DE709067C - Auslaufventil, bei dem der Zufluss durch eine Membran geschlossen wird - Google Patents

Auslaufventil, bei dem der Zufluss durch eine Membran geschlossen wird

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DE709067C
DE709067C DEG98678D DEG0098678D DE709067C DE 709067 C DE709067 C DE 709067C DE G98678 D DEG98678 D DE G98678D DE G0098678 D DEG0098678 D DE G0098678D DE 709067 C DE709067 C DE 709067C
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DE
Germany
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valve
membrane
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closed
inlet
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Expired
Application number
DEG98678D
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English (en)
Inventor
Ludwig Gerhardt
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K7/00Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
    • F16K7/12Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm
    • F16K7/14Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm arranged to be deformed against a flat seat
    • F16K7/16Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm arranged to be deformed against a flat seat the diaphragm being mechanically actuated, e.g. by screw-spindle or cam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Auslaufventil, bei dem der Zufluß durch eine Membran geschlossen wird Die Erfindung bezieht sich auf Auslaufventile, bei denen der Zufluß durch eine Membran geschlossen wird, deren Hub durch einen mit der Ventilspindel zusammenarbeitenden verstellbaren Anschlag begrenzt wird. Derartige Auslaufhähne sind bekannt, und zwar in der Art, daß die Hubbegrenzung der Membran durch den Ventilkörper eines neben der Membran angeordneten und zwangsläufig mit der Membran gesteuerten Rückschlagventils erfolgt. Diese Anordnung bietet den Nachteil, daß der Hub der Membran bim Öffnen des Ventils erst dann zwangsläufig beendet wird, wenn das Rückschlagventil in der Schließstellung steht. Auf diese Weise wird ein unnötig hoher Membranhub zugelassen und die Membran unnötig beansprucht.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil und besteht darin, daß der Anschlag zur Begrenzung des Membranhubes auf einem mit Aussparungen versehenen Ring befestigt ist, der auf .die im Ventilgehäuse befestigte Spindelmutter verdrehungssicher aufgesetzt ist. Die Anordnung dieses einstellbaren Anschlages vermeidet also in unbedingt sicherer Weise, daß die Membran zu hoch beansprucht wird. Bei der bekannten Anordnung ist eine Verstellung ,des Anschlages nur nach Auseinandernehmen .des ganzen Ventils möglich, was wiederum eine vollständige Absperrung des ganzen Rohrstranges zur Voraussetzung hat. Diesem Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch abgeholfen, daß der verstellbare Anschlag ,außerhalb des vom Wasser berührten Teiles des Ventils angeordnet wird.
  • Erfindungsgemäß werden Ventile, die außer dem Hauptventil, das mittels Membran arbeitet, noch ein Rückschlagventil besitzen, so ausgebildet, @daß letzteres mit Hilfe des Anschlages bei der geöffneten Ventilstellung in der günstigsten Stellung gehalten wird. Der sich hierdurch ergebende Vorteil liegt auf der Hand und bietet sich unabhängig von dem Vorteil, der :durch die einstellbare Begrenzung des Membranhubes gebildet wird.
  • In den Figuren ist die Erfindung beispiels<, weise dargestellt. ES zeigen: Fig. i einen Längsschnitt durch das Ventil, Fig. 2 eine Vorderansicht des Ventilgehäuses,, Fig.3 eine Ansicht auf die Verschraubung des Ventils, Fig. q. den Anschlagring mit Nase in Seitenansicht, Fig. 5 eine Draufsicht auf Fig. q., Fig.6 das Rückschlagventil in Seitenansicht, Fig.7 eine Vorderansicht von Fig.6.
  • Das Ventilgehäuse i ist mit dem Auslaufstutzen 2 und dem Einlaßstutzen 3 versehen. Das Gewinde q. des letzteren ist in der Nähe des Ventilgehäuses i angebracht. Einlaßstutzen 3 und Auslaßstutzen 2 sind durch eine Bohrung 5 - miteinander verbunden, die von dem Ventilsitz 6 im Ventilgehäuse i begrenzt wird. Das Ventilgehäuse i besitzt eine Absetzung 7, auf der die Membran 8 ruht. Diese ist bei 9 mit einer Verjüngung ihres Querschnittes versehen. Auf diese Weise erhält sie eine genügende Dicke an der Stelle des Ventilsitzes, ohne ihre Elastizität einzubüßen. Ferner ist in die Membran. leine Metallplatte i o eingelegt, die den Druck der Ventilspindel i i aufnimmt. Diese Spindel ist in dem Innengewinde 13 einer mit einer Mutter 2o versehenen Verschraubung 12 gelagert, die bei 1q. in das Ventilgehäuse eingeschraubt ist und die unter Zwischenschaltung eines Ringes 15 die Membran 8 festspannt. Auf der Mutter 2o der Verschraubung 12 ist der verstellbare Ring 16 angeordnet, der eine Nase 17 aufweist. In seinem lichten Durchmesser ist der Anschlagring 16 mit Einkerbungen 18 versehen, die es gestatten, den Ring 16 um einen der Entfernung der Einkerbungen 18 entsprechenden Betrag auf der Mutter 20 der Verschraubung 12 verdrehungssicher aufzusetzen.
