DE490679C - Freiflugkolbenmotor - Google Patents
FreiflugkolbenmotorInfo
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- DE490679C DE490679C DEP50718D DEP0050718D DE490679C DE 490679 C DE490679 C DE 490679C DE P50718 D DEP50718 D DE P50718D DE P0050718 D DEP0050718 D DE P0050718D DE 490679 C DE490679 C DE 490679C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B71/00—Free-piston engines; Engines without rotary main shaft
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/02—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
- F02B2075/022—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
- F02B2075/025—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
- Freiflugkolbenmotor Bei Motorkompressoren mit Freiflugkolben ist es bekannt, das Gemisch bis zur Selbstzündung zu erhitzen bei hoher Kompression infolge Zurückschleuderns des Kolbens durch die verdichtete Luft. Gemäß der Erfindung wird durch die im Anspruch gekennzeichnet Einrichtung das Spülen und Laden des Zylinders bewirkt durch Ausnutzung der Bewegungsenergie des Flugkolbens und der Auspuffgase, die bekanntlich ein Vakuum hinter sich im Zylinder schaffen, das man bei Zweitaktmotoren auch zum Einführen der Ladung verwendet.
- Die Zeichnung zeigt im schematischen Längsschnitt einen Motorkompressor nach der Erfindung. Dieser arbeitet im Zweitakt und ist in nachstehender Weise eingerichtet: Innerhalb eines zvIindrischen Hohlraumes io gehen zwei dicht schließende Kolben. i r und 12 hin und her. Der Zylinder besitzt Eintrittsöffnungen 13 für das Gemisch, welches durch selbsttätige Ventile 14. überwacht werden und die Verbindung mit der Saugleitung des Carburators 9 herstellen, ferner Austrittsöffnungen 15 und 16 mit Ventilen i,~ und 18, welche letzteren durch kleine Kolben i9 und 2o gesteuert werden, auf deren eine Seite der in den Endräumen des Zylinders herrschende Druck einwirkt. Zu diesem Zwecke sind die Kolben durch Leitungen ai und 22 mit dem Zylinder bei 23 und 24 in Verbindung gesetzt. Die Ventile werden durch Druckfedern 25 und 26 geschlossen. Die Eintrittsöffnungen a7 und 28 für die äußere Luft in den Böden des Zylinders tragen selbsttätige Ventile z9 und 3o. Austrittsöffnungen3i und 32 für das Entweichen der Kompressionsluft sind mit selbsttätiigen Ventilen 33 und 34. versehen.
- Der Motorkampressor arbeitet in nachstehender Weise: Werden die beiden Kolben i i und 12 im mittleren Teil des Zylinders einander so weit genähert, daß sie die eingeschlossene Gasmischuuns auf genügenden Druck zusammenpressen, so tritt Selbstzündung ein. Durch die Explosion werden beide Kolben auseinandergeschleudert und drücken die in die Enden des Zylinders eingetretene frische Luft zusammen. Die verbrannten Gase expandieren von der mittleren ursprünglichen Stellung der Kolben, bis deren Innenfläche die öffnungen 15 und 16 passiert. In diesem Augenblick werden die Ventile 17 und 18 gesteuert, da der in den Zylinderendräumen herrschende Druck auf die Ventilkolben: i9 und 2o einwirkt. Die Ventile öffnen sich, und die verbrannten Gase treten plötzlich nach außen, wobei sie hinter sich ein Vakuum entstehen lassen, einerseits durch ihr eigenes Beharrungsvermögen und andererseits durch dasjenige der Kolben. Die selbsttätigen Ventile 14 heben sich dann ab und lassen in den Zylinder eine neue Ladung carburierter Luft eintreten, die diesen bis zu den Öffnungen 15 und 16 ausfüllt. Inzwischen sind die Kolben i i und ia an das Ende ihres Hubes .gelangt und haben eine bestimmte Menge Luft zwischen ihren Außen-Rächen und den Zylinderböden zusammengepreßt, wodurch sie gebremst und zum Stillstand gebracht werden. Unter denn Impuls der so zurückgebliebenen Gaskissen werden die Kolben am Ende des Hubes umgelenkt und in umgekehrter Richtung zurückgeschleudert. Hierbei verdrängen sie die zwischen ihren Innenflächen. und den Öffnungen 15 und 16 zurückgebliebenen Verbrennungsgase und pressen dieselben nach außen. Die Ventile 17 und 18 sind während dieser Zeit geöffnet geblieben, da die Öffnungen 23 und 24 durch die Kolben verdeckt blieben und den Austritt der Kompressionsluft, welche auf die Kolben i9 und 2o einwirkt, nicht gestatteten. In dem Moment, wo die inneren Flächen der Kolben i i und i,-> die Öffnungen 15 und 16 passieren, schließen sich die Auslaßventfle 17 und 18. Die Kolben i i und 12 gehen dann in entgegengesetzter Richturig zueinander und pressen das zwischen ihnen liegende Gemisch zusammen.
