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Kühler mit auswechselbaren Elementen für Brennkraftmaschinen Die vorliegende
Erfindung bezieht sich auf Wasserkühler von Brennkraftmaschinen und insbesondere
auf diejenigen Kühler, die durch die Vereinigung mehrerer unabhängiger Elemente
gebildet «erden; ihren Gegenstand bildet eint: Anordnung zum Zusammenbau derartiger
Kühler, die eine leichte und bequeme Verbindung der Kühlerelemente mit den Hauptsammlern
ermöglicht.
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Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt.
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Abb. i zeigt den ganzen Kühler in Stirnansicht, wobei die rechte Hälfte
von außen und die linke Hälfte von innen gesehen und teilweise geschnitten dargestellt
ist.
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Abb.2 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen senkrechten Schnitt durch
den oberen Sammler an der Anschlußstelle eines Elementes.
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Abb. 3 stellt einen dem der Abb.2 ähnlichen senkrechten Schnitt durch
den unteren Sammler dar.
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Abb. d. zeigt -in noch weiter vergrößertem Maßstabe den Anschluß eines
Kühlerelementes an den Hauptsammler.
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Abb.5 ist die Innenansicht eines Teiles der Hauptsammler«-and.
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Abb. 6 stellt die Stirnansicht der unteren Anschlußstellen von zwei
Kühlerelementen dar.
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In der Abb. i bezeichnet i den Rahmen des Kühlers, der durch Verbindung
von sechs Elementen 2, die mit ihren Enden mit dem oberen und unteren Sammler 3
und 4 in Verbindung sind, gebildet wird, wobei die genannten Sammler auf irgendeine
geeignete Art in den --Umlauf des Kühlwassers eingeschaltet sind.
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Die Anzahl und Art der einzelnen Kühlerglieder 2 kann selbstverständlich
beliebig sein.
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In allen Fällen trägt jedes Element :2 an seinen Enden, wo sich die
Sammler befinden, mit Stirnflanschen versehene Kniestücke 5, 5', wobei die Flanschen
gegen die Ränder der in der Stirnwand der Sammler 3 und .4 angebrachten Bohrungen
angepreßt werden, um die Verbindung zwischen den Elementen 2 und den Sammlern herzustellen.
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Bei dieser Anordnung weist die Stirnwand 6 der Sammler 3 und :I an
den Stellen, an denen die Kniestücke 5 und 5' der Elemente 2 zu liegen kommen, längliche
Bohrungen 7 auf, die in Form und Abmessung den Mündungen der Kniestücke 5 und 5'
entsprechen, während zum Anpressen der Mündungen der einzelnen Kniestücke 5, 5'
gegen die Wand 6 die Bolzen 8 dienen, deren Kopf als Ankertraverse 9, deren Länge
nur wenig kleiner als der größte Durchmesser der Bohrungen 7 ausgebildet ist.
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Jeder Bolzen 8, der nach außen durch eine in den Kniestücken 5, 5'
vorgesehene Bohrung heraustritt, auf die sich auch seine blinde Mutter io stützt,
kann mit seinem Kopf hinter den Rand der entsprechenden Bohrung 7 eingreifen, indem
man den in der Richtung des größten Bohrungsdurchmessers zci haltenden Kopf 9 durch
die Bohrung hindurchführt
und dann den Bolzen um so viel dreht,
daß die Enden der Traverse g auf die einander am nächsten liegenden Ränder der Bohrung
7 zu liegen kommen.
