DE491758C - Zapfhahn mit Doppelverschluss - Google Patents
Zapfhahn mit DoppelverschlussInfo
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- DE491758C DE491758C DEW77730D DEW0077730D DE491758C DE 491758 C DE491758 C DE 491758C DE W77730 D DEW77730 D DE W77730D DE W0077730 D DEW0077730 D DE W0077730D DE 491758 C DE491758 C DE 491758C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D3/00—Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
- B67D3/04—Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer
- B67D3/043—Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer with a closing element having a linear movement, in a direction perpendicular to the seat
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Description
- Zapfhahn mit Doppelverschluß Die Erfindung bezieht sich auf einen Zapfhahn mit Doppelverschluß für die in der Wand seines rohrförmigen Gehäuses befindliche Auslauföffnung und will eine Einrichtung vorsehen, durch die ein Nachtropfen und Verschmutzen des Hahnes verhindert wird.
- Es wird zu diesem Zweck ein Zapfhahn der besagten Art verwendet, dessen Auslauföffnung lediglich aus einem Ausschnitt der Wand seines rohrförmigen Gehäuses besteht, und erfindungsgemäß auf dem Gehäuserohr ein Rohr zum überdecken der Auslauföffnung verschiebbar angeordnet. Wenn dieses Rohr über die Auslauföffnung geschoben worden ist, kann das noch in der Auslauföffnung befindliche öl nicht mehr abtropfen, und von außen kann kein Staub mehr in das Innere des Hahnes eindringen.
- Damit das Verschließen der Auslauföffnung durch das verschiebbare Rohr gleichzeitig und von selbst mit der Herstellung des im Innern des Gehäuserohres angeordneten Doppelverschlusses stattfindet, wird das verschiebbare Rohr mit dem im Innern des Gehäuserohres liegenden Verschlußkolben mittels eines sich durch einen Schlitz des Gehäuserohres erstreckenden Ansatz zwangläufig verbunden. Zweckmäßig wird hierbei das verschiebbare Rohr so lang ausgeführt, daß es den Schlitz des Gehäuserohres auch dann überdeckt, wenn das innere Verschlußorgan in seiner Offenlage ist, damit auch in dieser Lage kein Staub in das Innere des Gehäuserohres eindringen kamt.
- Ein Zapfhahn gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Abb. i zeigt den erfindungsgemäßen Hahn in Ansicht.
- Abb. z zeigt einen Schnitt durch den Hahn der Abb. i in seiner Schließlage.
- Abb.3 zeigt einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb.. i in der Offenlage des Hahnes. Abb. 4. ist eine schaubildliche Darstellung des Hahnes.
- Das an beiden Enden offene Gehäuserohr- i des Hahnes ist an seinem einen Ende mit einem Gewinde-, zum Einschrauben in den Ölbehälter versehen. In dem Gehäuserohr befindet sich die Auslaßöffnung 5. Eine auf dem Gewinde 2 sitzende Feststellmutter 3, der eine Dichtungsscheibe 4. zugeordnet'ist, dient zum dichten Anbringen des Hahnes in einer Lage, in der die Auslauföffnung 5 nach unten gerichtet ist.
- Der dem Einlaßende abgewandte Teil 7 des Gehäuserohres i hat eine größere lichte Weite als der dem Einlaßende zugewandte Teil, so daß zwischen dem Einlaßende und der Auslauföffnung 5 eine Schulter 6 entsteht. Gegenüber der Auslauföffnung 5 ist in der Wand des Gehäuserohres ein L-förmiger Schlitz 8, 9. Der Teil 8 dieses Schlitzes verläuft parallel mit der Längsachse des Gehäuserohres, und der Tei19 schließt sich an das der Schulter 6 benachbarte Ende des Schlitzes 8 an und verläuft im wesentlichen unter einem rechten Winkel zu diesem. Gewünschtenfalls kann der Schlitzteil 9 auch schraubenförmig sein oder einen stumpfen Winkel mit dem Schlitztei18 bilden.
