DE429372C - Einrichtung zum Einfuehren von Brennstoff in Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Einfuehren von Brennstoff in Verbrennungskraftmaschinen

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DE429372C
DE429372C DEW57991D DEW0057991D DE429372C DE 429372 C DE429372 C DE 429372C DE W57991 D DEW57991 D DE W57991D DE W0057991 D DEW0057991 D DE W0057991D DE 429372 C DE429372 C DE 429372C
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fuel
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pipe
combustion
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DEW57991D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B19/00Engines characterised by precombustion chambers
    • F02B19/14Engines characterised by precombustion chambers with compression ignition
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Einführen von Brennstoff in Verhrennungskraftmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zurr Einführen von Brennstoff in Verbrennungsmaschinen und insbesondere Dieselniaschinen bzw. Maschinen, die nach dem Gleichdruck-Verbrennungsdruckverfahren arbeiten. Den besonderen Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung, bei welchem Öl oder ein anderer flüssiger oder fester Brennstoff ohne Hilfe von Druckluft eingespritzt wird. Gemäß der Erfindung erfolgt eine teilweise Vorverbrennung des Breirirstoffes in einem Einsatzrohr, das in einer mit dein Zvlinder in Verbindung stehenden Kammer angeordnet ist, wobei der Brennstoff fortschreitend durch den Druckunterschied in dieser Kammer und dem Zylinder in letzteren eingeführt wird. Die besondere Wirkung der Erfindung besteht in der Möglichkeit der Regelung der Zeit, des Grades und der Stärke der Vorverbreirnung unabhängig von der Art und dein Grade der Brennstoffspeisung in fliese Kammer. Während oder gegen das Ende der Kornpression, vorteilhaft nahe dem Ende des Kompressionshubes, wird der Brennstoff, beispielsweise Öl, eingeführt und dadurch verdampft, daß er in ein Rohr eingespritzt wird, «-elches innerhalb einer Kammer angeordnet ist. Das Öl wird gegen die heiße Innenwandung des Rohres gespritzt, in diesem verdampft und zum Teil verbrannt, wodurch ein genügender Überdruck entsteht, der den Rückstrom der Luft in dem Zylinder bei der Beendigung des Kompressionshubes und bei der Umkehr des Kolbens bewirkt, Das Rohr sowie die Kaminer, die das Rohr umgibt, sind beide mit dein Verbrennungsraum des Zylinders durch eine oder mehrere enge Öffnungen verbunden, durch welche der verdampfte Brennstoff in den Verbrennungsraum tritt. Es kann eine einzige Kammer mit Rohreinsatz vorgesehen sein. Bei Maschinen von großen Leistungen ist es vorteilhaft, mehrere Kammern, jede mit eigener Brennstoffzufuhr und mit eigener Verbindung nach dem Zylinder, anzuwenden, wobei die einzelnen Kammern in vorteilhafter Weise über die Flächen des Verbrennungsraumes verteilt sind. Hierdurch wird der Kolben von zu großer Erhitzung an einer Stelle durch Verteilung der Brennstoffflainine bewahrt.
  • Die Aufrechterhaltung der richtigen Temperatur der Verdampfungsoberfläche des Einsatzrohres ist wichtig, aber auch schwierig, loch kann dies durch geeignete Wahl der Stärke und Oberfläche des Metalls erreicht werden, welche das Rohr mit der Wandung der das Rohr umgebenden Kammer verbindet. Durch Ableitung der Wärme wird bei größerer Stärke oder Metallfläche die Temperatur verringert und umgekehrt.
  • Die Zeichnung zeigt eine besonders vorteilhafte AusEihrungsforin der Vorrichtung, und zwar zeigt Abb. i einen Mittelschnitt durch dein Zylinderkopf, durch die Kammer und Einspritzdüse finit dem Kolbenende in Ansicht für eine Zweitaktmaschine.
  • Abb. 2 ist ein Teilschnitt entsprechend Abb. i einer etwas abgeänderten Ausführungsform.
  • Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Ebene 3-3 in den Abb. i und 2.
  • Die Abb, d und 5 zeigen im Längsschnitt und im Querschnitt in der Richtung 5-5 der Abb. .f eine abgeänderte Ausführungsform bei einer Viertaktmaschine mit 2 Kammern.
  • In Abb. i ist A der Arbeitszylinder der Maschine, B der Kolben, C der Wasserkühlniantel, D die Kammer, in welche das Rohr d eingesetzt ist, undE die Oleinspritzdüse. Diese ist im "Zylinderkopf angebracht und erhält das U il von einer Brennstoffpumpe. Die Einspritzdüse hat eine bekannte Form, welche das Öl in einen Streukegel in geeignetem Winkel einspritzt, doch kann auch jede andere geeignete Brennstoffdüse Verwendung finden. Die Düse wird. wie üblich, gekühlt und ist u diesem Zweck von einem Zweige c des Wasserkühlniantels C umschlossen. Das Einsatzrohr d, in «-elches die Düse E den Brennstoff einspritzt, besteht aus einem geraden Rohr, welches in der Kammer D gleichlinig finit der Einspritzdüse so angeordnet ist, claß ein beträchtlicher Abstand zwischen der Einspritzdüse und der Zylinderöffnung c besteht.
