DE490980C - Staubsaugemundstueck mit zwei oder mehr Rippen oder Kanten an der Unter- oder Innenseite des Mundstuecks - Google Patents
Staubsaugemundstueck mit zwei oder mehr Rippen oder Kanten an der Unter- oder Innenseite des MundstuecksInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L9/00—Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
- A47L9/02—Nozzles
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. FEBRUAR 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 490980 KLASSE 8e GRUPPE
A/S Fisker & Nielsen in Kopenhagen
Staubsaugemundstück mit zwei oder mehr Rippen oder Kanten an der Unter- oder Innenseite des Mundstücks
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1927 ab
Die bekannten Staubsaugemundstücke sind in der Regeil an der Unter- oder Innenseite
mit einer hervorstehenden Kante versehen, die bei der Benutzung- des Staubsaugers
gegen den zu reinigenden Stoff anliegt. Diese Kante, die als Saugfcanta bezeichnet werden
kann, ist für die erstrebte Reinigungswirkung von besonderer Bedeutung, da zwischen ihr
und der Stoffschicht infolge des verengten Strömungsquerschnittes für die eingesaugte
Luft eine so große Luftgeschwindigkeit auftritt, daß die in dem Stoff betfindli<chie|n
Staubteile durch den Luftstrom mitgerissen und entfernt werden. Der Zweck der vorliegendem
Erfindung ist nun, die Reinigungswirkung des Staubsaugemundstücbes dadurch
um ein Vielfaches zu erhöhen, daß außer der bisher bekannten einen Saugkante an dem
Mundstück noch weitere Kanten oder Rippen derart angeordnet sind, daß sie ebenfalls
als Saugkanten wirken, d.h. währemd des Saugens gegen die zu reinigende Stoffschicht
anliegen, so daß die eingesaugte Luft mit ererhöhter Geschwindigkeit zwischen ihnen und
der Stoffschicht hindurchgesaugt wird. Es sind zwar bereits Staubsaugemundstücke bekannt,
bei denen zwei oder mehrere über den übrigen Teil des Mundstückes hervorstehende,
voneinander getrennte Kanten oder j Rippen vorgesehen sind; jedoch ist bei die- : sen bekannten Mundstücken die Anordnung
nicht so getroffen, daß die zusätzlichen Kan-
; ten oder Rippen als Saugkanten wirken und ! während des Saugens gegen den zu reini-
; genden Stoff zur Anlage kommen. Im Gegensatz hierzu sind bei dem Erfindungs-■
gegenstand die zusätzlichen Rippen oder Kanten sämtlich als Saugkanten ausgebildet,
und zwar derart, daß sie senkrecht zur Strömungsrichtung der eingesaugten
Luft hintereinanderliegen. Durch eine derartige Anordnung der Rippen oder Kanten
wird die Saugwirkung das Staubsaugemundstücbes um ein Vielfaches erhöht, ohne daß eine größere Luftmenge angesaugt zu
werden braucht. Bei der vorzugsweisen Ausführungsform] der Erfindung werden die zusätzlichen
Saugkanten so angeordnet, daß sie innerhalb der äußeren Saugkanteohne Unterbrechung
in beliebigen Figuren um die Mündung des Saugrohres herumlaufen. Die zusätzlichen
Rippen oder· Kanten können hierbei ent-
weder sämtlich, in der gleichen Ebene liegen wie die äußere Saugkante, gegebenenfalls
können sie jedoch auch so angeordnet werden, daß sie oberhalb der Ebene der äußeren
Saugkante in einer gemeinsamen oder in verschiedenen parallelen Ebenen liegen. In diesem
Falle kommen die zusätzlichen Kanten oder Rippen dadurch zur Wirkung als Saugkanten,
daß die zu reinigende Stoffschicht ίο durch die Saugwirkung der angesaugten Luft
angehoben und mit den Kanten oder Rippen in Berührung gebracht wird.
Die Zeichnung stellt verschiedene beispielsweise Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung dar, und zwar sind die
Abb. ι bis 5 schematische Schnitte, durch
verschiedene Ausführungsformen von gemäß der Erfindung ausgebildeten Mundstücken.
In Abb. ι "bezeichnet 1 ein Staubsaugemundstück,
dessen Austrittsende mit 2 und dessen Eintrittsende mit 3 bezeichnet ist. Die Bezeichnungen »Austritt« und »Eintritt« beziehen
sich auf die Bewegungsrichtung der Luft. Bei 3 befindet sich die in der Regel unten flache Saugkante der bisher bekannten
Mundstücke. 4 sind zwei andere Kanten oder Vorsprünge, 5 die zu reinigende Stofffläche,
z. B. ein Teppich, und 6 die Unterlage des Teppichs.