- Das Gaskissen, welches am Ende -des Expansionshubes der Kolben i i und 12 zwischen diesen und dem Boden des Zylinders io bestehen bleibt, ist so berechnet, daß dasselbe eine genügende kinetische Energie liefert, um die Kompression bis zur Selbstentzündung des Gemisches zu treiben.
- Die Außenflächen der Kolben, welche durch die Expansion der verbrannten Gase fortgeschleudert werden, pressen die frische Luft in den Enden des Zylinders zusammen, bis die selbsttätigen Ventile 33 und 34 sich @öffnen, so daß die Druckluft unter konstantem Druck in den Behälter gedrückt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich bis zu dem Moment, wo die Kolben die Öffnungen 31 und 32 passieren, wo die wbriggeblieberne lebendige Kraft durch die Gaskissen, die zwischen den Zylindern i i und 12 und den Zylinderböden sich befinden, :gedämpft und aufgezehrt wird. Diese Gaskissen spielen dann die Rolle von Druckfedern und schleudern die Kolben wieder nach der Mitte zurück, wobei sie sich bis zu Atmosphärendruck entspannen. Sobald der Atmosphärendruck unterschritten wird, öffnen die Ventile 29 und 3o die Öffnungen 27 und 28 und lassen bis zur Beendigung des Hubes der Kolben eine neue Menge frischer Luft eintreten, die bei dem nächsten Hub komprimiert wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Motor .mit Innenverbrennung und zwei in ein und demselben Zylinder beweglich gekuppelten Flugkolben, in welchem die zwischen den Kolben und den Zylinderböden eingeschlossene Luft zum Austreiben der verbrannten Gase benutzt und-gegen Ende des Kolbenhubes so weit zusammengepreßt wird, daß sie genügt, - um die Kolben gegeneinanderzuschleudern und die zwischen ihnen eingeschlossene Brennmischung bis zur Selbstentzündung zu komprimieren, dadurch gekennzeichnet, daß die Auspufföffnung, welche in bekannter Weise vom Kolben weit überlaufen wird, von einem Ventil derartig gesteuert wird, daß sie nach Überlaufen durch den Kolben im Expansionshub :geöffnet und erst im Zeitpunkt des Überlaufens durch den Kolben während des Ladeverdichtungshubes wieder geschlossen wird.
- 2. Motor oder Motorkompresser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Auspufföffnung öffnende und schließende Ventil durch die Druckluft im Kompressionsraum gesteuert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR490679X | 1924-06-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE490679C true DE490679C (de) | 1930-01-31 |
Family
ID=8904378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP50718D Expired DE490679C (de) | 1924-06-11 | 1925-06-11 | Freiflugkolbenmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE490679C (de) |
-
1925
- 1925-06-11 DE DEP50718D patent/DE490679C/de not_active Expired
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