DE568373C - U-Zylinder fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen - Google Patents
U-Zylinder fuer ZweitaktbrennkraftmaschinenInfo
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Description
- U-Zylinder für Zweitaktbrennkraftmaschinen Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitereAusbildung derZweitaktbrennkraftmaschine nach Patent 567 o89. Nach dem Hauptpatent sind bei Zweitaktbrennkraftmaschinen, insbesondere Flugmotoren für verdichterlose Einspritzung, mit einem Paar oder mehreren Paaren von in Richtung der Kurbelwellenachse nebeneinander angeordneten U-Zylindern die dicht nebeneinanderliegenden Zylinder eines jeden Paares durch einen querliegenden länglichen, die Zylinderenden teilweise übergreifenden, im Zylinderboden offen angeordneten Brennstoffeinspritzraum miteinander verbunden, in dessen Längsrichtung der Brennstoff eingespritzt wird. Diese Ausbildung ergibt eine günstige Verbrennung, jedoch ergeben sich dadurch, daß nach dem Hauptpatent die Zylinder dicht nebeneinander angeordnet sind, bauliche Schwierigkeiten. Bildet man den Zylinderkopf. z. B. so aus, daß die beiden Zylinder in einen gemeinsamen Leichtmetallkopf eingeschraubt oder eingeschrumpft sind, so werden die Zylinder durch das zwischen den beiden Zylindern befindliche Metall bei seinem Ausdehnen oval gedrückt, insbesondere da sich das zwischen den Zylindern befindliche Metall, wie durch Messungen nachgewiesen, infolge der schlechteren Kühlung erheblich höher als das umliegende Material erwärmt. Außerdem hat die Anordnung eines gemeinsamen Zylinderkopfes für den U-Zylinder den Nachteil, daß der Verbrennungsraum nicht bearbeitet werden kann. Sind die Zylinder im Kopf eingeschraubt, so kann man sie nicht mit Kühlrippen versehen, da ;ie sonst wegen des geringen Abstandes zwischen den beiden Zylindern nicht einzuschrauben wären. Man ist also gezwungen, die gesamte Kühlfläche in den Leichtmetallkopf zu verlegen, jedoch ist der Wärmeübergang vom Zylinder auf den Zylinderkopf bei geschraubter Ausführung nur mangelhaft. Schrumpft man dagegen die Zylinder im Zylinderkopf ein, so ergibt sich der Nachteil, daß bei Schadhaftwerden des einen Zylinders der ganze U Zylinder unbrauchbar wird.
- Durch die vorliegende Erfindung werden diese Schwierigkeiten beseitigt. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß auch der Zylinderkopf geteilt ist und die beiden Teilzylinderköpfe durch ein inneres, die Seitenwände der Köpfe durchdringendes rohrartiges Zwischenstück verbunden sind. Dieses Zwischenstück kann außen mit Gewinde versehen sein und so zugleich zur Befestigung der Teilzylinder aneinander dienen.
- Es sind bereits U-Zylinder mit getrennten Zylinderköpfen der beiden Teilzylinder bekannt. Hierbei handelt es sich aber um Bauarten, bei denen die Zylinderköpfe der einzelnen Zylinder ein erhebliches Stück voneinander entfernt sind und bei denen die Trennung nötig ist, um ein Brechen des langen Verbindungsrohres beim Transport zu vermeiden, und bei denen außerdem entweder die Zylinderachsen gegeneinander geneigt sind, so daß ohne Trennung der Zylinder eine Montage sehr schwierig, wenn nicht unmöglich wäre, oder bei denen im Verbindungsrohr ein Ventil so angeordnet ist, daß bei aus einem Stück hergestellten Zylinderköpfen die Bearbeitung des Ventilsitzes und das Einbringen des Ventils kaum möglich wäre Bei einem Motor nach dem Hauptpatent kommt aber keiner dieser Gründe in Frage. Für die Trennung der Zylinderköpfe wären vielmehr die oben angegebenen völlig anderen Überlegungen maßgebend. Durch die Anwendung des die Seitenwände durchdringenden Verbindungsrohres ergibt sich die gleiche günstige Form des Verbrennungsraumes, wie sie bei dem Motor nach dem Hauptpatent erreicht wird, unter Beibehaltung aller Vorteile der getrennten Zylinderköpfe.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen gemäß der Erfindung ausgebildeten U-Zylinder im Schnitt durch beide Zylinderachsen, Abb. 2 einen Einzelzylinder im Schnitt senkrecht zur Abb. i.
- Jeder Zylinder a1, a2 ist in einem besonderen Leichtmetallkopf b1, b2 eingeschraubt bzw. eingeschrumpft. Sowohl der Zylinderkopf wie die Zylinderbüchse ist mit Kühlrippen versehen. Je zwei derartige Zylinder werden dann durch die Verschraubung c und die Dichtung d zu einem U-Zylinder verbunden. Die Verbindung kann naturgemäß auch durch außenliegende Schrauben bewirkt werden. Wird nun die innenliegende Büchse c aus einem sich wenig ausdehnenden Material hergestellt, beispielsweise aus Invarstahl, so ist die Achsenentfernung der beiden Zylinder beim Arbeiten praktisch konstant. Da die Zylinderbüchsen schon vor dem Zusammenbau des U-Zylinders in die jeweiligen Zylinderköpfe eingeschraubt werden können, so kann man die Zylinderbüchsen mit ausreichenden Kühlrippen versehen. Auf der Innenseite bei k werden die Rippen gekürzt, damit die Zylinder so nahe wie möglich aneinander heranrücken können. Der Einlaß- bzw. der Auslaßraum wird durch Rippen f, g gebildet, um die herum ein Metallstreifen lt aufgelötet ist. Im Ausführungsbeispiel werden die beiden Zylinder durch einen gemeinsamen Zylinderflansch i zusammengehalten und am Motorgehäuse befestigt. Es können aber auch zwei getrennte Flansche zur Befestigung am Gehäuse verwendet werden. Bei Ausbildung gemäß der Erfindung ist es möglich, anstatt den Zylinderkopf b zu gießen, diesen aus einem geschmiedeten Leichtmetallstück aus dem Vollen herauszuarbeiten. Dadurch kommt der Ausschuß infolge fehlerhaften Gusses in Fortfall, und die Zuverlässigkeit und die Dichte des Materials wird gesteigert.
- Die Befestigung der beiden Zylinder und ihre Verbindung miteinander kann auch durch einen Schrumpfring geschehen, der auf beide Zylinder aufgeschrumpft wird und der auch als Kühlrippe ausgeführt werden kann.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. U-Zylinder für Zweitaktbrennkraftmaschinen nach Patent 567 o89, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderkopf zweiteilig ausgeführt ist und die beiden Teilzylinderköpfe (b1, b2) durch ein inneres, die Seitenwände der Köpfe durchdringendes rohrartiges Zwischenstück (c) verbunden sind.
- 2. Zylinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (c) aus einem Metall von geringer Wärmeausdehnung (z. B. Invarstahl) besteht.
- 3. Zylinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderbüchsen (a1, a2) in die Teilzylinderköpfe (b1, b2) eingeschraubt oder eingeschrumpft sind. q..
- Zylinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Teilzylinderköpfe mittels einer Kupferdichtung (d) abgedichtet ist.
- 5. Zylinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschraubung der Teilzylinderköpfe im zylindrisch ausgebildeten Verbrennungsraum untergebracht ist.
- 6. Zylinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Teilzylinderköpfe außenliegende Schrauben vorgesehen sind.
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