DE490950C - Koksloescheinrichtung - Google Patents

Koksloescheinrichtung

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DE490950C
DE490950C DEA47321D DEA0047321D DE490950C DE 490950 C DE490950 C DE 490950C DE A47321 D DEA47321 D DE A47321D DE A0047321 D DEA0047321 D DE A0047321D DE 490950 C DE490950 C DE 490950C
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coke
extinguishing
grate
water
grate bars
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/04Wet quenching
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/14Cars

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Kokslöscheinrichtung Zum Löschen des aus dem Entgasungsraum von Gaserzeugungsöfen austretenden Kokskuchens hat man bereits vorgeschlagen, den Kokskuchen auf einem flachen Boden des Lösch= Wagens auszubreiten und ihn durch Besprengen mit Wasser vom Boden aus zu löschen. Hierdurch ist einerseits, z. B. gegenüber den Löscheinrichtungen mit kippbarem Löschtrog,. ein Umstürzen des Kokskuchens nach seiner Überführung auf den Löschplatz vermieden und die damit verbundene Zerkleinerung des Kokses vermindert, während man anderseits bei gleichmäßiger Ablöschung mit verhältnismäßig wenig Löschwasser auskommt, da der .Koks kein überschüssiges Wasser aufsaugen kann.
  • Bisher hatte man bei Löscheinrichtungen dieser Art das Löschwasser durch im Boden des Löschwagens -vorgesehene Löcher zugeführt.-Diese Löcher verstopfen sich leicht durch 'den _ Koksgrieß, so daß das Löschwasser unter besonders hohem Druck zugeführt werden muß. Ferner müssen die Löcher in großer Anzahl vorgesehen sein, um die Gleichmäßigkeit der Ablöschung des Kokses zu sichern.
  • Nach der Erfindung ist demgegenüber der Boden des Löschwagens als jalousierost ausgebildet, und das Löschen des Kokskuchens erfolgt durch Besprengen mit Wasser von unten bei der Schräglage der Roststäbe. Es liegt dann die untere Koksschicht des auf dem Boden des Löschwagens ruhenden Kokses zum großen Teil nach unten hin brückenartig frei, so daß das Löschwasser wirksamer auf den Koks auftreffen und in diesen eindringen kann. Zugleich lassen sich Verstopfungen der Zuführungsöffnungen also der Spalten zwischen den Roststäben, durch Bewegung dieser Stäbe leicht beseitigen. Man kann daher auch mit einem kleineren Löschwasserdruck auskommen.
  • Den mit den Löchern versehenen Boden des Löschwagens hat man schon als Hohlkörper ausgebildet und das Löschwasser durch ihn hindurchgeführt, so daß er durch das Wasser gekühlt wird. Erfindungsgemäß erfolgt diese Kühlung bei dem jalousierost dadurch, daß die Spritzdüsen für das Löschwasser in den Roststäben des jalousierostes vorgesehen sind. Die unteren Spritzdüsen liegen bei der Schräglage der Roststäbe während des Löschens frei und bestreichen die freie Oberfläche des Kokses zwischen den Roststäben.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Kokslöscheinrichtung nach der Erfindung dargestellt. Abb. z zeigt einen Längsschnitt durch die Einrichtung bei einem Schrägkammerofen, Abb. 2 ist der Grundriß der Abb. r, und Abb. 3 zeigt einen Teil der Abb, z in größerem Maßstabe.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist vor den Kammern a eines Schrägkammerofens b auf Schienen c ein Löschwagen d verfahrbar, dessen waagerecht liegender Boden als ein Jalousierost mit den Roststäben e ausgebildet ist. Die Roststäbe e sind durch Lenker f an eine Zugstange g angelenkt, mittels welcher sie in verschiedenen Schräglagen eingestellt werden können. Dabei liegen die Roststäbe e quer zur Längsrichtung der Schrägkammer b. Der obere Teil der dem Ofen b zugewandten Wandung des Löschwagens d ist offen, und an ihnist,umScharniere k drehbar, eine Schurre i angelenkt, die sich im Gebrauchszustande auf am Ofen b angebrachte Führungsbleche k stützt (Abb. i). Die Schurre i ist an beiden Enden mit zwei Leitwänden l versehen, welche außen um den Löschwagen b greifen. In der Mitte ist die Schurre i mit einer dachförmigen Schneide m versehen, die sich von dem Ofen b aus nach dem Löschwagen hin allmählich verbreitert, Am Auslaufende ist die Schurre i zur Fallrichtung des Kokses überhöht, sie weist also einen zur Richtung des Bodens der Schrägkammer a, aufwärts gekrümmten Teil n auf.