  • Das Einsatzrohr hat vorteilhaft eine solche Lange, daß es sich über einen großen Teil der Kammer D erstreckt und daß es den eingespritzten Brennstoff an seiner Innenwand bei allen Belastungen vollständig verdampft. Gleichzeitig bleibt zwischen dem Rohr und der Decke sowie dein Boden der Kammer ein genügender Spalt für die gewünschte Strömung der Luft um das Rohr herum. Das Rohr d besitzt einen Flansch r, der an der t\'anduitg der Kammer aufsitzt, so (laß die Alleitung der Wärme gesichert ist. Zwischen dein Rohr und dem Sitzflansch sind Stege 2 mit dazwischen befindlichen Öffnungen vorgesehen, welche den freien Durchstrom von Luft und verdampftem Brennstoff durch die Kammer um das Rohr herum gestatten. Die Weite und Tiefe der Öffnungen kann zur Regelung der leitenden Metallflächen zwischen Rohr und Zvlinderwand und damit zur Regelung der Temperatur des Rohres geändert werden. Die Ableitung der `Wärme geht durch den Flansch und die Zylinderwandung vor sich, welch letztere durch den Kühler C gekühlt wird.
  • Die Verbindung der Kammer nach dem Zylinder besteht bei der Ausführungsform der Abb. i aus einer einzigen Öffnung e von passender Größe unmittelbar gegenüber dem unteren offenen Ende des Einsatzrohres d. Diese Ciffnung hat eine solche Größe, daß die erwünschte Verzögerung beim Eintritt des verdampften Brennstoffes in dem Zylinder erreicht wird.
  • Bei cler Ausführungsform nach Abb. 2 geschieht die Verbindung nach dem Zylinder durch eine Büchse f von Becherform mit dein offenen Ende nach der Vorverbrennungskammer. Nach dem Zylinder ist die Büchse geschlossen bis auf eine Anzahl vorteilhaft schräggerichteter Austrittskanäle 3, so daß der verdampfte Brennstoff über den Verbrennungsraum des Zylinders gut verteilt wird.
  • Da mit der Öffnung e das Einsatzrohr d nach Abb. i gleichlinig ist, so ist eine unmittelbare Strömung der Luft unter fortschreitender Kompression in das Innere des Rohres gesichert, wodurch die Berührung dieser Luft mit dem Brennstoff im Rohr gefördert wird und eine teilweise Vorverbrennung im Innern des Rohres erzielt wird. Mit den schrügea Öffnungen gemäß Abb.2 wird die Luft dagegen hauptsächlich in den Raum um (las Einsatzrohr herum gerichtet, so daß ein geringerer Vorverbrennungsgrad erzielt wird. Wie Versuche ergeben haben, läßt sich durch die Abänderung der Strömungsdurchlässe von Fall zu Fall die Stärke und der Grad der Vorverbrennung so regeln, daß im Betriebe die beste Wirkung erzielt wird.
