DE493145C - Milchauslassvorrichtung fuer Melkmaschinen - Google Patents

Milchauslassvorrichtung fuer Melkmaschinen

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DE493145C
DE493145C DEH109771D DEH0109771D DE493145C DE 493145 C DE493145 C DE 493145C DE H109771 D DEH109771 D DE H109771D DE H0109771 D DEH0109771 D DE H0109771D DE 493145 C DE493145 C DE 493145C
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Germany
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chamber
outlet
milk
valve
pulsator
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/042Milk releaser

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. MÄRZ 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 g GRUPPE
Milchauslaßvorrichtung für Melkmaschinen Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1927 ab
Die Erfindung bildet eine Verbesserung an Auslaß vorrichtungen für Melkmaschinenanlagen, bei denen die Milch durch die Hauptvakuummilchleitung abgezogen und an offene Behälter weiter verteilt wird, ohne den Melkvorgang zu unterbrechen. Sie betrifft insbesondere Vorrichtungen der obengenannten Art, welche zwei in verschiedenen Höhen liegende Kammern haben, von welchen die obere mit der unteren Kammer durch ein sich nach außen öffnendes Klappenventil in Verbindung steht und deren untere Kammer ebenfalls ein Klappenventil als Auslaß hat. Die obere, gewöhnlich als Empfangskammer bezeichnete
*5 Kammer steht in dauernder Verbindung mit dem Melkvakuum, und die Milchförderleitung mündet in diesen Behälter, so daß die Milch ihm zugeführt wird. Die tiefer liegende Kammer, welche als Auslaßkammer bezeichnet
*o wird, ist mit einer Pulsatorvorrichtung verbunden, durch welche sie abwechselnd mit der Außenluft und einer Vakuumquelle in Verbindung gebracht wird. Die Wirkungsweise einer solchen Vorrichtung ist folgende: Wenn
a5 die Auslaßkammer mit dem Vakuum in Verbindung steht, wird ihr Auslaßventil durch den Druck der Außenluft auf dessen Außenseite geschlossen gehalten, während das" die Empfangskammer mit der Auslaßkammer verbindende Ventil sich unter dem Druck der in der Empfangskammer enthaltenen Milch öffnet, so daß die Milch in die Auslaßkammer fließt. Wird alsdann die Auslaßkammer mit der Außenluft in Verbindung gebracht, so wird durch den Luftdruck das Verbindungsventil geschlossen und geschlossen gehalten, während das Auslaßventil sich unter der Wirkung des Milchdruckes der in der Auslaßkammer enthaltenen Milch öffnet und die Milch abfließen kann.
Das Neue bei der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß das Auslaßventil der Auslaßkammer durch mechanische Mittel derart mit dem Schieber des Pulsators verbunden ist, daß bei Bewegung des Pulsatorschiebers in der einen Richtung das Auslaßventil geöffnet wird und bei Bewegung in der entgegengesetzten Richtung das Auslaßventil sich schließen kann. Zu diesem Zweck ist ein an dem als schwingbar aufgehängtes Klappenventil ausgebildeten Auslaßventil der Auslaßkammer vorgesehener Hebel durch einen Schnurzug mit der Schubstange des Pulsatorschiebers verbunden.
Durch diese Anordnung wird ein Festklemmen des Auslaßventils der Auslaßkammer, welches bei den bekannten Vorrichtungen mitunter eintritt und Störungen in der Arbeit
der Anlage zur Folge hatte, vermieden und ein sicheres und zeitlich genaues Öffnen des Ventiles gewährleistet.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigt:
Abb. ι ein Vorderansicht der Vorrichtung (eine Hälfte der Auslaßkammer ist wegge- >o schnitten) und
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung.
Der Empfangsbehälter A ist oben offen und wird durch einen Deckel Ä geschlossen. Er besitzt an einer Seite eine flache Wandung B1 in welcher die Auslaßöffnung C vorgesehen ist. Diese Auslaßöffnung schließt mit der Sohle des Behälters A ab, so daß der Behälter durch die Auslaßöffnung C vollständig geleert werden kann. An der Wandung B ist ein Klappenventil D schwingbar aufgehängt, welches in seiner inneren Stellung die öffnung C verschließt oder nach außen schwingen kann und alsdann den Auslaß C öffnet. *5 Die Verbindung der Kammer A mit der Vakuumquelle erfolgt durch eine Rohrleitung B, welche von der Vakuumquelle zu der Kammer führt. Diese Leitung £ ist an die waagerechte Abzweigung eines T-Stükkes F angeschlossen, welches am Boden der Kammer A angeordnet ist. Die obere senkrechte Abzweigung dieses T-Stückes erstreckt sich in die öffnung α im Boden der Kammer A hinein, in welcher eine sich in der Kammer nach oben erstreckende Rohrleitung G mit ihrem unteren Ende eingesetzt ist. Das Rohr G reicht nahezu bis zum oberen Ende der Kammer A. Dieses Rohr kann leicht abgenommen werden, um eine gute Reinigung der Kammer zu ermöglichen. Durch einen Packungsring g wird das Rohr G gegen die öffnung α vollständig abgedichtet, um ein Eindringen von Flüssigkeit in die Vakuumleitung zu verhüten.