  • Die Roststäbe e des jalousierostes sind als Hohlkörper ausgebildet und an ihrer Oberseite mit Spritzdüsen o versehen. Das Löschwasser wird den Roststäben e durch ihre hohlen Drehachsen P zugeführt, die in einem gemeinsamen Wasserzuleitungsrohr q gelagert sind. Am einen Ende ist das Zuleitungsrohr q mit einem Anschluß r für' "den Schlauch versehen.
  • Muß eine Schrägkammer a entladen werden, so wird der Löschwagen d so vor die Kammer gefahren, daß die Schneide m der Schurre i in gleicher Flucht mit der Längsmitte -der Kammer steht. Gleitet der glühende Kokskuchen in den Löschwagen d, so trifft er in seiner Naht auf die Schneide m und wird durch diese in zwei Teile gespalten, die durch die dachförmigen Flächen der Schneide nach deren beiden Seiten hin abgelenkt werden. Der dadurch in größere Koksstücke aufgebrochene Kokskuchen gleitet nunmehr auf den jalousierost e. Haben dabei die Roststäbe e eine Schräglage, so bilden sie quer zur Einfallrichtung des Kokses Rinnen, welche bewirken, daß der Koks in verhältnismäßig gleichmäßiger und dünner Schicht auf dem Rost ausgebreitet wird. Beispielsweise liegen die Koksstücke y (Abb. 3) nur in zwei bis drei Schichten übereinander.
  • Wird nun zum Löschen des Kokses durch die Leitung r Wasser zugeführt, so ist, wie Abb. 3 erkennen läßt, infolge der Schrägstellung der Roststäbe e die Oberfläche der Koksstücke y, welche der Besprengung durch clie aus den Düsen o austretenden Wassergarben ausgesetzt ist, verhältnismäßig groß, weil eine große Anzahl von Koksstücken, die sich auf zwei Roststäbe e stützen, an der Unterseite gegenüber den Düsen o freiliegen. Ferner ist dadurch erreicht, daß die am unteren Ende der Roststäbee vorgesehenen Düsen o durch die Koksstücke nicht abgedeckt werden. Das Wasser bzw. der sich bildende Dampf kann daher ohne wesentliche Behinderung zwischen die einzelnen. Koksstücke y bis zur obersten Koksschicht dringen. Der aufsteigende Dampf hüllt dabei einerseits die Koksstücke ein'und wirkt somit gleichzeitig als Gluterstickungsmittel, während er anderseits nicht so erhitzt wird, daß er sich zersetzt.
  • Der Boden des Löschwagens kann natürlich auch geneigt liegen. Auch ist die Erfindung für andere Ofenarten als für Schrägkammern geeignet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kokslöscheinrichtung, bei der das Löschen des Kokskuchens durch Besprengen mit Wasser vom Boden her erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Löschbehälterboden als beweglicher jalousierost ausgebildet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch in. den Roststäben des jalousierostes (e) vorgesehene Spritzdüsen (o) für das Löschwasser.
DEA47321D 1925-01-23 1925-01-23 Koksloescheinrichtung Expired DE490950C (de)

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DE (1) DE490950C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1244710B (de) * 1959-09-11 1967-07-20 Otto & Co Gmbh Dr C Schraegrampe zum Koksloeschen
DE3034391A1 (de) * 1980-09-12 1982-04-29 Dr. C. Otto & Comp. Gmbh, 4630 Bochum Rauchauffanghaube bei verkokungsoefen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1244710B (de) * 1959-09-11 1967-07-20 Otto & Co Gmbh Dr C Schraegrampe zum Koksloeschen
DE3034391A1 (de) * 1980-09-12 1982-04-29 Dr. C. Otto & Comp. Gmbh, 4630 Bochum Rauchauffanghaube bei verkokungsoefen
EP0047841A3 (en) * 1980-09-12 1982-09-22 Dr. C. Otto & Comp. Gesellschaft Mit Beschrankter Haftung Fumes collecting hood for coke ovens

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