  • Die Ventilspindel trägt an ihrem anderen Ende die mittels der Schraube 19 an ihr befestigte Drehglocke 21, in die ein Anschlag-Stift 22 eingeschraubt ist, der mit der Nase 17 zusammenwirkt.
  • In das Gewinde q. des Einlaßstutzens 3 kann ein Zwischenstück 23 von beliebiger Länge eingeschraubt werden, das mit seinem Gewinde 24 in die Anschlußleitung eingeschraubt wird. Der Durchmesser des Gewindes 24 richtet sich nach dem Durchmesser der Anschlußleitung. Er braucht nicht mit dem Gewinde q. übereinzustimmen.
  • Das Rückschlagventil25 ist in der Bohrung 5 angeordnet. An seinem dem Einlaßstutzen 3 zugewandten Ende ist mittels einer Schraube 26 eine Dichtung 27 eingesetzt, die sich an den Sitz 28 anlegen kann. Ferner besitzt das Rückschlagventil einen Durchgang @ 29, durch den das Wasser aus dem Anschluß-'.p stutzen 3 in das Ventilgehäuse i eintreten kann. Um :diesen Wasserdurchfluß möglichst wenig zu drosseln, hat das Rückschlagventi125 die aus Fig. 6 und 7 klar ersichtliche Form. Es wird also auf beiden Seiten von den gekrümmten Flächen 3o begrenzt.
  • Der Abstand der Membran 8 von der Unterkante 31 der Mutter 12 ist dabei mindestens gleich dem Abstand er Dichtung 27 des Rückschlagventils 25 vor seinem Sitz 28. Auf diese Weise wird beim völligen Herausschrauben der Ventilspindel 13 ein sicherer Abschluß des Wasserzuflusses gewährleistet.
  • Die Arbeitsweise des Hahnes sei im folgenden beschrieben: In der Fig. i ist das Ventil in völlig ge- öffneter Stellung gezeichnet. Durch den Wasserdruck ist das Rückschlagventi125 teilweise angehoben, bis es seinen Anschlag an der Membran 8 findet, deren Hub wiederum durch die Ventilspindel i i begrenzt ist. Das Wasser kann also frei aus dem Einlaufstutzen 3 durch die Öffnung 29 des Rückschlagventils 25 in den Auslaufstutzen 2 strömen. Der Hub der Membran 8 und damit auch derjenige des Rückschlagventils 25 wird durch den Anschlagring 16,17 und den Anschlag 22 in der Glocke 21 begrenzt. Laie Membran 8 wird somit bei einer Drehung der Glocke 21 um knapp 36o° auf den Ventilsitz 6 gedrückt. Durch Versetzen der Anschlagscheibe 16 kann der Membranhub und damit die auslaufende Wassermenge leicht geregelt werden.
  • Soll eine Neueinstellung des Membranhubes oder eine Reparatur an dem Ventil vorgenommen werden, so wird der Anschlagstift 22 aus der Drehglocke 21 herausgedreht. Dann wird die Drehglocke 21 mit der Spindel 13 herausgeschraubt. Hierbei biegt sich die Membran 8 nach oben so weit durch, daß sich unter der Wirkung des Wasserdruckes das Rückschlagventil25 schließt, wobei dessen Dichtung 27 fest an den Sitz 28 gepreßt wird. Die Leitung ist somit am Ventil selbst abgeschlossen, und es kann nunmehr eine Auswechslung an den Betätigungsorganen des Ventils oder eine Verstellung des Anschlagringes 16 vorgenommen werden, ohne daß Wasser aus dem Ventil austritt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auslaufventil, bei dem der Zufluß durch eine Membran geschlossen wird, deren Hub durch einen mit der Ventilspindel zusammenwirkenden verstellbaren Anschlag begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (17) auf einem mit Aussparungen (18) versehenen Ring (16) befestigt ist, der auf die Mutter (12) verdrehungssicher aufgesetzt ist.
  2. 2. Auslaufventil nach Anspruch ix dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Anschlag (17) außerhalb des vom Wasser berührten Teils des Ventils angeordnet ist.
  3. 3. Auslaufventil nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zuflußbohrung (5), wie an sich bekannt, lein Rückschlagventil (25) eingesetzt ist, das mit Hilfe des Anschlages (16, 17, 18,22) bei der geöffneten Ventilstellung in der günstigsten Stellung gehalten wird.
DEG98678D 1938-09-22 1938-09-22 Auslaufventil, bei dem der Zufluss durch eine Membran geschlossen wird Expired DE709067C (de)

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DE (1) DE709067C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845133C (de) * 1942-10-02 1952-07-28 Paul Dr Phil Rohr Absperrorgan fuer Rohrleitungen und Behaelter
DE940080C (de) * 1950-02-21 1956-03-08 Frieda Gaunitz Elastische Wellenkupplung mit zwischen den Kupplungsscheiben als Ganzes in zusammengedruecktem Zustand einfuegbarem Gummikoerper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845133C (de) * 1942-10-02 1952-07-28 Paul Dr Phil Rohr Absperrorgan fuer Rohrleitungen und Behaelter
DE940080C (de) * 1950-02-21 1956-03-08 Frieda Gaunitz Elastische Wellenkupplung mit zwischen den Kupplungsscheiben als Ganzes in zusammengedruecktem Zustand einfuegbarem Gummikoerper

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