Das Mundstück hat somit außer der bekannten geradlinig oder kurvenförmig verlaufenden
und in einer Ebene oder in gegen das Austrittsende gewölbten Flächen, z. B. Kugel- oder Zylinderflächen, liegenden Saugkante
3, die den Anfang des Mundstückes bildet, weiterhin noch einen oder mehrere Vorsprünge oder Kanten 4, die — in der
Bewegungsrichtung der Luft gerechnet — dem Austritte 2 des Saugmundstückes näher
liegen und um die Mündung des Austrittsrohres 7 des Saugmundstückes verlaufen. In
der Abbildung ist durch Pfeile angedeutet, wie die eingesaugte Luft sich durch die
Tuchflocke des Teppichs 5 um die Vorsprünge 3 und 4 herum ihren Weg bahnen
muß.
Abb. 2 zeigt eine andere Ausführungsform des Mundstückes, bei der die Kurven, nach
denen die näher am Austrittsende des Mund-Stückes liegenden Vorsprünge oder Kanten 4
verlaufen, nicht in der Ebene der äußerem Saugkante 3, sondern oberhalb davon liegen.
Die Abbildung zeigt, wie der zu reinigende Teppich von der Unterlage 6 abgehoben
wird und dadurch zum Anliegen gegen die Vorsprünge 4 gebracht wird, obwohl diese
über der Ebene der Saugkante 3 Hegen. Wie durch die Pfeile angedeutet, geht ein Teil
der eingesaugten Luft ganz durch den Teppich hindurch und reinigt ihn dadurch in
seiner ganzen Dicke.
Abb. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform des Mundstückes, bei der außer dem zuerst
von der eingesaugten Luft passierten Vorsprung 3 nur ein weiterer Vorsprung 4 vorgesehen
ist.
Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn die Kanten, eine oder mehrere,
eine solche Form haben, daß ihr Querschnittsbild nicht eine Rippe, sondern einen
scharfkantigen Absatz ergibt.
Eine solche Ausführungsform des Mundstückes ist in Abb. 4 dargestellt. Wie ersichtlich,
ist das Mundstück bei 10 derart scharfkantig abgesetzt, daß hierdurch ebenfalls
eine zusätzliche Saugkante entsteht. Durch diese Ausbildung wird eine geringe Abnutzung der zu reinigenden Fläche verursacht,
weil eine solche Kante sich nicht erheblich in die Tuchflocke des Stoffes eindrückt,
obwohl sie sich dicht an die Stofffläche anlegt.
In Abb. 5 hat das Mundstück mehrere treppenförmige Absätze 10 derselben Art wie
in Abb. 4.
Natürlich können auch andere Formen von Kanten und Vorsprüngen verwendet werden.
So können sie z. B. in Form von niedrigen Wellen an dar dem Stoff zugekehrten, ebenen,
trichterförmigein oder anders geformten Fläche des Mundstückes gebildet sein.
Ferner brauchen die Kanten oder Vorsprünge auch nicht, wie dargestellt, mit einem Mundstück
aus einem Stück zu bestehen, sondern sie können auch durch eingesetzte oder aufgesetzte
Teile gebildet werden, die auch aus einem nachgiebigen Stoff, wie Leder, Kautschuk
o. dgl., hergestellt werden können.
Claims (5)
1. Staubsaugemundstück mit zwei oder mehr Rippen oder Kanten an der Unteroder
Innenseite des Mundstückes, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen oderKanten
(3, 4) senkrecht zur Strömungsrichtung der eingesaugten Luft hintereinanderüegein.
2. Mundstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen no
innerhalb der äußeiren Saugkante angeordneten Rippen ohne Unterbrechung in
beliebigen Figuren um die Mündung des Saugrohres herumlaufen.
3. Mundstück nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb
der äußeren Saugkante (3) vorgesehenen Saugkanten (4) ganz oder teilweise oberhalb der Ebene der äußeren
Saugkante liegen.
4. Mundstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberhalb
der Ebene der äußeren Saugkante lie-
5. Mundstück nach Anspruch 3 und 4,
genden zusätzlichen Saugkanten (4) in dadurch gekennzeichnet, daß eine oder
verschiedenen zu der Ebene der äußeren 1 mehrere der zusätzlichen Saugkanten als
Saugkante (3) parallel gerichteten Ebe- scharfkantiger Absatz (10) ausgebildet
nen liegen. , sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
UtUl)HUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK293782X | 1927-07-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE490980C true DE490980C (de) | 1930-02-03 |
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ID=8150422
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Country Status (4)
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| GB (1) | GB293782A (de) |
| NL (1) | NL28711C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011051139A1 (de) * | 2011-06-17 | 2012-12-20 | Miele & Cie. Kg | Bodendüse für einen Staubsauger und Staubsauger mit einer solchen Bodendüse |
| WO2018036603A1 (de) | 2016-08-22 | 2018-03-01 | Alfred Kärcher Gmbh & Co. Kg | Bodendüse für einen staubsauger, verfahren zum absaugen von textilflächen und staubsauger |
Families Citing this family (3)
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1927
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- 1927-07-28 GB GB20099/27A patent/GB293782A/en not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
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| EP2534990A3 (de) * | 2011-06-17 | 2015-05-27 | Miele & Cie. KG | Bodendüse für einen Staubsauger und Staubsauger mit einer solchen Bodendüse |
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