DE81032C - - Google Patents

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DE81032C
DE81032C DENDAT81032D DE81032DA DE81032C DE 81032 C DE81032 C DE 81032C DE NDAT81032 D DENDAT81032 D DE NDAT81032D DE 81032D A DE81032D A DE 81032DA DE 81032 C DE81032 C DE 81032C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/04Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer
    • B67D3/043Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer with a closing element having a linear movement, in a direction perpendicular to the seat

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
EDUARD WEINBERG in NEUSTETTIN. Hebel-Zapfhahn.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1893 ab.
Diejenigen bekannten Ventilzapf hähne, welche lediglich den Einlauf oder den Auslauf allein zu schliefsen gestatten, leiden an dem Uebelstande, dafs sie nach verhältnifsmäfsig kurzem Gebrauch, sei es durch constructive Mängel, Temperatureinflüsse oder äufsere Einwirkung, dadurch, dafs Sand und Staub zwischen die Dichtungsflächen tritt, schon sehr bald sich abnutzen, undicht werden und tropfen oder zu lange nachtropfen.
Diejenigen Hahnconstructionen andererseits, bei denen durch Drehen eines hohlen Kükens beim Schliefsen des Einlaufs gleichzeitig der Auslauf geschlossen wird, haben den Uebelstand, dafs das Küken stets mit Flüssigkeit gefüllt bleibt, die dann darin absteht, verdirbt und beim Genüsse gesundheitsschädlich wirkt, abgesehen davon, dafs bei strenger Kälte die ■im Hahne stehende Flüssigkeit einfriert und ersteren sprengt. Zur Vermeidung aller dieser Uebelstände ist vorliegender Zapfhahn derart ausgeführt, dafs er einen doppelten Verschlufs liefert, und zwar zunächst am Einlauf mittelst Ventils zum Zweck der Entleerung des Hahnkörpers, sodann am Auslauf mittelst der Bodenwand einer den Ablaufstutzen tragenden und auf der Einsteckhülse verschiebbaren Hülse. Beide Verschlufsmittel werden durch eine einzige Hebelhandhabe wechselseitig bewegt, die ihren Drehpunkt an einem an der Verschlufshülse drehbaren Lenker hat und an die Ventilstange angreift.
Die Zeichnung veranschaulicht den Zapfhahn in Fig. ι bis 4 im Längsschnitt in verschiedenen Stellungen und Fig. 5 zeigt einen Querschnitt nach Linie x-x, Fig. 3. Der eigentliche Hahnkörper, die Hülse a, die mit Sechskant a1 und mit Gewinde a2 zum Einschrauben in das Zapfloch versehen ist, dient der äufseren Verschlufshülse b mit Ausflufsstutzen b1 als Führung. In die Hülse b ist eine Schraube b'2 eingedreht, die in eine Nuth a3 der Hülse α tritt, wodurch erstere im Gang regulirt und geradlinig geführt wird. Innen an der Bodenwand der Hülse b befindet sich eine Dichtungsscheibe b3, die mittelst einer Stopfbüchse b* gehalten wird, durch welche die Stange c1 des den Einlauf schliefsenden Ventils d hindurchführt.
Das Ventil d ist mit Hahn b durch seine Stange c1, den zweiarmigen Hebel c und Gelenkstücke c2 verbunden.
Das Ventil d trägt auf seinem Kegel eine Dichtungsscheibe d1 und gleitet mit den Stegen d'2, von denen einer mit einem hinter den Haken a5 der Hülse α greifenden Ansatz d3 versehen ist, in der Hülse a. Der Ventilkegel kann aufserdem mittelst den Gewindegang abschliefsender Stellmutter di eingestellt werden.
Fig. ι zeigt den Hahn in Ruhestellung. Ventil d sowohl wie Auslaufstutzen b1 sind geschlossen. Bewegt man nun den Handhebel c in die in Fig. 2 gezeigte Lage, so wird, da die Reibung in der Führungsnuth der Hülse α gröfser ist als die der kurzen Stege des Ventils d, letzteres zuerst geöffnet, bis der Stegansatz <i3 hinter den Haken α5 der Hülse a greift, wodurch das Ventil festgehalten wird, derart, dafs bei weiterer Bewegung des Hebels c,
Fig. 3, die Verschlufshülse b auf Hülse α vorangezogen und der Auslauf bl geöffnet wird. Bewegt man den Handhebel c wieder zurück, so wird zunächst aus demselben Grunde wie zuvor das Ventil d geschlossen (Fig. 4), und da dies nun gegen die Hülse α festliegt, durch Weiterbewegung des Hebels c in die Stellung Fig. i, dann auch der Ausflufs, indem die Bodenwand der Hülse b bis gegen den Auslaufrand der Hülse α desselben abdichtend zurückgeschoben wird. Endlich kann der geschlossene Zapfhahn mittelst einer durch Löcher der Stange c1 des Gelenkstückes c2 und des Hebels c gezogenen Schnur mit Plombenverschlufs, Fig. 1, gegen unbefugtes Oeffnen gesichert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Zapfhahn mit durch Hebelwirkung zwangsweise zu schliefsendem Doppelverschlufs mittelst Einlaufventils (d) in der EinsteckhUlse (a) und einer auf dieser verschiebbaren, mit (d) durch Stange fclj, zweiarmigen Hebel (c) und Gelenkstück (c2) verbundenen Hülse (b), die, wenn ein Ansatz des Ventils (d) auf einen Absatz (a?) der Hülse (a) trifft, mittelst des Gelenkstückes (c2) nach vorn gezogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2679407A (en) * 1950-08-10 1954-05-25 Parker Appliance Co Nozzle for filling and draining tanks
DE1077554B (de) * 1955-06-01 1960-03-10 Bruce Duval Vorrichtung zum Abziehen einer Fluessigkeit aus einem Behaelter
NL2012776A (en) * 2012-11-22 2014-07-29 Heineken Supply Chain Bv Beverage dispensing assembly and container for use in a beverage dispensing assembly.

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WO2014081294A3 (en) * 2012-11-22 2014-09-18 Heineken Supply Chain B.V. Beverage dispensing assembly and container for use in a beverage dispensing assembly
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