*5 In die untere senkrechte Abzweigung des T-Stückes F ist ein Abzugshahn H eingesetzt. Dieser Hahn dient zum Abziehen von Flüssigkeit, welche sich eventuell in dem T-Stück F ansammeln könnte und aus einem Durchtritt von Flüssigkeit durch die öffnung α oder aus niedergeschlagenen Dämpfen herrühren kann, welche in das Rohr G durch das obere offene Ende !eindringen. Der Hahn// kann auch dazu verwendet werden, um das Vakuum in. der Kammier A zu brechen, wenn dies notwendig ist.
Die Hauptmilchführungsleitung K tritt
durch eine Seitenwandung der Kammer A in diese ein. Die Kammer ist mit zwei Stutzen versehen, welche derart angeordnet sind, daß dieHauptmilchführungsleitung an zwei gegenüberliegenden Stellen in die Kammer A münden kann.
Die Auslaßkammer M ist an einer Seite offen und besitzt an dieser Seite einen Flansch M', welcher sich auf die Oberfläche B der Kammer A legt und mit dieser luftdicht abschließt. Die Kammer M ist auf der Wand B so befestigt, daß sie die Öffnung C umschließt. Sie wird an der Wand B durch Flügelmuttern N oder andere geeignete Mittel gehalten.
In dem äußeren Ende der Kammer M ist eine Auslaßöffnung 0 vorgesehen, welche durch ein Klappenventil P geöffnet oder geschlossen werden kann. Die Ventilklappe P ist auf der Außenseite der Kammer M schwingbar aufgehängt. Dieses Klappenventil arbeitet in der bekannten Weise, jedoch wird seine Öffnungsbewegung gemäß der Erfindung durch mit dem Pulsator zusammenarbeitende Mittel unterstützt.
Der gezeigte Pulsator R hat einen Gleitschieber R', welcher durch die Stange r hin und her geschoben wird, wodurch die Kammer M abwechselnd mit der Außenluft und der Vakuumquelle in Verbindung gesetzt wird. Diese Bewegungen der Stange r werden für die Öffnungsbewegung des Ventils P nutzbar gemacht. Zu diesem Zwecke ist an der schwingbar aufgehängten Ventilklappe P ein nach oben gerichteter Hebel S befestigt. Am oberen Ende dieses Hebels 6" ist eine Schnur S1 befestigt, welche nach innen zu einem Auge Sz an der Kammer A und durch dieses nach außen zu der Stange r läuft. Wenn die Stange r in der Richtung, um die Kammer M mit der Luft zu verbinden, bewegt wird, so übt die Schnur S1 einen Zug auf das obere Ende des Hebels S aus, da die Stange r hierbei einen Zug auf die Schnur S1 ausübt. Durch diesen Zug auf den Hebel 5" wird das Ventil P geöffnet. Bei der nachfolgenden Rückbewegung der Stanger wird die Schnur gelockert, so daß das Ventil sich schließen kann. Auf diese Weise wird ein Festklemmen des Ventils, wodurch der Milchauslaß unterbunden würde, vermieden.
Die Verbindung der Kammer M mit dem Pulsator erfolgt durch eine Bohrung in der no Wandung B der Kammer A, welche sich oberhalb des Ventiles C1 D nach der Kammer M hin öffnet.
Die Ventile D und P bestehen zweckmäßig aus einem Gummiblock, der die Ventilöffnungen durch Überlappen der Ränder schließt. Diese Blöcke werden oberhalb der öffnungen mittels Drahtschleifen d, p, welche über nach außen vorstehende Zapfen d', p' greifen, schwingbar aufgehängt. Die Drahtschleifen iao werden zweckmäßig in die Gummiblöcke eingebettet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Milchauslaßvorrichtung für Melkmaschinen mit einer unter Vakuum gehaltenen Empfangskammer und einer mit dem Pulsator in Verbindung stehenden Auslaßkammer, bei welcher die Auslaßklappe der Auslaßkammer bei deren Verbindung durch den Pulsator mit der Luft durch das Gewicht der Milch und gleichzeitig durch mechanische Mittel geöffnet wird, daidurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Pulsatorschiebers (R') zur öffnung der Auslaßklappe (P) der Auslaßkammer (M) auf mechanischem Wege verwendet wird.
  2. 2. Milchauslaßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßklappe (P) einen über ihre Aufhängung hinausgehenden Hebel (,S) hat, der durch einen Schnurzug (S1) mit der Schubstange (r) des Pulsatorschiebers (R') verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEH109771D 1927-01-21 1927-01-21 Milchauslassvorrichtung fuer Melkmaschinen Expired DE493145C (de)

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