DE720598C - Umschaltvorrichtung fuer Badeoefen o. dgl. zum Umschalten des Wassers auf Brause oder Auslauf - Google Patents

Umschaltvorrichtung fuer Badeoefen o. dgl. zum Umschalten des Wassers auf Brause oder Auslauf

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Publication number
DE720598C
DE720598C DEJ66479D DEJ0066479D DE720598C DE 720598 C DE720598 C DE 720598C DE J66479 D DEJ66479 D DE J66479D DE J0066479 D DEJ0066479 D DE J0066479D DE 720598 C DE720598 C DE 720598C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching device
rotary valve
water
housing
rotary
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Expired
Application number
DEJ66479D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Weber
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Junkers and Co GmbH
Original Assignee
Junkers and Co GmbH
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Publication date
Application filed by Junkers and Co GmbH filed Critical Junkers and Co GmbH
Priority to DEJ66479D priority Critical patent/DE720598C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE720598C publication Critical patent/DE720598C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/06—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements
    • F16K11/072—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with pivoted closure members
    • F16K11/074—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with pivoted closure members with flat sealing faces
    • F16K11/0746—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with pivoted closure members with flat sealing faces with two or more closure plates comprising a single lever control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Umschaltvorrichtung für Badeöfen o. dgl. zum Umschalten des Wassers auf Brause oder Auslauf Die Erfindung bezieht sich auf e'me Umschaltvorrichtung für Badeöfen o. dgl. zum Umschalten des Wassers auf Brause oder Auslauf, wobei die Umschaltvorrichtung aus einem Drehschieber besteht, welcher von einer Feder auf seinen. Sitz gedrückt wird und bei unzulässiger Druckerhöhung im Wasserbehälter entgegen der Wirkung der Feder von seinem Sitz abgehoben. wird, so daß das Überdruckwasser zum Auslauf ,abfließen kann. Bei den bisher bekannten Umschaltvorrichtungen dieser Art war der Umscbaltdrehschieber im äußeren Ende des Auslaufrohres auf einer Querwand desselben angeordnet. Der Steilgriff des Drehschiebers lag dabei vor dem ,äußeren Ende des Auslaufrohres,, so daß der Drehschieber mittels einer in der Querwand des Auslaufrohres angeordneten Schraube axial verschiebbar geführt und gegen Herausfallen gesichert werden mußte. Bei ,auftretendem Wasserüberdruck wurde nun bei dieser bekannten Vorrichtung der Umschaltschieber parallel zu seiner Dichtfläche angehoben, wobei zwischen den Durchflußöffnungen in der Querwand des Auslaufrohres und dem Drehschieber nur sein verhältnismäßig schmaler Durchtrittsspalt für das Überdruckwasser gebildet wurde, was eine nicht erwünschte Verzögerung beim Ablauf des Überdruckwassers zur Folge hatte. Ferner mußte bei der bekannten Vorrichtung das Auslaufrohr als verhältnismäßig teure Sönderkonstruktion ausgebildet werden, wobei auch noch besondere Einrichtungen zum Begrenzen der Drehbewegung des Schiebers vorgesehen werden mußten. Außerdem wurde durch die Anordnung des Umstellschiebers im ,äußeren Ende des Auslaufrohres die Gleichförmigkeit des auslaufenden Wasserstrahles gestört.
  • Die Erfindung ist nun dem Bekannten gegenüber dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber in dem Gehäuse einer Mischbatterie -o. dgl. gelagert und der Steilgriff des Drehschiebers in einem Radialschlitz des Gehäuses geführt ist, um dessen Kante der Stehgriff mit dem Drehschieber bei unzulässig erhöhtem Wasserdruck verschwenkb.ar ist. Der Drehschieber wird also infolge seiner erfindungsgemäßen Ausbildung bei auftretendem Wasserüberdruck um den im Radialschlitz geführten Teil seines Stehgriffs gekippt und dadurch an seiner gegenüberliegenden Seite um etwa das doppelte Maß von seiner Sitzfläche abgehoben wie bei der bisher bekannten Abhebung parallel zu seiner Sitzfläche. Es entsteht also an der seiner Kippkante gegenüberliegenden Seite des Drehschiebers, zwischen diesem und seiner Sitzfläche im Gehäuse, ein verhältnismäßig weiter Durchflußspalt, so daß das Überdruckwasser schnell und ungehindert abfließen kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Auslauf als normales einfaches Rohr mit einem in vorteilhafter Weise flach gedrückten Auslaufende ausgebildet werden kann. Ferner wird erreicht, daß bei der üblichen Vereinigung der Umschaltvorrichtung mit einer Mischbatterie sämtliche Bedienungsgriffe dicht nebeneinander liegen, wodurch die Übersicht und Bedienung vereinfacht wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand .an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen Abb. i einen lotrechten Längsschnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Abb. 2 eine Vorderansicht der Abb. i bei abgenommenem Auslaufrohr und Abb. 3 eine Draufsicht der Abb. i bei abgenommenem Brauserohr.