- Das eigentliche Verschlußorgan des Hahnes besteht aus dem Kolben io. Dieser ist ein Metallzylinder, an dessen der Schulter 6 benachbartem Ende mittels einer Schraube i 2 und einer Unterlagscheibe 13 eine Verschlußscheibe i i aus Leder, Gummi o.-dgl. befestigt ist. Der Kolben ist mit einem sich durch den L-förmigen Schlitz 8, 9 erstreckenden Ansatz 1 4. versehen, der in dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine in den Kolben geschraubte Madenschraube gebildet ist.
- Auf dem Gehäuserohr i ist ein bei 16 verschlossenes Rohr 15 verschiebbar. Da die iviadenschraube 1:1 auch durch das Rohr 15 geht, bewirkt jede Verschiebung des Rohres 15 eine Verschiebung des Kolbens i o. Das Rohr 15 hat eine derartige Länge, daß, wenn der Kolben io in seine Schließlage (Abb. 2) bewegt worden ist, das Rohr 15 die Auslauföffnung 5 des Hahnes vollständig überdeckt und, wenn sich der Kolben io in seiner Offenlage (Abb.3) befindet, das Rohr i5 den L-förmigen Schlitz 8, 9 noch vollständig verdeckt hält.
- In der Schließlage (Abb.2) wird das Auslaufen des Öles aus dem Zapfhahn durch die an der Schulter 6 anliegende Verschlußscheibe i i und zusätzlich durch den die Auslauföffnung 5 bedeckenden Kolben io verhindert. Gleichzeitig verhindert das dann die Auslauföffnung 5 überdeckende Rohr 15 das Nachtropfen des Hahnes und das Eindringen von Staub in die Auslauföffnung und den Uförmigen Schlitz. Wird der Verschlußkolben durch Drehen und Zurückziehen des Rohres i5 in die Offenlage (Abb.3) gebracht, so kann das Öl durch die Öffnung 5 auslaufen, während der L-förmige Schlitz 8, 9 noch gegen das Eindringen von Staub gesichert ist. Die Staubsicherheit des Zapfhahnes ist insofern von großem Vorteil, als Hähne der in Frage stehenden Art oft auf staubiger Landstraße Verwendung finden.
Claims (3)
- PATENT ANSPRÜCIIIJ: i. Zapfhahn mit Doppelverschluß für die in der Wand des rohrförmigen Gehäuses befindliche Auslauföffnung, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gehäuserohr (i) ein Rohr(i5) zum 'überdecken der Auslauföffnung (5) verschiebbar ist.
- 2. Zapfhahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Rohr (15) mit dem im Innern des Gehäuserohres (i) liegenden Verschlußkolben (i o, i i) mittels eines sich durch einen Schlitz (8, 9) des Gehäuserohres erstrekkenden Ansatzes (14) zwangläufig verbunden ist.
- 3. Zapfhahn nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Rohr (15) so lang ist, daß es den Schlitz (8, 9) des Gehäuserohres (i) auch dann überdeckt, wenn das innere Verschlußorgan (io, ii) in seiner Offenlage ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB491758X | 1926-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE491758C true DE491758C (de) | 1930-02-12 |
Family
ID=10451443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW77730D Expired DE491758C (de) | 1926-11-27 | 1927-11-19 | Zapfhahn mit Doppelverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE491758C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3407190A1 (de) * | 1984-02-28 | 1985-09-12 | Gerhard 5330 Königswinter Esser | Vorrichtung zur abfuellung von fluessigkeiten |
-
1927
- 1927-11-19 DE DEW77730D patent/DE491758C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3407190A1 (de) * | 1984-02-28 | 1985-09-12 | Gerhard 5330 Königswinter Esser | Vorrichtung zur abfuellung von fluessigkeiten |
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