brennstoffzufuhr durch ein Solenoid mit einem unter Federdruck stehenden und mit einemverstellbaren Brennstoffabsperrorgan gekuppelten Magnetkern erfolgt Expired DE494129C (de)

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