  • Das Gehäuse i, welches gleichzeitig auch das Gehäuse für .eine nicht näher dargestellte Mischbatterie bildet, ist mit :einem Stutzen 2 zum Anschluß der Wasserzuflußleitung und einer mit dem Wasserzufluß in Verbindung stehenden Bohrung 3 für den Anschluß des Brauserohres ¢ versehen. Die Verbindung zwischen der Bohrung 3 und der Wasserzuflußleitung kann noch in der bei Mischbatterien üblichen Weise durch ein Ventil absperrbar sein. Seitlich ist das Gehäuse i mit einem Ansatz 5 zum Anschluß des Auslaufrohres 6 versehen.
  • In dem Ansatz 5 ist der .als Umstellvorrichtung und als Überdruckventil dienende Drehschieber 7 angeordnet, welcher von einer Feder 8 gegen die entsprechende Sitzfläche des Gehäuses gedrückt wird. Der Drehschieber ist in seiner Bodenfläche mit zwei Bohrungen 9 versehen, die sich bei entsprechender Einstellung des Drehschiebers mit zwei gleichen Bohrungen io des Gehäuses decken, welche ihrerseits mit der Bohrung 3 in Verbindung stehen. Bei sich überdeckenden Bohrungen 9, io fließt das Wasser zum Aus lauf 6, während es bei geschlossenen Bohrungen 9, i o durch das Rohr q. zur Brause fließt.
  • Der seitlich in den Drehschieber 7 eingeschraubte Stellgriff i i ist in einem Radialschlitz 12 des Gehäuses geführt, derart. daß bei geschlossenen Bohrungen 9, 1 o und auftretendem Überdruck im Badeofen o. dgl. der Drehschieber um den geführten Teil seines Stillgriffes i i entgegen der Wirkung der Feder 8 ausgeschwenkt wird. Der dabei gebildete Zwischenraum zwischen dem Drehschieber und seiner Sitzfläche gestattet ein schnelles Abfließen dies Überdruckwassers sowohl durch die Bohrungen g als auch durch den breitesten Teil des Spaltes am unteren Ende des Drehschiebers nach dem Auslaufrohr 6 zu. Da hierbei die den Stellgriff tragende Seite des Drehschiebers nur sehr -wenig oder gar nicht von ihrer Sitzfläche abgehoben wird und das Wasser immer den Weg des geringsten Widerstandes fließt, ist ein Austreten des Überdruckwassers nach der dem Führungsschlitz 12 des Stehgriffes zugekehrten Seite des Gehäuses nicht zu befürchten. Der Führungsschlitz 12 des Stehgriffes i i dient gleichzeitig zur Bewegungsbegrenzung des Drehschiebers, so daß die beiden Endlagen des Stehgriffes in seinem Führungsschlitz 12 den beiden- Betriebsstellungen des Drehschiebers ; @entsprechen.
  • Außen ist der Führungsschlitz 12 durch einen in :eine äußere Ringführung des Gehäuseansatzes 5 .eingelegten Sprengring 13 verdickt, welcher mit einer Bohrung zum Hindurchstecken des Stellgriffes versehen ist. Dieser Sprengring 13 verhindert das Eindringen von Staub usw. und verleiht dem Äußeren der Vorrichtung gleichzeitig ein gutes Aussehen. Da der Sprengring 13 mit dem Stehgriff i i mitgedreht wird, lassen sich in vorteilhafte,r Weise gleichzeitig die Stellungskennzeichnungen für den Drehschieber auf dem Sprengring vorsehen. Gemäß dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist auf der einen Seite des Stellgriffes i i eine Badewanne und auf der anderen Seite desselben eine Brause als Sinnbild auf dem Sprengring 13 vorgesehen, und zwar derart, daß das jeweils oben sichtbare Sinnbild die jeweilige Einstellung der Umschaltvorrichtung angibt.