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Um die Sicherheit zu haben, daß die Querstelilung des Kopfes 9 für
den nötigen Eingriff ausreichend ist, und auch um eine Verschiebung des Kopfes 9
von der richtigen Stellung, z. B. beim Anziehen der Mutter io, zu vermeiden, ist
es nötig, den inneren Rand einer jeden Bohrung 7 mit einem Anschlag für den Kopf
g zu versehen. Zu diesem Zweck kann man vorteilhaft die in den Abb. q. und 5 dargestellte
Anordnung anwenden, bei der an den Rändern der Bohrung 7 auf der Innenseite der
Wand 6 zwei Rampen i i vorgesehen sind, die auf einer der längeren Seiten der Bohrung
7 in einem gewissen Abstand voneinander zu Ende gehen. Zwischen den beiden Rampen
i i bleibt auf diese Weise eine Aussparung 12" in der ein Ansatz des Kopfes 9 Platz
findet, wodurch dieser in einer Stellung, in der er aus der Bohrung 7 nicht herauskommen
kann, festgehalten wird.
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Auf diese Weise erfolgt die Befestigung eines Elementes 2 des Kühlers,
z. B. am oberen Sammler 3, gegen den die Mündung des Kniestückes 5 angepreßt wird,
indem man den Kopf 9 des schon vorher in die entsprechende Bohrung des Kniestückes
5 eingeführten Bolzens in die Bohrung 7 einführt und dann von außen den Bolzen so
weit dreht, daß sein Kopf, nachdem er eine der Rampen i i durchlaufen hat, in die
Aussparung 12, eingreift, worauf man die blinde Mutter io beliebig anzieht.
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Gegenüber den bis jetzt bekannten Anordnungen, bei denen die Verbindung
der Elemente durch am Boden des Hauptsammlers befestigte, mit Gewinde -versehene
Schäfte, die durch die Bohrungen der Kniestücke 5, 5' heraustreten müssen, erfolgt,
bietet die beschriebene Anordnung zahlreiche Vorteile.
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Vor allem erfordert sie keine große Genauigkeit in dem Bau der Teile
und in der Stellung der Elemente und der Hauptsammler zueinander, da jeder Bolzen
8 mit seinem Kopf sich unmittelbar an der mit dem Flansch des Kniestückes in Berührung
stehenden Wand des Sammlers verankert; außerdem paßt sich der Bolzen 8 den etwa
vorhandenen Form- und Stärkeunterschieden an und nimmt selbsttätig diejenige Richtung
an, die notwendig ist, um auf dem ganzen Umfange der Mündungen einen gleichförmigen
Druck zu sichern, wodurch der Druck auf die dazwischengelegte Abdichtung überall
gleich ist. Auf diese Weise können bei der neuen Anordnung keine Spannungsbeanspruchungen
oder Verluste infolge von Zerstörungen oder fehlerhafter Bauart der einzelnen Organe
vorkommen, und es kann weiterhin die Anbringung eines jeden Elementes stets leicht
ausgeführt werden.
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Um das Anbringen der einzelnen Elemente bequem zu gestalten und die
Notwendigkeit zu vermeiden, sie aufgehängt zu halten, während man den Bolzen 8 in
die Bohrung 7 einführt und dann einzieht, ist es zweckmäßig, den Flanschen 13 der
verschiedenen Kniestücke 5, 5' eine ungefähr herzähnliche Form mit der Spitze am
unteren Flanschenende zu geben.
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Die Flanschen 13 eines jeden Kniestükkes 5, 5' sind von solchen
Abmessungen, daß, wenn diese letzteren am Kühlerelement angebracht sind, die Elementabmessung
zwischen den Flanschenspitzen 14 der beiden Kniestücke ein wenig größer ist als
der Abstand zwischen den Flächen, die oben und unten den von den Elementen vernommenen
Raum begrenzen. Auf diese Weise, indem man ein wenig Metall von den Flanschenspitzen
i q. entfernt, kann die Länge der Elemente sehr leicht gleich der Höhe des für sie
bestimmten Rauries gemacht werden, so daß jedes Element mit der Flanschenspitze
14 seines unteren Kniestückes auf dem Querhaupt des unteren Hauptsammlers ruht und
beim Zusammenbau oder beim Auseinandernehmen nicht gestützt zu werden braucht.