  • Während bei den Abb. i bis 3 nur eine Kammer D und entsprechend ein Einsat z-:ohr d, und zwar für eine Zweitaktinaschine vorgesehen ist, läßt sich die Erfindung auch mit Vorteil für Maschinen mit anderer Taktzahl anwenden, wobei es in manchen Füllen wichtig ist, eine Mehrzahl solcher Kammern jede finit Einsatzrohr und eigener Brennstoffeinspritzungsdüse sowie Verbindung nach dein Zylinder anzuwenden. Die Abb. d. und 5 zeigen beispielsweise das Zylinderende einer Viertaktmaschine mit zwei Kammern nebst Zubehör, deren jede der Kammer nach Abb. i entspricht. Diese Kaminern sind im Zylinderkopf nebeneinander angeordnet, während das Lufteinlaßventil io und das Auspuffventil i i mit ihren Gehäusen 12 einander gegenüber, aber um 9g° versetzt zu den Kammern angeordnet sind, so daß der Ratim im Zylinderkopf in zwei gleiche Hälften zwischen den Kammern und Ventilgehäusen verteilt ist und die Kühlung durch den Wassermantel C im Zylinderkopf am wirksamsten -wird.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das Öl wird gegen Ende des Kornpressionshubes durch die Einspritzdüse E in einen Streukegel eingespritzt und verdampft an der Wand des Einsatzrohres d bzw. vergast, sobald es in Berührung mit der heißen komprimierten Luft gelangt. Innerhalb des Rohres d erfolgt eine teilweise Vorverbrennung. Die das Rohr d umgebende und die in dem Rohr d befindliche, aus dein Zvlin zler durch die Öffnung e eingepreßte Luft ist dann hoch komprimiert. Das Einsatzrohr bildet einen Schutz, da es die Berührungsfläche zwischen dem Brennstoff und der Luft im Augenblick der Einspritzung erheblich verringert und hierdurch die Verbrennung beschränkt, ohne die Verdampfung zu stören. Im Zeitpunkt der Einspritzung strömt Luft aus dem Zylinder ein, und dieser Umstand in @'erl>indung mit der teilweisen Brennstoffverbrennung bewirkt ein Ausbreiten der vollständig oder teilweise verdampften Brennstoffmenge im Rohre über den oberen Rand des Rohres hinweg in die Kammer D. Die Verbrennung soll durch das Rohr in bestimmtem Maße beschränkt -werden. Erfolgt nun der Rückstrom nach dem Zylinder, so findet eine gleichzeitige parallele Strömung von verdampftem und gegebenenfalls auch .noch flüssigem Brennstoff aus dem Rohre zusammen mit der Luft und von Luft um das Rohr herum statt, -wobei sich Leide Ströme nach der Durchtrittsöffnung e zu bewegen und dort mischen. DieVorverbrennung im Rohr d hält den nötigen Druck in der Kammer D während der Ausströmung aufrecht, so daß eine heftige Strömung so lange stattfindet, bis der gesamte Brennstoff in den Zylinder gelangt ist und dort vollständig verbrennt. Auf diese Art findet keine plötzliche Explosion oder plötzliche Druckerhöhung in der Kammer, sondern ein allinähliches Ansteigen des Druckes statt, -wenn die Explosion genügend vor dem Totpunkt erfolgt. Hierdurch -wird ein Strom von Brennstoff und sich ausdehnender Luft hervorgerufen und aufrechterhalten, der aus dein Einsatzrohr und aus der Kammer D in den Zylinder geht, und damit ist eine allmähliche Speisung des Zylinders gesichert, wie sie für eine Verbrennung unter gleichem Druck auf eine beträchtliche Zeitspanne erwünscht ist, auch wenn die Brennstoffpumpe sämtlichen Brennstoff in das Einsatzrohr augenblicklich einspritzt. Erfolgt die Einspritzung etwas verspätet, so findet keine Drucksteigerung in der Kammer D statt, sondern das gewünschte Druckverhältnis zwischen Kammer und Zylinder wird durch die Auswärtsbewegung des Kolbens gesichert unter Zusammenwirken mit der teilweisen Verbrennung im Rohr d. Infolgedessen erhält man das gleich günstige Ergebnis wie bei einer früheren Einspritzung in der Vorverbrennungskammer.
  • Die Einrichtung arbeitet zufriedenstellend mit einer Brennstoffpumpe, welche den Brennstoff zeitweise einspritzt, wobei die Regelung der Zeit für die Pumpe nicht genau zu sein braucht, indem diesbezügliche Ungenauigkeiten durch die Vorrichtung ausgeglichen werden. Es kann infolgedessen auch eine weniger empfindliche und einfache Brennstoffpumpe verwendet werden.
  • Die Stärke des TNIetalls am Rohr (i und die Metallfläche, durch welche die Wärme vom Rohr abgeleitet wird und die nach dem oben angegebenen Gesichtspunkte zu bemessen sind, ist -wichtig, um die genaue Temperatur in dem Rohr zu sichern, damit die richtige Verdampfung und Vorv erbrennung stattfindet, letztere aber in einem beschränkten Maße. Die Mehrzahl von Kammern mit Einsatzrohren ist für große Maschinen ebenfalls -wichtig, und letztere können eine beliebige geeignete Anzahl solcher richtigen Verteiitingen erhalten, daß der Brennstoff über den, Verbrennungsraum im Zylinder gleicltniäßig verteilt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Einrichtung zum Einführen von Brennstoff in Verbrennungskraftmaschinen, die eine mit dein Zvlinderinnern durch eine verengte öffnung in Verbindung stehende Vorkammer besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß ein an seinen beiden Enden freiliegendes und offenes Einsatzrohr (d), <las beispielsweise durch Stege (2) mit einem an der Kaniinerwand anliegenden Kranz (i) in Verbindung steht, gleichachsig mit der Düse und der Öffnung nach dem Zvlinder und mit Abstand von beiden eingesetzt ist.
DEW57991D 1920-06-04 1921-04-09 Einrichtung zum Einfuehren von Brennstoff in Verbrennungskraftmaschinen Expired DE429372C (de)

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US429372XA 1920-06-04 1920-06-04

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