  • Der Drehschieber 7 ist auf seiner dem Auslauf zugekehrten Seite mit einem kragenförmigen Ansatz 1 ¢ versehen, welcher über den Führungsschlitz 12 des Stellgriffes hinausragt. Hierdurch soll. verhindert werden, daß Wasser zu dem Führungsschlitz gelangen kann, da das zum Auslauf fließende Wasser eine Saugwirkung auf den den Ansatz 14 umgebenden Ringspalt ausübt. Der Ansatz 14 des Drehschiebers 7 ist etwa gegenüber dem - Kipppunkt des letzteren mit seinem Ausschnitt 15 versehen, welcher das Abfließen des überdruckwass:ers an diesem bei auftretendem Überdruck `; am weitesten von der Sitzfläche abgehobenen Teil des Drehschiebers erleichtert. Außerdem ist im Inneren des Gehäuseansatzes 5 um den Ansatz i ¢ des Drehschiebers herum noch eine Hinterdrehung 16 vorgesehen, welche den Ringspalt um den Ansatz 14 derart erweitert, daß (eme Vergrößerung des Durchflußquerschnittes gebildet wird, welche ein sghnellies -und ungestörtes Abfließen des übexdruckwassiers biegünstigt.
  • Die Schließfeder 8 des Drehschiebers stützt sich mit ihrem äußeren Ende gegen einen einfachen Drahtbügel17 ab, der in der Mitte mit einer in die Feder 8 als Fühlung eingreifenden Einbiegung 18 versehen ist und mit zwei entgegengesetzt gekrümmten bogenförmigen Enden i9 sprengringartig in den Ansatz 5 eingesetzt ist und sich an dem äußeren Rand der Hinterdrehung 16 abstützt. Diesle einfache und billige Absützung der Feder 8 hält gleichzeitig den Drehschieber 7 sicher in dem Gehäuse fest, so daß z. B. beim Versand der Vorrichtung das Auslaufrohr 6 ohne weiteres abgeschraubt werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umschaltvorrichtung für Badeöfen o. dgl. zum Umschalten des Wassers - auf Brause oder Auslauf, wobei die Umschal.tvorrichttmg :aus .einem Drehschieber besteht, welcher von einer Feder .auf seinen Sitz gedrückt wird und bei -unzulässiger Druckerhöhung im Wasserbehälter entgegen der Wirkung der Feder von seinem Sitz abgehoben wird, so daß das überdruckwasser zum Auslauf abfließen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber (7) in dem Gehäuse (i) einer Mischbatterie o. dgl. gelagert und der Stehgriff (i i) des Drehs.chiebiers in einem Radialschlitz (12) des Gehäuses geführt ist, um dessen Kante der Stellgriff (i i ) mit dem Drehschieber (7) bei unzulässig erhöhtem Wasserdruck vierschwenkbar ist.
  2. 2. Umschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschlitz (12) des Stellgriffes (i i ) durch einen mit dem Stellgriff drehbaren, in eine äußere Ringführung des Gehäuses (i) eingelegten Sprengring (13) verdeckt ist, durch den der Stellgriff kippbar hindurchragt.
  3. 3. Umschaltvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber (7) mit einem über den Führungsschlitz (12) des Stellgriffes (i i) hinausragenden kragenförmigen Ansatz (14) versehen ist.
  4. 4. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch .gekennzeichnet, daß der kragenförmige Ansatz (14) des Drehschiebers (7) etwa gegenüber dem Kippunkt des Drehschiebers (7) mit einem Ausschnitt (15) versehen ist.
  5. 5. Umschaltvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die als Schraubenfeder ausgebildete Schließfeder (8) des Drehschiebers (7) mit ihrem dem Drehschüeber abgekehrten Ende auf einem einfachen Drahtbügel (17) abgestützt ist, welcher sprengringartig z. B. hinter den dem Auslauf zugekehrten Randeiner Hinterdrehung (16) in das Gehäuse eingesetzt ist.
DEJ66479D 1940-02-11 1940-02-11 Umschaltvorrichtung fuer Badeoefen o. dgl. zum Umschalten des Wassers auf Brause oder Auslauf Expired DE720598C (de)

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DE (1) DE720598C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3225972A (en) * 1964-01-13 1965-12-28 Robert E Brumbach Fluid dispenser
DE2841998A1 (de) * 1978-09-27 1980-04-17 Eichelberg & Co Gmbh H D Ventil fuer sanitaere anlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3225972A (en) * 1964-01-13 1965-12-28 Robert E Brumbach Fluid dispenser
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